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21.04.14

BSI warnt vor Phishing-Welle

Online-Kriminelle verschicken derzeit Phishing-Mails deren Absender angeblich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist.

In den E-Mails mit gefälschter Absenderangabe werden Rechtsverstöße erwähnt, die angeblich von dem Empfänger stammen sollen. Um "anwaltliche Schritte" zu vermeiden, solle der Empfänger ein Formular herunterladen und ausfüllen.

Das BSI weist darauf hin, dass derartige oder ähnlich lautende E-Mails nicht vom BSI stammen.

Empfängern dieser E-Mails wird empfohlen, den Anweisungen im Text nicht zu folgen, sondern die E-Mail zu löschen. Auch soll auf die E-Mail nicht geantwortet werden.
Empfänger, die das erwähnte Formular bereits heruntergeladen haben, sollten ihren Computer mit einem aktuellen Virenscanner überprüfen.

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

29.01.14

AK warnt vor gefälschten Rechnungen per Email

Derzeit erhalten viele Konsumentinnen und Konsumenten per E-Mail Rechnungen von Telekommunikationsunternehmen, Auftragsbestätigungen zu angeblichen Bestellungen oder Mitgliedschaften. Nähere Informationen soll man dem Anhang entnehmen. Die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer Burgenland warnt: Öffnen Sie diese Anhänge keinesfalls! Es besteht die Gefahr, dass Sie Schadsoftware auf Ihren Computer laden!

Als Absender der E-Mails werden z.B. folgende Namen von Firmen mißbraucht: Telekom Deutschland, A1, oder Vodafone. „In all diesen Fällen handelt es sich um gefälschte E-Mails“, warnt Konsumentenschützerin Eva Schreiber. Die echten Unternehmen haben damit nichts zu tun.

Die Konsumentenschützer der AK empfehlen:

  • Löschen Sie die E-Mails.
  • Aktualisieren Sie Ihr Virenprogramm um Ihren Rechner auf schädliche Software zu überprüfen!

Quelle: Arbeiterkammer Burgenland

23.01.14

Vorsicht vor gefälschten E-Mails mit Rechnung im Anhang

E-Mails mit der Betreffzeile "Ihre Rechnung" überschwemmen derzeit die E-Mail-Konten der Verbraucher. Die Mails stammen scheinbar von den Absendern Telekom oder Vodafone und missbrauchen deren in der Regel bekanntes Firmenlogo. Tatsächlich jedoch haben diese Telekommunikationsunternehmen damit rein gar nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich um so genannte Phishing-Mails, die sensible Nutzerdaten wie zum Beispiel Passwörter ausspähen und an Unbekannte übermitteln. Dazu installieren sie beim Öffnen der Anhänge Schadstoffprogramme auf den Computern der Empfänger, die davon selbst in der Regel nichts mitbekommen.

"Das Wichtigste ist, die Dateianhänge solcher Mails niemals zu öffnen und enthaltene Links nicht anzuklicken", rät Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen und warnt generell vor ungewöhnlichen Firmenmails: "Dass ein Unternehmen eine Rechnung per E-Mail schickt, ist äußerst ungewöhnlich. Rechnungen kommen entweder per Brief oder werden elektronisch auf einer Internetseite des Anbieters hinterlegt, auf der man sich persönlich einloggen muss, wenn man die Rechnung einsehen möchte." Insbesondere dann, wenn man vorher noch nie E-Mail-Rechnungen von einem Unternehmen bekommen hat, sollte man sie zunächst ungeöffnet lassen und erst Erkundigungen über die Echtheit einholen. Hierzu kann man sich unmittelbar beim vermeintlichen Absender erkundigen. Bei größeren Spam-Wellen halten die betroffenen Unternehmen oft auch auf ihrer Internetseite gut sichtbar Informationen dazu bereit und erläutern, wie man die Echtheit einer Mail von ihnen erkennt.

Unverzichtbar beim Schutz vor Schadsoftware sind außerdem Virenprogramme, die jeweils auf dem aktuellsten Stand sein sollten. Wer versehentlich den Anhang einer Phishing-Mail geöffnet hat, sollte sofort einen Virensuchlauf starten.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen

07.01.14

Erneute Phishing-Mails: Betrüger wollen Daten

Phishing-Mails im Layout der Sparkasse machen im Dezember erneut die Runde. Bereits im September hatten es einige Betrüger auf die Daten der Sparkassenkunden abgesehen. ...

In der Mail werden die Empfänger aufgefordert, einem Link zu folgen, der auf eine Phishing-Website führt. Ganz im Sparkassen-Design gehalten, sollen die Kunden hinters Licht geführt werden, um an ihre Daten zu gelangen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Mitteldeutsche Zeitung

05.12.13

Betrüger nutzen SEPA-Umstellung zum Phishing aus

Die Umstellung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs im Euro-Raum auf das einheitliche SEPA - Verfahren bei Überweisungen und Lastschriften zum Februar 2014 ruft offenbar Online-Abzocker auf den Plan. In den letzten Tagen und Wochen meldeten Zeugen der Polizei, dass sie verdächtige E-Mails erhalten haben. Der Aufmachung nach scheinen die Mails von Geldinstituten zu stammen. Die Angeschriebenen wurden unter dem Hintergrund der bevorstehenden SEPA - Umstellung aufgefordert, Kontodaten in ein Formular auf einer Internetseite einzutragen. Auf diese Seite verwies ein Link in der Mail. Teilweise sei die Dateneingabe bis zu einem gewissen Termin zwingend erforderlich und kostenlos, danach würden dann Gebühren anfallen.

Nach Erkenntnissen des mittelhessischen Internetkommissariats handelt es sich bei diesen E-Mails um eine neu aufgemachte Version des schon seit längerem bekannten sogenannten "Phishing - Tricks". Beim "Phishing" versuchen Kriminelle in betrügerischer Absicht Bankkunden mit täuschend echt aufgemachten E-Mails zu erreichen und dann unter einem Vorwand über einen Link auf vermeintliche Internet-Seiten von Banken zu locken. Dort sollen dann persönliche Daten, wie Zugangsdaten und Passwörter, eingegeben werden. Angeblich aus Sicherheitsgründen, zur Bestätigung oder um, wie es oftmals heißt, notwendige Datenabgleiche auszuführen. Tatsächlich landen die Kunden aber keinesfalls auf echten Bank-, sondern vielmehr auf gefälschten Internet-Seiten, die üblicherweise zu ausländischen Servern gehören. Mit den erlangten persönlichen Daten können Betrüger dann allerhand Missbrauch betreiben und mit der vorgegaukelten Identität im Namen des Geschädigten online nahezu alle Geschäfte abwickeln, zum Beispiel Geld überweisen, Dispokredite ausschöpfen oder Online-Einkäufe tätigen.

Bei der Polizei in Butzbach erstatte eine Gießenerin Strafanzeige. Offensichtlich wurde sie Opfer dieser Betrüger. Sie wollte an einem anderen Rechner zwei Verfügungen per Onlinebanking durchführen. Auf der vermeintlichen Startseite wurde sie auf eine offenbare "SEPA - Prüfung" hingewiesen. Sie führte diese Prüfung in gutem Glauben Schritt für Schritt durch. Dabei wurden offensichtlich die notwenigen Daten von ihrem Konto ausgespäht. Wenig später kam es zu einer widerrechtlichen Abbuchung von ihrem Konto in Höhe von 3.000 Euro auf ein ungarisches Konto.

Die Fachleute für Internetkriminalität warnen genau davor und raten zur besonderen Vorsicht:

  1. Klicken Sie nicht auf den angegeben Link der E-Mail - solche Mails gehören in den virtuellen Papierkorb!

  2. Bewahren Sie sich gegenüber elektronischer Post ein gesundes Misstrauen auch dann, wenn die Botschaften mit bekannten Logos und in vertrauter Aufmachung aufwarten.

  3. Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben. Überprüfen Sie die "Adressleiste" in Ihrem Browser. Bei geringsten Abweichungen sollten Sie stutzig werden.

  4. Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail oder am Telefon.

  5. Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail, Telefon oder Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.

  6. Sollten Sie Opfer solch einer Straftat geworden sein: Verständigen Sie Ihr Kreditinstitut und erstatten Sie Strafanzeige!

Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen

29.11.13

Polizei warnt vor Betrugsmasche im Internet

Die Polizei warnt vor einer Masche, bei der Betrüger im Internet Daten ausspähen und so illegal Geld von Sparkassenkunden abheben.

In den letzten Tagen meldeten sich mehrere Kunden bei der Polizei im Rhein-Kreis Neuss und erstatteten eine Anzeige. Ihnen war aufgefallen, dass von ihren Konten unberechtigter Weise Geld abgehoben worden war. Nach den Ermittlungen der Polizei haben bislang unbekannte Täter einigen Sparkassenkunden eine täuschend echt aussehende Mail übersandt, in der sie aufgefordert wurden, einen Link zu bedienen und Kontodaten zu übermitteln bzw. zu bestätigen. Mit der gefälschten Mail war es den Tätern möglich, Daten auszuspähen und Geld zu überweisen. Zum Teil wurden Kunden online zu einem "Datenabgleich" aus Sicherheitsgründen aufgefordert. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Die Sparkasse weist daraufhin, dass Kunden niemals über das Internet aufgefordert werden, vertrauliche Daten von sich mitzuteilen.

Die Polizei rät dazu, sich ein gesundes Misstrauen gegenüber elektronischer Post zu bewahren - auch dann, wenn die Botschaften mit bekannten Logos und in vertrauter Gestaltung aufwarten. Darüber hinaus sollten Sie folgendes beachten:

  • Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben.
  • Überprüfen Sie die Adressleiste in Ihrem Browser. Bei geringsten Abweichungen sollten Sie stutzig werden.
  • Tragen Sie ständig benötigte Internet-Adressen in die Favoritenliste Ihres Browsers ein.
  • Folgen Sie nicht den in E-Mails angegeben Links.
  • Klicken Sie nicht auf den angegeben Link in der übersandten E-Mail. Versuchen Sie stattdessen, die in der E-Mail angegebenen Seiten tatsächlich auch über die Startseite Ihrer Bank zu erreichen (ohne diese in die Adresszeile einzutippen).
  • Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.
  • Übermitteln Sie auch keine persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail.
  • Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunter zu laden, nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden (Starten Sie keinen Download über den direkten Link).
  • Öffnen Sie insbesondere keine angehängten Dateien.
  • Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung Ihres Kreditinstituts an. Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und versuchen Sie es erneut. Veränderungen sollten Sie misstrauisch machen.
  • Beenden Sie die Online-Sitzung bei Ihrer Bank, indem Sie sich abmelden. Schließen Sie nicht lediglich das Browserfenster und wechseln Sie vor Ihrer Abmeldung nicht auf eine andere Internet-Seite.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen. So können Sie schnell reagieren, falls ungewollte Aktionen stattgefunden haben.
  • PIN und TANs sollten Sie nur dann eingeben, wenn eine gesicherte Verbindung mit Ihrem Browser hergestellt ist.

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

14.01.13

Warnung vor angeblicher Kreditkartenverifizierung durch das BMI

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundeskriminalamt (BKA) warnen vor derzeit im Umlauf befindlichen E-Mails mit dem Betreff „Verifizierung ihrer Kreditkarte“. Die Empfänger werden aufgefordert, einen in der E-Mail enthaltenen Internet-Link mit der Bezeichnung „VeriSign“ anzuklicken. Auf der sich dann öffnenden Webseite sollen Kreditkartendaten eingegeben werden, um diese angeblich auf ihre Sicherheit überprüfen zu lassen. Diese E-Mails sind mit „Bundesamt des Innern“ unterzeichnet.

Das BSI und das BKA warnen:

Das Bundesministerium des Innern ist nicht Urheber dieser E-Mails!

Es handelt sich hierbei um einen Versuch, Ihre persönlichen Kreditkarteninformationen rechtswidrig auszuspähen.

Sollten Sie eine derartige E-Mail erhalten, klicken Sie auf keinen Fall auf den darin angegebenen Internet-Link, sondern löschen Sie diese umgehend.

Internetkriminelle nutzen regelmäßig solche so genannten Phishing-E-Mails, um Daten wie Kreditkarteninformationen oder PIN- und TAN-Nummern abzufragen und anschließend missbräuchlich einzusetzen. Dazu fälschen sie die Absenderangaben und hoffen auf ein sorgloses Verhalten der Empfänger.

Weitere Informationen zum Thema Phishing und zu den Schutzmaßnahmen erhalten Sie auf den Internetseiten des BSI und des BKA:

https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/GefahrenImNetz/Phishing/phishing_node.html

http://www.bka.de/DE/ThemenABisZ/Internet/Phishing/phishing__node.html?__nnn=true

Quelle: Bundeskriminalamt

21.10.10

Warnung vor personalisierten Spam-Emails

Die Experten der G Data SecurityLabs verzeichnen seit mehr als zwei Wochen einen deutlichen Anstieg von Spam mit angeblichen Gewinnbenachrichtigungen. Versprochen werden den potentiellen Opfern u.a. Gutscheine für Ebay, brandneue iPhones oder LCD-Fernseher. Auf den ersten Blick ist diese Masche nicht neu. Bereits in der Vergangenheit versuchten Onlinekriminelle ahnungslose Anwender mit vermeintlichen Gewinnbenachrichtigungen in Abofallen zu locken oder auf infizierte Webseiten zu leiten, um so die PCs mit Schadcode zu verseuchen und Daten zu stehlen. Im aktuellen Fall handelt es sich jedoch um eine neue Form der Abofalle mit Anrufgarantie.

In personalisierten Spam-Mails versprechen die Täter einmalige Gewinne - u.a. Gutscheine, iPads, iPhones, Autos, Bargeld oder LCD-Fernseher. Der eingebundene Link verweist auf eine spezielle Webseite, auf der sich der vermeintliche Gewinner lediglich als Teilnehmer registrieren muss.

G Data machte den Test und erhielt nach erfolgter Registrierung in kürzester Zeit - im Test waren es nicht einmal 30 Sekunden - einen Anruf der Täter. Eine Tonbandstimme bat um eine Bestätigung der angegeben Daten. Hierfür sei lediglich die Eingabe einer bestimmten Tastenkombination und anschließend ein kurzes Gespräch mit einem Call-Center-Mitarbeiter zur Verifizierung der persönlichen Daten notwendig. Genau hier schnappt die Falle zu: Ohne es zu wissen schließen die Opfer ein kostenpflichtiges Abonnement für Zeitschriften oder andere Medien ab.

G Data rät allen Empfängern, die E-Mail ungelesen zu löschen, auf keinen Fall persönliche Daten auf den Webseiten der Betrüger einzutragen oder gar die geforderte Verifizierung der persönlichen Daten mittels Telefongespräch vorzunehmen. Nach Einschätzung der G Data SecurityLabs ist nicht auszuschließen, dass die Täter die gewonnen Daten für weitere Betrugsversuche einsetzen bzw. auf illegalen Handelsplattformen weiterverkaufen. ...

Quelle: Pressemeldung - G Data

Betrüger fälschen Paypal-Seite

Vorsicht vor Zahlungsaufforderungen von unbekannten Händlern: Über eine E-Mail versuchen Internetbetrüger derzeit, Kunden auf eine gefälschte Seite des Bezahldienstes Paypal zu locken. Wer hier seine Daten eingibt, übermittelt den Tätern ungewollte seine kompletten Zugangsdaten - samt Passwort.

Internetbetrüger versuchen nach Angaben von Verbraucherschützern mit einer gefälschten Web-Seite des Bezahlsystems Paypal Geld zu machen. Wer auf der Seite seine Daten eingibt, müsse damit rechnen, dass ihm unvermutet Geld vom Konto abgebucht wird, warnt die Verbraucherzentrale Leipzig. Sie geht von einem "kriminellen Angriff" auf die persönlichen Kontodaten der Paypal-Kunden aus.

Zahlreiche Menschen hätten E-Mails bekommen, in denen sie zur Zahlung von rund 243 Euro an einen bestimmten Händler aufgefordert werden, schildert die Verbraucherzentrale. Um dieser Zahlung zu entgehen, fordert der Absender dazu auf, sich mit E-Mail-Adresse und Passwort ins Paypal-Konto einzuloggen. Klickt der Verbraucher auf den angegebenen Link, lande er jedoch auf der präparierten Betrüger-Web-Seite, die der offiziellen Paypal-Seite ähnele. Dort werden die Kundendaten während der Eingabe abgegriffen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Spiegel online