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05.05.11

Haftbefehle im Mintnet-Prozess endgültig aufgehoben

Im Verfahren um den mutmaßlich gewerbsmäßigen Bandenbetrug mit SMS-Chat-Diensten gegen drei Firmenverantwortliche des Flensburger Unternehmens MintNet GmbH hat die zuständige 6. Große Strafkammer des Landgerichts Kiel im Verlaufe einer mehrwöchigen Verhandlungspause vor dem kommenden 145. Verhandlungstag die bereits unter Auflagen außer Vollzug gesetzten Haftbefehle vollständig aufgehoben. Damit entsprach die Kammer einem entsprechenden Antrag der Verteidigung.

Die in dem Verfahren gegen vormals sechs mutmaßliche Tatbeteiligte übrig gebliebenen drei Hauptangeklagten Heiko A., Dirk von W. und Norman W. hatten bereits jeweils ein Jahr und sieben Monate in Untersuchungshaft verbracht, bevor das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht auf die Beschwerden der Verteidigung hin im vergangenen Sommer ihre Entlassung unter Auflagen anordnete. ...

Den drei Angeklagten wird täterschaftlicher gewerbsmäßiger Bandenbetrug vorgeworfen. Mittels eines ausgeklügelten Firmengeflechts um die Flensburger MintNet GmbH sollen sie in der Absicht sich oder Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, den Be- und Vertrieb von Premium-Mehrwertdiensten verschleiert und arglose Kunden mit der Aussicht auf Kontaktvermittlung zu anderen Nutzern geködert sowie zur anhaltenden Nutzung kostenpflichtiger SMS-Kurzwahlnummern verführt haben. ...

... Zwar gehe das Gericht auch weiter von einem dringenden Tatverdacht aus, stütze seine Entscheidung aber auf die Anerkennung des Verhaltens der Angeklagten, die sich seit ihrer Freilassung aus der Untersuchungshaft vollumfänglich an die ihnen erteilten Auflagen und Weisungen gehalten hätten.

Quelle und vollständiger Bericht: Wirtschaftsblatt.at

13.05.10

Mintnet-Prozess: Verfahren gegen Strohmann eingestellt

Im sog. SMS-Chat-Prozess gegen insgesamt sechs Angeklagte, die seit mehr als 50 Verhandlungstagen in mittlerweile zwei getrennten Hauptverhandlungen im Landgericht Kiel auf der Anklagebank sitzen, hat es nun die erste Verfahrenseinstellung gegeben. Das Verfahren gegen einen von drei mutmasslichen “Strohmännern” wegen Beihilfe zum gewerbsmässigen Bandenbetrug wurde gegen die Zahlungsauflage von 2.000,- Euro an die Staatskasse und je 1.000,- Euro in jeweils zwei Raten an Naturschutzbund, Kinderschutzbund und Förderverein der Bewährungshilfe sowie der Auflage zur Ableistung von 200 Sozialstunden nach §153a Abs.2, Abs.1 StPO vorläufig eingestellt. Werden alle Auflagen bis Oktober 2010 erfüllt ist die Einstellung endgültig. Heiko H. hatte dazu bereits am Vormittag die ersten 2.000,- Euro an die Gerichtskasse eingezahlt. Die Einstellung erfolgt bei fehlendem öffentlichen Interesse an der Strafverfolgung, wenn und soweit die mutmaßliche Schwere der Schuld nicht entgegensteht. Dies war bereits vor Monaten vom Gericht angeregt und seitens der 6. Großen Strafkammer nicht an eine Sacheinlassung geknüpft worden. In intensiven Gesprächen zwischen Staatsanwaltschaft, Kammer und der Verteidigerin Sabine U. Marx war man zu diesem Ergebnis gekommen. Auch für die anderen beiden, der Beihilfe angeklagten, mutmaßlichen “Strohmänner” steht eine Verfahrenseinstellung im Raum. Ihre Verfahren waren zuvor aus strafprozessrechtlichen Gründen abgetrennt worden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Kiel211vorab

Auch die Verfahren gegen die beiden anderen Angeklagten, Rainer Sawatzki und Mirko Heinzer werden vermutlich gegen Auflagen eingestellt, da sie vermutlich ebenfalls nur als Strohmänner agiert haben. Das Augenmerk richtet sich damit dann auf die als Hauptangeklagten Herren Heiko Ancker, Dirk von Wildenradt und Norman Worgall. Interessant sind in dem Zusammenhang die Kommentare zur Presseerklärung der Verteidiger von Heiko Hampfe.

19.02.10

Bewegung im Prozess gegen SMS-Chat-Betreiber

Zahl der Angeklagten könnte sich reduzieren

In einem überraschenden Vorstoß hat die mit dem Hauptverfahren wegen gewerbsmäßigen Bandenbetruges gegen mutmaßliche Verantwortliche des Firmenkomplexes um die Flensburger Firma MintNet GmbH befasste 6.Große Strafkammer des Landgerichts Kiel am 39. Verhandlungstag ihre Bereitschaft in Aussicht gestellt, die Verfahren gegen zwei wegen Beihilfe angeklagter sog. Strohmänner unter Auflagen einzustellen. Diesen werden Hilfeleistungen zum professionellen Be- und Vertrieb von moderierten SMS-Chat-Diensten vorgeworfen.

Am Ende eines langen, zum größten Teil mit Verlesungen von Urkunden verbrachten Prozesstages hatte der Vorsitzende der Kammer das Wort ergriffen, um den Prozessbeteiligten die “Erörterungen” des Gerichts hinsichtlich der Verfahren der insgesamt drei wegen Beihilfe zum gewerbsmäßigen Bandenbetrug angeklagten Rainer S., Heiko H. und Mirko H. mitzuteilen, die seit September 2009 im Saal 232 in zweiter Reihe hinter den drei wegen täterschaftlichen gewerbsmäßigen Bandenbetruges angeklagten Heiko A., Dirk von W. und Norman W. sitzen.

.....

... Konkret könne man zu den einzelnen Angeklagten folgende Einschätzungen abgeben:

Für den Angeklagten Heiko H. habe man Feststellungen treffen können, dass er als Geschäftsführer der Firmen Shiftworx GmbH, Mobile Entertainment GmbH, Global Entertainment GmbH und als Director der Micro SD 256 Ltd. fungierte, die möglicherweise in Zusammenhang mit mehreren Fällen von in der Anklage genannten Geschädigten gebracht werden können. Der Geschäftsbetrieb der Shiftworx GmbH sei aber nach bisheriger Erkenntnis in den nicht angeklagten Bereich sog. Abo-Dienstleistungen zu verorten. Zwar habe man zahlreiche Unterschriften in Augenschein nehmen können, die auf Heiko H. hindeuteten und Anzeichen dafür, dass an diesen auch Geld geflossen sei - Im Verhältnis zu den Tätigkeiten von mindestens drei im Zuge der Beweisaufnahme gehörten Zeugen aus dem Vertrieb und der Buchhaltung, deren Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingestellt worden waren, könne dessen Schuld entsprechend gewürdigt nach Ansicht der Kammer ebenfalls zu einer Verfahrenseinstellung nach §153a StPO führen. Eine solche Einstellung sei gegen Auflagen “vorstellbar”, ohne dies von der Bedingung einer vorigen Sacheinlassung abhängig zu machen.

Der Angeklagte Rainer S. sei nach Feststellungen der Kammer aus der vorläufigen Aktenlage Director bzw. Shareholder von insgesamt 6 englischen sog. “Limiteds” (lt. Anklage: Sync Media Ltd., The New Media Ltd., High Level Media Ltd., OM Sytems Ltd., New Reseller Ltd. und Hosting Media Ltd.) gewesen, die alle “mit den hier angeklagten Fällen nichts zu tun” gehabt hätten. Nach den bisherigen Zeugenaussagen habe sich seine aktive Tätigkeit auf Hausmeisterdienste und das Leeren von Briefkästen der Firmengruppe beschränkt, obgleich er sich oft auf der Chefetage des MintNet-Firmensitzes aufgehalten habe. Auch hier sehe die Kammer zwar “keinen Freispruch am Horizont” aber auch hier die Möglichkeit einer Verfahrenseinstellung nach §153a StPO.

Für den wegen Beihilfe angeklagten Mirko H. sehe es nach Meinung der Kammer vorläufig noch anders aus. Er habe als Geschäftsführer der TMP Callcenter Services Nord fungiert, die Bezug zu zahlreichen Fällen der Anklage gehabt, zentrale Abteilungen des Fimenkomplexes, wie die Werbung beherbergt und selbst Chatter beschäftigt habe. Damit sei er also deutlich tatnäher gewesen, als die beiden anderen Angeklagten. ...

Quelle und vollständiger Bericht: NewsHQ - KIEL211vorab

Rückschlag für angeklagte SMS-Abzocker im Kieler Prozess

OLG Schleswig weist Haftbeschwerden im SMS-Chat-Prozess zurück

Die drei wegen gewerbsmäßigem Bandenbetrugs angeklagten, mutmaßlich Hauptverantwortlichen eines Firmengeflechts um die Flensburger MintNet GmbH zum professionellen Be- und Vertrieb von sog. SMS-Chat-Diensten, Heiko A., Norman W. und Dirk von W. bleiben auch nach fast 15 Monaten weiterhin in Untersuchungshaft. Wie am Mittwoch von Seiten der Verteidigung bestätigt wurde, hat das OLG Schleswig die von den Verteidigern der drei inhaftierten Hauptangeklagten erhobenen erweiterten Beschwerden gegen die Entscheidung des Landgerichts Kiel, die jeweilige Haftfortdauer anzuordnen, zurückgewiesen.

Der erkennende 2. Strafsenat des Oberlandesgerichtes sah trotz der Ausführungen der Rechtsanwälte weiterhin dringenden Tatverdacht und Fluchtgefahr. ...

.....

Da am gestrigen Verhandlungstag (Anmerkung: 16.02.2010) erstmals Namen von 83 Franchisenehmern bekannt wurden, die das Geschäftsmodell samt Chat-Software und Internetplattform zunächst von der MintNet GmbH, später von deren mutmaßlichen Satellitenfirmen TMP Callcenter Service Nord GmbH und MN Clearing GmbH in Lizenz erwarben und so eigene SMS-Chats betrieben, gehen die Verteidiger nunmehr von mindestens 100 weiteren Verhandlungstagen zusätzlich zu der bisherigen Terminierung in das Jahr 2011 hinein aus.

Quelle und vollständiger Bericht: NewsHQ - KIEL211vorab

28.08.09

Prozess gegen SMS-Betrüger beginnt

Sie sollen mit Flirt-SMS über teure Premium-Nummern eine Million Menschen betrogen und einen Schaden von 57 Millionen Euro verursacht haben: Vor zwei Wochen hat die Staatsanwaltschaft Kiel Anklage wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs gegen zehn Chefs der Firmen "MintNet" (Flensburg) und "Mobile Solutions" (Kiel) erhoben (der sh:z berichtete).

.....

... Drei der "MintNet"-Chefs, Heiko A., Norman W. und Dirk von W., sitzen trotzdem in Untersuchungshaft. Dr. Michael Gubitz: "Von den Mandanten, die wir vertreten, hat keiner in den bisherigen Vernehmungen ein Schuldeingeständnis gemacht."

Und das wird vermutlich auch so bleiben. Der Prozess gegen sechs der zehn Beschuldigten beginnt am 17. September vor dem Kieler Landgericht.

Quelle und vollständiger Bericht: shz - Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag

15.07.09

MintNet: Ermittlungen wegen SMS-Betrugs kurz vor Abschluss

Bei der Aufarbeitung der betrügerischen SMS-Geisterchats im Flensburger Werftkontor ist die Staatsanwaltschaft offenbar auf die Zielgerade eingebogen. "Wir stehen kurz vor Abschluss unserer Ermittlungen", so Behördensprecher Uwe Wick.

Es geht ums virtuelle Treiben im verschachtelten Firmenimperium des Flensburgers Dirk W. - nach Überzeugung der Ermittler die zentrale Gestalt in einem Geschäftsmodell, das mehr oder minder arglose Telefonsex-Kunden für teures Geld mit billigen Lügengeschichten abspeiste. Hinter liebestollen Damen, die sich per Zufalls-SMS auf tausenden deutscher Handy meldeten, standen nach Erkenntnissen der Ermittler professionelle Animateure beiderlei Geschlechts. Ihr einziger Job bestand darin, um jeden Preis im falschen Spiel zu halten, wer auf die Lock-SMS angebissen hatte. Ein Bombengeschäft offenbar. Oberstaatsanwalt Wick schätzt die Schadenssumme, die zwei für das Flensburger Mintnet-Imperium freigestellte Kollegen zusammengetragen haben, auf mittlerweile gut 70 Millionen Euro! ....
... Sechs Akteure, die die Staatsanwaltschaft für maßgeblich hält, wanderten dieses Mal in Untersuchungshaft. Der Rest war Schweigen. Eine Firmenschachtel nach der anderen ging im Laufe der Monate in Insolvenz. Die Kripo hatte anscheinend die Richtigen erwischt.

Von Flensburg aus wurden die Ermittlungen bis nach Bayern ausgeweitet. Wick spricht von einem "Pilotprojekt". Niemals zuvor habe es eine so konzentrierte Aktion der Strafverfolgzungsbehörden gegen die oft in rechtlichen Grauzonen operierenden "Mehrwert-Dienstleister" gegeben. Ermittelt wird mittlerweile gegen 150 Beschuldigte bundesweit. Als Indiz dafür, wie kritisch die Lage ist, lässt sich die Fortdauer der Untersuchungshaft für jetzt noch drei Hauptverdächtige interpretieren. Anträge auf Haftverschonung wurden abgelehnt: Fluchtgefahr. Dirk W. unterhält ein schönes Anwesen auf Thailand, heißt es. Allemal besser, als eine langjährige Haftstrafe abzubrummen.

Quelle: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag

Geisterchats: Spiegel TV über Abzocke in Singlebörsen

Am Beispiel der Mintnet GmbH wird in dem Fernsehbeitrag von Spiegel TV dargestellt, wie die Abzocke mit SMS-Chats, den sogenannten Geisterchats, funktioniert. Bei dem Firmengeflecht der Flensburger Abzocker wurde diese betrügerische Masche perfektioniert. Nach den Razzien und Festnahmen stehen die Ermittlungen wohl vor dem Abschluss. Anfang Dezember 2008 wurden 40 Objekte von StA und Polizei durchsucht und fünf Personen festgenommen. Inzwischen gibt es 150 Beschuldigte und ca. 700.000 Geschädigte. Die Höhe des Schadens wird von der StA auf rund 70 Millionen Euro beziffert.

Das Video der Spiegel TV-Sendung vom 12.07.2009

Quelle: Youtube - scamnewsTV

17.03.09

Insolvenzverfahren eröffnet bei Cube Media und MN Clearing Services

Von dem mafiös strukturierten Firmengeflecht der Mintnet GmbH ist mit der Cube Media GmbH ein weiterer Satellit nicht mehr zahlungsfähig. Deshalb wurde inzwischen das Insolvenzverfahren eröffnet.

Amtsgericht Flensburg
56 IN 25/09
Flensburg, 10.03.2009

Insolvenzeröffnungsverfahren betreffend das Vermögen der

Cube GmbH (Handelsregister Amtsgericht Kiel HRB 9275 KI), Theodor-Heuss-Ring 77, 24103 Kiel, vertreten durch die Geschäftsführerin Janice Görgner, Duvenstedter Baum 62 a, 22397 Hamburg: Rechtsanwalt Dr. S.-H. U. c/o White & Case Insolvenz GbR, Rathausstraße 6, 24937 Flensburg,

ist am 10.03.2009 um 14:10 Uhr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit seiner Zustimmung wirksam, Zahlungen können wirksam nur noch an den vorläufigen Verwalter geleistet werden. Vollstreckungsmaßnahmen gegen die Schuldnerin sind untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind.

Auch die anscheinend als Nachfolger für die Mintnet GmbH ins Leben gerufenen Firma MN Clearing Services GmbH hat es erwischt. Über ds Vermögen der MN Clearing Services GmbH wurde ebenfalls das Insolvenzverfahren eröffnet.

Amtsgericht Flensburg
56 IN 47/09
Flensburg, 10.03.2009

In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der

MN Clearing Services GmbH (Handelsregister Amtsgericht Flensburg HRB 7114 FL), vertreten durch den Geschäftsführer Norman Worgall, Ballastkai 9, 24937 Flensburg

- Schuldnerin -

- Geschäftszweig: Internetdienstleistungen, Callcenter, Mehrwertdienstleistungen -

werden die Verfahren 56 IN 47/09 (Antrag der AOK Schleswig-Holstein) und 56 IN 59/09 (Eigenantrag des Geschäftsführers) zur gemeinsamen Fortführung verbunden.

Die Sache 56 IN 47/09 führt.

Über das Vermögen der Schuldnerin wird wegen Zahlungsunfähigkeit am 10. März 2009, 15:20 Uhr, das Insolvenzverfahren eröffnet.

Zum Insolvenzverwalter wird ernannt: Rechtsanwalt P.-A. B. c/o Schomerus & Partner, Deichstraße 1, 20459 Hamburg.

01.03.09

Insolvenzen weiterer Mintnet-Satelliten

Das Firmengeflecht der Mintnet ist schon fast nicht mehr existent. Wieder einmal sind weitere Firmen dieser mafiös strukturierten Unternehmen nicht mehr geschäftsfähig und gehen in die Insolvenz.

Amtsgericht Flensburg 56 IN 13/09 Flensburg, den 19.02.2009

Insolvenzeröffnungsverfahren betreffend das Vermögen der T. M. P. Callcenter Service Nord GmbH (Handelsregister Amtsgericht Kiel HRB 9168 KI), Eggerstedt-straße 11, 24103 Kiel, vertreten durch den Geschäftsführer Mirko Heinzer, Max-Reger-Straße 16, 24943 Flensburg: Rechtsanwalt P.-A. B., Deichstraße 1, 20459 Hamburg, ist am 19. 02. 2009 um 09:55 Uhr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit seiner Zustimmung wirksam, Zahlungen können wirksam nur noch an den vorläufigen Verwalter geleistet werden. Vollstreckungsmaßnahmen gegen die Schuldnerin sind untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind.

Oder Sie werden, wie im Fall L.A. Lee Media GmbH, auch schon mal recht schnell aufgelöst.

Amtsgericht Flensburg Aktenzeichen: HRB 6392 FL Bekannt gemacht am: 12.02.2009 12:00 Uhr
Für die Angaben in (), die den Unternehmensgegenstand und die Anschrift betreffen, keine Gewähr. In das Handelsregister ist folgendes eingetragen worden:
Veränderungen
10.02.2009
L.A. Lee Media GmbH, Flensburg(Ballastkai 9, 24937 Flensburg). Prokura: Worgall, Norman; ist gemäß § 144 c FGG von Amts wegen gelöscht.; Die Gesellschaft ist auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst..

09.01.09

Betrügerischer SMS-Abzocker Mintnet vor dem Aus

Nur einen Monat ist es her, dass die Staatsanwaltschaft die betrügerischen SMS-Abzocker aus Flensburg und Kiel auffliegen liess. Nach den damit verbundenen Razzien und Festnahmen bricht das Firmengeflecht der Mintnet GmbH jetzt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Für die Firmen Mintnet GmbH und L.A. Lee Media GmbH wurden nun die Insolvenzverfahren eröffnet.

Amtsgericht Flensburg 56 IN 7/09 Flensburg, den 05.01.2009 Insolvenzeröffnungsverfahren betreffend das Vermögen der Mintnet GmbH (Handelsregister Amtsgericht Flensburg HRB 4924 FL), vertreten durch den Geschäftsführer Norman Worgall, Ballastkai 9, 24937 Flensburg: Rechtsanwalt P****-A******** B********, Deichstraße 1, 20459 Hamburg, ist am 05. 01. 2009 um 15:45 Uhr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit seiner Zustimmung wirksam, Zahlungen können wirksam nur noch an den vorläufigen Verwalter geleistet werden. Vollstreckungsmaßnahmen gegen die Schuldnerin sind untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind.

Quelle: Unternehmensregister.de

Amtsgericht Flensburg - 56 IN 9/09 - Flensburg, 07.01.2009 Insolvenzeröffnungsverfahren betreffend das Vermögen der L.A. Lee Media GmbH (Handelsregister Amtsgericht Flensburg HR B 6392 FL), vertreten durch die Geschäftsführerin Sabine Helbing, Ballastkai 9, 24937 Flensburg: Rechtsanwalt P****-A******** B********, Deichstraße 1, 20459 Hamburg, ist am 07. 01. 2009 um 09:50 Uhr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit seiner Zustimmung wirksam, Zahlungen können wirksam nur noch an den vorläufigen Verwalter geleistet werden. Vollstreckungsmaßnahmen gegen die Schuldnerin sind untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind.

Quelle: Unternehmensregister.de

29.11.08

Neue Flensburger Abzocke für Fans der Esoterik

Nach den jüngsten Veränderungen im Flensburger Firmengeflecht wartet der Nachfolger der Mintnet GmbH mit einer neuen Kostenfalle auf. Diesmal richtet die neu gegründete MN Clearing Services GmbH sich mit ihrem zweifelhaften Dienst an User, die Freude an esoterischen Inhalten haben. Dafür wurde die folgende Webseite entworfen:

  • kein-schatten-ohne-licht.com

Bei der Nutzung des Dienstes fallen Gebühren an, die schnell zu einem Fass ohne Boden werden können. Der Minutenpreis von 1,99 Euro bedeutet für ein längeres Telefonat, dass bei einem ca. einstündigen Gespräch schon rund 120,- Euro zu zahlen wären.

Merkwürdig ist noch warum auf der Startseite eine Beraterin Marina genannt wird. In der Liste der Berater gibt es keine Beraterin mit diesem Namen.

Möglicherweise wird an dem Webauftritt ja noch gebastelt. Darauf lässt unter Anderem auch die verkürzte Kurzwahlnummer schliessen, die auf dem Portal genannt wird. Ein weiteres Indiz findet sich im Impressum bei dem Hinweis auf die UstNr.

Die Abzocke geht von der MN Clearing Services GmbH also da weiter, wo die Mintnet GmbH stehen geblieben ist.

19.11.08

Von MintNet GmbH zur MN Clearing Services GmbH?

Die Umstrukturierung des Flensburger Firmengeflechts geht wohl mit Riesenschritten voran und macht offenbar auch vor der, als Dach fungierenden, MintNet GmbH nicht halt. Allem Anschein nach sollen wohl die Geschäfte auf eine Neue Firma übertragen werden. Dafür gibt es jedenfalls bereits die passende Domain, mit der man auf der Suche nach Geschäftspartnern ist. Von der MintNet GmbH wird zum Schluss wohl nur noch das MN überbleiben. Als Logo für das Folgeunternehmen MN Clearing Services GmbH.

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Auf der Startseite der neuen Firmendomain mnclearing.de sind die neuen (alten) Geschäftsfelder beschrieben.

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An Hand des offerierten Firmenspektrums lässt sich vermuten, dass man sich mehr auf das Merchandising konzentrieren möchte. Lesen Sie sich mal in Ruhe durch, wie beispielsweise der Bereich Kontaktmärkte beworben wird.

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Wir haben unsere Zweifel, ob es ein Ende der kostspieligen Geisterchats mit der MN Clearing Services GmbH geben wird. Dafür wird zu offensiv auf die Kommunikationspartner hingewiesen. Mit Fakeprofilen lassen sich nun einmal wesentlich höhere Umsätze erzielen.

Mit Hilfe eines eigenen Kontaktmarktes besitzen Sie ein optimales Portal im Internet, um Ihre Kunden zum Einen von Ihrem Angebot zu überzeugen und zum Anderen um ihnen einen Mehrwert zu bieten.

Der Kunde kann auf Ihrem Kontaktmarkt stöbern und sich seine Kommunikationspartner auswählen.

Lassen Sie Ihren Kontaktmarkt nach Ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen gestalten und suchen Sie so das Beste für Ihre Kunden selbst aus.

Nutzen Sie erweitere Werbemöglichkeiten über Ihr Internetportal wie z.B. Bannerwerbung oder andere alternative Werbeformen.

Ein interessanter Aspekt ist noch der Hinweis auf die alternativen Werbeformen. Aus den Erfahrungen der vergangenen Monate und Jahre fürchten wir schon, was auf uns zukommen kann. Was fehlt noch? Ach ja, der Nachweis auf die/den Verantwortlichen.

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Der Geschäftsführer Norman Worgall ist ja auch schon bei der Mintnet GmbH in gleicher Funktion tätig. Eingetragen in das Handelsregister wurde die MN Clearing Services GmbH bereits Anfang September 2008.

Amtsgericht Flensburg Aktenzeichen: HRB 7114 FL Bekannt gemacht am: 10.09.2008 22:00 Uhr

Für die Angaben in ().
die den Unternehmensgegenstand und die Anschrift betreffen, keine Gewähr. In das Handelsregister ist folgendes eingetragen worden:

Neueintragungen

08.09.2008

MN Clearing Services GmbH, Flensburg(Ballastkai 9, 24937 Flensburg). Gegenstand des Unternehmens ist die Internet-Dienstleistung, Callcenter, Mehrwert-Dienstleistungen (Vertrieb von 0190-Nummern und Premium-SMS), Webdesign, Handel mit Software, Internetdialog System, Internet Chat, Media Agentur, Entwickeln und Betreiben von lnternet-Shops. Gegenstand des Unternehmens ist ebenso das Betreiben eines Geschäfts als Mobilfunk Provider und Premium-SMS Provider. Weiterhin Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben einer Werbeagentur. Kapital: 25.000,00 EUR. Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Geschäftsführer: 1. Worgall, Norman, *25.11.1976, Flensburg; mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen. War Geschäftsführer: 2. Pöschke, Dirk Achim, *27.01.1968, Hamburg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung; Gesellschaftsvertrag vom: 29.01.2008. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30.05.2008 ist der Sitz der Gesellschaft von Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 104769) nach Flensburg verlegt und der Gesellschaftsvertrag in § 2 (Sitz), § 1 (Firma), § 3 (Gegenstand) und § 4 (Stammkapital) geändert worden. Tag der ersten Eintragung: 02.04.2008..

Quelle: Registerportal.de

20.10.08

Singleportale, Profile, Phantome, und digitalte Sklavenhaltung

Aufmerksam gemacht wurden wir wieder auf Singleportale des Flensburger Abzockimperiums, von dem die folgenden Webseiten mit teuren Geisterchats betrieben werden:

  • flirt-mit-herz.de - Max Utilities Ltd.
  • schmetterlinge24.com - MT United Services Ltd.

Die angeblich als eigenständige Betreiber auftretenden Firmen Max Utilities Ltd. und MT United Services Ltd. gehören zu dem Geflecht der (nach eigener Einschätzung) als Strukturdienstleister fungierenden Firma Mintnet GmbH und sind von ihr abhängig. Deren Gesellschafter Heiko Ancker und Dirk von Wildenradt sind die treibenden Kräfte. Sie versuchen sich nach Möglichkeit aus dem Tagesgeschäft herauszuhalten. Nach unseren Informationen delegieren Sie ihre Anweisungen und Anregungen an Norman Worgall, den Geschäftsführer der Mintnet GmbH. Den Anordnungen dieser drei Herren ist absolute Folge zu leisten, egal bei welchem Unternehmen dieses Firmengeflechts man beschäftigt ist. Das trifft auch für die als Geschäftsführer fungierenden Hausmeister (Rainer Sawatzki, siehe liebesdoktor.com), Fussbodenleger (Mirko Heinzer, siehe TMP Callcenter Service Nord GmbH) oder Ex-Frauen (Sabine Helbing, Ex des Herrn von Wildenradt. Beide sollen auch eine gemeinsame Tochter haben.) ausnahmslos zu.

Der eigentliche Zweck der Betreiber liegt ja nicht darin, verschiedenen Personen eine Plattform zum kennenlernen zu bieten. Vielmehr stecken dahinter knallharte wirtschaftliche Interessen. Die Kontakte werden über SMS-Premiumdienste generiert und so lange wie möglich aufrechterhalten. Immerhin wird einem Nutzer des Dienstes der Versand einer SMS i.d. R. mit 1,99 Euro in Rechnung gestellt. Durch intensive Nutzung dieser Premiumdienste sind Opfern dieser Abzocke auch schon mal Schäden in vierstelliger Höhe entstanden. Grund für uns, sich einmal mit der Technik zu befassen, mit der diese Gaunerei so effektiv betrieben wird. Dies beschränkt sich keineswegs auf das in Flensburg ansässige Firmengeflecht der Mintnet GmbH. Auch andere Firmen wie beispielsweise Server-Tel. Ltd. & Co. KG aus Hannover oder die in Kiel ansässige Mobile Solutions GmbH dürften diese (oder eine ähnliche) Technik einsetzen. Bei der Firma Mobile Solutions GmbH in Kiel wurde auch der weiter unten abgebildete Platinenblock gesehen.

Auf den Singlebörsen und Chatportalen der Betreiber sieht noch alles nach eitel Sonnenschein aus. Dort wird mit ansprechenden Fotos und Texten für die verschiedenen Profile (oder besser: Phantome) geworben.

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Jedes einzelne Profil ist zwar mit einer eigenen Handynummer ausgestattet. Dennoch handelt es sich um sehr bedauernswerte Kreaturen, Denn diese werden niemals die Chance erhalten das Licht der Sonne zu erblicken. Eingesperrt auf kleinstem Raum sind sie sind so etwas wie die digitalen Sklaven. Auf dem abgebildeten Platinenblock sind 120 Profile zusammengepfercht, die sich den knappen Raum teilen müssen.

Jede Werbemaßnahme für ein Profil kann über eine eigene Rufnummer abgewickelt werden. Das macht es erforderlich, dass eine große Anzahl SIM-Karten möglichst zeitnah ausgelesen werden können. Dafür benutzt man eine Art Wechselmaschine für Telefonkarten.

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Die eingesteckten SIM-Karten können nacheinander angesprochen und in die SIM-Fassung eines normalen Handys eingespeist werden. Dadurch wird der gleiche Effekt erzielt, als würde man die SIM-Karten schnell hintereinander auswechseln. Statt eines Handys wird das Ganze aber per Computer gesteuert und verarbeitet bzw. von den Rechnern an die anwesenden Animateure weitergeleitet.

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Kommandozentrale im Keller der Mobile Solutions GmbH

Diese Platinenblöcke sind mit einer Empfangseinheit gekoppelt, werden durch ein weiteres internes System ausgelesen und die empfangenen SMS dann direkt in die Animationsabteilungen weitergeleitet. Bei der Mobile Solution sind mehrere solcher Platinenblöcke im Einsatz. Dadurch können ein paar Hundert engehende SMS zeitnah beantwortet werden. Für die Beantwortung sind dann Animateure zuständig, denen dafür eine entsprechende Software zu Verfügung steht. Neben vielen anderen administrativen Einstellungen, ist es ebenfalls möglich, einem Profil eine Anzahl email-Adressen zuzuordnen. Diese werden u.a. auch dazu genutzt, für das jeweilige Profil Werbung per Spam zu senden.

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Unterstützen Sie nicht diese Form der digitalen Sklaverei durch die Zahlung von ungerechtfertigten Forderungen. Helfen Sie uns lieber bei unserem Engagement für die Befreiung der Profile aus ihren engen Gehäusen.

05.08.08

Veränderungen im Firmengeflecht der Mintnet GmbH

Bei Firmen, die sich unter dem Dach des Strukturdienstleisters Mintnet GmbH am Markt tummeln, sind wieder einmal diverse Änderungen zu notieren. Verbunden mit den Umstrukturierungen war auch das Auftauchen weiterer Abzockseiten wie beispielsweise:

  • was-ist-iq.com

Auf dieser Seite wird wieder einmal mit den Begriffen "gratis" und "kostenlos" für einen IQ-Test geworben.

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Auch im Header der Webseite findet man die Worte "gratis" und "kostenlos" in den, für die Suchmaschinen wichtigen, Meta-Tags sowie im Titel der Seite.

title: IQ-Test | IQ Test | Gratis Intelligenztest | Gedächtnis Training | Kostenloser Intelligenztest

name="description" content="Online IQ-Test Kostenloser Intelligenztest, Gratis Spiel & Spaß mit diesem Wissenstest - Steiger dein Gedächtnis"

name="keywords" content="IQ,IQ Test,IQ Testen, IQ-Test,Kostenloser IQ Test,Gratis IQ-Test,Mein IQ,Meine Intelligenz,Gedächtnistraining,Gedächtnis,Training,Intelligenztest,Wissen,Kostenloser IQ Test

Wenn man den Versprechungen glaubt und einen Test starten möchte, kann man sich einen der folgenden Tests aussuchen.

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Je nach Wahl wird man dann weitergeleitet zu der entsprechenden Abzockseite. Zur Auswahl stehen die folgenden Dienste:

Als Betreiber für die Seite was-ist-iq.com ist im Impressum die Firma Micro SD 256 Ltd. angegeben.

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Merkwürdigerweise findet man im whois der Domain was-ist-iq.com aber einen anderen Verantwortlichen.

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Hier ist bereits die neue Firma Mind Line Media Ltd. und ihr Geschäftsführer Mirko Heinzer eingetragen. Der Geschäftsführer Mirko Heinzer ist für Abzocke schon bekannt, denn er ist gleichzeitig auch Geschäftsführer der TMP Callcenter Service Nord GmbH. Der Firma TMP Callcenter Service Nord GmbH sind die anderen Firmen dieser Flensburger Abzockmafia untergeordnet, bei denen es sich überwiegend um Abofallen oder SMS-Premiumabzocke handelt. Lediglich die Mintnet GmbH steht in der Hierarchie noch weiter oben und deren Gesellschafter, Heiko Ancker und Dirk von Wildenradt, bestimmen die Geschicke des Imperiums. Den Anordnungen der Gesellschafter und des Geschäftsführers der Mintnet GmbH, Norman Worgall, haben auch die Geschäftsführer der untergeordneten Firmen Folge zu leisten.

Die Mind Line Media Ltd. betreibt ausserdem noch die kostenpflichtige Seite iq-turnier.com, Damit wird das betrügerische Geschäftsgebaren offensichtlich, denn es wird mit "gratis" und "kostenlos" geworben, um User auf einer teuren Abzockseite in die Falle zu locken. Für die Seite iq-turnier.com war zuvor die New Reseller Ltd. und Rainer Sawatzki verantwortlich waren. Anscheinend ist der Geschäftsführer der New Reseller Ltd. für den Strukturdienstleister Mintnet GmbH zum Problem geworden. Nach unseren Infomationen ist Herr Rainer Sawatzki nämlich auch als Hausmeister bei der Mintnet GmbH beschäftigt.

Diese offensichtliche Verquickung der Mintnet GmbH mit Abzockdiensten hat schon einmal das Aus für eine Geschäftsführerin bedeutet. Seinerzeit wurde Sabine Helbing (richtig ist Sabine Seewald, geb. Helbing) aus dem Verkehr gezogen. Seitdem hielt sie sich mit ihrer Tochter in Thailand auf. Da trifft es sich prima, dass ein Herr von Wildenradt als Teilhaber der Mintnet GmbH dort ein Ferienhaus hat. Praktisch auch für die Mintnet GmbH, denn dort kann man problemlos die aus dem Verkehr gezogenen Mitarbeiter vorübergehend beurlauben. Uns sollte es nicht wundern, wenn dem Rainer Sawatzki das gleich Schicksal droht. Die Anzeichen deuten jedefalls darauf hin, da die New Reseller Ltd. nun zur Mind Line Media Ltd. mutiert ist. Zur Zeit ist der Hausmeister der Mintnet GmbH, Rainer Sawatzki, nur noch als Director der SD Memory Ltd. im britischen Handelsregister eingetragen.

Möglicherweise geniesst Sabine Helbing bzw. Sabine Seewald auch eine besondere Behandlung, weil sie aus dem gleichen Ort kommt wie der Teilhaber der Mintnet GmbH, Dirk von Wildenradt.

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Ob Frau Seewald, geb. Helbing, dafür im Gegenzug auf Thailand als Au-Pair eine Beschäftigung hat, ist unerheblich. Anbieten würde sich diese Gelegenheit aber schon deshalb, weil Dirk von Wildenradt nebenbei auch noch einen Au-Pair-Service betreibt.

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Über die Firma Mind Line Media Ltd. gibt es auch bei ABZocknews.de einen interessanten Beitrag.