08.03.12

Polizei warnt vor übler Masche

Fast wäre eine 82-jährige Seniorin das Opfer von üblen Machenschaften einer Inkassofirma geworden. Ihr Sohn konntne dies jedoch verhindern und erstattete eine Anzeige bei der Kripo.

Die 82-jährige Frau aus Trier erhielt ein Mahnschreiben einer Inkassofirma. Inhalt des Schreibens war eine ungerechtfertigt hohe Geldforderung in Höhe von 649,78 Euro bei gleichzeitiger massiver Bedrohung der Geschädigten. In dem Brief stand wortwörtlich: „Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist werden wir Sie erschießen. Wir sind die Mafia, vergessen Sie es nicht. Rufen Sie die Polizei nicht an, wir wissen wo Sie leben.“ Die Kriminalinspektion Trier hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei bittet weitere Geschädigte, die ebenfalls ein solches Schreiben erhalten haben, nicht auf die Forderungen einzugehen und Anzeige bei ihrer zuständigen Polizeidienststelle zu erstatten.

Quelle: Kriminaldirektion Trier

05.03.12

HR m€x über Abzocke von Outlets.de

Für Geiz ist Geil- Schnäppchenjäger ist das Internetportal „Outlets.de“ ein- ach so verlockendes Angebot. Dort könne man angeblich bis zu 80 Prozent sparen.
Doch: Statt der erhofften Schnäppchen flatterte am Ende eine Rechnung für ein kostenpflichtiges Abo ins Haus.

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

Falsche Online-Rechnungen im Umlauf

Internet-Betrüger sind wieder verstärkt auf Jagd nach persönlichen Daten. Seit voriger Woche kursieren E-Mails, die mit gefälschten Rechnungen sensible Informationen von Vodafone-Kunden erschleichen wollen. Auch der Paketdienst DHL ist Ziel einer solchen sogenannten Phishing-Attacke, bei der die Betrüger Zugangsdaten von Nutzern erschleichen wollen.

"Ihre aktuelle Online-Rechnung steht für Sie bereit. Die Gesamtsumme für den Abrechnungszeitraum beträgt: 105,12 Euro. Ihre Rechnung finden Sie als PDF-Datei im Anhang dieser Email." So lautete die Nachricht ...

Mit einer ähnlichen Masche zielen Betrüger auf DHL-Kunden. In Mails wird aufgefordert, eine neue Goldcard zu bestellen, die den Zugang zur Packstation ermöglicht. Die Mails führen zu einer gefälschten DHL-Seite ...

Quelle und vollständiger Bericht: Neue Westfälische

Achtung Falle: Einen Bundesfinanzdienst gibt es nicht

Die Verbraucherzentrale Bayern warnt, auf das betrügerische Schreiben eines "Bundesfinanzdienstes" einzugehen. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Steuerbescheid vom Finanzamt. Doch Absender ist ein "Bundesfinanzdienst", der die Angeschriebenen per Bescheid auffordert, an einem Ertragsverfahren teilzunehmen. Damit soll das "Einkommenspotential" ermittelt und ein hoher Betrag ausbezahlt werden. Voraussetzung hierfür ist die Entrichtung einer Verwaltungsgebühr von 60 Euro. Die Zahlung ist möglich per Scheck, Zahlungsanweisung oder Kreditkarte.

Die Daten sollen in einem Sicherheitskuvert nach Kanada gesendet werden. Dazu stellt Susanne Götz von der Verbraucherzentrale Bayern klar: "Das sogenannte Ertragsverfahren gibt es ebenso wenig wie die zitierten Datenschutzvorschriften und eine Behörde namens Bundesfinanzdienst."

Wer auf die Auszahlung eines größeren Betrages hofft, wird mit Sicherheit enttäuscht. Der erwartete Geldsegen bleibt aus, die Verwaltungsgebühr ist verloren und das Risiko eines weiteren Datenmissbrauchs groß, so Götz. Die Juristin rät Betroffenen, die auf den Schwindel hereingefallen sind, das Girokonto genau zu überwachen. Unberechtigten Abbuchungen sollte rechtzeitig widersprochen sowie ein Strafantrag bei der Polizei gestellt werden.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern

Prozess wegen Phishing von Kontodaten

Auch Kriminelle machen manchmal Überstunden. Stanislav A., Vidas K. und Stas M. etwa, die am 3. Mai 2010 von 15 Uhr bis nachts gegen ein Uhr im Arbeitseinsatz waren. Der eine machte Büroarbeit und lotste die anderen per Telefon quer durch die Stadt an ein Dutzend Einsatzorte. Der Eifer zahlte sich aus – das Trio hatte am Ende dieses anstrengenden Zehn-Stunden-Tages immerhin rund 50.000 Euro erwirtschaftet.

Was die drei nicht ahnten – die Polizei war immer dabei und hörte mit, wenn A. seinen beiden Kollegen Anweisungen gab. Der Überstundentag wird unter der Bezeichnung „Fälle 60-72“ ... Gegenstand eines der größten Betrugsprozesse der letzten Jahre vor dem Berliner Landgericht sein. Insgesamt geht es dabei um 1086 Fälle, in denen eine Bande Krimineller zwischen November 2009 und September 2010 insgesamt mehr als 1,2 Millionen Euro von 360 Postbankkonten in ganz Deutschland abräumte. Auf dem Schaden blieb die Postbank sitzen – sie mussten ihre Kunden entschädigen.

Quelle und vollständiger Bericht: Berliner Zeitung