17.03.11

Lottoabzocker vor Gericht: Abbuchung ohne Erlaubnis

Der Staatsanwalt ist stinksauer. „Sie wollen mir weismachen“, sagt er zum Angeklagten (30) aus Hilden, dem Betrug in 31 Fällen vorgeworfen wird, „dass Sie als Geschäftsführer nicht gewusst haben, wie das System funktionierte? Es ist unverschämt, wie Sie mich anlügen.“ Doch der Verteidiger nennt seinen Mandanten ein „Bauernopfer“: Der Hildener war Geschäftsführer einer Firma mit Sitz in England, die Kunden per Telefon Teilnahmen am Systemlotto mit verschiedenen Gebührenstufen anbot. Der Anklage zufolge wurden die Beträge zwischen Oktober 2006 und Dezember 2008 per Lastschriftverfahren ohne Zustimmung der Kunden abgebucht. Mittlerweile soll die Firma nicht mehr aktiv sein. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Solinger-Tageblatt