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14.09.11

Inkasso-Firma verzichtet auf ominöse Forderungen

Die ominösen Zahlungsaufforderungen eines Erkrather Inkasso-Unternehmens, das angeblich offene Rechnungen für eine DVL Media GmbH (Deutscher Losclub) eintreibt, erreichten auch Briefkästen ...

Die Kriminalpolizei hatte nach mehreren Anzeigen Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet. ...

LiberECO INKASSO meldete sich gestern per mail bei Freies Wort. Demnach habe es nach einer "Vielzahl" Betroffener, die sich gemeldet hätten, nun an alle Angeschriebenen ein weiteres Schreiben versandt, in dem die vorausgeschickte Zahlungsaufforderung für gegenstandslos erklärt und sich entschuldigt werde. Die Telefonleitungen seien "völlig überlastet" deswegen. LiberECO habe das Geld für den Neukunden DVL Media GmbH eintreiben wollen, aber inzwischen Zweifel an der Berechtigung der Forderungen. Der Vertrag mit DVL sei fristlos gekündigt, mit Ermittlungsbehörden wolle liberECO eng zusammenarbeiten. ...

Quelle und vollständiger Bericht: inSüdthüringen.de

12.09.11

Dubioser Forderungseinzug durch LiberECO

Seit einigen Tagen melden sich massenhaft empörte Bürger bei ihren Verbraucherzentralen, nachdem sie Zahlungsaufforderungen der Firma LiberECO Payment Solution KG aus Erkrath in Nordrhein-Westfalen erhalten haben. Allen Schreiben ist gemeinsam, dass Forderungen für die DVL Media GmbH "Deutscher Losclub" geltend gemacht werden. Bei allen Zahlungserinnerungen wird einheitlich eine Summe von 101,50 € verlangt, die sich aus einer Hauptforderung von 99,00 € Mitgliedsbeitrag und Mahnkosten zusammensetzt.

"Identisch ist auch, dass die Verbraucher übereinstimmend berichten, nie an einem Deutschen Losclub teilgenommen oder andere Beziehungen zur DVL Media GmbH unterhalten zu haben", informiert Friederike Wagner von der Verbraucherzentrale Sachsen. Unklar bleibt daher, wie diese angeblichen Verträge zustande gekommen seien und welche Leistung hier von der DVL Media GmbH erbracht werden sollte. Im Internet lässt sich zwar die LiberECO Payment Solution KG finden, die sogar Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen e.V. ist. Einen Hinweis auf die DVL Media GmbH oder den Deutschen Losclub kann man auch im Internet nicht finden. Auf Nachfrage bei LiberECO wurde nun mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit mit der DVL Media GmbH, mit der erst seit einer Woche überhaupt eine Geschäftsbeziehung bestanden habe, am 08.09.2011 gekündigt worden sei und kein weiterer Forderungseinzug erfolge. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass alle betroffenen Verbraucher darüber informiert werden sollen. ...

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen

09.09.11

Betrügerische Mahnungen von liberEco; Polizei warnt

Verbraucherberater Günter Pfaff warnt vor einem Schreiben eines Inkassobüros mit dem Namen "liberEco", das zurzeit Briefe in der Region Schmalkalden verschickt. Seiner Meinung nach sollten die Angeschriebenen, die zu einer Zahlung in Höhe von 101,50 Euro aufgefordert werden, diese Summe nicht überweisen, sondern das Schreiben "ablegen und Ruhe bewahren". ...

... Das Inkassobüro will den Betrag angeblich für einen DLC, Deutschen Los-Club, eintreiben - im Auftrag einer DLV Media GmbH. Gezahlt werden soll bis 16. September. LiberEco teilt mit, sein Kunde, die DLV, habe bei der Durchsicht des Kundenkontos festgestellt, dass der Betrag von 101,50 Euro noch offen stehe. ...

Quelle und vollständiger Bericht: inSüdthüringen.de

Gestern (08.09.2011) suchten unabhängig voneinander mehrere in Suhl wohnende Personen die Polizeiinspektion Suhl auf und legten den Beamten Zahlungserinnerungen von einem vorgeblichen Inkasso-Dienstleister vor. In den Anschreiben wurden die Bürger und Bürgerinnen aufgefordert, ausstehende Kosten in Höhe von jeweils 101,50 Euro bis zum 16.09.2011 auf ein im Text angegebenes Bankkonto zu überweisen.

Augenscheinlich sind die Anschreiben in Form und Inhalt gleich, variieren lediglich im benannten Adressaten, der Kundennummer, der Registriernummer (Rg.) und dem Aktenzeichen (welches bei der geforderten Überweisung als Verwendungszweck angegeben werden soll). Für Rückfragen wird eine Hotline eines Kundenservice angeboten. Alle von den Anschreiben Betroffenen sollen Kunden eines Deutschen Losclubs sein, in dessen Auftrag nun die Forderungen des Inkasso-Dienstleisters erfolgen. Die Betroffenen haben jedoch nach eigenen Angaben ihrerseits keine Kenntnis von einem Vertragsabschluss mit benanntem Losclub.

Von Seiten der Polizeiinspektion Suhl wird darauf hingewiesen, dass die derzeitigen Gesamtumstände den Verdacht nahe legen, dass es sich bei den mit Inkasso-Anschreiben geforderten Geldbeträgen um eine Betrugsmasche zur Erlangung von finanziellem Vermögen handelt. Ebenso kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei Anruf der angegebenen Hotline überteuerte Telefongebühren anfallen. Die Kosten einer Telefonverbindung mit der angegebenen Rufnummer sind im Anschreiben nicht benannt.

Quelle: Thüringer Polizei

Da eine "DLV Media GmbH" nicht im Unternehmensregister eingetragen ist, liegt der begründete Verdacht nahe, dass die liberECO versucht, Forderungen für einen nicht existierenden Mandanten einzutreiben. Deshalb wird den Betroffenen dazu geraten, eine Strafanzeige wegen Betrugs zu erstatten.