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29.06.12

Insolvenzverfahren der EuMedien GmbH

46 IN 110/11 (k): Über das Vermögen der EuMedien GmbH, Eulenbusch 12, 21391 Reppenstedt (AG Lüneburg, HRB 2642), vertr. d.: Jörg Rohde, Oederner Weg 69, 21335 Lüneburg, (Geschäftsführer) ist am 06.06.2012 um 10:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet worden.
Insolvenzverwalter ist: Rechtsanwalt Berthold Brinkmann, Sechslingspforte 2, 22087 Hamburg, Tel.: 040/226677, Fax: 040/22667 888.

Die Gläubiger werden aufgefordert:

  1. Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bei dem Insolvenzverwalter unter Beachtung des § 174 InsO bis zum 25.07.2012 anzumelden;

  2. dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).

Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an die Schuldnerin, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Vor dem Insolvenzgericht wird am Mittwoch, 15.08.2012, 10:00 Uhr, Saal 302, Hauptgebäude, Am Ochsenmarkt 3, 21335 Lüneburg eine Gläubigerversammlung zur Berichterstattung durch den Insolvenzverwalter und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen (Berichts- und Prüfungstermin) abgehalten.

Der Termin dient zugleich der Entscheidung der Gläubiger über

  • die Person des Insolvenzverwalters (§ 57 InsO),
  • die Einsetzung bzw. Beibehaltung und Besetzung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO)

sowie gegebenenfalls über:

  • die Wirksamkeit der Verwaltererklärung zu Vermögen aus selbstständiger
    Tätigkeit (§ 35 Abs. 2 InsO),

  • Zwischenrechnungslegungen gegenüber der Gläubigerversammlung
    (§ 66 Abs. 3 InsO),

  • eine Hinterlegungsstelle und Bedingungen zur Anlage und Hinterlegung von Geld, Wertpapieren und Kostbarkeiten (§ 149 InsO),

  • den Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO); z. B. Unternehmensstilllegung, vorläufige Fortführung oder Insolvenzplan,

  • die Verwertung der Insolvenzmasse (§ 159 InsO),

  • besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters (§ 160 InsO); insbesondere: Veräußerung des Unternehmens oder des Betriebs der Schuldnerin, des Warenlagers im ganzen, eines unbeweglichen Gegenstandes aus freier Hand, einer Beteiligung der Schuldnerin an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll, die Aufnahme eines Darlehens, das die Masse erheblich belasten würde, Anhängigmachung, Aufnahme, Beilegung oder Vermeidung eines Rechtsstreits mit erheblichem Streitwert,

  • eine Betriebsveräußerung an besonders Interessierte oder eine Betriebsveräußerung unter Wert (§§ 162, 163 InsO),

  • eine Beantragung der Anordnung oder der Aufhebung der Anordnung einer Eigenverwaltung (§§ 271, 272, 277 InsO),

  • Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§§ 100, 101 InsO),

  • eine Einstellung des Verfahrens durch das Gericht gem. § 207 InsO ohne Einberufung einer besonderen Gläubigerversammlung.

Die Insolvenztabelle und die Anmeldungsunterlagen werden innerhalb des ersten Drittels des Zeitraums, der zwischen dem Ablauf der Anmeldefrist (25.07.2012) und dem vorstehend genannten Stichtag, zu dem die Forderungen schriftlich geprüft werden (), liegt, in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht für die Beteiligten niedergelegt.

Hinweis: Zustimmungen der Gläubiger zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen nach § 160 InsO gelten als erteilt, auch wenn eine einberufene Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig ist oder wenn bis zu dem Stichtag, der im schriftlichen Verfahren dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, keine Widersprüche erhoben werden.

Amtsgericht Lüneburg, 08.06.2012

Quelle: Justizportal - Insolvenzbekanntmachungen

11.01.12

Internet-Betrüger Jörg Rhode beantragt Insolvenz

Das Amtsgericht Lüneburg hatte kurz vor Heiligabend im Insolvenzantragsverfahren gegen EuMedien, vertreten durch den Geschäftsführer Jörg R., die sogenannte vorläufige Vermögensverwaltung übertragen, vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Hamburger Rechtsanwalt Bertold Brinkmann, sein Sachbearbeiter Scheele sagt: "Wir erarbeiten ein Gutachten, auf dessen Basis das Amtsgericht entscheidet, ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird."

Über EuMedien hatte der Reppenstedter Jörg R. (39) seine Internet-Betrügereien mit Produkttestern abgewickelt. Nach einem Jahr und 42 Prozesstagen hatte der Mann am 1. November 2011 vor der 1. Großen Strafkammer am Landgericht sein Schweigen gebrochen und gestanden, bis zu 60 000 Kunden in den Jahren 2005/2006 übers Ohr gehauen zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Jörg R., seine ehemalige Ehefrau Claudia R. (37) und eine verhandlungsunfähige Callcenter-Chefin (56) aus Oranienburg 3,1 Millionen Euro Gewinn aus den Geschäften gezogen haben. Über EuMedien wurden "Kunden" gelockt, ihnen für eine Jahresgebühr zwischen 60 und 90 Euro Alltagsgegenstände, aber auch hochwertige Elektronikartikel versprochen, die sie testen und behalten sollten - statt teurer Produkte erhielten sie größtenteils nur Ramsch.

Jörg R. wurde wegen versuchten gemeinschaftlichen Betruges zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt, wovon allerdings wegen einer deutlich über dem Durchschnitt liegenden Verfahrensdauer acht Monate als bereits verbüßt gelten. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Landeszeitung.de

04.11.11

Haftstrafe wegen Millionen-Betrugs mit Produkttests

Sie versprachen Fernseher und verschickten Schlüsselanhänger: Wegen Millionen-Betrugs mit angeblichen Produkttests hat das Landgericht Lüneburg einen 39-Jährigen zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Seine frühere Ehefrau erhielt am Donnerstag zwei Jahre auf Bewährung. Über das Internet und eigene Callcenter hatten die beiden hochwertige Elektronik zum Testen angeboten. Die Geräte sollten die Tester am Ende behalten dürfen - gegen eine Gebühr von bis zu 96 Euro. Doch statt Handys und TV-Geräten bekamen sie Sekundenkleber oder Schlüsselanhänger. ...

Der 39-Jährige soll die Geschäfte noch fortgesetzt haben, als der seit mehr als einem Jahr andauernde Prozess schon lief. Er schaltet sogar ein Inkassounternehmen ein. Allein 2011 soll er dabei noch rund 900.000 Euro eingetrieben haben. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Mitteldeutsche Zeitung

Alle Opfer sollten Jörg R. und seiner Ex-Frau Claudia bis zu 90 Euro jährlich an Gebühren überweisen. Relativ kleine Einzelschäden also, die aber in der Summe mehr als drei Millionen Euro ergeben. Durch eigenes Zutun muss der Hauptangeklagte Jörg R. nun auch noch länger ins Gefängnis, als ursprünglich angenommen, wie der Pressesprecher des Landgerichts mitteilte: "Weil der Angeklagte in dringendem Verdacht steht, während des Prozesses über ein Inkassounternehmen versucht zu haben, Gelder aus der hier angeklagten Tätigkeit einzutreiben." So habe sich der Umfang der Vorwürfe gegen ihn noch erhöht. ...

Quelle und Video: NDR.de

12.10.11

Haftbefehl im Betrugsprozess um Produkttests

In dem Prozess wegen Millionen-Betrugs mit angeblichen Produkttests hat das Landgericht Lüneburg einen 39-Jährigen Mann verhaften lassen. Ihm wird vorgeworfen, mit seiner 37 Jahre alten Ehefrau per Internet und Telefon hochwertige Produkte zum Testen angeboten zu haben. Nach Zahlung einer Gebühr hätten die potenziellen Tester die Geräte behalten dürfen. Sie bekamen aber nur Billigprodukte. Laut Anklage soll das Paar mindestens drei Millionen Euro kassiert haben. Weil der 39-Jährige die Geschäfte fortgeführt haben soll und deutlich mehr als ein Jahr Haft zu erwarten habe, sei er Montag verhaftet worden, erklärte die Kammer am Dienstag.

Quelle : Nordsee-Zeitung

28.04.11

Wer dirigierte den Millionen-Betrug der EuCeVa?

Bereits seit Oktober 2010 muss sich das Reppenstedter Ehepaar Jörg (38) und Claudia R. (36) vor der 1. Großen Strafkammer am Landgericht verantworten, das Verfahren gegen die mitangeklagte Chefin des Oranienburger Callcenters, Ilona S. (56), wurde abgetrennt, ihr Prozess startet nach dem Urteil im aktuellen Verfahren (LZ berichtete). Die drei Angeklagten haben sich laut Staatsanwalt im Internet als Konsumforschungsinstitute präsentiert, es habe aber nicht einen einzigen Auftrag von der Industrie gegeben. ...

... Der Staatsanwalt geht davon aus, dass bei diesem bandenmäßigen Betrug in zwei Jahren - 2005 und 2006 - rund 3,1 Millionen Euro von dem Trio kassiert wurden. Denn nur 0,5 Prozent der eingegangenen Gebühren seien in den Kauf von Produkten investiert worden. ...

Die Strafkammer lotet aus, wer die Fäden in den Firmenkonstrukten zog. Als Geschäftsführerin war Claudia R. eingetragen, ihr Mann Jörg und die Callcenter-Chefin hatten Prokura. Die Justiziarin Ilka B., die nach eigenen Angaben zunächst 1800, später 2000 Euro brutto verdiente, sagte jetzt aus, Jörg R. habe sie bei dem Unternehmen EuCeVa in Lüneburg eingestellt. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Landeszeitung.de

12.10.10

Prozess um Internetbetrug mit Produktproben

Das Angebot des "Europäischen Centers für Verbraucheranalysen (EuCeVa)" klingt verlockend: Als freiwilliger Produkttester soll man Produkte bewerten, die man dann behalten darf. Dafür muss lediglich eine "kleine kleine Teilnahmepauschale in Höhe von nur 7,80 Euro im Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten also 93,60 Euro im Jahr" entrichtet werden, ...

... So erhielten die 35.000 Tester statt der erhofften hochwertigen Waren nur Ramschprodukte, zum Beispiel Duftbäume, Parfümproben, Sekundenkleber im Wert von 19 Cent oder billig produzierte Kopfhörer - wenn überhaupt etwas geschickt wurde. ... Wer sich abgezockt fühlte und versuchte, den Vertrag zu kündigen, bekam es schnell mit Inkassounternehmen und den Anwälten der EuCeVa zu tun.

Viele der Produkttester fühlten sich betrogen, einige haben Anzeige erstattet. Am Dienstag begann der Prozess vor dem Landgericht Lüneburg, 34 Betrugsfälle sollen verhandelt werden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: NDR - Niedersachsen

07.10.10

Prozessbeginn gegen angebliche Konsumforscher

... Sie versprachen gutgläubigen Kunden per Telefon hochwertige Produkte wie Handys, Laptops und LCD-Fernseher zum Testen, kassierten 99 Euro und lieferten allenfalls Wertloses. Obwohl gegen sie am Dienstag vor dem Landgericht Lüneburg der Prozess wegen bandenmäßigen Betrugs in 34 Fällen eröffnet wird, „arbeitet“ das Reppenstedter Ehepaar Claudia und Jörg R. (36/38) offenbar munter weiter.

„Zahlreiche neue Betrugsanzeigen im Zusammenhang mit dem Testen von Produkten liegen vor und werden zurzeit auf strafrechtliche Relevanz geprüft“, teilt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg, Angelika Klee, mit. ...

... Die geprellten Produkttester erhielten nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nur wertlose Artikel wie Sekundenkleber oder Miniohrhörer im Einkaufspreis von unter 1 Euro. „Letztlich sind höherwertige Artikel überhaupt nie eingekauft  worden“, stellt der Vorsitzende Richter des Landgerichts Matthias Steuernagel fest.3,1 Millionen Euro habe das Unternehmen allein in den Jahren 2006 und 2007 von 35.000 Opfern eingenommen ...

Nach Erkenntnissen der Ermittler gab es keinen einzigen Auftrag der Industrie zum Testen bestimmter Produkte, Bewertungsbögen der „Kunden“ seien nicht ausgewertet worden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Die Kreisboten

28.04.10

Akte 2010 berichtete über die Gratisproben-Mafia

Produkttester sein von ausgewählten Elektronikartikeln, wer möchte das nicht? Egal ob Laptop, Kaffeemaschine oder Schlagbohrer, all diese Gegenstände darf man nach der Testphase angeblich sogar behalten! Was viele nicht wissen, der Produkttest ist nicht kostenlos - schnell tappt man in die Kostenfalle. Und: Die angepriesenen Testartikel gibt's dann gar nicht. Ein teurer Spaß! Über die Abzocker der "Forschungsgruppe ProFana" hat AKTE bereits Anfang des Jahres berichtet, jetzt gibt es neue Erkenntnisse und einen Rechtsanwalt, der im Namen der Abzockfirma dubiose Rechnungen verschickt.

Quelle: Sat1 - Akte 2010

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

15.04.10

Betrugsklage gegen Verantwortliche der EuMedien

Das wird viele der Geneppten freuen. Nun endlich werden auch die ehemaligen Kioskbesitzer Rhode als Verantwortliche der Firma EuMedien aus Lüneburg angeklagt.

Ein Lüneburger Ehepaar soll Kunden als Produkttester in zwei Jahren um insgesamt drei Millionen Euro betrogen haben.

Die Anklage wegen gewerbs- und bandenmäßigen Massenbetrugs richtet sich auch gegen die 55-jährige Leiterin des EuMedien Call-Centers in der Oranienburger Schulstraße.

Über das Center sollen 2006 und 2007 rund 35 000 Verträge mit Kunden als Tester für hochwertige Geräte abgeschlossen worden sein. Von jedem wurde eine Jahresgebühr von bis zu 90 Euro kassiert. Die versprochenen Handys oder Notebooks erhielten die Kunden allerdings nie.

Quelle und vollständiger Bericht: Die-Mark-Online

Es geht um 35 000 Verträge und drei Millionen Euro: Die Lüneburger Staatsanwalt hat Anklage beim Landgericht erhoben gegen ein ortsansässiges Unternehmen, das tausende Kunden um jeweils 90 Euro betrogen haben soll.

Die Anklage lautet auf gemeinschaftlichen, gewerbs- und bandenmäßigen Betrug. Das Geschäftsführer-Ehepaar sowie die Leiterin eines Callcenters in Oranienburg sollen seit Juni 2005 mehrere tausend Kunden als Produkttester gewonnen - und betrogen haben.

.....

Für ihre Jahresgebühr von rund 90 Euro haben die Kunden laut Anklage nur "nahezu wertlose Gegenstände" wie etwa Sekundenkleber zum Einkaufspreis von 19 Cent oder Miniohrhörer für 75 Cent testen dürfen.

"Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es die Angeschuldigten nur auf das Geld der Kunden abgesehen hatten, um sich dadurch eine dauerhafte Einnahmequelle von erheblichem Umfang zu verschaffen", schreibt Staatsanwältin Angelika Klee in einer Mitteilung. In Wahrheit habe es "keinen einzigen Auftrag der Industrie zum Testen bestimmter Produkte" gegeben. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Hamburger Abendblatt

09.04.10

Betrüger suchen Produkttester, angeblich im Namen der GfK

Die Masche mit dem vermeintlichen Testen von Produkten hat sich in der zurückliegenden Zeit einen sehr zweifelhaften Ruf erworben. Zu Recht, wie die Erfahrungen zeigen mit so dubiosen Firmen wie EuCeVa, EuMedien von Claudia Rhode, IfPf des Faustus Eberle, eikb, und wie sie noch alle heissen mögen. Abzocke ist noch einer der harmloseren Ausdrücke, den Betroffene in diverssen Foren posten. Nun gehen Betrüger noch einen Schritt weiter und missbrauchen dabei den Namen der renommierten Gesellschaft für Produktforschung.

Marktforschungsbranche leidet unter Betrügern: aktueller Fall von falschen Produkttestern

Geld für die Teilnahme an Produkttests zu verlangen, ist unter Marktforschern gänzlich unüblich. Dennoch geben sich immer wieder einzelne Personen oder Firmen als Marktforscher aus und verlangen von telefonisch kontaktierten Bürgern eine Art Aufnahmegebühr, um an Produkttests teilzunehmen. Dabei wird den angerufenen Personen versprochen, die als hochwertig angepriesenen Produkte behalten zu dürfen.

Aktuell sorgt ein Fall mit besonderer Dreistigkeit für Aufsehen. Der oder die Betrüger geben sich als Mitarbeiter der GfK aus und versuchen, mit dem etablierten Namen das Vertrauen der Bürger zu erschleichen. Bereits seit Anfang des Jahres scheinen die Betrüger deutschlandweit ihr Unwesen zu treiben. Rund 25 misstrauisch gewordene Bürger haben sich mittlerweile bei der GfK erkundigt, um nachzufragen, ob es sich bei dem bzw. den Anrufern tatsächlich um Mitarbeiter des Institutes handele. Im Schnitt sollten die Personen 99 Euro pro Jahr zahlen, um für die Tests registriert zu werden. Zum Teil wird die Zahlung als "Aufwandsentschädigung" getarnt, zum Teil als "Versandkostenpauschale".

Quelle und vollständiger Bericht: Marktforschung.de

02.03.10

Gesellschaft für Markt + Konsum Forschung ist Nachfolger der Forschungsgruppe Profana

Kaum kassiert die Ascor Media Limited des EuMedien GmbH-Teamleiters Daniel Michanikl eine einstweilige Verfügung für unerwünschte Werbeanrufe im Namen der "Forschungsgruppe Profana" von der Verbraucherzentrale Berlin, schon zeigt sich umgehend wie abgebrüht professionell sich die Abzocker auf solche "Eventualitäten" vorbereitet haben.

So finden sich im Internet schon einige Hinweise auf die Tätigkeiten des Nachfolgers, welcher jetzt "Gesellschaft für Markt + Konsum Forschung" heißt:


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Wie dem Impressum der Hompage unter Gfmkf.de zu entnehmen ist, zeichnet sich jedoch nicht die Ascor Media Ltd., sondern jetzt die EuMedien GmbH verantwortlich:

EuMedien GmbH

Briefanschrift:
Postfach 1472
D-21304 Lüneburg


Hausadresse:
Eulenbusch 12
D-21391 Reppenstedt
Telefon: (01805) 60065500*
Telefax: (01805) 60065511*
(per Fax, keine fristbezogenen Erklärungen)


eMail-Kontakt: info@gfmkf.de
(per Email, keine fristbezogenen Erklärungen)
http://www.gfmkf.de Hotlinezeiten Mo-Fr von 12-14 und 15-18 Uhr
Telefon: (01805) 60065500*


Sitz Lüneburg
Registergericht Lüneburg
HRB 2642


Geschäftsführerin:
Claudia Rohde


Datenschutzbeauftragte:
Irina Knoll


USt-IdNr.: DE237849532
Steuer-Nr.: 2333 03327200205
Wenn Sie sich jetzt fragen sollten was das denn nun mit der Ascor Media Ltd. zu tun hat, so nimmt die EuMedien GmbH der Claudia Rohde auf Gfmkf.de selbst Bezug darauf:

Mit Wirkung vom 25.02.2010 übernimmt die EuMedien GmbH das Produkt Gesellschaft für Markt + Konsumforschung von der Ascor Media Ltd..

Die EuMedien GmbH führt das Angebot wie gewohnt weiter. Aufgrund langjähriger Erfahrungen im Bereich der Verbraucheranalysen handelt es sich bei der EuMedien GmbH um den idealen Partner für die reibungslose Fortführung dieses Angebotes. Die Ascor Media Ltd. bedankt sich bei allen aktiven Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Selbstverständlich werden alle Verträge, auch wenn die Zahlung an die Ascor Media Ltd. erfolgte von der EuMedien GmbH entsprechend weiter geführt!

Zukünftige Zahlungen leisten Sie bitte direkt an die EuMedien GmbH.
Der Blick in die Whois zeigt uns noch, dass Herr Joerg Rohde für die Domain Gfmkf.de verantwortlich ist (Da hätten wir dann ja noch ein nettes "Familien-Duo"):

owner-organization: EuMedien GmbH
owner-fname: Joerg
owner-lname: Rohde
owner-street: Eulenbusch 12
owner-city: Reppenstedt
owner-zip: 21391
owner-country: DE
owner-phone: +49 1805 60065500
owner-fax: +49 1805 60065511

Tja, so schnell geht das in Deutschland - Erst abzocken und wenn man auf Gegenwehr stößt werden die Zuständigkeiten einfach geändert - Und so geht es nicht nur seit vielen Jahren, sondern wahrscheinlich auch immer weiter und weiter und weiter und weiter und...

Quelle: abzocknews

Einen herzlichen Dank an Adrian Fuchs für Recherche und Zusammenfassung des Beitrags.

13.01.10

Akte 10 über die neuen Tricks der Produkttest-Mafia

Vorsicht, die neuen Tricks der Pröbchen-Mafia! Wie Frauen jetzt ums Geld gebracht werden

Dutzende Zuschauer haben uns geschrieben - warnen vor einer Forschungsgruppe. Das Unternehmen ruft ahnungslose Menschen an, fragt, ob sie Produkttester werden wollen. Alles sei kostenlos und zudem dürfe man die getesteten Produkte anschließend sogar behalten! Statt hochwertiger aktueller Handys oder Haushaltsgeräten erhalten die Teilnehmer aber in der Regel Nippes-Artikel, etwa eine Tube Klebstoff zugesandt. Laut unserem Experten ist das Unternehmen seit Jahren eine berüchtigte „Datenschleuder“, sammelt und handelt mit Adressen und arbeitet Hand in Hand mit den Hintermännern bekannter Abzock-Internetseiten.

AKTE 20.10 über die miesen Methoden der Datensammler

Quelle: Sat1 - Akte 10

Das Unternehmen Profana, wirbt Konsumenten als Produkttester an – Alles sei kostenlos und zudem dürfe man die getesteten Produkte anschließend sogar behalten - aber die Firma bittet die Verbraucher nach zwei Wochen kräftig zur Kasse.
Statt hochwertiger aktueller Handys oder Haushaltsgeräten erhalten die Teilnehmer aber in der Regel Nippes-Artikel, etwa eine Tube Klebstoff zugesandt. Auch die Firma Eumedien arbeitet mit ähnlichen Maschen und ist als sehr fragwürdig zu bezeichnen. Akte20.10 hat sich diesen Fällen angenommen und berichtet.

Quelle: verbraucherinfotv

31.12.09

Vorsicht vor der Forschungsgruppe Profana

Aktuell warnt die Verbraucherzentrale Berlin in einer Pressemitteilung vor der Forschungsgruppe Profana und deren Betreiberfirma Ascor Media Ltd.

"Forschungsgruppe Profana" belästigt Verbraucher massiv

Innerhalb von wenigen Tagen haben sich Dutzende von Konsumenten bei der Verbraucherzentrale Berlin über die Vorgehensweise der "Forschungsgruppe Profana" beschwert. Sie wirbt Personen als Produkttester an – und bittet sie nach zwei Wochen kräftig zur Kasse.

Die in Templin ansässige Firma Ascor Media Ltd., die sich hinter der "Forschungsgruppe" verbirgt, lässt laut Eigendarstellung ihre sogenannten Teilnehmer die Alltagstauglichkeit und Qualität von Produkten prüfen. Da diese nach dem Test benutzt seien, dürften die Teilnehmer sie behalten. Das Ziel sei, Fehlkäufe und den damit verbunden Frust zu verhindern.

Frust ist aber leider das Resultat für die Verbraucher. Denn nach 14 Tagen treffen nicht etwa die ersten Testprodukte ein, sondern es flattert eine Rechnung ins Haus. Als "Teilnahmegebühr" werden 84 Euro pro Quartal verlangt.

Die Verbraucherzentrale Berlin mahnte die Firma Ascor Media Ltd. vor wenigen Tagen ab, weil sie Verbraucher ohne deren vorherige Einwilligung zu Werbezwecken angerufen hatte. Wahrscheinlich bleiben Anrufe zumindest von diesem Unternehmen nun aus. Doch Susanne Nowarra, Expertin für Wettbewerbsrecht der Verbraucherzentrale, warnt: "Egal wie sie heißen: Diese Firmen schießen wie Pilze aus dem Boden und handeln stets nach demselben Strickmuster. Und niemals bekommt jemand tatsächlich Ware geschenkt."

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Berlin

Auf dem Portal AbZocknews.de wurde in einem lesenswerten Beitrag veranschaulicht, wer einerseits hinter dieser Abzockmasche steckt und andererseits wie eng diese Gauner vernetzt sind.

Um zu wissen wer hier abzocken möchte reicht es schon aus den Firmennamen einfach mal zu googeln. Offensichtlich hat die EuMedien GmbH der Frau Claudia Rohde, Spammer für Abzockangebote von Valentin Fritzmann, Abdulla Saleh und Matthias Müller, Beschaffer und Verkäufer von Adressen und Kundendaten und aktueller Preisträger des schwarzen Schafes für die dreisteste Rechtsverletzung im Internet, eine "Umstrukturierung" für nötig erachtet.

Nur so ist zu erklären das sich bspw. bei dem hauseigenen Abzockprojekt Filmtester.net, welches mir seinerzeit durch das Call-Center der EuMedien GmbH angepriesen wurde, jetzt ebenfalls die Ascor Media Ltd. verantwortlich zeichnet:

Ascor Media Ltd.

Registered Office:
69 Great Hampton Street
B18 6EW Birmingham


Hausadresse:
Waldstr. 31
17268 Templin


Sitz Templin
Registergericht Neuruppin HRB beantragt
Director Daniel Michanikl
Steuer-Nr.: beantragt
United Kingdom
Company No. 6973773
Registered in England and Wales


Kontakt:
Telefon: (01805) 4542450*
Telefax: (01805) 4542459*
E-Mail Kontakt
(per E-Mail, keine fristbezogenen Erklärungen)

Wie eng die Verflechtungen zwischen der EuMedien GmbH und der Nutzlosbranche sind offenbart sich auch hier wieder einmal eindrucksvoll, denn die Ascor Media Ltd. zeichnet sich heute auch für das Abzockangebot Wurstmuetze.de veranwortlich (vorher Gesellschaft für Online-Gewinnspiele Ltd. der Herren Stefan Appenrodt, Thomas Appenrodt und Olaf Strecker, auch bekannt als Datenlieferanten für Abzocker mit der McCrazy GmbH):

Quelle und vollständiger Beitrag: AbZocknews

Bleibt noch zu erwähnen, dass der bisherige Teamleiter bei der EuMedien GmbH, Herr Daniel Michanikl, im britischen Handelsregister als Director eingetragen ist unter der Director-Id 780342.

22.12.09

EuCeVa erhält Negativpreis "Das Schwarze Schaf"

Für die Produkttest-Abzocke der Webseite euceva.com wurde die Betreiberfirma EuMedien GmbH mit dem Negativpreis Das Schwarze Schaf ausgezeichnet. Der Preis für die dreisteste Rechtsverletzung im Internet wird monatlich von einer Jury vergeben, die sich zusammensetzt aus Juristen sowie aus Vertretern von Politik und Wirtschaft.

Duftbäume statt Laptops – ein teures Produkt-Test-Abo

Vorgang: Attraktive und teure Produkte, wie z.B. Laptops oder Handys testen und anschließend als Dankeschön behalten dürfen – diesen Eindruck vermittelt zum Beispiel die Website euceva.com. Doch was zunächst verlockend erscheint, entpuppt sich – wie OpSec Security in diesem Monat gemeldet wurde – als Abofalle und häufig als großer Reinfall. Daher zeichnet OpSec die Betreiberfirma mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Dezember aus.

Die Masche des Schwarzen Schafes: Die Internetseite euceva.com vermittelt den Eindruck, dass man hochwertige und teure Produkte, wie Küchenmaschinen, Telefone oder Laptops testen kann und diese anschließend behalten darf. Um Tester zu werden, muss man sich zuerst auf der Seite mit seinen Kontaktdaten bewerben. Dabei erfährt man jedoch nicht, dass man als Tester automatisch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließt. Lediglich in den FAQ wird darauf hingewiesen, dass Kosten in Höhe von 7,80 € pro Monat bzw. 93,60 € pro Jahr als Aufwandsentschädigung entstehen. Darüber hinaus kritisieren betroffene Verbraucher, dass sie nach der Überweisung des Geldes anstatt der teuren Produkte lediglich Kleinigkeiten, wie einen Duftbaum, eine Waschmitteldosierhilfe oder einen Parfumteststreifen erhalten haben. Darauf wird jedoch auf der Homepage nicht explizit hingewiesen. Auf E-Mails von Testern nach anderen Produkten gab die Betreiberfirma laut den Meldungen keine konkrete Antwort. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man nicht erfährt, für wen und wofür genau die Tests durchgeführt werden bzw. wo die Testergebnisse veröffentlicht werden. Zudem findet man auf verschiedenen Internetplattformen Einträge von Usern, die von nicht akzeptierten Widerrufen und Mahnungsschreibungen berichten. Da die Betreiberfirma den Testern auf der Homepage nicht ausdrücklich zusichert, dass sie teure Artikel testen und behalten können, kann man ihr Vorgehen zwar nicht als Betrug bezeichnen. Da sie jedoch den Anschein erweckt, man würde hochwertige Ware testen und anschließend behalten können, da auf der Website solche Produkte als aktuelle und vergangene Testbeispiele präsentiert werden, kann man von einer bewussten Täuschung sprechen, die Verbraucher dazu veranlasst, das Geld für die einjährige Mitgliedschaft zu überweisen.

Quelle: das-schwarze-schaf.com