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20.08.13

Es gibt sie noch: Abofallen trotz Buttonlösung

Mit Einführung der sogenannten „Buttonlösung“ im August vergangenen Jahres wähnten wir und auch andere ein jahrelanges Ärgernis für endgültig gelöst und tatsächlich war völlige Rückzug der traditionellen Abofallensteller von Michael Burat über Frank Drescher, Alexander Hennig bis zu den Gebr. Andreas und Manuel Schmidtlein zu verzeichnen gewesen. Leider war dem Gesetzgeber der handwerkliche Fehler unterlaufen, Gewerbetreibende nicht in die „Buttonlösung“ einzubeziehen. Das nahmen die JW Handelssysteme GmbH (vorher Melango.de GmbH) von David Jähn und Thomas Wachsmuth, geb. Poller und die Vendis GmbH, also Michael Burat, zum Anlass, um mit Abofallen speziell für Gewerbetreibende weitermachen zu können, auch wenn nach wie vor in erster Linie nicht gewerbliche „Kunden“ gefangen werden.

Was jüngst aufgetaucht ist und worüber 123recht.net bereits berichtet hat, lässt uns unwillkürlich an die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns denken, der erst sein Angebot „rund“ macht, bevor er es der anvisierten Kundschaft vorstellt.

„Vollkaufmann“ im Sinne des Handelsgesetzbuches muss er ja sein, denn er nennt sich Online Content Gmb(h), wobei das klein geschriebene h ein erster Hinweis darauf ist, es vielleicht doch nicht mit einem Kaufmann im Sinne des Gesetzes zu tun zu haben, denn leider finden wir weder im Handelsregister noch in anderen einschlägigen Verzeichnissen eine Online Content Gmb(h), die man eindeutig diesem Verein zuordnen könnte.

Auch die Abfrage in „who-is“-Verzeinissen erbringt nichts wirklich Erhellendes, da die Domain anonym registriert wurde:

Zunächst fangen wir einmal mit den vorgefundenen (bereits schlüsselfertig übergebenen) Abofallen an und schauen uns die Machart und Funktionsweise an:

und klicken auf das rot unterlegte „hier“ zwischen den Pfeilen

Aha, eine „double-Action“-Abofalle, die mit der Eingabe der E-Mail-Adresse und dem Häkchen bei „Nutzungsbedingungen akzeptieren“ aktiviert werden will.

Ganz ähnlich sieht es bei der 2. gefundenen Abofalle tattoo-vorlagen-4u.net aus:

Auch hier finden wir als Betreiber die ominöse Online Content Gmb(h)

Wer die Begriffe zu den o.a. Abofallen in Google eingibt, findet wahrhaft Erstaunliches: Es existieren jede Menge Beiträge mit Hinweisen u.a. auf eine B&B Inkasso, die angeblich das Inkasso für die o.a. Abofallen durchführen will:

Der Inkasso-Dienstleister B&B Inkasso (ohne Rechtsform) lässt sich unter inkasso-forderungen.net ausfindig machen

Ein Impressum oder Anbieterkennung sucht man vergebens.

Fast schon unfreiwillig komisch wird es, wenn man das dazu gebastelte Forum frag-einen-anwalt.net besucht und entsprechende Einträge z.B. eines Dr. Stefan Kerbler liest;

Fazit: diesen eigentlich noch gar nicht aktiven Abofallen, Einträge von echten „Betroffenen“ konnten wir bisher noch nicht feststellen, wurde bereits eine sehr weitreichende Infrastruktur zur Seite gestellt und wir fühlen uns an Bruno Windschers Projekt leemm.com erinnert, von dem nach dem Erstellen seiner Abofallen samt dazugehöriger Infrastruktur auch nichts mehr zu hören war.

Nachtrag:

Innerhalb einer Woche fanden wir im SPAM-Ordner die Rechnung von B&B Inkasso, allerdings ohne den ebenfalls im SPAM-Ordner gelandeten Bestätigungs-Link geklickt, oder gar eine Rechnung von der Online Content GmbH erhalten zu haben. Offensichtlich geht es diesem Nachlese-Abzocker darum, so rasch, wie möglich Kasse zu machen.

Unnötige Details, wie einen Rechnungsempfänger, Rechnungs-Nummer, Registrierungsdatum, die Webseite für die das Inkasso durchgeführt wird, oder gar Hinweise auf die Mehrwertsteuer sucht man vergebens.
Relativ neu ist hingegen die Wahl der Bank mit bulgarischen Tochter der Raiffeisenbank International mit Sitz in Wien.

Geld gibt es dafür keins. Stattdessen ein paar geharnischte Schreiben an die Raiffeisenbank Wien und Sofia, sowie den Schweizer Hoster Hostpoint.

19.04.12

Verlegt Michael Burat seine Abzocke in die Schweiz?

Die goldenden Zeiten der Abofallen sind für die Abzocker nahezu endgültig vorüber. Noch vor ca. 2-3 Jahren war das Internet über die Schaltung von Google-Werbung so verseucht, dass je nach Suchbegriff gleich die ersten drei Treffer in der linken Spalte immer und häufig aber auch bis zu fünf Ergebnisse in der rechten Spalte von den Abozockern belegt waren. Inzwischen wird für Abofallen bei Google keine Werbung mehr angezeigt. Das gilt aber nicht für die kleineren Wettbewerber wie Yahoo oder Bing. Daher besteht seit Anfang diesen Jahres auf den beiden Suchmaschinen die einzige Möglichkeit, für eine Abofalle Werbung zu schalten, um sie überhaupt noch in die Trefferliste einer Suchmaschine zu bekommen.

Nachdem Alexander Hennig vor ca. zwei Wochen verhaftet wurde, ist dann auch nach und nach sämtliche sonstige Abofallenwerbung verschwunden. Frank Drescher hat die Verhaftung wohl zum Anlass genommen, seine Abofallen ganz vom Netz zu nehmen. Jedenfalls erscheint seit ca. 3 Wochen der folgende Hinweis:

Ein letztes Relikt der Werbung war eine Kampagne für Michael Burats Abofalle kochrezepte-rezepte.com. Diese war aber auch nur stundenweise zu ausgewählten Zeiten geschaltet. Während der anderen Zeit wurde eine CD für EUR 29,90 zum Kauf angeboten. Manchmal möchte man Michael Burat die Frage stellen, warum er auf diese Weise verstecken spielt, wenn doch nach seinem Verständnis sein Geschäftsmodell so absolut seriös und lauter sein soll.

In der Hoffnung nun surfen zu können und dabei von Abofallen der Abzocker nahezu verschont zu bleiben, haben wir mal nach dem bekanntermaßen kostenfreien Open Office gesucht und haben eine kleine Entdeckung gemacht:

Irgend eine dunkle Vorahnung ließ uns auf den ersten Treffer unter softwaretriumph.info klicken und siehe da, es öffnet sich eine sehr vertraut wirkende Umgebung:

Als wären wir in Deutschland schon daran gewöhnt, für den Download kostenfreier Software zum gläsernen Kunden zu werden, sollen wir auch hier erst unsere persönlichen Daten einschließlich des Geburtsdatums eintragen. Allerdings werden wir dafür belohnt, indem wir nicht mit einem Kostenhinweis belästigt werden. Interessiert machen wir uns auf die Suche nach dem Anbieter und werden im Impressum fündig.

Eine bis dato völlig unbekannte weil neue Firma namens Dejavu Experience AG i.G. aus Bern mit dem Geschäftsführer Luigi Rossi, welcher in Abzockkreisen bis dato völlig unbekannt war. Ach, so, hmmm, Abzocke made in Switzerland sozusagen. Wenn man die Grafik mit der vorangegangen vergleicht, fallen uns spontan zwei Dinge auf: zum Ersten taucht hier erstmals oben rechts der Kostenhinweis € 8.00 pro Monat auf und zum Zweiten, warum zockt ein Schweizer seine Opfer in Euro und nicht in Fränkli ab?

Unsere Aufmerksamkeit ist vollends nun geweckt, weshalb wir uns mit dem Vorgang der Registrierung beschäftigen, wobei der relativ deutliche Kostenhinweis oben rechts wieder verschwindet.  Der bekämen wir theoretisch wieder zu Gesicht, wenn wir auf 2. Daten überprüfen klicken, dazu müßten wir aber ganz nach oben durchscrollen, weil er sich in dem Bildteil über dem sichtbaren Bildschirm verbirgt. 

Hier erstmal ist von einem Vertrag über die Nutzung einer Datenbank die Rede, ein Preis im klassischen Sinne wird nicht erwähnt. Dafür fühlt sich der Seitenbetreiber keinem öffentlichen Verhaltenskodex unterworfen, was man durchaus nachvollziehen kann, wenn Verträge untergeschoben werden sollen.

Unter dem Punkt 4. Anmeldung abschließen erfahren wir, was sich die Abzocker bei der Umsetzung der „Button-Lösung“ haben einfallen lassen, um trotzdem Opfer in die Falle zu locken. Zunächst sollte man zwar zu Gute halten, dass nun erstmals der Preis und damit die Kostenpflicht für den Download kostenloser Software erstmal auch auf Augenhöhe angezeigt wird. Dafür ändert sich das stets grüne Feld Weiter zur Anmeldung auf nunmehr Weiter zur Anmeldung – Entgeltlich.
Irgendwie kommt uns die schweizerische Abofalle in Euro ein wenig seltsam vor, denn von den 400 ausgelobten Software-Paketen werden gerade mal 3 Stück tatsächlich angeboten. Man scheint sich offensichtlich selbst auch nicht schlüssig zu sein, welchem Recht man eigentlich unterliegt.

PS: Als wir kurz vor der Veröffentlichung den geschilderten Sachverhalt überprüfen wollten, mussten wir feststellen, dass das Portal softwaretriumph.info nicht zu erreichen war. Stattdessen war eine leere Seite zu sehen. Nun gut, anscheinend wird an der Seite noch gebastelt. Deshalb versuchen wir es mit dem Cache und suche bei Yahoo nach softwaretriumph und gleich der erste Treffer macht uns neugierig.

Merkwürdig, wie softwaretriumph und ein Schwangerschafts-Ratgeber zusammen passen sollen. Doch beim Aufruf der Seite wird deutlich, wie das alles miteinander verschachtelt ist, denn wir landen auf dem Portal outlets-finden.info. Etwaige Gemeinsamkeiten mit Michael Burats Abzockseite outlets.de sind wohl kein Zufall, sondern wurden offensichtlich ganz bewusst so umgesetzt. Für das Portal outlets-finden.info ist laut Impressum ebenfalls Luigi Rossi und die Dejavu Experience AG i.G. verantwortlich.

Da haben wir ja auch gleich noch die Verbindung zu softwaretriumph.info, denn über diese Domain sollen der Email-Verkehr abgearbeitet werden. Bleibt noch zu erwähnen, dass die erwähnten Websiten alle auf einem Server mit der gleichen IP 85.10.200.5 liegen.

Host names sharing IP with A records (9 items)

*.schwangerschafts-ratgeber.info
85-10-200-5.clients.your-server.de
architektin-pernice.de
jackys.org
outlets-finden.info
slodkowska.com
softwaretriumph.info
wie-werde-ich-schwanger.schwangerschafts-ratgeber.info
www.outlets-finden.info

Über Beschwerden von Opfern freut sich bestimmt das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ganz besonders. Gemäß deren Grundsätze über unlauteren Wettbewerb könnten sie Maßnahmen ergreifen, die diese Abzocke unterbindet.

Der Bund kann intervenieren, soweit von der Schweiz ausgehende unlautere Handlungen das Ansehen der Schweiz im Ausland beeinträchtigen und die betroffenen Personen im Ausland ansässig sind

05.04.12

Alexander Hennig nach Razzia verhaftet

Von einer gut organisierten und groß angelegten Durchsuchungsaktion wurde der Abzocker Alexander Hennig am Mittwoch überrascht. Bei der Razzia wurden nicht nur Beweise gesichert, sondern auch die Vermögenswerte von Alexander Henning sichergestellt. Darunter befand sich u.a. ein neuer Mercedes AMG im SWert von rund 57.000€ sowie eine teure Kameraausrüstung. Die Aktion erreichte ihren Höhepunkt mit der Festnahme von Alexander Hennig. Am Nachmittag kam er dann in die JVA Waldeck, wo er auch die Osterfeiertage verbringen darf.

Ziemlich verdutzt hat Alexander H. gestern früh um kurz vor 9 Uhr unangemeldete Gäste in seine Wohnung in Sievershagen lassen müssen. Beamte von Polizei und Staatsanwaltschaft, Steuerfahndung und Landeskriminalamt standen mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür. Der 25 Jahre alte Rostocker soll seit März 2010 auf mehreren Internetseiten Tausende Kunden aus Deutschland und Österreich abgezockt, sie in sogenannte Abo-Fallen gelockt haben.

Das haben Kriminalbeamte und Staatsanwälte in fast einjähriger intensiver Ermittlungsarbeit herausgefunden. „Nun wollen wir die Beweise sichern“, sagt Einsatzleiter Holger Suckow, der in der Kriminalpolizeiinspektion in Rostock den Kontakt zu sieben Trupps hält, die gestern zeitgleich die Wohn- und Geschäftsräume von H. in Sievershagen, Bargeshagen, Kröpelin und Güstrow durchsuchen. 37 Beamte der Polizei, von Staatsanwaltschaft, Landeskriminalamt und Steuerfahndung sind im Einsatz. Zugleich werden auch in Thüringen, Brandenburg und Berlin Objekte durchsucht, von sechs weiteren Beschuldigten, die H. beim Programmieren der Seiten, als Kontengeber oder Mahnbriefverfasser geholfen haben sollen.

Quelle und vollständiger Bericht: Ostsee-Zeitung

23.11.11

Der Frankfurter Kreisel etabliert sich allmählich bei Yahoo

Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten die verzweifelten Versuche des Frankfurter Kreisels um den dortigen Franchisenehmer Michael Burat beobachtet, bei Google doch noch Werbung für seine Abzockseiten platziert zu bekommen. Dabei wurden sogenannte Tagesdomains genutzt, also Domains mit geringen Halbwertzeiten und so sinnigen Namen wie beispielsweise adidasbuy24.com. Der einzige Sinn und Zweck dieser Domains bestand darin, die Werbung wenigstens so lange geschaltet zu bekommen, bis der Bot zur Überwachung der Richtlinien nach seinem Besuch die Kampagne beendete.

Dagegen versuchte es Alexander Hennig zeitgleich mit Werbung, welche auf Wordpress-Blogs aufgeschaltet wurde. Zunächst mit einer und später sogar mit vier Vorschaltseiten. Doch das alles half nichts, denn letztlich waren der Richtlinien-Bots immer öfter zu Besuch und griff auf alle Fängerdomains durch bis zur eigentlichen Abzockseite, so dass Google derzeit bis auf die Seiten von Frank Drescher (der nicht geflüchtiete Teil der Waldorfschul-Connection) nahezu abzockefrei ist.

Auch wenn es schmerzhaft ist, auf diese Weise ca. 90 % des Kundenpotentials verloren zu haben, so reicht das lange noch nicht aus, die Abofallensteller vom Abzocken abzuhalten. Wozu gibt es denn Bing und Yahoo, die vorher von den Abzockern allenfalls stiefmütterlich behandelt wurden und deshalb das Thema Abofalle dort auch nie richtig angekommen ist.

Auch wenn es schmerzhaft ist, auf diese Weise ca. 90 % des Kundenpotentials verloren zu haben, so reicht das lange noch nicht aus, die Abofallensteller vom Abzocken abzuhalten. Wozu gibt es denn Bing und Yahoo, die vorher von den Abzockern allenfalls stiefmütterlich behandelt wurden und deshalb das Thema Abofalle dort auch nie richtig angekommen ist.

Seit einiger Zeit beobachten wir bei Yahoo die Werbung. Aufgefallen ist uns die Seite loadblog.net, die bis vor wenigen Tagen zwar den kostenfreien download der dort angepriesenen Software zuließ, aber doch sehr verdächtig nach Abofalle aussah. Auch konnten wir uns keinen Reim darauf machen, dass jemand soviel Geld für die Werbung ausgibt, um letztlich keine Einnahmen daraus zu generieren. Doch inzwischen hat ich das geändert und Michael Burat, der selbsternannte Buchhalter des Frankfurter Kreisels hat die Maske fallen gelassen. Bei Yahoo haben wir nach OpenOffice gesucht und unter dem zweiten gesponserten Link den Eintrag zu loadblog.net gefunden.

Der Klick auf den angezeigten Treffer leitet weiter auf die Webseite loadblog.net mit Download Empfehlungen.

Vor dem vermeintlichen Download bekommen wir nach dem Klick auf den entsprechenden Button sinnigerweise noch eine weitere Vorschaltseite angezeigt.

Ein Weiterer Klick und voilà, wir landen auf der berühmt-berüchtigten Webseite download-service.de.

Das Portal download-service.de gehört zur Firma Content4U GmbH und dort zockt der Chef des Frankfurter Kreisels noch selbst ab.

Nun interessiert noch welcher Name für loadblog.net verbrannt wird. Also schauen wir doch mal nach im Whois der Domain:

So, so, ein Herr Vladimir Zurmann von einer LoadPR GmbH in Berlin soll verantwortlich sein? Im Handelsregister ist diese Firma aber nicht eingetragen und es ist zweifelhaft, ob die hier angegebenen Daten auch tatsächlich korrekt sind.

02.11.11

Gegen Alexander Hennig wird wegen Betrug ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt gegen einen dubiosen Internet-Unternehmer aus Kröpelin: Alexander H. soll auf mehreren Internet-Seiten Tausende Kunden aus ganz Deutschland abgezockt haben. „Uns liegen fast 1000 Anzeigen gegen den Geschäftsmann und seine Firmen vor“, bestätigte Behördensprecherin Maureen Wiechmann der OZ.

Die Ermittler verdächtigen H. des Betruges. „Die Ermittlungen dauern noch an“, so Wiechmann. Sollte sich der Verdacht gegen den Kröpeliner erhärten, wäre es laut Staatsanwaltschaft einer der größten Fälle von Internet-Betrug in MV.

Auf den Websites bietet H. Software zum Download an. Wer die Programme auf seinen eigenen Rechner laden will, muss sich anmelden — und zahlen. Bis zu acht Euro pro Monat, für mindestens zwei Jahre.

Pikant: Bei der Software, die H. bietet, handelt es sich größtenteils um sogenannte Freeware. Programme, die es gewöhnlich kostenlos im Internet gibt.

Mehrere Internet-Foren sowie die Neue Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern warnen bereits seit Monaten vor Alexander H.s Internetseiten mit Namen wie premiumdownloaden.de, hypersoftware.de oder downloadtransfer.de.

Quelle und vollständiger Bericht: Ostsee Zeitung

28.07.11

Alexander Hennig mit neuer Firma auf Kundenfang

Für die Abofallen downloadtransfer.de und Hypersoftware.de gibt es jetzt das Nachfolgeportal premiumdownloaden.de. Neu ist auch die Firma Miranavo Content Plus mit der Alexander Hennig die Abzockseite betreibt. Die späteren Opfer werden durch Updates von Programmen und Tools in die Falle gelockt. Die Startseite mit dem deutlich sichtbaren Kostenhinweis werden sie wohl erst wahrnehmen, nachdem sie eine Rechnung erhalten haben. Aus der Rechnung geht hervor, dass die unfreiwilligen Kunden sich über eine Unterseite des Portals registriert haben.

... Sie haben sich auf der Seite www.premiumdownloaden.de/download/1/ angemeldet und erhalten dafür ein Jahr Zugang zu den Inhalten. ...

Die Ziffernangabe am Ende des Links weist auf das Programm, für welches man sich registriert hat. In dem Beispiel aus der Rechnung ist das OpenOffice. Weitere Nummern für die zur Verfügung stehenden Projekt sind u.a.:

1     — OpenOffice
11   — CCleaner
14   — Google Chrome
134 — Dr.Hardware

Auf den Unterseiten des Portals premiumdownloaden.de ist ein Preishinweis nur im Kleingedruckten eines Textblocks versteckt. Aber durch das Layout des Eingabeformulars wird der Blick davon abgelenkt, so daß viele Besucher der Seite diesen Preis wohl übersehen werden.

Beim Aufruf des Impressums wird ersichtlich, daß der dreiste Abzocker Alexander Hennig mit dem neuen Firmennamen Miranavo Content Plus weiterhin sein Unwesen treibt.

Doch auch dieser Firmenname ist nichts als Schall und Rauch, denn angegeben sind im Impressum nur eine Steuernummer und die Umsatzsteuer-ID. Weil die Miranavo Content Plus genauso wenig im Handelsregister eingetragen ist wie schon zuvor die diversen Firmen des Alexander Hennig, welche er unter Bezeichnungen betrieb wie:

  • AHTL Webservices
  • iConnect Entertainment
  • Jacoona Websystems

Zur Zeit betreibt Alexander Hennig mit der Miranavo Content Plus noch weitere Domains, welche teilweise nur als Weiterleitung zum eigentlichen Abzockportal dienen.

  • premiumdownloaden.de
  • jackloads.de
  • premium-online-support.de
  • miranavo.de

Unverändert geblieben sind degegen die Tipps für die Opfer dieser frechen Abzocke. Wenn Sie unberechtigterweise eine Rechnung oder Mahnung erhalten haben, ist es erstmal wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht einschüchtern zu lassen. Auch wenn versucht wird, Sie mit wüsten Drohungen zur Zahlung zu nötigen, ignorieren Sie die Schreiben und zahlen sie nicht.

18.02.11

Abzockfirma Payment Networx MV droht mit Anzeige

"Strafanzeige wegen Betrug" - Post mit dieser Angst ein­flößenden Betreffzeile verschickt bundesweit die Payment Networx MV. Damit versucht die Firma mit Sitz in Rostock, sich 98,68 Euro für ein vermeintliches Internet-Abo zu ergaunern. Das dreiste Schreiben einfach wegzuwerfen, ist unklug. Vielmehr sollten die Empfänger der Forderung vorsorglich widersprechen und auf jeden Fall eine Kopie machen.

Das dubiose Unternehmen gibt sich den Anstrich eines im Auftrag handelnden Treuhänders. Payment Networx MV behauptet, "berechtigte Forderungen" für ein Zwölf-Monats-Abo vom Internetanbieter www.softwarerapid.de seien bis dato nicht beglichen worden. Der Geldein­treiber macht sich hierbei noch nicht einmal die Mühe, die Fälligkeit der Zahlungsforderung nachzuweisen, sondern setzt stattdessen die Empfänger mit einem wortgewaltigen Angstszenario unter Druck: Soll­ten vermeintliche Kunden die verlangte Summe nicht innerhalb von drei Tagen auf das Konto des "Treuhänders Frank Seiler" überweisen, ginge Payment Networx davon aus, dass sich die Betroffenen "unlauter unsere Dienstleistungen erschleichen wollten". In diesem Fall wolle die Firma ihre "Forderungen gerichtlich geltend machen, als auch Strafanzeige wegen Betrug stellen".

Damit wird die Sachlage dreist auf den Kopf gestellt. Denn Grund Strafanzeige zu stellen, haben vielmehr die Empfänger der Abzocker-Post. Sie sind nämlich in eine klassische Abo-Falle getappt, die möglicherweise selbst den Tatbestand des Betrugs erfüllt. Zudem kommt nach Ansicht der Verbraucherzentrale bei Abo-Fallen kein wirksamer kostenpflichtiger Vertrag zustande. Deshalb sind finanzielle Forde­rungen solcher Anbieter in der Regel unberechtigt.

Wer sich auf der Internetseite von "sofwarerapid.de" zwar angemeldet, dabei aber die unscheinbaren Preishinweise übersehen hat, sollten die erhobene Forderung schriftlich zurückweisen. Anschließend müssen die vermeintlichen Kunden erst wieder reagieren, wenn ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid zuge­stellt wird.

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

13.02.11

UltContent und Softwarerapid Abzocke via Payment Networx MV

Die Abzocke auf Softwarerapid.de über iConnect Entertainment und UltContent Solutions sowie die Mahnungen der Payment Networx MV mit Zahlungsforderungen an einen gewissen Frank Seiler läuft natürlich nach dem gleichen Muster, wie bei bei anderen Abofallen im Internet ab und auch die aufgebaute Drohkulisse in den Mahnungen der Abzocker aus Rostock stehen anderen bekannten Webseiten der Nutzlosbranche leider in nichts nach.

Schon ganz schön dreist, wie das Abofallenkartell rund um Softwarerapid.de die iConnect Entertainment bzw. UltContent Solutions und Payment Networx MV den angeblichen Kunden ihrer Webseite drohen, ...

Quelle und vollständiger Bericht: tutsi.de

Sowohl die haltlosen Drohungen als auch die Masche mit den nicht im Handelsregister zu findenden Firmen sind inzwischen bestens bekannt im Internet. Aus der Stadt Rostock ist mit Alexander Hennig ein besonders dreister Abzocker und Betrüger gut bekannt.

27.07.10

Alexander Hennig mit neuer Firma auf Abzock-Tour

Die Abzocke des Alexander Hennig ist seit Monaten zwar immer noch gleich, doch geändert wurden in der Zwischenzeit immer wieder die Namen der angebenen Firmen und der Webseiten. Am Anfang des Jahres sorgte noch das Portal hypersoftware.de von der AHTL Webservices für Aufmerksamkeit. Im April wurde dann softwarerapid.de als identische Kopie ins Netz gestellt. Im Impressum wurde als Name die Fima iConnect Entertainment genannt. Aktuell gibt es wieder eine Kopie des Portals, welches sich lediglich durch das leicht geänderte Logo und den Kostenhinweis unterscheiden. Vorsicht vor der Abzockseite

  • downloadtransfer.de

Die jährlichen Gesamtkosten für diesen Nutzlosdienst werden mit 96,- € (bisher 84,- €) angegeben. Die aktuelle Firma des Alexander Hennig heisst laut Impressum nun Jacoona Websystems.

DownloadTransfer ist eine Dienstleistung der:

Jacoona Websystems
Chaussee 1
18236 Kröpelin, Deutschland

Telefon: +49(0)1805 014521 (0,14 EUR/min) *
Telefax: +49(0)1805 014531 (0,14 EUR/min) *
(* aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,42 EUR/min aus den Mobilfunknetzen)

E-Mail: Formular für Supportanfragen

Steuernummer: 79 230 0644 8

Geschäftsführer: Alexander Hennig

07.07.10

Abo-Falle aus dem Internet und ein verzweifeltes Kind

Seit Februar ist unser Großer (11 Jahre) stolzer Besitzer einer eigenen Email-Anschrift. Allerdings hat er nach der ersten kurzen Begeisterung sein Postfach nur noch sporadisch überprüft. Gestern war es mal wieder soweit. Nach nur zwei Minuten kam er dann aufgelöst zu uns. Nur noch schluchzend und nicht in der Lage etwas zu sagen, zog er mich zum Computer und zeigte auf eine am 09.06. und eine am 20.06. eingegangene Email von der Firma Softwarerapid, iConnect Entertainment aus 18236 Kröpelin, Geschäftsführer Alexander Henning.

Die erste Mail war eine Rechnung, die zweite (nur 11 Tage später!) schon die Mahnung. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Lokalkompass.de         via abzocknews

27.04.10

Wenn Firmennamen nur Schall und Rauch sind

Hand aufs Herz, kennen Sie noch die Nutzlosdienste der Firmen Premia Win GmbH, Vitaactive Ltd. oder der Xentria AG, um nur einige zu nennen? Vermutlich nur, wenn Sie sich als Opfer der Abzocker damit beschäftigen mussten. Die genannten Firmen gibt es zwar nicht mehr, aber die Gauner Verantwortlichen treiben im Internet immer noch ihr Unwesen mit dubiosen oder betrügerisch anmutenden Geschäftspraktiken. Während wohl jeder seriöse Geschäftsmann viel Wert auf ein positives Renommee seines Unternehmens und den Firmennamen legt, ist bei den Abzockern ein ständiger Wechsel zu verzeichnen. Die Lektüre über die Firmengeflechte des Mega-DownloadNetz, des Zuger Kreisels oder des Frankfurter Kreisels sprechen Bände.

Auch bei den als Eintreiber von Forderungen bekannten Firmen wird schnell mal der Firmenname oder die entsprechende Abkürzung geändert. Damit kann mit einem noch unbekannten und unbelasteten Namen weiterhin schamlos abgezockt werden. Zuletzt gab es beispielsweise eine Änderung bei der RA Gesellschaft für Zahlungsmanagement GmbH. Deren Geschäftsführerin, Katja Günther, ist vielen als Deutschlands dreisteste Gewinnmaximiererin bekannt.

Amtsgericht München Aktenzeichen: HRB 178162: Bekannt gemacht am: 24.03.2010 12:00 Uhr

In ( ). gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:

Veränderungen

22.03.2010

RA Gesellschaft für Zahlungsmanagement GmbH, München, Elisabethstr. 91, 80797 München.Die Gesellschafterversammlung vom 15.03.2010 hat die Änderung des § 1 (Firma) des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Neue Firma: RAZ Gesellschaft für Zahlungsmanagement GmbH.

Zuvor hatte auch schon Bernhard Soldwisch den Namen seines Unternehmens DZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH ändern lassen.

Amtsgericht Charlottenburg (Berlin).
Aktenzeichen: HRB 118815 B
Bekannt gemacht am: 04.12.2009 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:

Veränderungen

02.12.2009

DZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH, Berlin, Bundesallee 47, 10715 Berlin. Firma: DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH Rechtsform: Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26.11.2009 ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 1 (Firma)..

Mit dem derzeitigen Namen DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH wird aktuell über mehrere Pressemitteilungen versucht, den Druck auf Opfer zu erhöhen und sie zur Zahlung zu bewegen. Auch die Ankündigung über Beantragung gerichtlicher Mahnbescheide gehört wohl eher in diese Kategorie. Die rechtlichen Bewertungen der Pressemitteilungen entbehren aber jeglicher Grundlage und dienen lediglich der Einschüchterung. Fallen Sie nicht darauf rein.

Aktuell tritt auch ein Abzocker mit einem bekannten Projekt unter neuem Namen auf. Von Alexander Hennig wurde von dem Portal hypersoftware.de die identische Kopie softwarerapid.de ins Netz gestellt. Und nicht nur der Name des Portals wurde geändert. Im Impressum ist als Firmierung nun eine iConnect Entertainment eingetragen statt der zuvor bekannt gewordenen AHTL Webservices.

02.03.10

hypersoftware.de - Alexander Hennig mit neuem Downloadportal aktiv

Wie "abschreckend" offensichtlich die behördlichen Maßnahmen für Gauner zu sein scheinen, die durch

- betrügerische Rechnungen
- Abofallen
- Drohungen mit nächtlichen Hausbesuchen
- und dem Verbreiten von Schadsoftware

..aufgefallen sind, zeigt das Beispiel von Alexander Hennig.

Die lange Geschichte der Machenschaften dieser Person ist noch nicht beendet.
Nach dem Alexander Hennig vor ca. einem Jahr nach Presseberichten und wohl auch Strafanzeigen "das Haus fluchtartig geräumt" hatte, ist er jetzt wieder mit seiner Firma AHTL Webservices aus Schwerin mit Freeware-Abzocke tätig.

Über Seiten wie www.download09.eu/openoffice/ werden Verbraucher auf das Portal www.hypersoftware.de gelockt.
Dort wird eine Anmeldung verlangt. Der Preisklausel befindet sich, wie von solchen Abzockseiten gewohnt, gut überlesbar am rechten, unteren Rand - in hellgrauer Schrift auf weißem Hintergrund.

 name=

Man darf gespannt sein, ob Herr Hennig diesmal ein richtiges (fragwürdiges) Inkassounternehmen für das Eintreiben dieser ungerechtfertigten Forderungen findet, oder ob er wieder eines erfinden muss, wie er es damals mit dem "Inkassounternehmen" OC2 Sinus Media machte.

Wie bei den anderen Abofallen dieser Art, sollten betroffene Verbraucher auf keinen Fall zahlen und sich nicht durch Schreiben eines Inkassobüros einschüchtern lassen.

Das Gleiche gilt natürlich für die Schreiben des Alexander Hennig, bzw seiner Firma, die in der Vergangenheit maßenhaft irrwitzigste Äusserungen erhielten und in denen teilweise mit unzähligen Urteilen um sich geworfen wurde, die allerdings entweder nicht existierten, oder nicht im Ansatz etwas mit dem Sachverhalt zu tun hatten.

Quelle: gegen-abzocke.blogspot.com

Angesichts der im vergangenen Jahr festgestellten Manipulationen bei der angebotenen Software von Alexander Hennig ist es nicht ausgeschlossen, dass es sich auch bei den jetzt zur Verfügung stehenden Programmen nicht um Originalversionen der Hersteller handelt.

... Der Anbieter "software-stream.de" bietet auf seinen Seiten einen Download für "Firefox 3.1.0" an. Installiert der Anwender das Programm, muss er zunächst seine persönlichen Daten und eine gültige E-Mail-Adresse angeben, anschließend einen Freischaltcode aus einer dorthin gesandten Mail eingeben.

Bei der Installation jubelt das manipulierte Programm dem Anwender eine Hosts-Datei unter, die Aufrufe verschiedener Verbraucherschutz-Webseiten auf eine ungültige IP-Adresse umleitet. ...

Quelle: heise.de

Als Domaininhaber für das Abzockportal hypersoftware.de ist nur die Person Alexander Hennig eingetragen, aber nicht seine vermeintliche Firma AHTL Webservices.

Domain: hypersoftware.de
Nameserver: ns3.hypersoftware.de.
Nameserver: ns2.hypersoftware.de.
Nameserver: ns1.hypersoftware.de.

[licensee]
Type:PERSON
Name: Alexander Hennig
Organisation:
Street: Werkstrasse 104
City: Schwerin
Country: DE
Postal Code: 19061
Phone:
Fax:
Email:

[admin]
Type:PERSON
Name: Alexander Hennig

Die Firmierung AHTL Webservices ist in den Daten der Whois-Abfrage nicht eingetragen. Das liegt möglicherweise daran, dass es im Handelsregister keine Firma dieses Namens gibt. Nun gut, nicht jedes Kleinstunternehmen muss im Handelsregister verzeichnet sein. Vielleicht steht die Abkürzung AHTL ja für die Anfangsbuchstaben von

Alexander
H
ennig
T
äuschen und
Lügen.

Betroffene, die Rechnungen oder Mahnungen von diesem dreisten Abzocker erhalten haben, können den Drohmüll getrost ignorieren. Im Zweifelsfall halten Sie sich einfach an die Tipps der Verbraucherzentrale Hamburg:

Zahlen Sie nicht!
Bleiben Sie stur!
Lassen Sie sich nicht von Inkasso- oder Anwaltsbriefen unter Druck setzen!

Quelle und mehr nützliche Tipps: Verbraucherzentrale Hamburg

06.08.09

Bing.com - Eine neue Spielwiese für Abzocker, Trittbrettfahrer und alte Bekannte

Eigentlich ist Google ja die bevorzugte Plattform sämtlicher Abzocker um auf die zahlreichen Abzockangebote, nebst Vertriebskanälen wie Spam, Kino.to, Call-Center etc., aufmerksam zu machen. Ein wenig enttäuschend ist in dieser Hinsicht die so umjubelte neue Suchmaschine aus dem Hause Microsoft, mit welcher man Google kräftig Konkurrenz machen möchte, doch konzentrieren wir uns lieber auf die Abzocker, welche jetzt auf Bing.com werben.

Wer auf Bing.com nach "Divx" sucht, wird gleich mit mehreren Abzockern konfrontiert:



Da wäre zunächst einmal Openloads.de:



Openloads.de führt auf das Abzockangebot Online-Downloaden.de des schon als Betreiber diverser Lockvogelseiten für 99Downloads.de der Belleros Premium Media Ltd. bekannten Herrn Michael Bardenhagen und seiner Online-Downloaden-Service Limited.

Die Whois von Openloads.de weicht hingegen etwas ab:

Domain: openloads.de
Domain-Ace: openloads.de
Nserver: ns01.1blu.de
Nserver: ns02.1blu.de
Status: connect
Changed: 2009-05-15T13:45:39+02:00

[Holder]
Type: PERSON
Name: Kanji Imai
Address: Schulstraße 4
Pcode: 8400
City: Winterthur
Country: CH
Changed: 2009-05-15T13:45:24+02:00

[Admin-C]
Type: PERSON
Name: Wille D. Lebauf
Address: Oldesloer Str. 61
Pcode: 88503
City: Suhl
Country: DE
Changed: 2009-04-20T13:46:01+02:00
Kanji Imai und Wille D. Lebauf sind schon für Lockvögel zu 99Downloads.de bekannt.

Die nächste Werbeanzeige verweist auf Freiloader.de/Divx-Player:



Das Impressum verweist auf Extreme-Downloads.net, für welches sich Herr Daniel Popp im Namen einer Online-Download Ltd. verantwortlich zeichnet:



Als Email-Kontakt wird auf die Domain Download-Server.info verwiesen. Hierbei handelt es sich lediglich um ein weiteres Abzockangebot von Herrn Daniel Popp.

Kommen wir noch einmal zurück auf die Weiterleitung der Werbeanzeige von Bing.com auf Freiloader.de/Divx-Player wo sich am Ende der Seite noch folgender Hinweis befindet:



Hier haben wir also eine P & P Webmadia, welche Google bereits sehr gut kennt. Besonders interessant dazu ist ein Thread im Forum von BooCompany.com, welcher sich mit dem Abzockangebot unter damals noch Extreme-Downloads.de (nicht wie jetzt Extreme-Downloads.net) beschäftigt. Interessant deshalb, da die hier gewählten Textbausteine an diverse Abzockangebote der Gebrüder Schmidtlein erinnern.

Wenn ma sich ein wenig mit dieser P & P Webmedia beschäftigt, so wird man schnell auf die Domain Vorlagenarchiv.net aufmerksam - Und so sieht Vorlagenarchiv.net aus:



Zum Vergleich hier die Schmidtlein-Seite (heute Redcio OHG) p2p-heute.de:



In den AGB von Vorlagenarchiv.net findet man dann auch die vollständige Firmierung:

P&P Webmedia
D(aniel). Popp & P(ascal). Zieglmeier GbR

Bremerstr. 35
D-21255 Wistedt
Umsatzsteuerid: DE252951740
Telefon: 0900-3118830-038 (0,99€/Min a.d. dt. Festnetz)
Man betreibt sogar noch weitere Abzockangebote mit dem Gebrüder-Schmidtlein-Layout:


  • Full-Erotik-Downloads.de


  • Lieferantenkontakte.com


  • Webseitenarchiv.net


Diese Domains sind alle noch sehr jung und wurden zwischen Mitte bis Ende Juli registriert.

Es ist schon interessant wieviel mir alleine die Umleitung unter Freiloader.de/Divx-Player verraten hat - Schauen wir uns nun einmal die Hauptdomain Freiloader.de an:


Hier präsentiert sich nun ein anderes Layout, welches jedoch nicht ganz unbekannt ist.

Dazu ein Bild-Auszug aus "Warnung: Fabrikverkauf-Abzocke vom Frankfurter Kreisel (wieder) auf dem Vormarsch!" vom 31.07.09:


Wider Erwarten führen die Linkverweise nicht auf ein Abzockangebot, sondern auf einen Download bzw. auf eine .exe-Datei, also eine ausführende Datei. Als Beispiel schaue ich mir einmal den Download des Adobe-Reader etwas genauer an und stelle mit Verwunderung fest, dass die hier zum Download angebotene Datei um einiges kleiner ist als das Original:


Ich möchte nicht wissen was man sich hier auf seinen Rechner lädt, doch jetzt ist zumindest klar was man sicht nicht auf den Rechner lädt - Nämlich den (originalen) Adobe-Reader.

Überraschenderweise weicht auch das Impressum von Freiloader.de ab:


Google kennt keinen Christian Metzl aus der Amthausgasse 4 in CH-3000 Bern 7 - Bitte nicht verwechseln mit Christopher Metz (früher Geschäftsführer der Opulentia GmbH und Betreiber von Mega-Downloads.net und probenzauber.de, welcher gerade erst umfirmiert hat und wohl seinen Bruder Daniel Metz mit der "Geschäftsführung" der neuen Media Mind GmbH betraut hat, jedoch immer noch Gesellschafter ist - Lustigerweise an den selben Firmensitz wie auch die Digital Equipment FZE).

Auch findet Google zu Marcel Kopplin aus dem Weidenweg 19a in 21255 Tostedt einiges.

Die Daten von Herrn Marcel Kopplin aus dem Weidenweg 19a in 21255 Tostedt decken sich auch mit den hinterlegten Daten, wie im Whois von Freiloader.de zu sehen ist:

Domain: freiloader.de
Domain-Ace: freiloader.de
Nserver: ns.udagdns.net
Nserver: ns.udagdns.de
Status: connect
Changed: 2009-07-24T11:41:09+02:00


[Holder]
Type: PERSON
Name: Marcel Kopplin
Address: Weidenweg 19a
Pcode: 21255
City: Tostedt
Country: DE
Changed: 2009-07-24T11:41:08+02:00
Doch Bing.com hat unter dem Suchbegriff "Divx" noch mehr zu bieten:

Loadclick.de/divxplayer leitet zwar wieder direkt auf Online-Downloaden.de, doch was findet man wohl unter der Hauptdomain Loadclick.de:


Ein doch eher schlicht gehaltenes Layout - Die Linkverweise führen sogar zu den wirklich kostenlosen Downloads, doch wer ist für diese Lockvogelseite nun verantwortlich?

Werfen wir einen Blick in das Impressum von Loadclick.de:



Die AH Webagenta ist neu - Herr Alexander Hennig nicht.

Man kann eine Menge über Alexander Hennig erzählen, doch da ich gelernt habe den Mund zu halten wenn ich gar nichts nettes über jemanden sagen kann, verweise ich (besser) auf einen Auszug aus "Softloaders.de – Alexander Hennig ist wieder aktiv!" vom 07.03.2009:

Dreiste Androhungen von Russisch-Inkasso, Betrug durch vorsätzliche Täuschung von Vertragsabschlüssen, Trittbrettfahrer für kostenpflichtige Freeware zum Downloaden und gestellter Saboteur zur Schädigung von Verbraucherschutzseiten im Internet – Das alles von einem gewissen Alexander Hennig aus dem Norden unserer Republik.
Hier finden Sie weitere Publikationen zu und mit Herrn Alexander Hennig:

25.03.2009: Staatsanwaltschaft ermittelt (endlich)...

07.03.2009: Softloaders.de – Alexander Hennig ist wieder aktiv!

31.01.2009: Software-Stream.de der onTheRoad Networx: Gefälschter Firefox…

16.01.2009: Der Abzocktrend 2009: Unterschieben von Verträgen…

28.11.2008: Die Netava Concept Billing nimmt sich jetzt wohl ein Beispiel…

19.10.2008: Inkasso-Heute: Wenn unternehmerische Kreativität alle…

Aufgrund der immer wieder auffälligen Verflechtungen zu 99Downloads.de der Belleros Premium Media Ltd. ist davon auszugehen, dass man bei diesen Abzockangeboten früher oder später mit dem automatischen Anwaltbeantworter RA Sven Schulze konfrontiert wird, für den sich bereits die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg interessiert - Doch im Zweifelsfall war es ja sicherlich wieder die müde Praktikantin.

Ich persönlich würde mich freuen wenn Microsoft auf diesen Bericht aufmerksam wird und Konsequenzen daraus zieht - Denn was hier an Reputation und schlicht an Vertrauen verloren geht kann kein Geld dieser Welt wieder gut machen.

Quelle: abzocknews.blogspot.com

06.02.09

Betreiber von Software-Stream geflüchtet

Die Ostsee-Zeitung berichtet in ihrer online-Ausgabe über die dubiosen Machenschaften des Downloadportals Software-Stream.de und in dem Zusammenhang mit der manipulierten Version des Browsers Firefox. Offensichtlich ist es dem Betreiber, Alexander Hennig, in Rostock wohl zu heiss geworden. Fluchtartig soll er seine Wohnung verlassen haben.

Nach Angaben von Anwohnern soll der durch das Impressum als Betreiber ausgewiesene Alexander Hennig das Haus fluchtartig geräumt haben. Unter der kostenpflichtigen Service-Telefonnummer ließ sich ebenfalls kein Kontakt zu der Firma herstellen.

Quelle: Ostsee-Zeitung

02.02.09

Software-Stream.de verbreitet manipulierten Firefox

Über die betrügerischen Manipulationen einer "Firma" ontheRoad Networx aus Rostock berichten die Portale Antispam.de und Computerbertrug.de in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Nachfolgend die komplette Erklärung:

Software-Stream.de: Gefälschter Firefox manipuliert Computer - Download-Seite verbreitet gefährliche Programme - Windows XP betroffen

Internetnutzer aufgepasst: Über die Seite Software-Stream.de wurde zumindest zeitweise eine manipulierte Version des Mozilla Firefox verbreitet. Wer sich den Browser installiert, kann plötzlich Dutzende Verbraucherseiten nicht mehr besuchen, berichten die Verbraucherschutzseiten Antispam.de und Computerbetrug.de. Auch andere Programme, die auf Software-Stream.de verbreitet werden, können entsprechend präpariert sein. Der Grund für die Attacke: Verbraucher, denen auf fragwürdigen Webseiten ein vermeintlicher Vertrag untergeschoben wird, sollen offenbar daran gehindert werden, Hilfe im Netz zu suchen. Soweit bisher feststellbar ist, sind von dieser Manipulation nur Nutzer von Windows-XP betroffen, die von der Seite Software-Stream.de etwas heruntergeladen und installiert haben. Bei Windows 2000 und älteren Systemen stürzt die bösartige Software aufgrund eines "Programmierfehlers" beim Versuch, das System zu manipulieren, ergebnislos ab. In Windows Vista dagegen verhindert ein Sicherheitsmechanismus die Manipulation der betreffenden Systemdatei. Der Mozilla Firefox ist vor allem wegen seiner hohen Sicherheit beliebt. Der kostenlose Browser darf von jedermann unters Volk gebracht werden. Genau das geschieht seit einigen Tagen auch auf der Seite Software-Stream.de. Doch wer sich dort das prominent angepriesene Programm herunterlädt, bekommt ein Problem. Denn diese Version des Firefox ist nicht das Original, sondern ein Trojaner.

Im Gegensatz zum echten Mozilla Firefox werden bei dieser manipulierten Form des Browsers bei der Installation persönliche Daten wie Name, Adresse und Mailadresse abgefragt. Der Grund dafür offenbart sich im Kleingedruckten. Mit dem Eintragen der Daten, so die fragwürdige Ansicht der Betreiber von Software-stream.de, schließe man einen kostenpflichtigen Vertrag ab.

Doch die Dreistigkeit geht noch weiter. Wenn man den angeblichen Firefox installiert, spielt das Programm heimlich eine manipulierte hosts-Datei auf den Computer des Opfers. Die hosts-Datei ist eine System-Datei, auf der die Adressen besonders wichtiger Internetserver gespeichert werden. Bei der Internetnutzung prüft der Computer kurz in der hosts-Datei, unter welche Adresse die gesuchte Seite zu finden ist - er "löst den Namen auf", so der Fachbegriff.

Im Fall des manipulierten Firefox von Software-Stream.de wird diese Funktion allerdings missbraucht. Denn statt das Surfen zu erleichtern, blockiert das manipulierte Programm über die hosts-Datei rund 100 Internetadressen, die der betroffene Nutzer fortan nicht mehr besuchen kann - wenn er das Betriebssystem Windows XP nutzt.

Bei diesen ausgesperrten Seiten handelt es sich in vielen Fällen um Webseiten, auf denen Verbraucher und abgezockte Internetsurfer Tipps und Hilfe bekommen. Die Liste der gesperrten Verbraucherschutz-Seiten reicht von Antispam.de und Computerbetrug.de über frag-einen-Anwalt.de, abzocknews.de, gutefrage.net, forum.boocompany.com, und infopirat.com bis hin zu nicht-abzocken.eu.

Der Grund für diese technische Manipulation scheint offensichtlich. Seit mehreren Jahren schon werden Verbraucher im Internet mit untergeschobenen Verträgen abgezockt - und finden Hilfe auf Seiten wie Computerbetrug.de, Antispam.de oder Hintergrundinformationen bei abzocknews.de. Wenn sie die hilfreichen Verbraucherschutzseiten nicht besuchen können, bleiben sie allein mit ihren Problemen - und sind von dubiosen Geschäftsmachern vermutlich einfacher unter Druck zu setzen.

Nicht auszuschließen, dass auch die Betreiber von Software-Stream.de genau auf diesen Effekt setzen. Immerhin werben sie derzeit in diversen Foren ganz offensiv für „ihren“ Firefox - natürlich ohne zu erwähnen, dass bei der Installation Kosten entstehen sollen und der Computer heimlich manipuliert wird.

Fatal kann sich die Tatsache auswirken, dass die Schadsoftware eine völlig neue hosts-Datei anlegt. Das kann dazu führen, dass lokale Netzwerkadressen, die vorher in der hosts zugewiesen waren, nun nicht mehr erreichbar sind, oder dass Einträge, die von Virenschutzprogrammen dort angebracht wurden, nun nicht mehr in der hosts enthalten sind.

Der Mozilla Firefox ist nicht einmal das einzige manipulierte Programm, das über Software-Stream.de verbreitet wird. So sperren auch das Brennprogramm Nero und Adobe Flash, die auf der Seite zum Download angeboten werden, die verschiedenen Verbraucherschutz-Seiten aus. Wieviele der Programme auf Software-Stream.de noch die Computer argloser Nutzer entsprechend manipulieren, ist unklar. Die Prüfungen dauern derzeit noch an.

Die betroffenen Info-Seiten wurden von den Verbraucherschützern über den Vorgang informiert. In mehreren Fällen werden aktuell zivil- und strafrechtliche Schritte geprüft. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde eingeschaltet. Den Experten wurden Protokolle und gesicherte Beweise übermittelt.

Betrieben wird die Seite Software-Stream.de von einer gewissen "ontheRoad Networx" in Rostock. Hierbei handelt es sich jedoch offenbar nur um ein neues Tarnmäntelchen für einen bereits hinlänglich in der Szene bekannten Jungunternehmer.

Opfer, die auf der Seite Software-stream.de etwas heruntergeladen und installiert haben, werden möglicherweise in Kürze Rechnungen bzw. Mahnungen bekommen, vielleicht auch von einem Inkassobüro oder Anwalt.

Der Rat von Antispam.de und computerbetrug.de: Zahlen Sie nicht, ignorieren Sie die Mahnungen. Mit der Weitergabe Ihrer persönlichen Daten und anhand des kleingedruckten Preishinweises während des Installationsvorgangs kommt nach Auffassung der Verbraucherschützer kein rechtlich wirksamer Vertrag zustande.

Gemeinsame Presseveröffentlichung von Antispam.de und Computerbetrug.de

 

Quelle: antispam.de

Betreiber der Firma ontheRoad Networx ist mit Alexander Hennig aus Rostock kein Unbekannter. Schon mit der Firma Netava Concept Billing hat er ein dreistes Geschäftsgebaren an den Tag gelegt und den Opfern seiner Abzocke mit Russisch Inkasso gedroht.

Lesen Sie auch den Bericht über die Netava Concept Billing