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22.02.11

Abzocke mit veralteten Rechnungen

Dem Wolfsburger Achim C. flatterte jetzt eine Mahnung über 3,66 Euro ins Haus. Das Unternehmen „acoreus“ fordert das Geld, weil der 39-Jährige angeblich Call-by-Call-Gespräche über 66 Cent nicht bezahlt haben soll – im Jahr 2005. Die Polizei rät C. und möglichen anderen Betroffenen, solche Briefe zu ignorieren.

Quelle und vollständiger Bericht: waz-online.de

Diese dreiste Masche mit verjährten Forderungen der Firma Acoreus ist nicht neu. Schon im Jahr 2009 berichteten Reporter von Akte 09 über das dubiose Geschäftsgebaren des Inkassounternehmens.

Quelle: rutube.ru

03.09.10

Die Probleme der Acoreus Inkasso mit dem Persönlichkeitsrecht

Die Acoreus Inkassobude schickte dem Fred Kaier mit Datum vom 19.08.2009 eine Mahnung über eine angebliche Forderung in der Höhe von ursprünglich weniger als 6 Euro,
die sich durch diverse Mahnkosten, Inkassokosten, Auskunftskosten e.t.c. auf über 60 Euro erhöht habe:

Die Ausgangsforderung stammte übrigens vom 8.3.2005. Der Grund, warum diese erhoben wird, ist infolge des Zeitablaufes kaum noch nachzuvollziehen, genauer gesagt, gar nicht mehr. ...

... war man bei der Inkassobude mit dem Name "Acoreus Collection Services GmbH" offensichtlich sehr traurig und man nimmt dort die Sache sehr persönlich.

Die Acoreus Collection Services behauptet in der hier vorliegenden Abmahnung der Kanzlei Romatka und Kollegen aus München vom 2. September 2010, durch die Veröffentlichung der obigen Tränen mit den Titeln "Kurzmitteilung" und "Gerichtliches Mahnverfahren" seien die Persönlichkeitsrechte der Inkassobude verletzt. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Rechtsfreie Zone Kassel

Die Firma Acoreus Collection Services ist schon öfter aufgefallen und bekannt dafür, dass sie verjährte Forderungen einzutreiben versucht. Teilweise sollen die angeblichen, alten Forderungen 6 (in Worten: sechs) Jahre zurückliegen. In Foren und Blogs finden sich entsprechende Einträge von Betroffenen. Auch Akte 09 berichtete im Dezember 2009 über das dreiste Vorgehen der Inkassobutze.

Quelle: rutube.ru

09.04.10

Flirtcafe, Abzocke, und kein Ende in Sicht

Über einen langen Zeitraum ist es der Geschäftsführerin Diana van Durme von der Medusa United Media GmbH viel zu oft gelungen, kritische Berichte in Foren und Blogs zu verhindern oder verbieten zu lassen. Vor einem Jahr ist Akte 09 den Hinweisen von Betroffenen nachgegangen und hatte darüber berichtet.

Flirten im Internet: Statt neuem Partner Geld weg!
Flirtportale und Singleboersen wie z.b. die Seite "Flirtcafe"; sind manchmal trickreich aufgebaut und häufig merken die Nutzer erst zu spät, dass sie auch hier am Ende kräftig zur Kasse gebeten werden! Die Verbraucherzentrale warnt schon seit langem vor den Machenschaften bei Flirtcafe. Zahlen Sie keinesfalls für Rechnungen und Mahnungen von dieser Firma, sondern erstatten Sie besser direkt Strafanzeige gegen die Betreiberfirma und den Rechtsanwälten wegen Verdacht auf Betrug.

Den Fernsehbeitrag aus der Akte-Sendung gab es kurzzeitig als Video auf Youtube zu sehen. Aber auch dort war das Video recht schnell wieder verschwunden. Stattdessen wird immer noch Werbung für Flirtcafe geschaltet, wie erst vor einigen Tagen bei eingeblendeter google-Werbung. Und immer noch fallen User auf diesem Portal rein und fragen in Foren um Hilfe. Vielleicht hilft es ja, dass die Redaktion per Zufall das verschwundene Video der Akte-Sendung vom 03.03.2009 wieder gefunden hat.

Quelle: Sat1 - Akte 09

09.12.09

Firma acoreus war wieder Thema bei Akte 09

Jeden Tag gehen in der AKTE-Redaktion neue Beschwerden über die Mahnschreiben von acoreus ein. Der Ärger der Zuschauer entzündet sich an den angeblich alten, offenen Forderungen aus Telefonrechnungen, die zwischen 3 und 5 Euro liegen. Die versucht das Inkassounternehmen mit Aufschlägen von bis zu 56 Euro einzutreiben. Seit AKTE vor drei Wochen zum ersten Mal über acoreus berichtet hat, nimmt die Zahl von Zuschriften zu, die sich auf inhaltlich absurde Forderungen des Unternehmens beziehen. So werden Forderungen von 0,00 Euro mit Mahngebühren von über 60 Euro belegt oder eine schwer kranke Oma, die inzwischen verstorben ist und nie einen Computer besessen hat, soll Online-Gebühren nachzahlen. Als AKTE sich in der Firma acoreus nach der Wahrhaftigkeit solcher Forderungen erkundigen will, kommt plötzlich die Polizei.

Quelle: Sat1 - Akte 09

Quelle: Rutube.ru

Update: Was ist Acoreus eigentlich für ein Unternehmen, das zu einem Großteil mit unberechtigten und verjährten Forderungen die angeschriebenen Personen abzocken will? Es ist schon seltsam, dass auch auf Nachfragen von Medienvertretern niemand zu einer Stellungnahme bereit ist. Wer sind die dafür verantwortlich Handelnden?

  • acoreus Collection Services GmbH
    Hellersbergstr. 14
    41460 Neuss
    Amtsgericht: 41460 Neuss (HRB 10924)
    Geschäftsführer:
    Stephan Vila Y Pfisterer *16.07.1969
    Walpurgisstr. 47
    45131 Essen
    Thomas Gläßer *25.01.1969
    Siepenstr. 24
    45138 Essen
    Wolfgang Reinhardt *16.06.1967
    Brunebecker Str. 101 B
    58454 Witten
    Prokurist:
    Rolf Kewitz *03.02.1958
    Altrheinstr. 30
    53227 Bonn
    Gesellschafter:
    Creditreform AG
    Hellersbergstr. 14
    41460 Neuss
    Anteil: 51%
    acoreus AG
    Zollhof 10
    40221 Düsseldorf
    Anteil: 49%
Amtsgericht Neuss Aktenzeichen: HRB 10924: Bekannt gemacht am: 02.05.2008 12:00 Uhr

Die in ().
gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

30.04.2008

acoreus Collection Services GmbH, Neuss (Hellersbergstr. 14, 41460 Neuss). Bestellt als Geschäftsführer: Gläßer, Thomas, Münster, *25.01.1969, vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Kewitz, Rolf, Bonn, *03.02.1958. Prokura erloschen: Dr. Wolff, Matthias, Düsseldorf, *07.08.1958. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Kewitz, Rolf, Bonn, *03.02.1958.

Quelle: Handelsregister

18.11.09

Acoreus und verjährte Forderungen waren Thema bei Akte 09

In dem folgenden Bericht der Akte-Redaktion wurden wohl Begriffe verwechselt, so dass eine Mahnung schon mal als Mahnbescheid bezeichnet wurde. Leider ist das irreführend. Deshalb der Hinweis an dieser Stelle: ein Mahnbescheid kommt immer von einem Gericht im gelben Umschlag. So sieht ein Mahnbescheid aus.

Tausende Deutsche laufen im Moment Sturm gegen Mahnbescheide, die alte Telefonrechnungen betreffen: Oft vier bis sechs Jahre alt. Angeblich offene Forderungen im einstelligen Bereich, aus denen in den jüngsten Mahnungen meist Summen zwischen 50 und 70 Euro werden. Saftige Gebühren, mit denen die Inkassofirma gutes Geschäft macht - wie Verbraucherschützer aus mehreren Bundesländern sagen. Kathleen H. und ihr Lebensgefährte Maik N. aus Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz haben einen solchen Mahnbescheid bekommen. 4,56 Euro sollen sie aus einer Rechnung von 2003 offen haben. Angeblich eine Online-Verbindung, doch einen Computer hatten beide zu jener Zeit noch gar nicht. Jetzt sollen sie an die Inkassofirma 60,56 Euro zahlen.Was steckt hinter diesen Mahnschreiben, die im Moment massenhaft versendet werden? Wie sollen die Empfänger reagieren? AKTE erklärt die Hintergründe und macht deutlich: Wer solch eine Mahnung bekommt, sie einfach liegen lässt und nicht darauf reagiert, bei dem kann sogar gepfändet werden! Auch wenn die Rechnung falsch sein sollte!


Quelle: RuTube - Akte 09

Akte 09 berichtete über lästige Werbeanrufe aus Callcentern

Experten nennen sie „Die Belästiger-Industrie die Rede ist von den Verursachern unerwünschter Werbeanrufe. Bis zu 30-mal täglich klingelt bei vielen Menschen das Festnetz- oder Mobiltelefon - ohne, dass ein Gesprächspartner dran ist. Ein Callcenter-Agent packt aus, mit welchen Tricks er Menschen am anderen Ende der Leitung seit Jahren hinters Licht führt. Eine ebenso dreiste Masche: Die Werbeanrufer geben sich als Verbraucherschützer aus. AKTE-Reporter stellen sie zur Rede.

Quelle: VerbraucherinfoTV

16.09.09

Akte 09 über Mega-Downloads, Lockvogelseiten und Hintermänner

In der Sendung Akte 09 vom 15.09.2009 wurde wieder über das Thema Mega-Downloads berichtet. Gegenstand waren neben den Aussagen eines Aussteigers auch die Gestaltung und Struktur der Abzocke mittels Lockvogelseiten und der Drohkulisse der Eintreiber.

Das Millionengeschäft mit den Abofallen: AKTE stellt den ersten Hintermann

Ein ehemaliger Abzocker packt weiter aus – für die Internet-Falle „mega-downloads.net“ hat Claus F. monatelang Zehntausende Rechnungen und Mahnschreiben verschickt. Jetzt dient er bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft als Kronzeuge – belastet die Hintermänner schwer. AKTE hakt nach und lüftet das Geheimnis der so genannten „Landing-Pages“, die es erst möglich machen, das Hunderttausende Internet-Nutzer in die Falle tappen

Quelle: Akte 09

Quelle: Youtube - scamnewsTV

25.08.09

Akte 09 über Mega-Downloads, Interview mit einem Aussteiger

Das Geheimnis der Abo-Fallen im Internet. Exklusiv: Ein Aussteiger packt aus

Ein Insider packt aus: Über seine Rolle im Abzock-Geschäft, über Millionen-Einnahmen und die Strukturen des Projekts "mega-downloads.net" - einer wahren Gelddruck-Maschine. Wirtschaftskriminalität und Abzocke - täglich fallen Tausende darauf herein. Einige Hundert haben sich in der AKTE- Redaktion gemeldet. Stellvertretend erzählen uns zwei Betroffene aus Nordrhein-Westfalen, wie sie bei Mega-Downloads landeten, einem Portal, das mit Gratis-Software Geld macht.

AKTE 09 Exklusiv über die Internet-Mafia

Quelle: Sat1 - Akte

Lesen Sie dazu auch die Ankündigung zur Sendung im Blog des Insiders Inside-megadownloads.net

Der Fernsehbeitrag als Video:

Quelle: Youtube

16.07.09

Akte 09 - Betrug nach Todesfällen

Das miese Geschäft mit der Trauer: Wer Hinterbliebenen das Geld aus der Tasche zieht

Eine besonders gemeine Abzocke zieht sich durch Deutschland: Trauernde erhalten Rechnungen für den Eintrag in einen „Bundessterbeanzeiger“. Ein Brief, der aussieht wie ein amtliches Schreiben. Doch dahinter steckt eine neue, miese Masche. AKTE-Reporter stellen den Mann, der mit der Trauer von Hinterbliebenen seine Geschäfte macht.

AKTE 09 über pietätlose Geschäfte

Quelle: Sat1 - Akte 09

Das Video von Akte 09 über den Betrug mit dem Bundesterbeanzeiger vom 14.07.09.

Quelle: Youtube - Abraexchen

10.07.09

Akte 09 über SoftwareSammler und eingefrorene Konten bei Mega-Downloads

Die Seite "Mega-Downloads.net" bietet Nutzern das herunterladen von Gratis-Software an und steht im Verdacht, ihnen dabei teure Abo-Verträge unterzuschieben - genauso wie bei Win-Loads.net, Abcload.de, Opendownload.de, 99Downloads.de ...

Doch die meisten Nutzer bemerken die verdeckten Kosten erst, wenn sie plötzlich Rechnungen und Mahnungen zugeschickt bekommen. "Mega-Downloads.net" ist seit einigen Jahren aktiv im Internet und fällt immer wieder durch seine Mahnungen auf, die in den letzten Monaten von der Inkassofirma "L&H GmbH" versendet wurden.

Doch jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover. Der Vorwurf lautet Betrug. Der Verdacht: Betroffene könnten gar nicht auf der Webseite gewesen sein und haben nun trotzdem Rechnungen erhalten. Nutzer könnten etwa über Gewinnspiele oder Popup-Werbung zu einer unbeabsichtigten Anmeldung gekommen sein. Betroffene dieser Abzocke sollten sich schon mal darauf einstellen, dass sie demnächst erneut Mahnungen bekommen. Dann aber wahrscheinlich von einer anderen Inkassofirma, wie zum Beispiel etwa die 'Collector GmbH' oder auch die 'VWL Verwaltungs GmbH'.

"Kostenfallen wie 'Opendownload.de' breiten sich im Internet wie eine Seuche aus", hieß es dazu seitens der Verbraucherzentrale im Mai 2009, die zu dem Zeitpunkt mit einer Klage gegen die Firma "Content Services Ltd." erfolgreich war; doch das Urteil vom 12.05.2009 vom Landgericht Mannheim scheint dem Betreiber irgendwie nicht zu stören, denn nur knapp fünf Wochen später tauchte von dem selben Betreiber eine neue Abzockseite auf: "Softwaresammler.de" so nennt sich jetzt die neue Abzockseite der Firma "Content Services Ltd".

Auch hier werden die Nutzer bewusst getäuscht, das es sich dabei um ein kostenloses Angebot handelt, da nur einmal kurz vor der vermeindlich kostenlosen Anmeldeseite im kleingedruckten auf dem Preis am rechten Rand hingewiesen wird. Weiterhin wird die Angabe des Gesamtpreises einfach mal wieder so weggelassen und genauso soll man hier auch auf sein Widerrufsrecht verzichten, was übrigens laut dem oben genannten Mannheimer Urteil absolut wettbewerbswidrig ist!

Das Video der Sendung Akte 09 vom 07.07.2009

Quelle: Youtube - scamnewsTV

01.07.09

Akte 09: teure Fahrschul-Theorie der Cybertainment GmbH

Über die teuren Theorietests mit Fahrschulfragen des Christiof Michael und seiner Firma Cybertainment GmbH berichtete Akte 09 in der Sendung am 30. Juni 2009.

Und plötzlich steht da doch ein Preis: Vorsicht, Abo-Trickser im Internet

Das Thema ist alt, die Masche neu. Seit Jahren versuchen Internet-Abzocker, den Nutzern mit Fahrschul-Tests das Geld aus der Tasche zu ziehen. Seit kurzer Zeit auf dem Markt: Das Angebot von Theorie-Test.com. Wer sich hier registriert, hat automatisch ein Jahres-Abo abgeschlossen – zum stolzen Preis von 144 Euro. Das erfahren die meisten aber erst, wenn sie extrem lange auf der Startseite verweilen oder die Rechnung ins Haus flattert. Ein cleverer Programmiertrick macht es möglich. AKTE auf der Spur der Hintermänner.

Quelle: Akte 09

Das Video der Sendung vom 30.06.2009

Quelle: Youtube - scamnewsTV

18.06.09

Akte 09 - Bericht über Abzocke der TRC Telemedia

Die dubiosen Machenschaften der TRC Telemedia waren Thema eines Beitrags der Sendung Akte 09 am 16.06.09. Nach Ansicht der Redaktion könnte die Überschrift zum Thema auch lauten, "Wer Sie am Telefon übers Ohr Hauert."

Bei Anruf Abzocke! Wer Sie jetzt am Telefon ums Geld bringt

Dutzende Zuschauer schilderten uns unabhängig voneinander immer wieder die gleiche Geschichte: Sie bekommen einen Anruf und sollen ihre Adresse preisgeben. Gehen sie darauf ein, erhalten sie ein paar Tage später eine Zahlungsaufforderung – über 75 Euro für die angebliche Inanspruchnahme einer „Telefonsexdienstleitung“. Wer nicht zahlt, wird mit weiteren Mahnschreiben massiv unter Druck gesetzt. Hinter dem Spiel steckt die Firma TRC Telemedia – Verbraucherschützern ist sie mit ihrer Masche seit Jahren bekannt, früher unter dem Namen „MC Multimedia“. Seit Jahren ermitteln auch die Staatsanwälte, doch trotz 4000 Strafanzeigen reichte es bisher nicht zu einer Anklage.

AKTE 09 auf den Spuren der Hintermänner

Quelle: Akte 09

Das Video zum Thema:

Quelle: Youtube - AntiAbzockTV

05.06.09

Akte 09 berichtete über die gerichtliche Schlappe von Opendownload.de

Schlappe für die Internetabzocker! Warum Kinder jetzt nichts mehr zahlen müssen

Über kaum eine Internetseite regen sich so viele AKTE-Zuschauer auf, wie über "Opendownload.de". Die Betreiberfirma Content Services Ltd. aus Mannheim bietet Programme zum Download an, die eigentlich kostenlos sind und sogar von den Herstellern selbst gratis abgegeben werden. Stattdessen soll der Kunde für den reinen Download-Service zahlen. Die Falle schnappt auf zahlreichen Lockvogelseiten zu, bei denen sich die Nutzer registrieren. Der Preis ist nur für den zu erkennen, der sorgfältig im Kleingedruckten stöbert. Jetzt hat das Landgericht Mannheim die Praktiken des Abofallen-Betreibers für unrechtmäßig erklärt.

AKTE 09 über das Antiabzock-Urteil

Quelle: Akte 09

Quelle: Youtube - scamnewsTV

27.05.09

Akte 09 berichtete über nimimit.de und den Nachfolger drive2u.de

Die dubiosen Machenschaften der Firma Polyphem Media Ltd. und deren Geschäftsführer Frank Drescher waren am 26. Mai 2009 Thema der Sendung Akte 09.

Ein unmoralisches Angebot: Die neue Masche altbekannter Abzocker

Hunderte AKTE-Zuschauer ärgerten sich vor einem halben Jahr über die Betreiber von Internetseiten, auf denen man versuchte Benutzer mit versteckten Kosten abzuzocken. Statt einer Mitfahrgelegenheit bekamen sie Rechnungen und Mahnungen nach Hause geschickt: Die klassische Abofalle. Nach dem AKTE-Bericht wurde es wochenlang ruhig um die Seite und ihre Betreiber, sehr ruhig - bis vor ein paar Tagen. Wieder werden Mails verschickt, diesmal wird den damaligen Opfern der Seite eine "Sonderkündigungsmöglichkeit" angeboten: Für einmalige 29 Euro können sie alle Forderungen begleichen. Warum die Betreiber sich jetzt plötzlich mit weniger Geld zufrieden geben und womit sie demnächst arglose Internetnutzer reinlegen wollen, hat AKTE herausgefunden.

Quelle: Akte 09

Im Video des Fernsehbeitrags wird auch auf die Nachfolgeseite für nimimit.de hingewiesen. Das Abzockportal nimit.de wird abgelöst von der Seite drive2u.de der Firma OPM Media GmbH.

Quelle: Youtube - AntiAbzockTV

20.05.09

Über das Schwimmbadspiel.de berichtet bei Akte 09

In dem Fernsehbeitrag vom 19. Mai 2009 berichtete Akte 09 über die Abzocke mit dem Schwimmbadspiel und dem Drahtzieher dieser Gaunerei. Leider fehlt in dem Beitrag ein Hinweis, dass die angebliche Anwaltsmail über die Server vom Schwimmbadspiel verschickt wurden. Dies hat die Redaktion bereits Anfang des Monats ausführlich dokumentiert. Lesen Sie dazu den Bericht über die falsche Anwaltsmail vom Schwimmbadspiel.

Das Spiel mit nackter Haut: Wie Jugendliche im Internet in die Kostenfalle tappen

Erst Pyjamaparty - jetzt das Schwimmbadspiel! "Schicke diesen Link an alle Deine Freunde!" - so harmlos beginnt die Abzock-Masche. Zwei Models fordern die Internetnutzer auf, zuzuschauen, wenn sie das eine oder andere Bikiniteil öffnen. Wer mitmacht, bekommt mit Sicherheit kurz darauf eine Rechnung über 59 Euro zugeschickt. Der Preis ist raffiniert auf der Seite versteckt. Zielgruppe der Abzocker sind vor allem Teenager - die Links kursieren hauptsächlich auf Chat-Plattformen, auf denen Jugendliche ihre Freunde treffen.

Quelle: Akte 09

Der Beitrag der Akte-Sendung als Video

Quelle: Youtube - scamnewsTV

14.05.09

Urteil: Konten von Katja Günther zu Recht gekündigt

Am Dienstag den 12. Mai 2009 hatte das Landgericht München über die Klage von Katja Günther über eine Fortführung ihrer Kontoverbindung zu entscheiden. Das LG wies die Klage ab und folgte der Auffassung des Kreditinstituts. Nun steht einer Auflösung der Kontoverbindung hoffentlich nichts mehr im Weg. Die Stadtsparkasse München hat dazu eine Pressemitteilung auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Landgericht München 1 weist Klage der Rechtsanwältin ab / Schutz für geprellte Internetnutzer von Nutzlos-Inhalten

München (sskm). Das Landgericht München 1 hat gestern die Klage der Rechtsanwältin Katja Günther auf Fortführung der Kontoverbindung bei der Stadtsparkasse München abgelehnt und auch die einstweilige Verfügung aufgehoben, das Konto bis zum rechtskräftigen Urteil weiter zu führen (Aktenzeichen 28 O 398/09).

"Wir begrüßen es sehr, dass sich das Gericht für unsere Auffassung entschieden hat und wir endlich diese belastende Kontobeziehung auflösen dürfen, die dazu missbraucht wurde, ahnungslose Internetnutzer zu prellen und ihnen erhebliche Geldbeträge abzunötigen", so Harald Strötgen, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse München. Leider hätten sich viele Betroffene einschüchtern lassen und die Mahnungen der Rechtsanwältin Günther beglichen, um sich weiteren Ärger zu ersparen.

Quelle: Stadtsparkasse München

Ein Team von Akte 09 war am 12.05.09 vor Ort und berichtete in der Sendung am gleichen Tag über die Hintergründe und den Ausgang des Verfahrens. Bei ihrem Gang vor Gericht wurde Katja Günther übrigens von Bernhard Syndikus begleitet.

Quelle: Imageshack.us

06.05.09

Akte 09 berichtet über Adressbuchschwindel der DGV

Über kriminellen Größenwahn des 22-jährigen Christian Müller berichtete Akte 09 in der Sendung vom 05.05.09.

Die Seite "Proben-register.net" ist nicht nur bei vielen AKTE-Zuschauern der Aufreger! Verantwortlich für die Abzock-Seite: Christian M. mit seiner Firma Connex Services. Jetzt hat Christian M. eine neue Firma - mit einer nicht ganz neuen Geschäftsidee: Unter dem Namen "Deutsche Gewerbeverwaltung", kurz DGV, bietet er Unternehmen einen Eintrag in seinem Internetregister an. Die Schreiben haben einen sehr offiziellen Charakter - Experten erkennen gleich auf einem Blick: Es handelt sich um "rechnungsähnliche Angebotsschreiben", die Masche nennt sich schlicht "klassischer Adressbuchschwindel". AKTE auf den Spuren eines 22-jährigen ohne festen Job, der durch Abzocke Multimillionär werden möchte.

Quelle: SAT1 - Akte 09

Update: das Video der Sendung.

Quelle: Youtube - DerNetzindianer

08.04.09

Akte 09: fabriken.de mit Verbindungen zum Frankfurter Kreisel

In dem Fernsehbeitrag vom 7. April 2009 berichtet Akte 09 über das Abzockportal fabriken.de und deckt dabei Verflechtungen zum Frankfurter Kreisel des Michael Burat auf. Bei den Ermittlungen geht die StA davon aus, dass es sich um gewerbsmäßigen Betrug handelt. Mehrere Konten mit einer Summe im hohen sechsstelligen Bereich sind derzeit eingefroren.

Reisen, Mode, Elektronik - Millionen Deutsche suchen nach Schnäppchen, bevorzugt im Internet. Hilfe verspricht angeblich dabei die Seite „Fabriken.de“ – viele Adressen zum günstigen Shoppen, sollen hier zu finden sein. Hunderttausende haben sich bereits angemeldet und sind geschockt, als sie plötzlich eine Rechnung über 84 Euro bekommen.
Wer steckt wirklich hinter „fabriken.de“ und der Betreiberfirma Connects 2 Content?
AKTE-Reporter recherchieren, dass es sich hier um weit mehr als eine „normale Internet-Abzocke“ handelt.

Quelle: Akte 09

Der Beitrag der Akte-Sendung als Video

Quelle: Youtube - playersociety

18.03.09

Bericht über opendownload.de von Akte 09 und Update

In dem sehenswerten Fernsehbeitrag vom 17.03.2009 berichtet Akte 09 über die Abzocke mit opendownload.de und die Verflechtungen des Frankfurter Kreisels. Dazu gehören u.a. auch die der Anwalt Olaf Tank und Michael Burat.

Im Spinnennetz der Internet-Räuber

Auf der Suche nach Gratis-Software für den PC: Der Betreiber Opendownload verspricht kompetente Hilfe und viele nützliche Programme, die man sich herunterladen kann. Bei der auf dieser Plattform angebotenen Software handelt es sich um so genannte "Freeware", die eigentlich kostenlos genutzt werden darf. Den Preis verstecken die Betreiber sorgfältig im Kleingedruckten am rechten Rand: 96 Euro fordert das Unternehmen für den Download - viel Geld für Gratis-Programme. Täglich fallen Tausende Internetnutzer auf Opendownload herein. AKTE macht sich auf den Weg um die Drahtzieher zu finden.

Quelle: Akte 09

Der Bericht der Akte-Sendung als Video

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Wie groß das Spinnennetz der Gauner ist, kann an Hand der neuen Domains festgestellt werden. Zum Kundenfang wurden die folgenden Domains registriert und beworben:

  • download-star.com - Weiterleitung zu opendownload.de
  • download-oase.com - Weiterleitung zu opendownload.de

Besonders der Blick in das whois der Domain ist aufschlussreich, denn dort finden sich wieder Hinweise auf alte Bekannte.

domain:                      download-star.com
status:                      LOCK,TRANSFER-LOCK-60
owner-c:                     LULU-10385164
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tech-c:                      LULU-10385164
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nserver:                     ns10.ns14.de
created:                     2009-03-05 14:10:54
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[owner-c] type:              PERSON
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[owner-c] fname:             Bruce
[owner-c] lname:             Lenon
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[owner-c] address:           P.O. BOX 192556
[owner-c] city:              Bratislava
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[owner-c] state:             RO
[owner-c] phone:             +9-71-43589695
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[owner-c] email:             webcontentfze@googlemail.com

Seltsam, der angebliche Domaininhaber will in der rumänischen Stadt Bratislava wohnhaft sein. Seine Telefonnummer führt aber in die Vereinigten Arabischen Emirate nach Dubai. Die Vorwahl ist nicht ganz korrekt angegeben. Richtig geschrieben müsste die Telefonnummer z.B. so +971 43589695 lauten.

Ob es sich bei dem angegebenen Inhaber der Domain Bruce Lenon um eine existente Person oder ein Phantom handelt, lassen wir mal unberücksichtigt. Wichtiger ist hier der Hinweis auf die Firma Web Content FZE. Dadurch kommen wir zu dem schon aus Dialerzeiten bekannten Gauner Fabian Simon. Ein weiteres Indiz findet man im DNS der Domain.

download-star.com IN SOA server: ns9.ns14.de
                           email: info.synatix-gmbh.de

Es gibt schon einen ausführlichen Bericht über die Synatix GmbH. Daraus gehen Details hervor, welche die Synatix GmbH und Fabian Simon, sowie frühere Projekte und Firmen von Fabian Simon betreffen.

17.03.09

Conexx Services: neue Firma mit bekanntem Betreiber

Die Masche mit dem Probenepp sollte eigentlich schon so bekannt sein, dass kaum noch ein User darauf reinfallen sollte. Bekannt ist auch der Betreiber, der mit der neuen Firma Conexx Services sein Unwesen treibt. Mit den folgenden Abzockseiten ist Christian Müller auf Kundenfang:

  • proben-register.net
  • Gewinnspiel-Verzeichnis.net

Diese nutzlosen Eintragungsdienste versprechen viel mit kostenlos und halten nichts.

 id=

Einerseits dienen diese dubiosen Dienste zum Sammeln von Daten, mit denen meistens auch ein schwunghafter Handel getrieben wird. Andererseits werden die Opfer dann auch noch abgezockt. Denn nicht überall, wo kostenlos draufsteht, ist auch kostenlos enthalten.

 id=

Für die Nutzlosdienste der Conexx Services soll man also jeden Monat 8,- Euro zum Fenster rauswerfen. Und das ein Jahr lang, denn so lange soll der vermeintliche Vertrag laufen.

§ 4 Laufzeit, Kündigung

Der diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zugrunde liegende Vertrag beläuft sich auf 12 Monate.

Da kommt dann eine Summe von 96,- Euro zusammen. Ein Betrag der mit Sicherheit sinnvoller angelegt werden kann. Im Impressum ist die Conexx Services als verantwortlicher Betreiber eingetragen.

 id=

Aber wer verbirgt sich hinter diesem Firmennamen? Ein Blick in das whois der Domain proben-register.net bringt Klarheit.

domain:                      proben-register.net

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[owner-c] type:              PERSON
[owner-c] title:          
[owner-c] fname:             Christian
[owner-c] lname:             Mueller
[owner-c] org:               Conexx Services e.K.
[owner-c] address:           Mainzer Landstr. 27-31
[owner-c] city:              Frankfurt am Main
[owner-c] pcode:             60329
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[owner-c] phone:             +49-1762041786-0
[owner-c] email:             mueller.christian@gmx.com

Der Name Christian Müller ist im Zusammenhang mit anderen Abzockangeboten im Internet aufgefallen. Auch für die folgenden Nutzlosdienste ist/war Christian Müller verantwortlich.

  • fuehrerschein-test.net
  • fuehrerschein24.net
  • iq-check.net
  • rezepte-finden.net
  • wie-alt-werde-ich.net
  • zitate-finden.net
  • bodycheck24.net
  • benzin-billiger.net
  • sprit-billiger.net
  • wie-schlau-bist-du.de

Diese Seiten hat Christian Müller mit seiner Firma InfoService Ltd. betrieben. Ein Team von Akte 09 hatte den Boss dieser dreisten Abzocke tagelang gesucht und den folgenden Beitrag gesendet.

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Christian Müller ist mit diesen Firman und Anschriften bekannt:

  • Christian Müller *26.01.1987
    55286 Sulzheim

  • Conexx Services e.K.
    Mainzer Landstr. 27-31
    60329 Frankfurt am Main

  • InfoService Limited
    Birkengasse 1
    55411 Bingen
    Amtsgericht: 55116 Mainz (HRB 41739)
    Geschäftsführer: Christian Müller, *26.01.1987

Neueintragungen

10.12.2008

InfoService Limited, Bingen am Rhein, (Birkengasse 1, 55411 Bingen).Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht (prvate limited company). Satzung vom 30.04.2008 Beginn: 30.04.2008. Zweigniederlassung der InfoService Limited mit Sitz in Birmingham (companies house of cardiff Nr.: 6581542). Internetdienstleistung. 1,00 GBP. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Müller, Christian, Nieder-Olm, *26.01.1987, einzelvertretungsberechtigt.

  • INFOSERVICE LIMITED
    69 GREAT HAMPTON STREET
    BIRMINGHAM
    B18 6EW
    Company No. 06581542
    Status: Active
    Date of Incorporation: 30/04/2008
    Director:
    CHRISTIAN MUELLER *26.01.1987
    Director-Id = 22735158

  • DGV - Deutsche Gewerbe Verwaltung e.K.
    Kurfürstendamm 190-192
    10707 Berlin
    Amtsgericht: 14057 Berlin (HRA 42122)
    Inhaber: Christian Müller, Sulzheim, *26.01.1987

Neueintragungen

02.01.2009

DGV - Deutsche Gewerbe Verwaltung e.K., Berlin Kurfürstendamm 190-192, 10707 Berlin, (Gegenstand: Führung eines Branchenbuches für Gewerbetreibende und Existenzgründer). Firma: DGV - Deutsche Gewerbe Verwaltung e.K. Sitz / Zweigniederlassung: Berlin; Geschäftsanschrift:; Kurfürstendamm 190-192, 10707 Berlin Inhaber:; 1. Müller, Christian, *26.01.1987, Sulzheim Rechtsform: Einzelunternehmen

An der Berliner Adresse befindet sich statt der DGV - Deutsche Gewerbe Verwaltung e.K. aber nur einen Bürodienstleister.