Posts mit dem Label Thorsten Seyfarth werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Thorsten Seyfarth werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

14.09.12

Gewinnspielbetrüger zu Haftstrafe verurteilt

Nach mehr als einem Jahr Verhandlungsdauer hat das Landgericht Bielefeld den Prozess gegen den früheren Todtmooser Hotelier und Kaufmann Markus W. beendet: Der 49-jährige Mann wurde zu vier Jahren und drei Monaten Haft wegen bandenmäßigen Betruges verurteilt. Er kam jedoch sofort nach der Urteilsverkündung frei: W. hatte bereits 26 Monate in Untersuchungshaft gesessen.

Vor der 9. Strafkammer des Landgerichts in Ostwestfalen endete damit einer der größten Betrugsprozesse. Am Mittwoch legte W. ebenso wie seine beiden Mitangeklagten überraschend ein Geständnis ab. ...

Von einem eigens für diese Taten gegründeten Callcenter in Paderborn (Ostwestfalen) nahm das bandenmäßige Vorgehen seinen Ausgang. Das Ehepaar Daniela (38) und Thorsten S. (41) aus Paderborn war mit dem gebürtigen Schweizer Markus W. 49) im Jahr 2008 übereingekommen, eine Vielzahl von Menschen zu Gewinnspielen zu überreden. ...

Die Verflechtungen dieses Gewinnspielbetruges sollen nach den Erkenntnissen der Staatsanwälte bis nach Österreich reichen, die Taten werden auch als "Wiener Karussell" benannt. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Badische Zeitung

04.02.12

Gewinnspielbetrug: Ex-Bankvorstand will nicht aussagen

Im Strafverfahren um den groß angelegten Lastschriftbetrug mit Gewinnspielen bleiben die Vorgänge um den Bankverein Werther vorerst noch ungeklärt. Der frühere Bankverein-Vorstand Werner Hachmeister hat am Mittwoch vor dem Landgericht Bielefeld keine Aussage gemacht. Gegen den 60-Jährigen ist ebenfalls ein Ermittlungsverfahren anhängig.

Seit Anfang September 2011 stehen ein Paderborner Ehepaar und ein früherer Hotelier aus der Schweiz vor einer Wirtschaftsstrafkammer des Bielefelder Landgerichts. Oberstaatsanwältin Regina Wiedemann und Staatsanwalt Stephan Poerschke werfen den drei Angeklagten gewerbsmäßigen Bandenbetrug mit Lastschriften vor. Dabei soll ein Schaden in Höhe von 18,8 Millionen Euro entstanden sein. ...

Insgesamt wurden 139711 Spieler geworben, mehr als 327000 Lastschriften eingezogen.

Der geringste Teil dieser Beträge landete auf einem Konto bei der Sparkasse Paderborn; der Löwenanteil von etwa zehn Millionen Euro hingegen wurde beim Bankverein Werther gebucht. Die Staatsanwaltschaft geht auch nach vier Monaten Prozessdauer von einem strafrechtlich relevanten Schaden in Höhe von 18,8 Millionen Euro aus. Etwa 40 Prozent aller verbuchten Lastschriften seien nach Widersprüchen zurückgebucht worden. Und von diesen kostenpflichtigen Rückbuchungen habe die Wertheraner Privatbank ebenfalls profitiert. ...

Werner Hachmeister (60), der ehemalige Vorstand des Bankvereins, sollte gestern als Zeuge vor dem Landgericht aussagen. Da er im Vorfeld aber bereits ankündigte, von seinem Recht der Aussageverweigerung Gebrauch zu machen, wurde Hachmeister wieder abgeladen. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Bielefeld ist »gegen Hachmeister ein Ermittlungsverfahren anhängig«.

Die Geschäftsräume des Bankvereins an der Ravensberger Straße waren im Sommer 2010 von Ermittlern durchsucht worden. Oberstaatsanwältin Regina Wiedemann bestätigte auf Anfrage dieser Zeitung zudem, dass es »weitere Beschuldigte« aus dem Umfeld des Bankvereins Werther gibt, gegen die wegen der Beihilfe zum gewerbsmäßigen Bandenbetrug ermittelt werde.

Quelle und vollständiger Bericht: Westfalen-Blatt

21.10.11

Neues Geständnis im Prozess um Gewinnspielbetrug angekündigt

Der ehemalige Todtmooser Hotelier Markus W. will vor dem Bielefelder Landgericht ein erneutes Geständnis ablegen. Das erklärte gestern eine Verteidigerin des 48-jährigen Angeklagten. W. hoffe darauf, dass das Gericht ein ursprüngliches "Verständigungsangebot", das die Höchststrafe von sechs Jahren Haft beinhaltete, erneuern werde.

Dem Kaufmann aus der Schweiz wird von der Bielefelder Staatsanwaltschaft "bandenmäßiger und gewerbsmäßiger Betrug" vorgeworfen. Gemeinsam mit einem 40- und 37-jährigen Ehepaar aus Paderborn soll Markus W. insgesamt 139 711 Personen im ganzen undesgebiet in den Jahren 2009 und 2010 mit Gewinnspieltricks überzogen haben. ...

Insgesamt geht die Staatsanwaltschaft Bielefeld von einem strafrechtlich relevanten Schaden von 18,8 Millionen Euro aus. Die Beträge waren auf Konten von zwei Banken in Ostwestfalen geflossen. Ein Bankmitarbeiter erklärte als Zeuge, Markus W. habe eines dieser Konten mit eröffnet. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Badische Zeitung

Geständnis im Gewinnspielprozess nicht ausreichend

Der ehemalige Todtmooser Hotelier Markus W. hat als erster Angeklagter vor dem Landgericht Bielefeld ein Geständnis abgelegt. Doch den Richtern der 9. Strafkammer ging diese Erklärung gestern nicht weit genug. Sie bezeichneten das Geständnis als ungenügend. Nun fühlt sich das Gericht nicht mehr an eine Strafzusage von bis zu sechs Jahren Haft gebunden.

Das Paderborner Ehepaar Daniela (37) und Thorsten S. (40) sollen mit dem Schweizer Kaufmannn und ehemaligen Todtmooser Hotelier Markus W. (48) im Jahr 2008 übereingekommen sein, eine Vielzahl von Menschen zu Gewinnspielen zu überreden. Davon geht jedenfalls die Staatsanwaltschaft Bielefeld aus, die das Trio des "bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Betruges" angeklagt hat.

Die Vorwürfe der Anklage räumte er danach mit einer eigenen Erklärung "voll" ein. "Die Konteninhaber wurden getäuscht", sagte er, "so ist es zu den Lastschrifteinzügen gekommen". ...

... "Ich räume den bandenmäßigen Betrug ein." Als einen Mittäter benannte er dann einen im Rheinland lebenden gebürtigen Rumänen. Eine von der Strafkammer geforderte Vereinbarung mit weiteren Mittätern – "Zu einer Bande gehören drei Leute", so der Richter – wollte der Ex-Hotelier indessen nicht preisgeben. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Badische Zeitung

19.10.11

Akte 2011: Die Gewinnspielmafia

Bei Anruf Geld weg! Die Tricks der Gewinnspiel-Mafia. Wer über die Hintermänner mit deren Methoden berichtete, wurde eingeschüchtert und sogar vor Gericht gezerrt. So ist es auch dem Berliner Rechtsanwalt Stefan Richter widerfahren.

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

Gewinnspielabzocker vor Gericht

Den deutschen Ermittlern ist nach langwierigen Ermittlungen im vergangenen Jahr endlich ein Schlag gegen die Gewinnspielabzocker gelungen. Vor dem Landgericht Bielefeld fand letzte Woche die Verhandlung gegen drei Hintermänner der Gewinnspielabzocker statt. Der Vorwurf gegen die Angeklagten, Markus Waldvogel, Daniela und Thorsten Seyfarth, lautet auf bandenmässigen Betrug. So sollen die Angeklagten Bundesweit vom Herbst 2009 bis zum Frühjahr 2010 nachweislich ca.140.000 Personen geschädigt haben. Die Beute soll allein in diesem Zeitraums gut 9 Millionen Euro betragen haben.

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

27.11.10

Weiterer Schlag gegen Gewinnspielmafia

Ein Schlag gegen die Gewinnspielmafia gelang der Polizei am Donnerstag. In Zürich nahmen Zielfahnder des Bundeskriminalamtes Thorsten S. fest. Der Fall steht im Zusammenhang mit der Hausdurchsuchung bei der Bankverein Werther AG im Sommer dieses Jahres. Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann, Leiter der Schwerpunktabteilung Wirtschaftskriminalität, bestätigte gestern auf Anfrage des Haller Kreisblatts, dass gegen Verantwortliche eines mit dubiosen Lastschriftverfahren beauftragten Bankinstituts ein gesondertes Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zum banden- und gewerbsmäßigen Betrug geführt werde. Es handelt sich um die Bankverein Werther AG.

Die Bielefelder Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 39-jährigen Paderborner Thors-ten S. wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs. Seit Juli wird er mit internationalem Haftbefehl gesucht. Zwei weitere Beschuldigte konnten im Sommer bereits festgenommen werden und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. In enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Bundeskriminalpolizei konnte Thorsten S. am Donnerstagabend in einem Züricher Restaurant von Zielfahndern des Bundeskriminalamtes festgenommen werden. ...

... Das HK berichtete, dass Firmen rund um den mutmaßlichen Kopf des kriminellen Geflechts, die Wiener Firma Luck 24, das Wertheraner Traditionshaus als Finanzdrehscheibe nutzten. Der Bankverein nahm in der Folge über seinen Hamburger Rechtsanwalt Kontakt zur Redaktion auf und setzte die Veröffentlichung einer Gegendarstellung durch. Darin behauptete der Bankverein, keine Geschäftsbeziehungen zur Luck 24 zu unterhalten. ...

Zum Wahrheitsgehalt des Inhalts der Gegendarstellung befragt erklärte Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann gestern gegenüber dem HK folgendes: „Die in der Gegendarstellung aufgestellte Behauptung »Wir haben keinerlei Geschäftskontakt mit der Firma Luck24 (...)« ist nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Bielefeld nicht richtig.”

Quelle und vollständiger Beitrag: Haller Kreisblatt

31.08.10

Polizei fahndet nach Gewinnspielbetrüger des Wiener Karussells

Er liebt Luxus und Aufschneiderei! Thorsten Seyfarth (39) aus Paderborn gibt gern den großen Geschäftsmann: fünf Ferrari, Luxuswohnung auf Mallorca, Designerkleidung, Nobelrestaurants, Prunkhochzeit am Promistrand. Verwandten spendierte er schon mal ein Auto: „Ich hab’s ja!“

Aus und vorbei! Jetzt ist er auf der Flucht. Er wird weltweit per Haftbefehl gesucht – wegen Millionenbetruges.

„Er ist führendes Mitglied einer Bande, die in ganz Deutschland abzockte“, bestätigt die Staatsanwaltschaft Bielefeld. Konkret soll die Bande um Thorsten Seyfarth seit März 2009 mit einer dreisten Masche über 19 Millionen Euro ergaunert haben. Mindestens! Das Geld ist weg. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Bild.de

13.08.10

Gewinnspielbetrüger des Wiener Karussells festgenommen

Wegen Gewinnspielbetrugs in Millionenhöhe ermittelt die Staatsanwaltschaft Bielefeld im Südschwarzwald. Eine Bande soll binnen eines halben Jahres bis Anfang 2010 von Konten in ganz Deutschland unautorisiert 19 Millionen Euro abgebucht haben.

Vor zwei Wochen nahm die Polizei in Waldshut-Tiengen jenen Mann fest, den die Ermittler als zentrale Figur bei dem Betrug einschätzen: den 47-jährigen Schweizer Markus W. Bereits im April war das von ihm betriebene Hotel in Todtmoos durchsucht worden.

W. und seine Mittäter Thorsten S. und Daniela P., die in Bielefeld und Paderborn vier Callcenter betreiben, gingen nach einem von immer mehr Betrugsfirmen gehandhabten Muster vor, sagt die Staatsanwaltschaft: ...

Quelle und vollständiger Bericht: SÜDKURIER - Millionenbetrug per Telefon

... Unter Verweis auf ein angebliches Gewinnspiel sollen Mitarbeiter von vier Callcentern in Bielefeld und Paderborn durch Anrufe bundesweit telefonisch Kontodaten erschlichen haben. Danach sollen ohne erkennbare Gegenleistung Lastschriften getätigt worden sein – über 300 000 allein zwischen Mitte 2009 und Anfang 2010. Pollmann: „Meist handelte es sich um kleinere Beträge, in der Regel 55 Euro. In einzelnen Fällen wurde mehrmals abgebucht – bis in den vierstelligen Bereich.“ ...

Quelle und vollständiger Bericht: SÜDKURIER - Polizei nimmt Todtmooser Hotelier fest

Der Schwindel flog auf, als Mitarbeiter des Callcenters sich an die Polizei wandten. Allein über eine der beiden Banken wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft 300.000 Buchungen abgewickelt. ...

Ende Juli durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft den Bankverein Werther. Über ihn wickelten die Finanzdienstleister über zwei Jahre ihre Geschäfte mit unerlaubten Lastschrifteinzügen ab. Zuvor hatten die Betrüger ihre Masche über Konten der Sparkasse Paderborn probiert. Der Sparkasse war das Geschäftsgebaren der Schweizer allerdings zu dubios, so dass die Paderborner die Geschäftsbeziehung kündigten.

Quelle und vollständiger Bericht: Neue Westfälische - Betrüger zocken 19 Millionen ab

26.07.10

StA sichert Kontounterlagen von Firmen der Gewinnspielmafia

Im Rahmen ihrer Ermittlungen haben Polizei und Staatsanwaltschaft zu einem weiteren Schlag gegen die Lotto- und Gewinnspielmafia des Wiener Karussells ausgeholt. Bei der Durchsuchung eines Bankhauses wurden Kontounterlagen sichergestellt. Die im folgenden Bericht erwähnten Firmen TFH AG und S & S Service & Solution sowie deren Geschäftsführer Markus Waldvogel, Thorsten Seyfarth (TFH AG) und Daniela Ptak (S & S Service & Solution) sind zweifelsfrei Teil des Betrugskartell aus Wien.

Die Erfolgsmeldungen über beträchtliche Gewinne beim Bankverein werden von neuen Entwicklungen überschattet: Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Hauptstelle in Werther durchsucht und Kontounterlagen im Zusammenhang mit unerlaubten Lastschrifteinzügen sichergestellt.

Durch »Abzocke« bei telefonischen Glücksspielen soll nach Angaben des Bielefelder Oberstaatsanwaltes Heinrich Rempe ein Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden sein. ...

Bei dem mutmaßlichen Drahtzieher handelt es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um die in der Schweiz ansässige Firma TFH, gegen die wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges ermittelt wird. Auch die Paderborner Firma S & S Service & Solution ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Mitarbeiter in einem von S & S betriebenen Callcenter sollen zahlreiche Personen angerufen und ihnen gesagt haben, sie hätten bei einem kostenlosen Glücksspiel gewonnen.

Sobald der Angerufene sich zur Nennung seiner Kontodaten verleiten ließ, habe TFH eigenmächtig Lastschriftabbuchungen veranlasst, heißt es. Die Abbuchungen sollen über drei Finanzdienstleister abgewickelt worden sein, deren Geschäftsräume in München, Berlin und Frankfurt ebenso wie der Bankverein durchsucht wurden. Auch gegen diese drei Unternehmen wurden laut Heinrich Rempe Ermittlungsverfahren eingeleitet. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Westfalen-Blatt

Bei dem einen der im Bericht erwähnten Finanzdienstleister handelt es sich um die afendis payment solutions AG aus München. Bereits im April hatte die Staatsanwaltschaft Bielefeld im Zuge einer Rückgewinnungshilfe zugunsten von Geschädigten in einer Veröffentlichung bekanntgegeben:

  • Forderungen der afendis payment solutions AG, Marsstraße 26, 80335 München, gegen den Bankverein Werther (Westfalen) aus dem Konto 260 133 710 auf Grund des Arrestes des AG Bielefeld vom 15.01.2010 (9 Gs 239/10): Guthaben am 31.03.2010: 167.140,71 €
    Die afendis payment solutions AG war Zahlungsabwicklerin der TFH AG, der das Kontoguthaben daher wirtschaftlich zuzuordnen ist.

Mehr im Beitrag Rückzahlungen an Opfer der Gewinnspielabzocke möglich