18.06.13

Betrüger hatte Veröffentlichung im Handelsregister vorgetäuscht

Die Anklage wirft dem 24-Jährigen Lagerarbeiter vor, zwischen Juli und Oktober 2012 als Rechnungen getarnte Anzeigenofferten an neu gegründete Firmen in der gesamten Bundesrepublik verschickt zu haben. Im Glauben, sie würden für die Veröffentlichung im amtlichen Handelsregister bezahlen, überwiesen die Firmen jeweils das von ihnen geforderte Geld von zumeist 480 Euro. Insgesamt soll der Angeklagte auf diese Weise 403 000 Euro eingenommen und für private Zwecke ausgegeben haben. ...

Die „Allgemeine Datenverwaltung“, wie sich der Rechnungssteller nannte, und dessen Sitz angeblich in Berlin sei, gab es so gar nicht. Und schon gar nicht war die ADV beauftragt, die Gelder für die Einträge im Handelsregister einzutreiben. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Allgemeine Zeitung

Schon im Dezember 2012 informierte die Staatsanwaltschaft Mainz über Sicherungsmaßnahmen, die sich im Laufe des Ermittlungsverfahrens ergeben hatten.

3332 Js 26497/12

In dem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Mainz, Ernst-Ludwig-Straße 7, 55115 Mainz, Aktenzeichen 3332 Js 26497/12 gegen Patrick Steinmetz als Verantwortlichen der Einzelfirma ADV-Datenverwaltung e.K., Droysenstraße 5 in 10629 Berlin wegen gewerbsmäßigen Betruges wurden aufgrund des dinglichen Arrestes des Amtsgerichts Mainz vom 17.10.2012 – 409 Gs 3271/12 – in Höhe von 202.410 Euro die nachfolgend aufgeführten Vermögenswerte gesichert, um Vermögensverschiebungen zu verhindern. Die staatsanwaltschaftlichen Sicherungsmaßnahmen nach § 111e Absatz 4 Strafprozessordnung sollen Tatverletzten die Möglichkeit eröffnen, ihre Ansprüche in das gesicherte Vermögen durch eigene zivilrechtliche Vollstreckungsmaßnahmen zu sichern. Eine bloße Anmeldung der Forderung bei der Staatsanwaltschaft Mainz ist nicht ausreichend. Die Aufrechterhaltung dieser vorläufigen Sicherungsmaßnahmen für die Tatverletzten ist zudem zeitlich begrenzt. Da nicht absehbar ist, wie lange das Gericht die Sicherungsmaßnahmen aufrechterhalten wird, wird allen Tatverletzten dringend empfohlen, umgehend selbst tätig zu werden.

Im Übrigen wird auf die §§ 803, 804 Zivilprozessordnung verwiesen.

Quelle: Bundesanzeiger

Die HSG Communication GmbH von Christian Riebold ist Pleite

74 IN 212/09 : In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der über das Vermögen der

HSG Communication GmbH, Weender Str. 70, 37073 Göttingen (AG Göttingen, HRB 200414),
vertreten durch:
1. Uwe Hellwig, (ehemaliger Geschäftsführer),
vertreten durch:
1.1. Christian Riebold, (ehemaliger Gesellschafter),
2. Frank Schumacher, (Geschäftsführer),
soll die Schlussverteilung erfolgen.
Das Verteilungsverzeichnis ist auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Göttingen zur Einsichtnahme für die Beteiligten niedergelegt.

Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Burghard Wegener, Obere Karspüle 36, D 37073 Göttingen, Tel.: 0551/9003660, Fax: 0551/90036629 hat dem Gericht folgendes gem. § 188 InsO angezeigt:

Der verfügbare Massebestand beträgt 1.065,18 EUR abzüglich noch zu berücksichtigender Massekosten und Masseverbindlichkeiten. Insolvenzforderungen sind in Höhe von 238.206,93 EUR zu berücksichtigen. Die Ausfallforderungen belaufen sich auf 7.198,64 €.

Amtsgericht Göttingen, 14.05.2013

Quelle: Insolvenzbekanntmachungen.de

Haftstrafe für Duo nach Betrug mit Handy-Verträgen

Das Landgericht Göttingen hat am Montag zwei frühere Handy-Laden-Betreiber wegen gewerbsmäßigen Betruges zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die 28 und 30 Jahre alten Angeklagten hatten mit zig-tausend getürkten Handy-Verträgen und gefälschten Reparaturabrechnungen rund eine Viertelmillion Euro ergaunert.

Das Gericht befand die aus Bad Hersfeld stammenden Männer des Betruges, Computerbetruges und des versuchten Betruges in insgesamt 47 Fällen für schuldig. Der 28-Jährige muss deshalb für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Sein Komplize erhielt eine etwas höhere Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten, weil er bereits einschlägig vorbestraft ist. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Hessische/Niedersächsische Allgemeine

Die Männer hatten von 2007 bis 2009 in ihrer GmbH Lücken bei den Handyverträgen der Telekom-Tochter T-Mobile genutzt, indem sie Vertragspakete, sogenannte Bundles, auseinandernahmen, die Mobiltelefone auf eigene Rechnung verkauften und die Verträge entweder auf erfundene Adressen oder auf selbst gegründete Firmen nach britischem Recht (Ltd.) anmeldeten. Das fiel nicht auf, brachte der Firma Provision, ohne dass T-Mobile je einen Cent Umsatz mit den Verträgen machte. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Göttinger Tageblatt

10.06.13

Betrügerische Forderungen jetzt von Berthold Inkasso

Aktuell erhielt eine Verbraucherin aus Osnabrück eine Zahlungsaufforderung - diesmal von Berthold Inkasso. Es bestünden Forderungen von "Mega Lotto 49", "Lottoprofi 49", "Euromillion", "Jackpot 49" und/oder "Gewinnprofi 49" in Höhe von 288,48 €. Bereits am 30.05. berichteten wir über ähnliche Begebenheiten. Auffällig in allen Fällen ist, dass die vermeintlichen Unternehmen alle ihren Sitz in Berlin haben und im Briefkopf dieselbe Steuernummer 314/5803/4078 angeben. Bezahlen Sie nicht!

Quelle und vollständiger Bericht: Verbraucherzentrale Niedersachsen

Hinter diesen unberechtigten Forderungen dürfte wieder dieselbe Betrügerbande stecken, die auch für die betrügerischen Anrufe für Gewinnspiele verantwortlich ist.

Kaffeefahrten-Veranstalter vor Gericht

Wegen irreführender Werbung und Betrugs bei Kaffeefahrten steht ein Veranstalter ab Donnerstag in Würzburg vor Gericht. Zusammen mit vier anderen Mittätern soll der 38-Jährige per Postwurfsendung einen Besuch von Würzburger Sehenswürdigkeiten angeboten haben. Die Fahrten endeten für die Teilnehmer jedoch in Retzbach mit Verkaufsveranstaltungen, bei der unter anderem Fernreisen angeboten wurden. Zwei der Teilnehmer bezahlten für mehrere Reisen, die jedoch tatsächlich nicht durchgeführt wurden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Mainfranken24.de

Der Prozess wegen angeblich betrügerischer Kaffeefahrten ist vom Würzburger Landgericht am Donnerstagnachmittag nach knapp zweistündiger Verhandlung ausgesetzt worden. Grund ist, dass offenbar weitere Ermittlungen der Staatsanwaltschaft vonnöten sind. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Mainfranken24.de