12.04.11

WISO ermittelt: Teurer Schlüsseldienst

Die Tür fällt ins Schloss und kein Ersatzschlüssel weit und breit. Da hilft nur der Schlüsseldienst. Doch Vorsicht: Manche Schlüsseldienste nutzen die Notlage der Kunden aus.

Quelle: ZDF - Wiso

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Handwerkskammer warnt vor „Branchenbuch-Abzockern“

In letzter Zeit sind sie wieder unterwegs, die "Branchenbuch-Abzocker". In einem Interview beschreibt Dr. Dorothée Hofer, Juristin bei der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, die Maschen der Abzocker und gibt Tipps für die weitere Vorgehensweise. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Handwerkskammer Mannheim

11.04.11

Das ganze Leben ist Besch... ein Quiz!

Planet49 – den Verbraucherzentralen kein unbekanntes Unternehmen - betreibt seit kurzem ein dubioses Quiz.

Es wird im Internet unter www.champions-quiz.de beworben. Hier kann man sich zunächst seinen zukünftigen Gewinn, nämlich ein Apple-Produkt wie z. B. das iPhone4 oder das iPad, aussuchen. Danach nur noch schnell die eigene Handynummer eingeben, um per SMS den Zugangscode für die Quizfragen zu bekommen.

Und hier ist auch schon der Haken an der Sache: Mit Eingabe der eigenen Handynummer geht man nach Auffassung des Kleingedruckten einen Vertrag ein, der monatlich mit € 4,99 auf der Handyrechnung zu Buche schlägt und sich automatisch verlängert.

In solchen Fällen ist es grundsätzlich zu keinem Vertragsschluss gekommen. Der im so genannten Kleingedruckten versteckte Preishinweis genügt nicht den Anforderungen der Preisangabenverordnung und wird somit nicht Vertragsbestandteil. Zudem hat erst jüngst das Amtsgericht Frankfurt am Main entschieden, dass eine versteckte Preisklausel überraschend sein kann und somit oftmals nicht Vertragsbestandteil wird.

Die Verbraucher haben also rein rechtlich gesehen gute Argumente auf ihrer Seite, diese Forderung nicht zahlen zu müssen.

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

10.04.11

Kaffeefahrt statt Schiffstaufe, Polizei warnt

Mit einer neuen Masche und Gewinnversprechungen versuchen derzeit Geschäftsleute, Kunden für Kaffeefahrten zu gewinnen und sie um ihr Geld zu bringen. Verbraucherzentrale und Polizei warnen aber vor der „Einladung zur Taufe der MS Queensburry“.

Einige Schreiben mit vollmundigen Präsent- und Gewinnversprechen sind in den vergangenen Tagen in viele Haushalte der Region geflatterte – natürlich von Kapitän Knut Larsson höchstpersönlich und einem Veranstalter, von dem es keine Absendeadresse oder Telefonnummer auf der Einladung gibt. ...

... Bei dem aktuellen Werbungsversuch gibt es als Absender nur den „Veranstaltungsservice der MS Queensburry und der MS Pearl“ und als Unterzeichner einen Kapitän Knut Larsson. Kontaktdaten sind nicht angegeben, was wenig vertrauenserweckend ist. ...

Vor gut einem Monat hatte der Veranstalter diese Masche offenbar auch im Lahn-Dill-Kreis in Hessen ausprobiert. Dort hat sogar der Fachdienst für Ordnungs- und Gewerberecht der Kreisverwaltung eine Warnung davor im Internet veröffentlicht: „Alle Formulierungs- und Gestaltungstricks in derartigen Schummelbriefen dienen nur dem Zweck, möglichst viele Leute in die Busse zu bekommen und dann abzuzocken. Viele Verbraucher, die sich für hart gesotten hielten, sind dann doch hereingefallen.“ Und weiter: „Nach den uns vorliegenden Teilnehmerberichten kommt es in den Verkaufsveranstaltungen regelmäßig zu weiteren Täuschungshandlungen und auch zu Betrügereien, insbesondere mit gesundheitsbezogenen Produkten.“. ...

Quelle und vollständiger Bericht: die-mark-online

08.04.11

Internationaler Arzneimittelschmuggel in großem Stil aufgedeckt

Umfangreiche Durchsuchungen auch in Deutschland

Das Geschäft mit gefälschten und illegal eingeführten Arzneimitteln - insbesondere Potenzmitteln und Schlankheitspräparaten - boomt. So verzeichnete die Zollfahndung im Jahre 2010 mit mehr als fünf Millionen sichergestellten Medikamenten erneut ein Rekordergebnis.

Der Staatsanwaltschaft Potsdam und dem Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg ist in einem umfangreichen Ermittlungsverfahren ein schwerer Schlag gegen ein international tätiges Netzwerk gelungen, welches sich auf das Angebot und den Vertrieb illegaler Arzneimittel über das Internet konzentrierte.
Dieses Netzwerk, welches die Ermittler zu einem der größten auf internationaler Ebene zählen, hat vor allem den illegalen Handel mit gefälschten Potenzmitteln der Marken "Viagra", "Cialis" und "Levitra" organisiert.

In der vergangenen Woche wurden umfangreiche Durchsuchungen in Deutschland und der Tschechischen Republik durchgeführt und gegen sieben Haupttäter Haftbefehle vollzogen. Zeitgleich fanden strafprozessuale Maßnahmen auch in anderen europäischen Ländern statt.

Insgesamt durchsuchten etwa 300 Zollfahnder sowie mehrere Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft Potsdam insgesamt über 60 Objekte, alleine 40 davon in Deutschland.
Das Netzwerk belieferte hauptsächlich Kunden im deutschsprachigen Raum; der Vertrieb erfolgte vor allem von der Tschechischen Republik und von Deutschland aus mit eigens dafür gegründeten Firmen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden die per Internet bestellten Warenmengen in neutral verpackten und mit gefälschten Absendern versehenen Briefsendungen per Post bzw. Kurierdienst an die Besteller ausgeliefert. Der vorherige Transport aus der Tschechischen Republik nach Deutschland erfolgte vor allem durch kleinere Transportunternehmen.

Um die tatsächlichen Zahlungsempfänger zu verschleiern, organisierten die Täter ein weltweit verzweigtes Netzwerk von Briefkastenfirmen.

Die gesamte Abwicklung von der Kundenaquise über die Bestellung bis zur Bezahlung erfolgte über das Internet - mit einem außerordentlichen Organisationsgrad. So wurden bandeneigene Webmaster nur für die Anwerbung neuer Kunden tätig. Zudem versprach die Organisation den potenziellen Käufern "Diskrete Abwicklung durch Versand aus dem Inland - ohne Zollprobleme".

Bei der Durchsuchungsaktion stellten die Ermittler neben Arzneimitteln und umfangreichen Datenmengen auch Bargeldbeträge unterschiedlicher Währungen sowie Vermögenswerte, wie hochwertige Fahrzeuge und Unterhaltungselektronik, sicher.

Die Auswertung der umfangreichen Beweismittel dauert an. Daneben laufen weitere Ermittlungs und Fahndungsmaßnahmen. Aufgrund dessen können über diese Pressemitteilung hinaus derzeit keine weiteren Details bekanntgegeben werden.

Quelle: Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg

Auch wenn das Zollfahndungsamt zur Zeit keine weiteren Details bekannt gibt, gibt es in der Welt einen Bericht, welcher trotzdem einige zusätzliche Informationen beinhaltet.

Alle Beschuldigten sind unter Kennern der Online-Szene von Abofallen-Betreibern, Abmahnbetrügern und Spam-Versendern keine Unbekannten. 3cats media corp etwa residiert zwar laut Webseitenimpressum im mittelamerikanischen Zwergstaat Belize, betreibt jedoch mehr als 600 deutschsprachige Webseiten. Die werben nicht nur für die Viagra-Shops, sondern locken leichtgläubige Surfer mittels Preisausschreiben samt teuren versteckten Abos oder Umfragen in die Falle. Beschuldigte wie Dr. Matthias M. (Anm.: Mönch) sind seit Jahren im Netz unterwegs und bombardieren ihre Opfer mit Spammails und unwirksamen Abmahnungen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: WELT ONLINE