Zahlreiche Verbraucher aus Niedersachsen legten den Beraterinnen der Verbraucherzentrale Niedersachsen zum Teil mehrere Rechnungen der Euro Inkasso Solutions s.r.o. vor. Die Verbraucher sollen angeblich kostenpflichtige Servicedienstleistungen von R.M.I. für 90 Euro je Anruf in Anspruch genommen haben. Die Beträge sollen auf ein slowakisches Konto überwiesen werden. Zahlen Sie nicht! |
21.04.14
Euro Inkasso Solutions fordert wieder für R.M.I.
Euro Inkasso Solutions ist wieder aktiv
Lange war Ruhe. Doch jetzt scheint die Firma Euro Inkasso Solutions wieder aktiv zu werden. Mehrere WOCHENBLATT-Leser haben in den vergangenen Tagen Post von der Inkassofirma mit Sitz in Prag bekommen. ... In dem Schreiben heißt es: "Von Ihrem Telefonanschluss wurde eine Telefonsex-Serviceleistung von R.M.I. (Roxborough Management Inc.) in Anspruch genommen." Euro Inkasso Solutions sei nun mit der Einziehung der Forderung beauftragt worden. Der Empfänger soll innerhalb von acht Tagen einen Betrag in Höhe von 135 Euro bezahlen. ... |
Quelle und vollständiger Bericht: Kreiszeitung Wochenblatt
20.11.13
Euro Inkasso Solution will mit alter Masche abkassieren
Ein Verbraucher aus Aurich erhielt tatsächlich 32 Forderungsschreiben à 90 Euro von Euro Inkasso Solution s.r.o. Das Geld solle er innerhalb von acht Tagen überweisen. Ansonsten müsse er mit weiteren Mahnungen rechnen.
Der Verbraucher hat angeblich mehrfach telefonische Dienstleistungen in Anspruch genommen (zwischen Anfang 2010 und Oktober 2013). Das Geld soll bar per Einschreiben an die altbekannte Adresse, Postfach 1107 in 36094 Petersberg gehen oder per SEPA-Überweisung erfolgen. Wir raten: Nicht zahlen! Denn Euro Inkasso Solution s.r.o. ist für uns keine Unbekannte. Bereits mehrfach haben wir vor dieser Firma gewarnt.
Euro Inkasso Solution will für eine angebliche Telefonsex-Dienstleistung Geld kassieren. Die hat laut Verbraucher jedoch nie stattgefunden. Viele haben hingegen mehrmals Anrufe erhalten, in denen sie den Gesprächspartner nicht verstanden und wieder aufgelegt haben. Auch 'Anrufe in Abwesenheit' habe es gegeben. Ein anschließender Rückruf verlief ins Leere.
18.10.13
Vorsicht vor Bohemia Factoring, Kaver Plus und Euro Inkasso Solutions!
Viele Verbraucher melden sich zurzeit bei uns und beschweren sich, dass sie eine – oder mehrere – Rechnung(en) von den Firmen TRC Telemedia oder MB Direct Phone, Czech Media, Pepper United, Roxborough Management sowie Bohemia Factoring, Kaver Plus und Euro Inkasso Solutions s.r.o., alle aus 36094 Petersberg, Postfach 1107, bekommen haben. Sie sollen 90 Euro oder mehr für ein Telefongespräch bezahlen, das angeblich vor Monaten stattgefunden hat.
Wieder einmal soll offenbar unberechtigt Geld von arglosen Verbrauchern einkassiert werden. Besonders perfide: Die Gespräche waren angeblich Telefonsexangebote. Gut möglich, dass viele Verbraucher aus Scham schnell bezahlen, ohne dazu verpflichtet zu sein.
Der Tipp der Verbraucherzentrale: Zahlen Sie nicht, wenn Sie nicht angerufen haben. Rechnungen schreiben kann jeder. Aber nicht jede Rechnung muss bezahlt werden. Moderne Wegelagerei sollte man nicht unterstützen!
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg
20.09.13
Seniorin sauer über Abzocke
Marga Bartz aus Bad Freienwalde sieht sich als Opfer einer Abzockermasche. Ein Inkasso-Büro aus Prag fordert 90 Euro für einen kostenpflichtigen Telefonservice, den die Seniorin niemals in Anspruch genommen hat. ... Die Masche von "Euro Inkasso Solutions s.r.o.", sei bekannt. Die Briefkastenfirma, auf deren Briefkopf eine Adresse in Prag angegeben ist, fordert, das Geld zu einem Postfach in Petersberg, einem Stadtteil von Fulda (Hessen), zu schicken. ... |
Quelle und vollständiger Bericht: Märkische Oderzeitung
07.12.11
Vorsicht vor Bohemia Factoring, Kaver Plus und Euro Inkasso Solutions!
Viele Verbraucher melden sich zurzeit bei uns und beschweren sich, dass sie eine - oder mehrere - Rechnung(en) von der Firma TRC Telemedia - oder MB Direct Phone, Czech Media, Pepper United, Roxborough Management, neuerdings auch Bohemia Factoring oder Kaver Plus, und ganz neu Euro Inkasso Solutions s.r.o., alle aus 36094 Petersberg, Postfach 1107, bekommen haben. Sie sollen 90 Euro oder mehr für ein Telefongespräch bezahlen, das angeblich vor Monaten erfolgt sein soll.
Zahlen Sie nicht, wenn Sie gar nicht angerufen haben!
Wieder einmal soll offenbar unberechtigt Geld von arglosen Verbrauchern einkassiert werden. Besonders perfide: Bei den Gesprächen soll es sich um Telefonsexangebote handeln. Gut möglich, dass die Verbraucher aus Scham schnell bezahlen, ohne dazu verpflichtet zu sein.
Unser Tipp: Zahlen Sie nicht, wenn kein Anruf erfolgt ist. Rechnungen schreiben kann jeder. Aber nicht jede Rechnung muss bezahlt werden. Moderne Wegelagerei sollte man nicht unterstützen!
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg
10.10.11
Abzocke mit Sex-Inkasso
Alles fing an mit einer Rechnung über 90 Euro, die Helmut F. eines Tages in seinem Briefkasten fand. Das auf den Britischen Jungferninseln ansässige Unternehmen RMI verlangte darin von einem Mann mit gleichem Nachnamen (aber anderem Vornamen) Geld für eine angeblich erbrachte „Telefon-Sexdienstleistung“. Nur: Ein Hans F. wohnt gar nicht bei ihm, Helmut F. kennt auch niemanden, der so heißt – und er selbst habe keine Telefonsexnummer angewählt, versichert er. Selbst die Handy-Nummer, über die die „Dienstleistung“ abgerufen worden sein soll, kenne er nicht. Helmut F. tat erst mal, was ihm die Bonner Verbraucherzentrale empfahl: nichts. Er ignorierte die Rechnung, auch die Erinnerung, ebenso die erste und zweite Mahnung der mittlerweile zwischengeschalteten tschechischen Factoring-Firma Kaver Plus – auch wenn ihm dabei immer mulmiger wurde. Dann kamen die Mahnungen plötzlich von Allinkasso, ... Immer wieder genannt werde auch das Postfach 1107 der TRC Telemedia in 36094 Petersberg. Hunderte Verbraucher hätten sich über unberechtigte Forderungen dieser Firmen beschwert. ...Bei der Staatsanwaltschaft Fulda sind in den vergangenen Jahren mehr als 1000 Strafanzeigen von Verbrauchern eingegangen. Bislang habe man aber trotz intensiver Bemühungen in keinem einzigen Fall Betrug nachweisen können, so dass das mit wechselnden Namen auftretende Unternehmen mit vermutlich immer denselben Hintermännern noch nie angeklagt worden sei. „Man kann denen schlichtweg nicht ans Leder“, sagt Harry Wilke, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das sei eine clevere rechtliche Konstruktion, ein Firmengeflecht. ... |
Quelle und vollständiger Bericht: Kölner Stadt-Anzeiger
Es ist schon sehr seltsam, dass die Staatsanwaltschaft Fulda dem offensichtlich betrügerischen Treiben dieser Gauner kein Ende bereiten kann. Doch es wird von der Staatsanwaltschaft Fulda vielmehr der Eindruck vermittelt, dass ihr der Wille zum Einschreiten gegen diese Bande fehlt. Denn die clevere rechtliche Konstruktion, eines Firmengeflechts kann kein Hindernis sein. Das haben schon andere Staatsanwaltschaften bewiesen. Die Betrugskartell des Wiener Karussells ist/war ein weitaus größer Firmengeflecht und mit einer mindestens genauso cleveren rechtlichen Konstruktion. Dennoch sind in dem Fall die zuständigen Staatsanwaltschaften aktiv geworden. Im vergangenen Jahr geb es mehrere Razzien gegen mehrere beteiligte Firmen und Call-Center des Wiener Karussells und inzwischen müssen sich Beschuldigte bereits vor Gericht verantworten.
06.09.11
80-Jährige soll für Sex-Hotline zahlen
Magdalene K. wollte nur noch schnell die Post öffnen, bevor sie sich zu ihrem Mittagsschlaf hinlegte. Allerdings verflog ihre Müdigkeit, als sie einen Brief mit Absender „Kaver Plus“ öffnete: Satte 90 Euro sollte die 80-jährige Jüterbogerin zahlen – für einen Anruf, bei dem sie „eine kostenpflichtige Serviceleistung“ in Anspruch genommen haben sollte. Acht Tage gab man ihr Zeit, den Betrag auf ein Konto zu überweisen oder per Einschreiben an ein Postfach in „36094 Petersberg“ zu schicken – einen Ort, den es zumindest unter dieser Postleitzahl in Deutschland nicht zu geben scheint. ... |
Quelle und vollständiger Bericht: Märkische Allgemeine
11.06.11
Abzocke: Kaver Plus lockt in Kostenfalle
Die Verbraucherberatung am Julius-Mosen-Platz warnt erneut vor einer Abzock-Masche. In einem Schreiben der Firma Kaver Plus s.r.o. werden Verbraucher aufgefordert, zwischen 90 und 125 Euro zu zahlen, entweder gleich bar, per Einschreiben oder per Auslandsüberweisung. Kassieren wollen die Absender für angebliche Telefonsex-Dienstleistungen. Die Beratungsstelle empfiehlt, den geforderten Betrag auf keinen Fall ungeprüft zu zahlen. Laut Verbraucherberatung ist die Firma Kaver Plus s.r.o. mit Postfachadresse in Petersberg früher unter dem Namen Czech media und Roxborough Management Inc. aufgetreten. ... |
Quelle und vollständiger Bericht: NWZ online
08.06.11
Piraten der Karibik: Abzocke per Telefon
... Er soll einen Telefonsex-Anbieter angerufen haben, mit Sitz auf den Britischen Jungfern-Inseln. ... Jedenfalls firmierte die Firma erst als TRC Telemedia, dann hieß sie Czech Media Factoring, später etwas anheimelnder Bohemia Factoring, trat dann unter Kaver Plus auf, anschließend britisch-kühler als Roxborough Management, MB Direct Phone, Pepper United und nun also R.M.I. Wir langweilen Sie mit dieser höchstwahrscheinlich auch noch unvollständigen Aufzählung vor allem deshalb, weil solche Briefe flächenweit verschickt werden - jeder könnte der nächste Empfänger sein, warnt die Verbraucherberatung. Der letzte bekannte Firmensitz von R.M.I. ist Road Town, Hauptstadt der Britischen Jungfern-Inseln. Das frühere Piratennest in der Karibik ist heute Steueroase mit 600 000 Firmen, von denen manche dort nur einen Briefkasten haben. Das ist praktisch, denn hinter R.M.I. und wie sie alle heißen stecken nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Fulda stets derselbe Mann und dieselbe Frau. ... |
Quelle und vollständiger Bericht: DerWesten
02.06.11
Kaver Plus s.r.o.: Alte Masche unter neuem Namen
"Zahlen Sie den Betrag von 90 Euro" heißt es in dem Schreiben der Firma Kaver Plus s.r.o. - entweder gleich bar per Einschreiben oder per SEPA-Überweisung. Kassieren wollen die Absender für angebliche telefonische Serviceleistungen. Erstaunlich ist: Die Abzocker geben sich kaum Mühe, die Spuren ihrer Vergangenheit zu vertuschen. Mit nahezu identischen Formulierungen haben sie sich bereits unter den Namen "Czech Media", "Roxborough Management Inc." und "Pepper United" landauf, landab einen unrühmlichen Ruf erworben. Auch weisen die Rechnungen das altbekannte Postfach 1107 der TRC Telemedia in 36094 Petersberg aus.
Aus den Schilderungen von Verbrauchern lässt sich erkennen, dass die überwiegende Mehrheit gar keinen Kontakt zu den Firmen hatte. Nur einige Wenige wurden durch verbotene Link öffnet in neuem FensterPing-Anrufe zu einem Rückruf animiert. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, den geforderten Betrag auf keinen Fall ungeprüft zu zahlen.
Quelle: Verbraucherzentrale Brandenburg
22.05.11
Vorsicht vor Bohemia Factoring!
Die Warnung der Verbraucherzentrale trifft auch auf die aktuelle Firmierung der Betrügerbande zu. In den letzten Tagen und Wochen wurden die unberechtigten Forderungen für tschechische Firma Kaver plus erhoben. Diese nutzt das gleiche Postfach wie die Unternehmen, welche in der Mitteilung der verbraucherzentrale aufgeführt sind.
Viele Verbraucher melden sich zurzeit bei der Verbraucherzentrale Hamburg und beschweren sich, dass sie eine - oder mehrere - Rechnung(en) von der Firma TRC Telemedia - oder MB Direct Phone, Czech Media, Pepper United, der Roxborough Management, neuerdings auch Bohemia Factoring bekommen haben. Sie sollen 75 Euro oder mehr für ein Telefongespräch bezahlen, das angeblich vor Monaten erfolgt sein soll. Die Verbraucher versichern: Sie haben die Nummer gar nicht angerufen! Wieder einmal soll offenbar unberechtigt Geld von arglosen Verbrauchern einkassiert werden. Besonders perfide: Bei den Gesprächen soll es sich um Telefonsexangebote handeln. Gut möglich, dass die Verbraucher aus Scham schnell bezahlen, ohne dazu verpflichtet zu sein. Unser Tipp: Zahlen Sie nicht, wenn kein Anruf erfolgt ist. Rechnungen schreiben kann jeder. Aber nicht jede Rechnung muss bezahlt werden. Moderne Wegelagerei sollte man nicht unterstützen! |
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg e.V.
18.05.11
Betrügerische Rechnungen der „Kaver plus“
„Mein Mann hat zwei Rechnungen à 90 Euro von Kaver plus bekommen“, berichtet eine Diemelseerin. Auf den identischen Schreiben seien insgesamt sechs Rufnummern aufgelistet, ... „Zwischen allen Nummern steht ein Oder – das hat mich stutzig gemacht. ... Im Gegensatz zu anderen betroffenen Ehefrauen lässt sich die Diemelseerin von den Briefen, die mit einer Firmenadresse aus dem tschechischen Pilsen sowie einer Postfachadresse in Petersberg bei Fulda versehen sind, nicht verunsichern: Sie denkt umgehend an Telefonbetrug – zumal ihr Mann zu einer der angegebenen Zeiten Spätschicht hatte. Das Ehepaar informiert sich im Internet und findet gleich mehrere Warnungen vor Abzocke durch „Kaver plus“. ... |
Quelle und vollständiger Bericht: Waldeckische Landeszeitung / Frankenberger Zeitung
12.05.11
Kaver Plus: die neue Firma für Telemedia-Abzocke
Von einer Welle unberechtigter Forderungen werden seit einer Woche wieder zahlreiche Opfer belästigt. Angeblich sollen die Empfänger der Schreiben eine Sex-Hotline angerufen haben. Für diese vermeintliche Dienstleistung möchte die Tschechische Firma Kaver Plus s.r.o. nun Gelder einsammeln. Die Firma Kaver Plus s.r.o. ist im Handelsregister Tschechien eingetragen unter der Nr. 27998584.
Geschäftsführer und Gesellschafter von Kaver Plus s.r.o. ist Herr Jakub Horní, welcher die Firma von Václav Vlášek übernommen hat, dem ehemals Verantwortlichen für die Firma Pepper United s.r.o.
Jakub Horní, r.č. 880513/1929
Mnichov 14, PSČ 353 01
Vklad: 200 000,- Kč
Splaceno: 200 000,- Kč
Obchodní podíl: 100 % Zapsáno: 4.dubna 2011Quelle: Handelsregister Tschechien
Auch bei Jakub Horní handelt es sich offensichtlich nur um einen Strohmann für die Abzocke, denn auch dieses Mal sammelt Anton Hauer, der Drahtzieher des Betrugs, die Beute wieder ein. Das geforderte Geld sollen die Opfer per Einschreiben an sein Postfach in Petersberg bei Fulda schicken. Dieses Postfach ist schon von den früheren Gaunereien bekannt, die von Anton Hauer begangen wurden mit immer wechselnden Firmen, wie z.B. Bohemia Factoring s.r.o., MB Direct Phone Ltd., Pepper United s.r.o., Roxborough Management, TRC Telemedia.
Betroffenen kann nur geraten werden, nicht zu zahlen und eventuell die Erstattung einer Anzeige in Erwägung zu ziehen.
18.04.11
Mahnung für nicht geführten Sex-Anruf
Die Abzocker werden immer dreister: Die alleinlebende Witwe Maria Schmidt (Name geänder) 85, erhielt eine Mahnung, weil sie angeblich von ihrem Telefonanschluss aus bei einer Sexhotline angerufen hat, aber die Rechnung dafür nicht bezahlt haben soll. 264,05 Euro verlangte der Absender des Mahnschreibens, Allinkasso GmbH aus München im Auftrag eines "Mandanten" namens R.M.I. ... ... Es gebe rechtlich keine Handhabe für das Inkassobüro, das Geld tatsächlich einzutreiben. Die Rechnungen seien illegal, damit werde versucht, vor allem Ältere zu verunsichern. Sie setzen auf die Scham der Kunden. ... Im Internet finden sich zahlreiche Hinweise auf diese Masche. Immer wieder wird dort das Münchener Inkassobüro erwähnt, ebenso das Unternehmen R.M.I. Dahinter verbirgt sich ein Unternehmen namens Roxborough Management Inc., das als seinen Firmensitz die Karibik-Insel Tortola angibt. ... |
Quelle und vollständiger Bericht: volksfreund.de
06.03.11
Bekannter Gauner fordert mit neuer Firma Geld für angebliche Erotik-Telefonate
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Petersberg in Hessen ist mittlerweile eine bekannte Adresse. Von dort nämlich kommen seit mehreren Jahren zweifelhafte Forderungen für erotische Telefon-Dienstleistungen von einem noch zweifelhafteren Unternehmen. Was 2005 und 2006 noch MRC Media hieß, war danach TRC Telemedia, erst kürzlich warnte die Verbraucherzentrale Sachsen vor Czech Media s.r.o. und nunmehr steht Bohemia Factoring s.r.o. im Briefkopf der dubiosen Rechnungen, allesamt mit der Postfachadresse 1107 in 36094 Petersberg. "Wie ein Chamäleon wechselt das Unternehmen seinen Auftritt", so Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen, "und so wie das Reptil seine Gestalt ändert, um vom potenziellen Opfer nicht erkannt zu werden, glaubt das Unternehmen mit seinem immer wieder neuen Gewande offenbar in gutgläubigen Verbrauchern leichtere Beute zu finden". Die Masche, der man sich dabei bedient, hat sich dagegen über die Jahre nur wenig geändert. Die Verbraucher erklären regelmäßig, eine der angegebenen Nummern niemals gewählt zu haben. Denkbar ist dagegen, dass die Betroffenen eine der Rufnummern auf ihrem Display vorfanden und diese daraufhin schlicht zurückgerufen haben. Auf diesem Wege kann das Unternehmen über die Rückverfolgung der Telefonnummer auch den Anrufer ermitteln. "So oder so, die Rechnungen des Unternehmens sollte kein Empfänger begleichen", rät Henschler. ... Im Übrigen sollte man schriftlich über die dubiose Rechnung und auch nachfolgende Drohgebärden des Anbieters oder von Dritten nur milde lächeln. Fälle, in denen eine solche Forderung vor Gericht durchgesetzt wurde, sind der Verbraucherzentrale Sachsen nicht bekannt. |
Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen
01.03.11
Dubiose Inkassopost von Bohemia Factoring s.r.o.
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Czech Media Factoring benannte sich vielmehr kurzerhand erneut um und nennt sich jetzt Bohemia Factoring. Denn zu viele Verbraucher brachten mit dem alten Namen die bereits bekannte Masche in Verbindung und ignorierten die unberechtigten Zahlungsaufforderungen. Die dubiose Firma gibt eine Postfachadresse in Fulda und eine Postanschrift im tschechischen Plzen an. Dies ist nicht die erste Namensänderung: TRC Telemedia, MB Direct Phone, Roxborough Management, Pepper United hieß das „Unternehmen“ in den letzten zwei Jahren. Das Vorgehen hat sich mit dem neuen Namen allerdings nicht geändert: Der Verbraucher erhält eine Rechnung, die ihm unterstellt, er habe eine sogenannte Sex-Hotline angerufen. Als Beleg dafür dient die dort verzeichnete Rufnummer des Verbrauchers. Diese erlangt Bohemia Factoring durch einen einfachen Trick. Man ruft bei Abwesenheit an in der Hoffnung, der Angerufene sieht die Nummer und ruft zurück. Tut er dies, hat die Firma die Rufnummer des Verbrauchers und kann darüber die Postadresse ermitteln. Wenige Tage später findet sich die erste Rechnung über die Inanspruchnahme einer Sex-Hotline in Höhe von € 90,- im Briefkasten. „Wir raten nach wie vor jedem Verbraucher dazu, diese Fälle zur Strafanzeige bei der Polizei zu bringen und die Forderung nicht zu begleichen. In keinem der uns vorliegenden Fälle ist es zu einem Vertragsschluss gekommen. Das einzig spannende an diesen Fällen ist also nur, wie diese Firma wohl als nächstes heißen mag.“ |
Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein
Um Missverständnissen vorzubeugen sei noch erwähnt, dass die Czech Media Factoring keineswegs umbenannt wurde. Die Firma ist immer unter der ID-Nr. 290 98 165 noch im tschechischen Handelsregister eingetragen. Dagegen gibt es die Bohemia Factoring s.r.o. erst seit 9. Februar 2011. Vorher hiess das Unternehmen Bohemia Education s.r.o. wie aus dem Handelsregisterauszug mit der ID-Nr. 280 45 637 ersichtlich ist. Aber egal wie die Firmen und deren Strohleute auch heissen mögen, die Verantwortlichen bleiben immer die gleichen Personen. Da wird nicht gekleckert, sondern geHauert.
08.02.11
Fingierte Rechnungen der Czech Media für angebliches Telefonat
Im Internet häufen sich die Klagen: Zahlreiche Verbraucher haben Rechnungen und Mahnungen der Firma „Czech Media Factoring“ mit einem Forderungsbetrag von meist 90 Euro erhalten. Auch im Raum Laupheim ist das Unternehmen, das seinen Sitz angeblich in Tschechien hat, aktiv. Eine Frau aus Schwendi soll 90 Euro für ein angebliches Telefonat ins Ausland bezahlen – per Verrechnungsscheck oder bar per Einschreiben an eine Postfachadresse in Petersberg. Allerdings kann sich die Frau nicht an ein solches Telefonat erinnern – sie hat es nach eigenem Bekunden nie geführt. Eine Internet-Recherche des Sohnes ergab schnell: „Czech Media Factoring“ ist bundesweit bekannt, allerdings nicht im positiven Sinn. ... |
Quelle und vollständiger Bericht: Schwäbische Zeitung Online
25.01.11
Warnung vor Rechnungen der Czech Media Factoring
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Vor fragwürdigen Rechnungen und Mahnungen der Firma Czech Media Factoring in Höhe von 90 Euro warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Angeblich haben die Angeschriebenen bestimmte Telefonnummern angerufen und eine "kostenpflichtige Serviceleistung von R.M.I" in Anspruch genommen. Weitere Informationen zur Art der Leistung enthält das Schreiben nicht.
Die in Rechnung gestellten Angebote entsprechen in der Regel Premium-Diensten, wie sie üblicherweise über kostenpflichtige 0900-Nummern erbracht werden. Laut Telekommunikationsgesetz müssen diese aber direkt über die Telefonrechnung des Netzbetreibers abgerechnet werden. Hier werden die gesetzlichen Vorschriften unzulässigerweise zu Lasten der Verbraucher umgangen, darauf weist die Verbraucherzentrale hin. Sie rät allen Rechnungsempfängern, die Rechnung nicht zu bezahlen und sich außerdem von der Firma nachweisen zu lassen, dass ein wirksamer Vertrag über den geforderten Preis abgeschlossen wurde. Der Nachweis, dass überhaupt vom Apparat des Anschlussteilnehmers ein Gespräch geführt wurde, wird dem Anbieter schwer fallen. Die Anbieter sind keine Netzbetreiber von Telekommunikationsdiensten und können demzufolge auch keinen Einzelverbindungsnachweis vorlegen. Auch wenn die Verbindung durch einen Minderjährigen ohne Kenntnis und Einwilligung der Erziehungsberechtigten angewählt wurde, besteht keine Zahlungspflicht. Die Verbraucherzentrale rät außerdem, Strafanzeige zu erstatten, wenn sicher ist, dass die genannte Festnetznummer nicht angerufen wurde und die Forderung unberechtigt ist. ... |
Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Czech Media fordert Geld für angebliche Dienstleistung am Telefon
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Die lukrative Aussicht, Verbrauchern mit angeblich am Telefon geschlossenen Verträgen Bares zu entlocken, ruft viele unseriöse Anbieter auf den Plan. "Die Firma Czech Media s.r.o mit Sitz in Petersberg bedient sich hierzu einer äußerst kreativen Variante", so Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen. Viele Verbraucher erhielten in der Vergangenheit Post mit Rechnungen meist über 90,00 €. Die Betroffenen hätten eine Festnetz-Rufnummer der Firma Czech Media gewählt und mit dem Telefonat eine ihrer Telefonsex-Dienstleistungen in Anspruch genommen. Nicht immer ist klar, ob die Rechnungsempfänger eine solche Rufnummer überhaupt angewählt haben. "Sicher ist hingegen, dass es sich hierbei um eine alte Masche der bereits einschlägig bekannten Firma TRC Telemedia mit Postfachadresse in Petersberg in neuem Gewande handelt", so Henschler. Denn schon beim Vergleich der Anschreiben lassen sich frappierende Ähnlichkeiten feststellen. TRC Telemedia hatte ebenfalls gegenüber Verbrauchern Forderungen insbesondere über Telefonerotik-Leistungen aufgestellt, welche diese oftmals gar nicht in Anspruch genommen hatten. Unzählige Verbraucher sehen sich telefonisch untergeschobenen Verträgen hilflos ausgesetzt. "Hier gilt generell, dass jegliche Zahlungspflicht gegenüber einem Anbieter schriftlich zurückgewiesen werden sollte, wenn man dem Abschluss eines Vertrags nicht zugestimmt oder mit dem Telefonat keine Dienstleistung in Anspruch genommen hat", rät Henschler. Dem Anbieter obliegt es, beispielsweise zu beweisen, dass von einem Anschluss aus in der Tat eine bestimmte Nummer angewählt oder auch eine bestimmte Dienstleistung in Anspruch genommen wurde. "Diesen Beweis bleibt Czech Media nach unserer Erfahrung in der Regel schuldig", so Henschler. Stattdessen überhäuft der Anbieter die Verbraucher mit Mahnungen und Drohgebärden. Teilweise wird sogar ein Inkassobüro eingeschaltet, das die geforderte Summe um weitere hohe Gebühren aufstockt. "Davon sollte sich niemand einschüchtern lassen, sondern nach einer Zurückweisung aller Ansprüche weitere Schreiben des Anbieters ganz getrost beiseitelegen", empfiehlt Henschler. |

