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28.08.09

Geldstrafe für dubiosen Verbraucherschützer

Dubiose Geschäfte statt Verbraucherschutz: Der Vorstand des Augsburger "Verbraucherschutz Internet Vereins" ist im Visier der Justiz.

Die Augsburger Staatsanwaltschaft wirft dem 22-Jährigen Beihilfe zur strafbaren Werbung und strafbare Kennzeichenverletzung vor. Seine mutmaßliche Komplizin, eine 26-Jährige aus Nürnberg, soll sich wegen strafbarer Werbung verantworten.

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Das Amtsgericht Augsburg erließ jetzt gegen beide Beschuldigte Strafbefehle mit Geldstrafen von 2700 Euro. Weil die Beiden Einspruch einlegten, wird es zum Prozess vor dem Augsburger Amtsgericht kommen.

Quelle und vollständiger Bericht: Augsburger Allgemeine

Gefunden bei: abzocknews.blogspot.com

12.05.09

WISO berichtet über Heimarbeitsschwindel der Global-FX

In dem Fernsehbeitrag vom 11. Mai 2009 berichtet der WISO-Detektiv über den Heimarbeitsschwindel der Firma Global-FX und der Geschäftsführerin Marta Barabach. Angesichts ihres unseriösen Geschäftsgebarens sind die verlogenen Pressemitteilungen der Frau Barabach überflüssig und nutzlos. Doch sehen Sie sich die Sendung an und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil.

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Im Februar wurde der Frau Barabach für die Masche mit der Heimarbeitsabzocke auch schon das schwarze Schaf des Monats verliehen. Hierbei gibt es auch noch eine Verbindung zu den angeblichen Verbraucherschutzseiten des Marco Born.

Nun wurde das Spielchen noch ein Stückchen weiter getrieben. Seit einigen Tagen geistern zahlreiche falsche "Verbraucherschutz-Seiten" durchs Internet, die zwei Ziele haben: Die wirklichen Verbraucherschützer zu diskreditieren und gleichzeitig Werbung für rechtlich sehr zweifelhafte Webseiten zu machen (zum Beispiel Glo-mail.info von Global-FX, Gewinner des schwarzen Schafes Februar 2009:

Quelle: iBetrug.blogspot.com

18.03.09

Marco Borns dubioser Verbraucherschutz Verein

Der Verein Nicht-Abzocke e.V. berichtet auf seiner Hompage über den Verbraucherschutz Internet Verein.

Frankfurt - Das Landgericht Frankfurt hat am 10.03.2009 eine einstweilige Verfügung gegen den Verbraucherschutz Internet Verein erlassen. Zu diesem Schritt sahen wir uns aufgrund der immer dreister werdenden Verleumdungen auf den Internetseiten dieses Pseudoclubs aus Augsburg gezwungen.

Herr Born und seine Truppe schreckten noch nichtmal zurück den Namen eines Finanzbeamten zu nennen und Ihm quasi Bestechlichkeit zu unterstellen. Dies konnte von uns nicht mehr hingenommen werden.

Nicht Abzocken e.V. warnt nochmals ausdrücklich vor folgenden Seiten:

  • http://eci-europa.eu
  • http://verbraucherschutz-europa.eu
  • http://verbraucherschutz-internet.eu
  • http://verbraucherschutz-internet.com
  • http://verbraucherschutz-internet.info
  • http://verbraucherschutz-internet.net
  • http://verbraucherschutz-heimarbeit.eu
  • http://verbraucherschutz-arbeitsamt.eu
  • http://konsumentenschutz-internet.eu
  • http://konsumentenschutz-internet.info
  • http://verbraucherschutz-internet.de
  • http://konsumentenschutz-internet.de
  • http://konsumentenschutz-internet.at
  • http://verbraucherschutz-internet.at
  • http://konsumentenschutz-internet.ch
  • http://verbraucherschutz-internet.ch

Hintergrund dieser Warnung ist die Tatsache, dass der Verbraucherschutz Internet Verein für Firmen Werbung macht und Empfehlungen abgibt, die bereits mehrfach negativ aufgefallen sind.

Hierzu zählt z.B die Firma

ICG International Company Global-FX eBook-Shop Center and GLO-MAIL Service & Support

Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 8 90402 Nürnberg

Inh: Marta Barabach

Zum vollständigen Beitrag: Nicht-Abzocken e.V.

Die Liste der im Zitat genannten Webseiten ist leider nicht vollständig. Inzwischen hat dieser dubiose Verein eine weitere Domains registrieren lassen, unter der die Verbraucher verunsichert werden sollen. Zu den neueren Domains gehören u. a. noch die folgenden Seiten:

  • abzocknews.com
  • aktenzeichen-xy.tv
  • vorsicht-falle.info
  • vorsicht-falle.tv

Kein Wunder für die Redaktion, dass die von diesem dreisten Verein beworbene Firma Global-FX das schwarze Schaf des Monats Februar erhalten hat. In der Begründung der Jury heisst es dazu:

Die Firma Global-FX wirbt auf ihrer Internetseite glo-mail.info mit einfacher und seriöser PC-Heimarbeit, mit der man haupt- oder nebenberuflich bequem Geld verdienen kann, ohne das einem dabei Kosten entstehen. Dies ist jedoch laut der Meldung, die P4M erhalten hat, und genauer Prüfung der Website nicht richtig, da man nur Servicemitarbeiter werden kann, wenn man Kunde ist und eBooks der Firma gekauft hat. Die Bestellung der „kostenlosen“ Schulungsunterlagen ist dabei an den Kauf bestimmter eBooks, die 40 Euro bzw. 90 Euro kosten, gekoppelt, man erhält sie also nicht bei jeder Bestellung. Dies wird jedoch erst ersichtlich, wenn viele Nutzer bereits von dem PC-Heimangebot überzeugt sind. Zu den weiteren Kritikpunkten gehören die laienhaften Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die eher der Eigenwerbung zu dienen scheinen als der rechtlichen Aufklärung. Auffällig ist auch, dass sich das Unternehmen übertrieben große Mühe gibt, seriös zu wirken, z.B. durch Warnhinweise vor angeblichen Betrügern und Trittbrettfahrern und den Link zum Verbraucherschutz Internet Verein. Dieser hat jedoch nichts mit dem normalen Verbraucherschutz zu tun. In verschiedenen Internetforen wird er ebenfalls als unseriös beschrieben und zudem vermuten Nutzer, dass er möglicher Weise auch von Global-FX mitbetrieben wird. Insgesamt wirkt die Seite glo-mail.info äußerst unübersichtlich. Unklar bleibt außerdem, wie der eigentliche Job genau aussehen würde.

Zum kompletten Bericht: Das Schwarze Schaf im Februar 2009

Auch die Arbeiterkammer Steiermark warnt vor den wertlosen Heimarbeitsinfos und stellt außerdem eine missbräuchliche Nennung von Verbraucherschutzeinrichtungen fest.

Missbrauch von Konsumentenschutzeinrichtungen

Nachdrücklich weist der AK-Konsumentenschutz darauf hin, dass die Augsburger Betreiber dieser Internetseiten mit den deutschen Verbraucherzentralen, dem österreichischen Verein für Konsumenteninformation oder den Konsumentenschutzabteilungen der Arbeiterkammern nichts zu tun haben, auch wenn auf diesen Seiten ein Link zu seriösen Konsumentenschutzeinrichtungen gelegt wurde. „Lassen Sie daher die Finger von allen als vertrauenswürdig empfohlenen Angeboten.“

Zur Warnung der Arbeiterkammer Steiermark