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08.02.13

Mehrjährige Haftstrafe für Gewinnspielbetrüger

Nach 26 Verhandlungstagen vor dem Krefelder Landgericht hat sich der Krefelder Adressenhändler William F. für seine Geschäfte im Callcenter-Milieu eine Gefängnisstrafe von vier Jahren und zehn Monaten eingehandelt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der ehemalige Chemielaborant ein einträgliches Inkasso-Geschäft mit Kundenadressen gewittert hatte und bei tausenden ehemaligen Gewinnspielteilnehmern aus ganz Deutschland unberechtigt Geld eintreiben ließ. ...

Mit der verhängten Haftstrafe kam das Gericht dem Antrag des Staatsanwaltes nach und beschloss Haftfortdauer.

Quelle und vollständiger Bericht: Westdeutsche Zeitung

Die betrügerischen Forderungen und den Datenhandel betrieb William Filsinger über seine Firma FS Zahlungsvermittlungsmanagement UG.
Einen lesenswerten Bericht finden Sie auch auf der Webseite Kanzlei-Richter.com.

20.06.11

Sicherungsmaßnahmen gegen Gewinnspielabzocker

Staatsanwaltschaft Krefeld

2 Js 933/10

Die Staatsanwaltschaft Krefeld führt unter dem Aktenzeichen 2 Js 933/10 ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der Firmen MMC Medialog Marketing Company, Krefeld und FS Zahlungsverwaltungsmanagement UG, Krefeld, wegen des Verdachts des Betruges zum Nachteil vermeintlicher Kunden von Gewinnspieleintragungsdiensten.

Gemäß § 111e Abs. 3 StPO werden Personen, die im Auftrag einer der genannten Firmen von den Inkassounternehmen CL Inkasso AG, Lindau (Gewinnspielprodukt „WinTeam77“ oder „Maxikombi100“), Culpa Inkasso GmbH, Stuttgart („Superbonus49 AN“"), W&S Wirtschaftsservice GmbH, Schwerte („Superbonus49 AN“), GMI Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen mbH, Proinkasso GmbH, Neu-Isenburg („Bonusrunde 100“ oder „Jackpot77“) und Focus GmbH, Ludwigshafen („Jackpot77“) zur Zahlung von Forderungsbeträgen aufgefordert wurden und diesem auch nachgekommen sind, wie folgt unterrichtet:

Im Rahmen des vorgenannten Ermittlungsverfahrens sind bei den Verantwortlichen folgende Vermögenswerte in Höhe von 138.302,76 EUR gesichert worden:

Durch gerichtlichen Beschluss wurde das Konto der FS Zahlungsverwaltungsmanagement UG bei der Sparkasse Krefeld Kontonummer 184341 in Höhe von 178.102,28 EUR zugunsten des Landes Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Leitenden Oberstaatsanwalt in Krefeld gepfändet. Laut Drittschuldnererklärung der Sparkasse Krefeld besteht eine gepfändete Guthabenforderung in Höhe von 137.907,17 EUR.

Zudem wurden die Konten 65462475 und 3100854581 bei der Sparkasse Krefeld durch gerichtlichen Beschluss gepfändet, die eine Guthabenforderung von 80,81 EUR bzw. 314,78 EUR aufweisen.

Die Maßnahme erfolgte zur Sicherung von zivilrechtlichen Ansprüchen der durch die Straftat Geschädigten. Diese Mitteilung erfolgt, um Tatverletzten im Falle von Ersatzansprüchen die Möglichkeit zu eröffnen, ihre Recht geltend zu machen.

Es wird darauf hingewiesen, dass von Seiten der Staatsanwaltschaft Krefeld keine weiteren Auskünfte, insbesondere telefonischer Art, über die seitens der Tatverletzten zu ergreifenden Maßnahmen gegeben werden können. Es wird insoweit anheimgestellt, sich zwecks Beratung an einen Rechtsanwalt zu wenden.

Quelle: ebundesanzeiger.de

05.06.11

Inkassobutzen wegen Betrugsverdacht im Fokus der StA

Inkassounternehmen aus Ludwigshafen, Schwerte, Neu Isenburg, Landau, Osnabrück und Stuttgart sind in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Grund hierfür ist ein Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Krefeld wegen des Verdachts des Betruges zum Nachteil vermeintlicher Kunden von Gewinnspieleintragungsdiensten, das gegen die Krefelder Firmen MMC Medialog Marketing Company und FS Zahlungsverwaltungsmanagement UG eingeleitet wurde.

Laut Aussage der Staatsanwaltschaft Krefeld sitzt der Hauptbeschuldigte im Krefelder Verfahren noch in Untersuchungshaft ...

Die Forderungen des Hauptbeschuldigten, die aus angeblichen Mitgliedschaften bei Gewinnspieldiensten mit Namen wie Jackpot 77, Maxikombi100, WinTeam 77, Bonusrunde 100 oder Superbonus49 AN resultierten, wurden an Inkassounternehmen im gesamten Bundesgebiet zur Beitreibung übergeben. ...

Quelle und vollständiger Bericht: mahnportal.net