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Das Jahr hat kaum begonnen und die sächsischen Briefkästen werden weiter von diversen Gewinnmitteilungen überfrachtet. Allen Gewinnversprechen oder Gewinnoptionen ist gleich, dass diese Gewinne oder die Ziehung des Gewinnes auf einer Fahrt erfolgen sollen. Hierzu werden die Verbraucher meist kostenlos mit einem Bus abgeholt. Frühstück und Mittagessen sind oft ebenfalls inklusive. Allerdings ist unklar, was es dort wirklich zu essen gibt. „Meist werden auf diesen Fahrten Waren zu oft überteuerten Preisen angeboten und leider fallen immer wieder viele Verbraucher darauf rein“, informiert Marion Schmidt von der Verbraucherzentrale Sachsen. Deshalb rät Schmidt, sich den Kauf genau zu überlegen. Derartige Verträge sind zwar widerrufbar, aber oft steht auf den Verträgen keine Adresse für den Widerruf. Dann kann man unbegrenzt widerrufen. Die Frist beträgt bei einer ordnungsgemäßen Belehrung 2 Wochen ab Aushändigung der Belehrung. Aber wenn die Ware erst 3 Wochen nach Vertragsschluss geliefert wird, ist die Widerrufsfrist abgelaufen. Kaufreue wegen Nichtgefallen oder überhöhtem Preis ist dann nicht mehr durchsetzbar. „Da aber niemand etwas zu verschenken hat, sollte man auf die Versprechen der Firmen zur Gewinnauszahlung nicht hereinfallen, sondern die Schreiben gleich entsorgen“, meint Schmidt. |
04.02.11
Verbraucherzentrale warnt vor Gewinnversprechen der Kaffeefahrtfirmen
03.02.11
Abzocke auf der Kaffeefahrt verhindert
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Besonders ältere Menschen fallen immer wieder auf die Abzocke bei Kaffeefahrten herein. „Hier ab vier“ war mit versteckter Kamera dabei. |
Quelle: MDR - hier ab vier
Quelle: Youtube - scamnewsTV
Warnung vor Betrug mittels Paysafecards
Bei dem Paysafecard-System handelt es sich um ein unbares Bezahlungssystem für den Onlineeinkauf. Der Kunde erwirbt bei einem Händler (im nachfolgenden Fall Tankstelle) eine Wertkarte mit entsprechendem Betrag. Mittels Eingabe des aufgedruckten Pin Codes bei einem entsprechenden Onlinedienst, lässt sich so die Bezahlung vollziehen. Ein Mann nutzte dieses System jetzt am 29.01.11 für einen Betrug. Die Angestellte einer Tankstelle in Jarmen erhielt am späten Abend einen Anruf auf dem Dienstapparat. Der Anrufer stellte sich glaubhaft als Mitarbeiter der zuständigen Sicherheitsfirma vor. Durch einen Trick brachte er sie dazu, ihm mehrere Pin Codes dieser Paysafe-Cards zu nennen. So ist ein Schaden von mehreren Tausend Euro entstanden, da diese Codes wie Bargeld zu behandeln sind. Wir möchten ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche warnen und bitten alle Nutzer dieses Systems, ihre Angestellten noch einmal genau zu instruieren. |
Vorsicht Abzocke: Die Methoden der Adressenjäger
Sobald der Eintrag eines Unternehmens im Handelsregister veröffentlicht wurde, landen bald zahlreiche rechnungsähnlich aufgemachte und amtlich wirkende Offerten mit angehängtem Zahlschein im Briefkasten. Die Absender klingen seriös und haben Namen wie Allgemeine Gewerbeverwaltung, Zentrale für Unternehmens- und Gewerbeveröffentlichung oder GV Werbeagentur. Doch hinter diesen Namen stehen findige Firmen, die den Bundesanzeiger, ein Verkündungs- und Bekanntmachungsorgan der deutschen Bundesbehörden, nach neuen und geänderten Brancheneinträgen systematisch durchsuchen und diese dann mit fingierten Rechnungen belästigen. Ihr Ziel: Das schnelle Geld. ... Der Empfänger wird dazu aufgefordert 543,83 Euro an das Unternehmen zu überweisen. Viel Geld für eine eventuelle Veröffentlichung in irgendeiner dubiosen Internetdatenbank. Die Angebote seien meist ihr Geld nicht wert ... ... Die IHK Karlsruhe warnt davor, auf diese Angebote einzugehen und empfiehlt die Schreiben umgehend im Papierkorb zu entsorgen. ... |
Quelle: ka-news.de
Reisende Betrüger ködern Zeitungsabonnenten
Als angebliche Kontrolleure versuchten nachmittags zwei 26 und 45 Jahre alten Männer Passanten auf dem Bohlweg vermeintlich kostenlose Zeitschriftenabonnements anzudrehen. Um seine "Kontrollfunktion" vorzuspiegeln hatte sich der 26-Jährige gegenüber potentiellen Opfern mit einem selbstgebastelten "Presse-Dienst-Ausweis" mit Lichtbild vorgestellt. Eine Streife nahm den 26-jährigen mutmaßlichen Betrüger vorläufig fest. Gegen den 45-Jährigen wird wegen Anstiftung zum Betrug ermittelt. In dem Wagen der Männer fanden die Ermittler mehrere unterschriebene Abonnements. Die Rücksprache mit den Geschädigten ergab, dass sie von dem Werber mit den angeblich vermeintlich kostenlosen Probe-Abos geködert worden waren, nur um angeblich die Zuverlässigkeit der Zeitungszusteller zu testen. Tatsächlich aber hatten die Passanten sehr wohl kostenpflichtige Zweijahresverträge unterschrieben. Dazu hatten die ahnungslosen Opfer sogar ihre kompletten Kontodaten genannt. Gegen den 26-Jährigen wird wegen Betruges und Urkundenfälschung ermittelt. Die Polizei rät dringend davon ab, auf der Straße oder an der Haustür Geschäfte abzuschließen, etwas zu unterschreiben oder gar persönliche Kontodaten preiszugeben. |
