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20.09.13

Österreichischer Betrüger in Uruguay festgenommen

Laut Mitteilung des österreichischen Bundeskriminalamts in Wien konnte der Österreicher Rene M. (40) von der örtlich zuständigen Polizei in Montevideo/ Uruguay am 28. August 2013 festgenommen werden. Rene M. steht unter Verdacht durch den Online-Verkauf von gefälschten Potenzmitteln ab dem Jahr 2009 mehrere Millionen Euro Gewinn erzielt zu haben. Das Landesgericht Feldkirch in Vorarlberg hat daraufhin gegen den 40-Jährigen einen internationalen Haftbefehl wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges erlassen. Die Fahndungsmaßnahmen wurden nach Ersuchen des Landeskriminalamtes Vorarlberg Anfang Jänner 2013 durch das Bundeskriminalamt übernommen. Nach 221 Tagen konnte der Beschuldigte durch die Zielfahnder ausgeforscht und festgenommen werden. Mittlerweile wurde die Auslieferungshaft nach Österreich verhängt.

Quelle und vollständiger Bericht: Bundeskriminalamt (Österreich)

100.000 Euro Ordnungsgeld gegen Axel Springer AG

Das Landgericht Berlin hat gegen die Axel Springer AG ein Ordnungsgeld in Höhe von 100.000 Euro verhängt, da das Unternehmen Kunden, die ihr Abonnement gekündigt hatten, mehrfach zur Kontaktaufnahme aufgefordert hatte, obwohl dem Unternehmen dies gerichtlich untersagt worden war. Das Gericht rügte ein fortgesetztes Zuwiderhandeln gegen die im Urteil enthaltene Unterlassungs­verpflichtung. ...

Quelle und vollständiger Bericht: kostenlose-urteile.de

Spam-Mails werben für günstige private Krankenversicherung

Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt erneut vor einer Welle von Spam-Mails. Den Adressaten wird darin ein Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung mit besonders günstigen Tarifen empfohlen. Angeblich sei der bestehende Krankenkassentarif veraltet und zu teuer, eine Umstellung auf eine privaten Basistarif zwischen 59 und 99 € monatlich machbar, ohne dass sich etwas ändert. Die in den E-Mails hinterlegten Links führen bspw. zu einer Internetseite, die mit dem Slogan wirbt: "Sparen Sie bis zu 2.500 € im Jahr."

Zunächst müssen allerdings Angaben wie Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Status und Familienstand in eine Datenmaske eingetragen werden. "Wer danach auf den Vergleichs-Button drückt, liefert zwar seine Daten ab, kann aber nicht sicher sein, ein seriöses Vertragsangebot zu erhalten, zumal der Urheber der Website seinen Firmensitz im Ausland hat", warnt Ralf Reichertz, Referatsleiter Recht der Verbraucherzentrale Thüringen e.V. Ein seriöses Angebot für eine private Krankenversicherung sei für 59 Euro kaum vorstellbar, selbst günstige Angebote lägen in Abhängigkeit vom Alter der Personen sowie von den Leistungen deutlich darüber. Offensichtlich gehe es den Absendern der Mails in erster Linie wieder einmal darum, Daten zu sammeln und diese dann zu vermarkten, so Reichertz. Am besten die Mail sofort löschen, auf keinen Fall sollten Links angeklickt oder Dateien geöffnet werden, denn auf diese Weise könnte auch Schadstoffsoftware heruntergeladen werden, warnt die Verbraucherzentrale.

Quelle: Verbraucherzentrale Thüringen