05.12.13

Polizei warnt vor Anrufen mit angeblicher Notrufnummer 110

Mit einer relativ neuen Betrugsmasche versuchten Trickbetrüger gestern, eine 81 Jahre alte Frau in Bremen um ihr Erspartes zu bringen. Am späten Abend klingelte das Telefon der 81-Jährigen. Auf dem Display des Telefons erschien die Notrufnummer 110 der Polizei. Nur aus diesem Grund nahm sie den Hörer ab. Es meldete sich ein Mann, der sich als Polizist ausgab und vor angeblichen Einbrechern in der Nachbarschaft warnte. Anschließend wollte der Anrufer wissen, ob die Frau alleine im Haus und im Besitz von Wertgegenständen sei. Weiter bot der angebliche Polizist ihr nun Polizeischutz an, was die ältere Dame jedoch ablehnte. Danach wurde das Telefonat beendet.

Da der 81-Jährigen jedoch Zweifel kamen, rief sie bei den Notrufsprechern der Polizei an. Dort konnte schnell geklärt werden, dass es sich bei dem Anruf mit dem angeblichen Notruf 110 um einen neue Betrugsmasche handelte. Bei dem sog. ‚ID-Spoofing' wird die sichtbare Rufnummer technisch derart verändert, dass der Anschein eines berechtigten Anrufers oder einer bekannten Institution vorgetäuscht wird.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche! Die Notrufnummer der Polizei wird nie sichtbar bei Anrufen übertragen. Die Polizei rät, keine derartigen Telefonate anzunehmen bzw. sofort wieder aufzulegen.

Quelle: Polizei Bremen

Kaffeefahrt-Betrüger erwischt

Die ganz große Abzocke hatte ein Veranstalter berüchtigter Kaffeefahrten vergangene Woche in Straubenhardt geplant. Es sollten Gewinne verteilt werden, stattdessen wurden Reisen verkauft. Scheinbar zumindest. Das bestätigt Polizei-Sprecher Frank Otruba auf Anfrage der Pforzheimer Zeitung. Der Organisator dieser Betrugsfalls konnte zwar flüchten, doch letztlich ohne Erfolg. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Pforzheimer Zeitung

Bei Anruf Betrug: Computer als Geisel genommen

Dubiose Begegnung am Telefon: Ein Hagener staunte nicht schlecht, als er eines Nachmittags einen Anruf aus dem fernen Kalifornien erhielt. Der Unbekannte bot dem Hagener an, ihm bei der Behebung seiner Computerprobleme zu helfen, die wenige Stunden zuvor aufgetreten waren.

Am Vormittag hatte der Hagener vergeblich versucht, am heimischen PC ins Internet zu kommen. Doch jedes Mal wenn er den Browser öffnete, erschien eine Seite, die ihm lediglich mitteilte, dass aufgrund von Fehlern eine Verbindung ins Internet nicht möglich sei. Er fand keinen Hinweis, wo die Fehlerquelle zu suchen, geschweige denn, wie der Schaden zu beheben sei. Was fast noch schlimmer war: Diese Seite ließ sich auch nicht schließen. Stattdessen musste er den Computer vollständig herunterfahren. ...

Quelle und vollständiger Bericht: NOZ - Neue Osnabrücker Zeitung

Polizei warnt vor falschen Polizisten

Ein argloses Rentnerehepaar wurde gestern in Dortmund Opfer von dreisten Betrügern, die sich als Polizisten ausgaben. Unter dem Vorwand man sei von der Kriminalpolizei, erschlich sich ein ein bislang unbekannter Täter den Zutritt zu der Wohnung eine Rentnerehepaars. Hierbei entwendete der Täter Bargeld und Schmuck der arglosen Senioren. Kurz bevor der unbekannte Mann vor der Tür der Geschädigten stand, hatte eine angebliche Kripobeamtin den Besuch ihres "Kollegen" angekündigt.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei:" Seien sie immer skeptisch wenn Fremde vor ihrer Haustür stehen und um Einlass bitten. Lassen sie sich bei anlasslosen Anrufen von "Beamten" deren Namen und Amtsbezeichnung geben und rufen sie umgehend in der betreffenden Behörde / bei der Polizei zurück und erkundigen sich nach dem Zweck des "Besuches". Im Zweifel rufen sie immer den kostenlosen Notruf der Polizei 110 an!!

Quelle: Polizei Dortmund

Anklage wegen Vorkasse-Betrug mit Fake-Shops

Schon die Web-Adressen klangen nach einem Schnäppchenparadies: „kaufen-leichtgemacht.com“, „billig-shopping.de“ oder „electrohandel-discount.com“ – so hießen einige von insgesamt drei Dutzend Internet-Shops, die ein 33-jähriger Deutsch-Franzose ab Oktober 2011 aufgemacht hatte. ...

Mehr als 1600 Kunden kauften in den attraktiven Online-Shops ein. Auf die bestellte Ware warten sie allerdings heute noch: Die Internet-Shops existierten gar nicht, sondern dienten nur dazu, Vorauszahlungen von Kaufinteressenten zu kassieren. Seit Montag muss sich der 33-jährige Betreiber gemeinsam mit zwei Mitangeklagten wegen gewerbsmäßigen Betruges vor dem Landgericht Göttingen verantworten.

Der Staatsanwalt brauchte fast eine Dreiviertelstunde, bis er alle Anklagevorwürfe verlesen hatte. Der 33-Jährige Hauptangeklagte ist wegen 451 Straftaten angeklagt, die beiden mutmaßlichen Komplizen wegen 166 beziehungsweise 174 Taten. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Göttinger Tageblatt