10.04.12

Netzagentur warnt vor Betrügern am Telefon

Die Bundesnetzagentur hat ein Problem. Denn die Rufnummer der Bundesbehörde wird genau wie die anderer Behörden mitunter von Betrügern missbraucht. ...

Der Trick: Betrüger lassen mit einer Software und einem Laptop eine beliebige Nummer im Display des Angerufenen erscheinen. René Henn, Sprecher der Bundesnetzagentur: „Die Betrüger wollen Seriosität vorgaukeln, wenn sie Nummern von Behörden nutzen. Auf keinen Fall sollte man am Telefon persönliche Daten angeben.“

Quelle und vollständiger Bericht: express.de

05.04.12

Alexander Hennig nach Razzia verhaftet

Von einer gut organisierten und groß angelegten Durchsuchungsaktion wurde der Abzocker Alexander Hennig am Mittwoch überrascht. Bei der Razzia wurden nicht nur Beweise gesichert, sondern auch die Vermögenswerte von Alexander Henning sichergestellt. Darunter befand sich u.a. ein neuer Mercedes AMG im SWert von rund 57.000€ sowie eine teure Kameraausrüstung. Die Aktion erreichte ihren Höhepunkt mit der Festnahme von Alexander Hennig. Am Nachmittag kam er dann in die JVA Waldeck, wo er auch die Osterfeiertage verbringen darf.

Ziemlich verdutzt hat Alexander H. gestern früh um kurz vor 9 Uhr unangemeldete Gäste in seine Wohnung in Sievershagen lassen müssen. Beamte von Polizei und Staatsanwaltschaft, Steuerfahndung und Landeskriminalamt standen mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür. Der 25 Jahre alte Rostocker soll seit März 2010 auf mehreren Internetseiten Tausende Kunden aus Deutschland und Österreich abgezockt, sie in sogenannte Abo-Fallen gelockt haben.

Das haben Kriminalbeamte und Staatsanwälte in fast einjähriger intensiver Ermittlungsarbeit herausgefunden. „Nun wollen wir die Beweise sichern“, sagt Einsatzleiter Holger Suckow, der in der Kriminalpolizeiinspektion in Rostock den Kontakt zu sieben Trupps hält, die gestern zeitgleich die Wohn- und Geschäftsräume von H. in Sievershagen, Bargeshagen, Kröpelin und Güstrow durchsuchen. 37 Beamte der Polizei, von Staatsanwaltschaft, Landeskriminalamt und Steuerfahndung sind im Einsatz. Zugleich werden auch in Thüringen, Brandenburg und Berlin Objekte durchsucht, von sechs weiteren Beschuldigten, die H. beim Programmieren der Seiten, als Kontengeber oder Mahnbriefverfasser geholfen haben sollen.

Quelle und vollständiger Bericht: Ostsee-Zeitung

Post von Toma-Inkasso gehört in den Müll

Kurz vor Ostern werden verdatterte Verbraucher in Nordrhein-Westfalen mit betrügerischen Zahlungsaufforderungen der Firma "Toma Inkasso" belästigt. In der Post aus Tschechien werden von den Empfängern 176,81 Euro für Erotik-Dienste am Telefon verlangt. Wer den Betrag nicht innerhalb von fünf Tagen unter Angabe eines dubiosen Aktenzeichens zahle, dem drohten "weitere Zwangsmaßnahmen (Mahnbescheid, Lohnpfändung, Mitteilung an die SCHUFA) seitens Toma Inkasso". Das Schreiben sei maschinell erstellt worden und ohne Unterschrift gültig.

Das ist purer Humbug. Mit der Drohung wird Betroffenen nur dreist und durchsichtig Angst gemacht, um sie zur Zahlung der verlangten Summe zu bewegen.

Ratsuchende können sich nicht erinnern, telefonische Erotik-Leistungen in Anspruch genommen zu haben. Auch ist Toma Inkasso entgegen der eigenen Behauptung auf der Firmen-Homepage kein Schufa-Mitglied und kann folglich keine negativen Einträge bei der Schufa veranlassen. Empfänger der Schreiben haben also nichts zu befürchten und können die dubiose Post von Toma Inkasso getrost in den Papierkorb befördern.

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

Betrüger verschicken unberechtigte Zahlungsaufforderungen

In den letzten Tagen kam es bei der Polizei im Emsland, aber auch in anderen Regionen in Deutschland, verstärkt zu Anzeigen verunsicherter Bürger. Hintergrund sind Briefe, in denen sich Zahlungsaufforderungen einer Inkassofirma befanden. Angeblich sollen telefonisch kostenpflichtige Erotik-Dienstleistungen in Anspruch genommen worden sein, was nicht den Tatsachen entsprach. Es handelt sich nachweislich um unberechtigte Forderungen.

Die Polizei rät allen Bürgern auf keinen Fall diese Überweisungen durchzuführen, da es sich um betrügerische Anschreiben handelt.

Quelle: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

Vorsicht einer Autokäuferin bringt Betrüger in U-Haft

Beinahe wäre eine 49-jährige Frau auf einen Betrug reingefallen. Auf einer Internet-Plattform war sie am 29.03.2012 auf einen nur einen Monat alten PKW aufmerksam geworden, der zu einem günstigen Preis angeboten wurde. Bereits am nächsten Tag schloss sie mit dem Verkäufer, der angeblich aus Düsseldorf kam, einen Vertrag ab und leistete eine Anzahlung auf das Auto. Bei eigenen Recherchen im Internet musste sie aber feststellen, dass der Düsseldorfer das Auto weiterhin zum Verkauf anbot.

Daraufhin wandte sich die Frau an die Polizei. Diese stellte schnell fest, dass es sich bei dem vermeintlichen Düsseldorfer um einen bereits polizeibekannten Verdächtigen handelte, der bereits mehrfach unter falschen Namen Betrügereien begangen hatte. Die Kriminalbeamten des zuständigen Kommissariates konnten dann auch mit Hilfe ihrer italienischen Kollegen ermitteln, dass der angebotene Ford ursprünglich in Italien zugelassen wurde. Mit gefälschten Unterlagen war es dem Betrüger gelungen, für das Fahrzeug eine neue deutsche Zulassung auf einen seiner falschen Namen zu ergaunern.

Als der angebliche Düsseldorfer dann am 02.04.2012 das Auto, das in Wahrheit Eigentum einer italienischen Mietwagen-Firma ist, an die Eitorferin übergeben wollte, schnappte die Falle zu. Durch die Kriminalbeamten des Betrugskommissariates wurde der Betrüger festgenommen. Das Auto stellten die Beamten sicher, um es an den rechtmäßigen Eigentümer auszuhändigen. Der 50-jährige Tatverdächtige, der ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist, wurde dem Richter vorgeführt, der gegen ihn die Untersuchungshaft anordnete.

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis