Posts mit dem Label Media Inkassomanagement AG werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Media Inkassomanagement AG werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

25.01.11

Werbeanrufe von Media Inkassomanagement AG

Vorsicht bei Werbeanrufen, denn in der Regel folgen solchen unzulässigen Telefonaten Rechnungen bzw. Inkassoforderungen, wie die zurzeit kursierenden Mahnschreiben der Media Inkassomanagement AG aus Berlin zeigen. Ein 79-jähriger Rentner aus Straubing hatte im vergangenen Jahr in Folge zwei dieser Mahnschreiben bekommen. Er befolgte den Rat der Verbraucherzentrale, nicht zu zahlen und die Forderung per Einwurfeinschreiben zu bestreiten und zurückzuweisen. Seither hat er nichts mehr von diesem zwielichten Inkassobüro gehört. Wer den Kampf gegen verbotene Telefonwerbung aktiv unterstützen will, kann solche Werbeanrufe dokumentieren und sich an die Verbraucherzentrale (www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de) wenden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: mittelbayerische

29.06.10

test warnt vor Briefen der Proinkasso GmbH

„Zahlen Sie noch heute!“ So macht die „Proinkasso“ Druck. Derzeit schickt sie eine Welle böser Briefe durchs Land, meist wegen Forderungen irgendwelcher Internet-Abofallen oder weil die Empfänger sich angeblich bei Gewinnspielen angemeldet haben. Oft wird der Vertragsabschluss aber nur behauptet, juristisch wirksam ist er in der Regel nicht. Dennoch blufft Proinkasso auf dreiste Weise: Wer sich mit Aktenzeichen und Postleitzahl auf ihrer Homepage einloggt, hört als „Beweis“ ein mitgeschnittenes Telefonat. Doch merkwürdig: In den Fällen, die der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein vorliegen, ist es nur ein späterer Rückruf, nicht das Gespräch zum Vertragsabschluss. „So ein Beweis ist natürlich nichts wert“, berichtet VZ-Jurist Dr. Boris Wita.

Und selbst wenn es das tatsächliche Vertragstelefonat wäre, gilt: Es muss nicht nur das klare „Ja“ des Ange­rufenen zum Vertragsabschluss zu hören sein, sondern auch seine ausdrückliche Einwilligung zum Mitschnitt. Fehlt sie, ist der „Beweis“ im Streitfall nicht verwertbar.

Mit fast wortgleichen Schreiben macht auch die Media Inkassomanagement Forderungen geltend. Juristin Karin Goldbeck von der Verbraucherzentrale Niedersachsen rät Betroffenen, nicht zu zahlen. Auch die bayerische Polizei hat schon vor Proinkasso gewarnt.

Quelle: Stiftung Warentest

17.06.10

Neu: der Doppel-Straßburger

Der aus Funk und Fernsehen bekannte Inkasso-Butzi Stefan Straßburg hat nun weitere familiäre Unterstützung erhalten. Neben seiner Schwester Kristina ist jetzt nun auch sein Bruder Frank Mike Straßburg im Inkasso-Geschäft mit der Firma abavu UG aktiv. Damit lassen sich Gelder durch unberechtigte Forderungen von Abzockern und Telefongaunern zukünftig noch effektiver erbeuten. Die Firmenaschrift befindet sich im gleichen Berliner Postfach wie von der Media Inkassomanagement AG der Herren Harun Akkaya und Peter Müller.

Amtsgericht Charlottenburg (Berlin).
Aktenzeichen: HRB 126823 B
Bekannt gemacht am: 26.05.2010 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:

Neueintragungen

20.05.2010

abavu UG (haftungsbeschränkt), Berlin, Hauptstraße 117, 10827 Berlin. Firma: abavu UG (haftungsbeschränkt) Sitz / Zweigniederlassung: Berlin; Geschäftsanschrift:; Hauptstraße 117, 10827 Berlin Gegenstand: Die Multi-Media-0Dienstleistung, Faktura- und Abrechnungsdienstleistung, Scriptprogrammierung, Corporate-Identity-Entwicklung. Stamm- bzw. Grundkapital: 1.000,00 EUR Vertretungsregelung: Die Gesellschaft hat einen Geschäftsführer, der die Gesellschaft allein vertritt und Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abschließen darf. Geschäftsführer:; 1. Straßburg, Frank Mike, *26.06.1969, Oberursel Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung; Gesellschaftsvertrag vom: 12.04.2010.

Quelle: Handelsregister

15.06.10

Vor der Media Inkassomanagement AG warnt die Verbraucherzentrale

Bereits im April dieses Jahres hatte die Verbraucherzentrale Niedersachsen vor Mahnungen der Media Inkassomanagement AG gewarnt. Aktuell gibt es eine erneute Warnung, diesmal aus Nordrhein-Westfalen. Als Verantwortliche der Media Inkassomanagement AG findet man die Gewinnspielgauner Harun Akkaya und Peter Müller im Schweizer Handelsregister wieder. Die Herren Akkaya und Müller ließen zuvor für angebliche Vertragsabschlüsse diverser Dienste wie z.B. von der CC Profi sowie der Tipp House über die Firma Proinkasso GmbH des Herrn Stefan Straßburg mahnen. An dem vermeintlichen Firmensitz in Berlin befindet sich aber nur ein Bürodienstleiter, welcher die eingehende Post lediglich weiterleitet.

Angeblich säumige Kunden, denen eine Zahlungsaufforderung von 107,90 Euro der Media Inkassomanagement AG mit Sitz in Berlin ins Haus flattert, sollten der Forderung auf keinen Fall nachkommen, sie jedoch vorsorglich schriftlich zurückweisen! Wir warnen vor der krassen Methode, mit denen das zweifelhafte Inkassounternehmen versucht, vermeintliche Abonnenten eines Gewinnspielpakets Angst einzujagen, damit diese der erhobenen Geldforderung zustimmen und gleichzeitig ihre Kontoverbindungen auf dem beigefügten Einzugsermächtigungsformular preisgeben.

Bei der Verbraucherzentrale NRW häufen sich die Fälle, in denen ahnungslose Betroffene in einem Schreiben des Inkassounternehmens drastisch daran erinnert werden, dass bei einem Mandaten, der Firma DEM Marketing, angeblich ein kostenpflichtiger Dienstleistungsvertrag über "200 Gewinnspiele und Millionenrente" bestünde, dessen fälliger Betrag "bis heute nicht beglichen" sei. Der Gewinnspielfirma lägen persönliche Kontaktdaten sowie das Einverständnis der Angeschriebenen vor, die zur Eintreibung der Forderung berechtigten. Die aufgelaufene "Schuldsumme" von 107,90 Euro, die sich aus dem fälligen Betrag für die Gewinnspielfirma, Mahn- und Inkassokosten zusammensetzt, solle "innerhalb der nächsten 7 Tage" mittels beigefügter Einzugsermächtigung überwiesen werden. Nur so ließen sich weitere Unannehmlichkeiten - vom Mahnbescheid über Zwangsvollstreckung bis hin zum Gerichtsvollzieher - und die damit verbundenen Kosten vermeiden. Der bestehende Vertrag würde dann "automatisch gekündigt".

Die versuchte Geldeintreiberei der Media Inkassomanagement AG ist in der täglichen Beratungspraxis der Verbraucherzentrale NRW nur ein krasses Beispiel von vielen. Schriftliche Zahlungsaufforderungen, Gewinnspielmitteilungen und unangemeldete Werbeanrufe zielen darauf, arglosen Angesprochenen persönliche Adressdaten und Kontoverbindungen zu entlocken oder ihnen gleich einen kostenpflichtigen Vertrag unterzuschieben, um sie anschließend ausgiebig abzuzocken. Wir raten Betroffenen, sich keinesfalls von dem typischen, aber haltlosen Drohpotenzial in dem Inkassoschreiben einschüchtern zu lassen. ...

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

Lassen Sie sich von solchen Schreiben nicht einschüchtern und zahlen Sie nicht.

30.04.10

Vor Mahnungen der Media Inkassomanagement AG wird gewarnt

Vorsicht bei Werbeanrufen, denn in der Regel folgen solchen unzulässigen Telefonaten Rechnungen bzw. Inkassoforderungen, wie die zurzeit kursierenden Mahnschreiben der Media Inkassomanagement AG aus Berlin zeigen. ...

... Die Media Inkassomanagement AG macht aktuell Forderungen in Höhe von 107,90 Euro für angebliche telefonische Anmeldungen bei "TOP 200 Gewinnspiele und Millionenrente" und "Die Gewinnbörse" von der Firma DEM Marketing geltend. Bei Nichtzahlung droht das Inkassobüro u. a. mit Mahnbescheid und Zwangsvollstreckung. Juristin Karin Goldbeck von der Verbraucherzentrale rät Betroffenen, sich von solchen leeren Drohungen nicht einschüchtern zu lassen und nicht aus Angst oder Unkenntnis zu zahlen. Wer keinen Vertrag geschlossen hat, muss nicht zahlen. Dass eine Forderung besteht, muss das Inkassounternehmen beweisen. Keinesfalls sollte eine Ratenzahlung vereinbart werden, weil man sich dabei vertraglich zu dieser Zahlung verpflichtet, unabhängig von deren Berechtigung.

Nach Recherchen der Verbraucherzentrale ist das Inkassobüro nicht beim zuständigen Kammergericht Berlin zugelassen, sondern laut Briefkopf beim Registergericht im schweizerischen Baar, Kanton Zug. Einige als Internetabzocker bekannte Firmen haben bzw. hatten dort ihren Sitz (z. B. probenverzeichnis.com, probenmax.net.). Die Schreiben der Media Inkassomanagement AG sind zudem fast wortgleich mit vielfach versandten Mahnschreiben der Firma PROINKASSO aus Neu-Isenburg Anfang dieses Jahres.

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Niedersachsen

Es ist bestimmt kein Zufall, dass die Schreiben der Firmen Media Inkassomanagement AG und Proinkasso GmbH nahezu identisch sind. Anfangs mahnte die Proinkasso GmbH angebliche Forderungen einer Firma CC Profi und dessen Geschäftführer Harun Akkaya. Nachdem sich im September 2009 die Polizei für die anscheinend betrügerischen Methoden der Proinkasso GmbH interessierte und vor deren Schreiben warnte, musste wohl ein neuer Eintreiber gefunden werden. Da liegt es nahe, dass der Geschäftsführer der CC Profi nun selber den Forderungseinzug betreibt, denn Harun Akkaya ist auch für die Media Inkassomanagement AG verantwortlich.

Gründungsstatuten: 29.08.2008, Statutenänderung: 02.02.2010, 15.02.2010.
Firma neu: Media Inkassomanagement AG.
Sitz neu: Baar.
Domizil neu: Sihlbruggstrasse 105, 6340 Baar.
Zweck neu: Dienstleistungen in den Bereichen Debitorenmanagement und Inkasso, Ausübung des Factoring-Geschäftes und damit zusammenhängender Tätigkeiten im Gebiet der ganzen Schweiz sowie Österreich und Deutschland, gegebenenfalls auch im übrigen Ausland; vollständige Zweckumschreibung gemäss Statuten.
Aktienkapital: CHF 100'000.00.
Liberierung: CHF 100'000.00.
Aktien neu: 100 Inhaberaktien zu CHF 1'000.00. [bisher: 100 vinkulierte Namenaktien zu CHF 1'000.00].
Publikationsorgan: SHAB.
Mitteilungen: Mitteilungen an die Aktionäre erfolgen per Brief oder Telefax an die im Aktienbuch verzeichneten Adressen.
Vinkulierung neu: [Die statutarische Beschränkung der Übertragbarkeit der Namenaktien ist aufgehoben.]. [Ferner Änderung nicht publikationspflichtiger Tatsachen].
Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Krieg, Ralf, deutscher Staatsangehöriger, in Schaffhausen, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift.
Eingetragene Personen neu oder mutierend: KGS Treuhand + Consulting AG (CH-020.3.021.708-4), in Zumikon, Revisionsstelle (wie bisher); Müller, Peter, von Werthenstein, in Zürich, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift; Demir, Eray, deutscher Staatsangehöriger, in Krefeld (DE), Direktor, mit Einzelunterschrift; Akkaya, Harun, türkischer Staatsangehöriger, in Krefeld (DE), Direktor, mit Einzelunterschrift.

Quelle: HR-Monitor.CH