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10.05.13

Inkasso fordert für angebliche Nutzung von Telefonerotik

Derzeit erhalten Verbraucher aus Emden, Meppen und Osterode Schreiben von Allinkasso bzw. National Inkasso. Allinkasso fordert im Namen der R.M.I. (Roxborough Management Inc.) für die angebliche Nutzung eines Telefonerotikdienstes zzgl. diverser Gebühren 269,74 Euro, bei National Inkasso beläuft sich die Forderung für Tele Billing Ltd. auf 161,67 Euro. Die Zurückweisung der Forderung aus vorherigen Schreiben haben beide Unternehmen ignoriert. Zahlen Sie nicht!

Quelle: Verbraucherzentrale Niedersachsen

17.04.12

Forderungen von Toma Inkasso für angeblichen Telefonsex

Ein Brief einer Firma Toma Inkasso s.r.o. aus Tschechien verunsichert seit einigen Tagen die Empfänger. In den Schreiben wird ihnen unterstellt, sie hätten von ihrem Telefonanschluss kostenpflichtige Dienstleistungen in Anspruch genommen. Wenn der Adressat nicht binnen fünf Tagen 176,81 Euro überweise, folgten weitere Zwangsmaßnahmen (Mahnbescheid, Lohnpfändung, Mitteilung an die SCHUFA) seitens Toma Inkasso. Das Geld soll mit dem beiliegenden Vordruck nach Tschechien überwiesen werden. Das Schreiben sei maschinell erstellt worden und ohne Unterschrift gültig.

Das ist purer Unsinn. Mit der Drohung wird Betroffenen nur dreist und durchsichtig Angst gemacht, um Verbraucher zur Zahlung der verlangten Summe zu bewegen. Die allermeisten der hier Angeschriebenen hatten keinerlei Kontakt zu etwaigen Telefonsexanbietern. Auch ist Toma Inkasso entgegen der eigenen Behauptung auf der Firmen-Homepage kein SCHUFA-Mitglied und kann folglich keine negativen Einträge bei der SCHUFA veranlassen. Empfänger der Schreiben haben also nichts zu befürchten und können die dubiose Post von Toma Inkasso getrost ignorieren.

Diese Abzockmasche ist auch nicht neu, haben doch schon diverse andere Unternehmen so versucht, ihren Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Verbraucherschützer warnten bereits vor Rechnungen der Firmen wie Czech Media Factoring s.r.o., Pepper United s.r.o., Roxborough Management, TRC Telemedia, MB Direct Phone, Bohemia Factoring, Kaver Plus usw.

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

11.04.12

Dreiste Inkasso-Forderungen für angebliche Telefonerotik

In diesen Tagen flattern vielen Verbrauchern wieder dubiose Rechnungen über angeblich in Anspruch genommene Telefonsexdienstleistungen ins Haus. Absender der Briefe ist eine Firma namens "Toma Inkasso s.r.o." mit einer Postanschrift im tschechischen Svetlá nad Sázavou. Das fragwürdige Geschäftsmodell ist nicht neu. Die Verbraucherzentrale hat hier nur einen Rat: nicht zahlen und sich nicht von Mahnungen oder Inkassoschreiben verunsichern lassen.

Es ist die alte Masche, die scheinbar immer wieder zieht: Telefonabzocke. Die Verbraucherzentrale Hessen hat in der Vergangenheit schon verschiedentlich vor Forderungsschreiben einer Firma TRC Telemedia, später dann vor der MB Direct Phone Ltd. bzw. Czech Media Factoring, Kaver Plus oder Euro Solutions s.r.o. gewarnt. Verschickt wurden Rechnungen in Höhe von 75 Euro. Wenig später folgten Mahnungen, in denen stand, dass vom Telefonanschluss der betroffenen Verbraucher durch Anwahl bestimmter Festnetznummern eine Telefonsexdienstleistung in Anspruch genommen wurde. Nicht wenige Verbraucher werden aus Angst oder Scham die vermeintliche Forderung beglichen haben.

Jetzt sind wieder ähnliche Schreiben im Umlauf. "Toma Inkasso s.r.o." nennt sich das Unternehmen, das Zahlungsaufforderungen an zumeist nichtsahnende Verbraucher verschickt. 98,60 Euro zuzüglich 78,21 Euro Inkassokosten – insgesamt also 176,81 Euro sollen binnen fünf Tagen auf ein Konto bei der HVB Bank in Tschechien überwiesen werden. Gleichzeitig werden "weitere Zwangsmaßnahmen" von der Lohnpfändung bis hin zur Mitteilung an die SCHUFA angedroht.

Die Verbraucherzentrale Hessen weist darauf hin, dass eine Zahlungsverpflichtung nur besteht, wenn eine kostenpflichtige Leistung tatsächlich bestellt oder vereinbart war. Die Verbraucherzentrale Hessen rät betroffenen Verbrauchern, sich nicht einschüchtern zu lassen, die Nerven zu behalten und vor allem die Zahlung zu verweigern, solange kein Nachweis vorliegt, dass ein rechtsgültiger Vertrag über den geforderten Preis abgeschlossen wurde.

Dass tatsächlich ein wirksamer Vertrag geschlossen worden ist, muss im Streitfall der Anbieter beweisen. In Deutschland gibt es für telefonische Dienstleistungen Mehrwertdienstenummern die zum Beispiel mit 0180 oder 0900 beginnen und festen Regeln unterworfen sind. Wer diese Regeln durch Erotikangebote über die Anwahl anderer Rufnummern umgehen will, wird spätestens bei der Durchsetzbarkeit seiner angeblichen Forderungen Schwierigkeiten bekommen.

Quelle: Verbraucherzentrale Hessen

05.04.12

Post von Toma-Inkasso gehört in den Müll

Kurz vor Ostern werden verdatterte Verbraucher in Nordrhein-Westfalen mit betrügerischen Zahlungsaufforderungen der Firma "Toma Inkasso" belästigt. In der Post aus Tschechien werden von den Empfängern 176,81 Euro für Erotik-Dienste am Telefon verlangt. Wer den Betrag nicht innerhalb von fünf Tagen unter Angabe eines dubiosen Aktenzeichens zahle, dem drohten "weitere Zwangsmaßnahmen (Mahnbescheid, Lohnpfändung, Mitteilung an die SCHUFA) seitens Toma Inkasso". Das Schreiben sei maschinell erstellt worden und ohne Unterschrift gültig.

Das ist purer Humbug. Mit der Drohung wird Betroffenen nur dreist und durchsichtig Angst gemacht, um sie zur Zahlung der verlangten Summe zu bewegen.

Ratsuchende können sich nicht erinnern, telefonische Erotik-Leistungen in Anspruch genommen zu haben. Auch ist Toma Inkasso entgegen der eigenen Behauptung auf der Firmen-Homepage kein Schufa-Mitglied und kann folglich keine negativen Einträge bei der Schufa veranlassen. Empfänger der Schreiben haben also nichts zu befürchten und können die dubiose Post von Toma Inkasso getrost in den Papierkorb befördern.

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

03.04.12

Betrügerische Forderungen für angebliche Erotiktelefonate

Unberechtigte Inkassoforderungen einer Firma Toma Inkasso s.r.o. aus der Tschechei verunsichern seit einigen Tagen die Empfänger. In den Schreiben wird ihnen unterstellt, sie hätten von ihrem Telefonanschluß Erotikdienstleistungen in Anspruch genommen. Dumm nur, dass einige der der angeschriebenen Opfer überhaupt keinen eigenen Telefonanschluss besitzen. Die Indizien deuten darauf hin, dass sich hinter den betrügerischen Forderungen die gleichen Personen verstecken, die auch schon über andere Unternehmen aus der Tschechei versucht haben ihren Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Insider erinnern sich bestimmt noch an die Firmen wie Czech Media Factoring s.r.o., Pepper United s.r.o., Roxborough Management, TRC Telemedia, MB Direct Phone, Bohemia Factoring, Kaver Plus usw.

Die Betrüger erhoffen sich die Einzahlung der Beute (Gesamtforderung 176,81 €) auf ein Konto bei der UniCredit Bank in der Tschechischen Republik. Laut Impressum der Firmenhomepage ist zwar die Toma Inkasso s.r.o. mit dem Geschäftsführer und Gesellschafter René Novotný für die Gaunerei verantwortlich.

Impressum
Toma Inkasso s. r. o.

Kolovratova 253

582 91 Svetla nad Sazavou

Tschechische Republik

IC: 252 73 451

Geschäftsführer: René Novotný

service (at) tomainkasso.com

Offensichtlich wurde der Firmenname eingedeutscht, denn laut Handelsregister wird die Firma korrekt Toma inkaso s.r.o., also nur mit einem "s" geschrieben.

Die Daten für die Registrierung der Firmenwebseite sind allem Anschein falsch und basieren wohl auf einem Identitätsmißbrauch.