30.09.08

Mit I-nnovative Dtl. Ltd. sparen zum Wucherpreis

Anscheinend will Herr Markus Gerke als Geschäftsführer der I-nnovative Dtl. Ltd. seiner Linie treu bleiben und mit der zur Zeit teuersten Webabzocke seinen Ruf als Gauner bestätigen. Ein weiteres, überteuertes Nutzlosprojekt ist die Seite:

  • grandbuying.tv

Bei dem Portal soll es sich um eine Einkaufsgemeinschaft handeln. Merkwürdig ist aber dass in dem Text, der unter dem Link "über uns" aufgerufen wird, nichts über die/den Betreiber oder die angebliche Einkaufsgemeinschaft zu finden ist. Kein Wunder bei dieser dreisten und teuren Masche. Wie teuer das für Betroffene werden soll kann den AGB entnommen werden.

Die Nutzung der Angebote von Grandbuying setzt die Anmeldung als Mitglied voraus. Für die Dienstleistung/den Service von Grandbuying wird ein Betrag in Höhe von 199,- Euro pro Monat erhoben. Der Betrag ist im Voraus zu entrichten

Eine stolze Summe kommt da zusammen, wenn man das auf ein Jahr hochrechnet, macht das insgesamt 2388,- Euro. Selbst wenn so ein Dienst mit der Einkaufsgemeinschaft funktionieren würde, wäre auch ohne den Kauf eines betroffenen Users diese Summe fällig. Mindestens der gleiche Betrag müsste noch einmal bei Kaufentscheidungen aufgebracht werden, um auf seine Kosten zu kommen. Eine Ersparnis könnte sich erst dann gravierend auswirken, wenn man ein Vielfaches des Mitgliedsbeitrags aufbringen kann. Allerdings immer nur unter der Voraussetzung dass so eine Einkaufsgemeinschaft auch aktiv ist und tatsächlich funktioniert.

Der Vertrag für die Dienstleistung/den Servise von Grandbuying ist auf ein Jahr begrenzt. Die Teilnahme verlängert sich im Anschluss automatisch um zwei weitere Jahre, wenn der Kunde nicht fristgerecht, einen Monat vor Ablauf des Vertrages, schriftlich (per Brief) kündigt.

Merkwürdig bleibt auch der Passus mit der Laufzeit. Unser Fazit lautet: so nicht Herr Markus Gerke. Betroffene, die auf diese Abzocke reingefallen sind, sollten nicht lange überlegen, ob sie diese Gaunerei auch noch finanziell unterstützen.

27.09.08

Die Strohleute und Hintermänner der Media Intense GmbH

Anscheinend läuft es mit der Probenabzocke bei der noch jungen Firma media intense GmbH nicht wie gewünscht. In sehr kurzer Zeit wurden weitere Domains für den Dienst ins Netz gestellt:

  • probenvz.net
  • probenverzeichnis.net

Diese neuen Webseiten sind anscheinend der Ersatz für das vorherige Portal probenmax.net, auf dem derzeit nur noch das Impressum der Firma media intense GmbH angezeigt wird. Der Grund für den wenig erfolgreichen Start des Nutzlosangebots der media intense GmbH liegt sicher auch daran, dass über diese Gaunerei eine zeitnahe Berichterstattung auf den Seiten antiabzocke.net und fair-ebiz.org, sowie auf der Seite ABZocknews.de stattgefunden hat.

Dass die Verantwortlichen dieser Gaunerei darüber verärgert sind, ist nur allzu verständlich. Ihrem Ärger liessen die Gauner dann freien Lauf. Das machte sich bei uns an den erhaltenen eMails bemerkbar, die nicht nur unfreundlich waren, sondern einem Pamphlet glichen. Dankbarerweise konnten wir die digitalen Spuren zurückverfolgen und nun auch die Hintermänner der Abzocke benennen.

Vor dem Versenden der wenig erfreulichen emails, ist man über den Suchbegriff Lorenz Bächtold auf diese Seite zum vorhergehenden Beitrag gelangt. Die zu dem Vorgang gehörende IP 85.126.200.34 des Besuchers kam eindeutig von einer Wiener Firma. Laut der Datenbank auf Ripe.net gehört die IP zu einem Block der Firma CallMe! Services GmbH.

inetnum:         85.126.200.32 - 85.126.200.47
netname:         CallMe-Services-GmbH
descr:
descr:           CallMe! Services GmbH
descr:           Christopher Metz
descr:           Wien

Quelle: Ripe.net

Da haben wir mit Christopher Metz ja wieder einen alten Bekannten, der neben der ehemals von ihm betriebenen Gaunerei Mega-Downloads.net auch an dieser Abzocke beteiligt ist. Christopher Metz ist Gesellschafter und Geschäftsführer der CallMe! Services GmbH. Ausserdem war Christopher Metz noch Geschäftsführer der Firma Easy IT-Solutions GmbH und hat diese Funktion noch bei der "Opulentia" EDV-Dienstleistungs GmbH.

Quelle: Firmenwissen.de

Bei der letzgenannten Firma "Opulentia" EDV-Dienstleistungs GmbH gibt es mit Michael Corvers noch einen weiteren altbekannten Abzocker als Mitverantwortlichen. Die New Ad Media von Michael Corvers aus Hochheim ist Gesellschafter der Firma Opulentia EDV-Dienstleistungs GmbH.

Quelle: Firmenwissen.de

Möglicherweise ist der Geschäftsführer Lorenz Bächtold von der Media Intense GmbH also nur ein Strohmann, der mit seinem Namen von den tatsächlich verantwortlichen Personen ablenken soll. Wie dreist diese Gauner dabei zu Werke gehen, haben uns betroffene User mitgeteilt.

habe vor kurzem eine Rechnung der Media Intense GmbH erhalten wobei ich aufgefordert wurde 96,- Euro für deren Internetseite Probenverzeichnis.net zu bezahlen, dabei habe ich mich niemals dort angemeldet......

.......mich weder angemeldet noch irgendwelche Zugangsdaten erhalten.

Wir können Betroffenen in solchen Fällen nur dazu raten, keine Korrespondenz mit den Verantwortlichen zu führen. Stellen Sie sich tot und reagieren Sie nicht auf die unberechtigten Forderungen und lassen Sie sich von den Drohungen nicht einschüchtern. Erwägen Sie stattdessen die Erstattung einer Anzeige gegen diese Gauner.

24.09.08

Akte 08 über Katja Günthers dreiste Mahnungen

Sie versteckt sich vor der Öffentlichkeit – dabei verschickt sie so viel Post, dass ihr Name in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Die Rede ist von Rechtsanwältin Katja Günther. Ihr Hauptgeschäft: Sie verschickt Mahnungen für sogenannte Internet-Abzocker. Inzwischen sollen von ihr mehr als 1,5 Millionen Rechnungen bzw. Mahnungen versandt worden sein. Hunderte von AKTE-Zuschauern fühlen sich von ihr bedroht und betrogen. Viele bezahlen, obwohl sie gar nicht wissen wofür. Jetzt bedient sich Katja Günther eines neuen, dreisten Tricks. In den Adressfenstern der Briefe ist auch der Betreff Mahnung zu lesen.

Quelle: Rutube.ru

22.09.08

Bericht des Vlothoer Anzeiger über den Kalletaler Pferdehändler

In seinem Artikel berichtet der Vlothoer Anzeiger von Ermittlungen gegen die Servicecenter und Inkassofirmen des Frank Babenhauserheide. Auch die Firma PBS Verwaltungs GmbH spielt eine zentrale Rolle bei den Untersuchungen der StA. Zwar taucht die PBS Verwaltungs GmbH für die Opfer der Abzocke offiziell nirgends auf, aber die Firma fungiert als Geschäftsführer für div. Servicenter und Inkassofirmen des Frank Babenhauserheide.

Amtsgericht Lemgo Aktenzeichen: HRB 6373: Bekannt gemacht am: 19.07.2007 12:00 Uhr

Die in ().
gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Unternehmensgegenstandes erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

16.07.2007

PBS Verwaltungs GmbH, Bad Salzuflen (Leibnizstraße 6, 32108 Bad Salzuflen). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 05.06.2007. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen, die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung von Handelsgesellschaften sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäften. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Buchwald, Bennette, Bad Salzuflen, *18.04.1965, einzelvertretungsberechtigt.


Quelle: Handelsregister

Die Geschäftsführerin Bennette Buchwald steht derzeit im Mittelpunkt der Ermittlungen, wie der Vlothoer Anzeiger unter der Überschrift "Post kommt aus Vlotho-Arabien" meldet.

Die Spur der Internet-Geschäfte führt nach Herford, nach Vlotho, ins Kalletal und nach Bad Salzuflen. Die für organisierte Kriminalität zuständige Abteilung der Detmolder Staatsanwaltschaft ermittelt nach Informationen dieser Zeitung zurzeit gegen eine 43-jährige Frau wegen Betrugs.

In wie weit Bennette Buchwald in die Gaunerein verstrickt ist, hat die StA anscheinend schon herausgefunden.

Die Beschuldigte gilt nur als Front-Frau. In Zusammenhang mit dem Bad Salzufler Büro, das als "beauftragtes Servicecenter" des angeblich arabischen Unternehmens agierte, taucht der Inkassounternehmer B. aus dem Raum Vlotho auf.

B. hat seine Inkasso-Niederlassung in Herford - unter anderem unter der gleichen Adresse wie das Inkasso-Unternehmen Collector. Collector, ebenfalls von B. gegründet, hat es zu zweifelhafter bundesweiter Bekanntheit gebracht: Es treibt angebliche Forderungen des Unternehmens "Blue Byte FZE" ein.

Aber auch Frank Babenhauserheide kommt wohl nicht ungeschoren davon.

Gegen den Geschäftsführer von Collector ermittelt die Staatsanwaltschaft Bielefeld.

Weiter im Beitrag der Vlothoer Anzeiger

Die Informationen eines Insiders, die dem Team fair-eBiz zugespielt wurden, beschuldigen Frank Babenhauserheide als treibende Kraft bei den verschiedenen Abzockprojekten.

Siehe hierzu auch den Beitrag zu Rumänenbande.

21.09.08

Test.de berichtet über Katja Günthers irreführenden Mahnungen

In einem Beitrag geht die Stiftung Warentest auf die dubiosen Mahnungen von Katja Günther ein. Schon die Überschrift "Rechtsanwältin im Auftrag von Abzockern" macht neugierig und verführt zum weiterlesen.

Ausgerechnet eine Rechtsanwältin treibt die Internet-Abzocke auf die Spitze: Im Auftrag von Firmen wie der Genealogie Ltd. oder der Online Content Ltd. verschickt Katja Günther massenhaft Mahnungen. Neueste Masche: Unter Berufung auf ein Urteil des Amtsgerichts Wiesbaden fordert sie unverzügliche Zahlung - zu Unrecht, hat das Gericht selbst jetzt in einer Presseerklärung klargestellt.

Auch wenn die Kopie eines Urteils den Mahnschreiben beiliegt sollten sich Betroffene nicht von den Drohungen der Mahnwältin Katja Günther beeindrucken lassen. Halten Sie sich einfach an den Rat der Verbraucherzentralen.

Viel wichtiger für Verbraucher sind zwei andere Urteile: Das Amtsgericht München und das Landgericht Hanau haben bereits vor geraumer Zeit Klagen der Betreiber vergleichbarer Internetgebührenfallen zurückgewiesen. Verbraucherschützer sind sich daher einig: Auch mit Kopien des Urteils vom Amtsgericht Wiesbaden garnierte Mahnungen können Verbraucher getrost ignorieren. Sich zu verteidigen, ist weder erforderlich noch sinnvoll. Nur und erst, wenn Post vom Gericht kommen sollte, müssen Verbraucher reagieren. Doch solche ist nach den Klagabweisungen in München und Hanau nicht mehr zu erwarten.

Weiter im Beitrag der Stiftung Warentest