30.07.11

Änderungen beim Frankfurter Kreisel

Vor wenigen Tagen hatten wir gerade über die neue Werbestrategie für das Abzockportal Outlets.de des Frankfurter Kreisels berichtet. Ein weiterer Hinweis auf strukturelle Veränderungen ist bei dem Betreiber von Abzocknews.de eingegangen.

Sehr geehrter Herr Fuchs, bei Recherchen zur DIG bin ich heute auf Ihre Seite gestoßen. Ich darf ihnen mitteilen, dass die DIG nun das Inkasso für melango übernommen hat. Außerdem hat die Geschäftsführerin der DIG nun einen neuen Namen: Réka Franko. Scheinbar hat sie den bereits einschlägig bekannten Herrn Tomas Franko von der "RA Gesellschaft für Zahlungsmanagement GmbH" verheiratet. Herr Franko scheint sich im übrigen hinsichtlich der Schreibweise seines Namens nicht so ganz sicher zu sein: Für die Icontent GmbH wird er im Handelsregister Tomás Franco geschrieben, für die R(A)Z Tomas Franko. Die Geburtsdaten stimmen aber immer überein.

Mit freundlichen Grüßen

Quelle: Abzocknews

Die Geschäftsführerin der DIG Deutsche Internetinkasso GmbH hieß zuvor Réka Lengyel.

Veränderungen

18.11.2010

Mainsee 692. V V GmbH, Frankfurt am Main, Mainzer Landstr. 47, 60329 Frankfurt am Main. Die Gesellschafterversammlung vom 29.09.2010 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages, insbesondere die Änderung in den §§ 1 (Firma).
und 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Neue Firma: DIG Deutsche Internetinkasso GmbH. Geschäftsanschrift: Mannheimer Str. 97, 60327 Frankfurt am Main. Neuer Gegenstand: Speicherung, Übermittlung und Nutzung von bonitätsrelevanten personenbezogenen Daten sowie die Beratung bei der Erstellung von Systemlösungen für das Risikomanagement sowie deren Vertrieb und die Einziehung fremder oder zum Zwecke der Einziehung auf fremde Rechnung abgetretener Forderungen als Rechtsdienstleistung gemäss § 10 Abs.1 Ziffer 1 Rechtdienstleistungsgesetz und die Einziehung von Forderungen verbundener Unternehmen im Sinne von § 15 AktG als erlaubnisfreie Tätigkeit gemäss § 2 Abs. 3 Ziffer 6 Rechtsdienstleistungsgesetz sowie die Beteiligung an derartigen Unternehmen und die Unternehmensberatung von Inkassounternehmen. Nicht mehr Geschäftsführerin: H., A., Wesseling, *02.11.1975. Bestellt als Geschäftsführerin: Lengyel, Réka, Bad Homburg v. d. Höhe, *11.12.1984, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Im April wurde die Geschäftsführung dann an Michael Burat und Robert Adamca übertragen.

Veränderungen

20.04.2011

DIG Deutsche Internetinkasso GmbH, Frankfurt am Main, Mannheimer Str. 97, 60327 Frankfurt am Main. Einzelprokura: Adamca, Robert, Bad Homburg, *10.06.1983; Burat, Michael, Ulrichstein, *23.01.1975.

Doch nur drei Monate später war schon wieder Réka als Verantwortliche im Handelsregister eingetragen. Diesmal aber mit einem anderen Nachnamen. Anscheinend hat sie in der Zwischenzeit geheiratet, denn jetzt heisst sie ebenso Franko wie der ehemalige Geschäftsführer der IContent GmbH, Tomas Franko.

Veränderungen

21.07.2011

DIG Deutsche Internetinkasso GmbH, Frankfurt am Main, Mannheimer Str. 97, 60327 Frankfurt am Main. Personenbezogene Daten geändert, nun: Geschäftsführerin: Franko, Réka, Bad Homburg v. d. Höhe, *11.12.1984, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die im Handelsregister veröffentlichten Geburtsdaten von Frau Franko bzw. Lengyel sind ein eindeutiger Indiz, so daß keine Zweifel aufkommen, es könne sich um zwei verschiedene Identitäten handeln. Außerdem passt es sehr gut ins Bild, dass sich auch in der Geschäftsführung der IContent GmbH ein Wechsel ergeben hat. Wenn auch nur im Impressum von z.B. Outlets.de.

Während laut Impressum jetzt mit Michael Burat der Pate des Frankfurter Kreisels die Fäden in der Hand hält, sieht es im Handelsregister des AG Offenbach zur Zeit anders aus. Eine diesbezügliche Änderung wurde dort bisher nicht veröffentlicht.

Zu unserem Bericht über den Kundenfang via Adwords als Vorbereitung zur Werbeoffensive auf Google hatten wir ja schon ausführlich berichtet. Ergänzend noch der Hinweis auf eine fleissige Biene, welche sich die Mühe machte und eine Menge Landigpages für Outlets.de im Forum von autosec4u aufgelistet hat.

Trickbetrug mit Ukash-Karten

Mit Ukash-Karten kann man anonym im Internet bezahlen, denn hierbei muss man keine Bankverbindung angeben. Doch Vorsicht: Das machen sich aber auch Trickbetrüger zu Nutze!

Quelle: MDR - hier ab vier

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Mainzer Erotik-Unternehmer wegen Steuerhinterziehung angeklagt

Der Mainzer Medienunternehmer Tobias Huch muss sich wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. Die für Wirtschaftsstrafsachen zuständige Staatsanwaltschaft Koblenz beziffert den Gesamtschaden, den der 29-Jährige mit zwei Angeklagten aus der Schweiz verursacht haben soll, auf rund eine Million Euro.

... handelt es sich bei der Firma um den Erotik-Anbieter „Cupido Entertainment AG“ mit Sitz in Frauenfeld (Kanton Thurgau), die am 11. März 2011 Konkurs anmeldete. Tobias Huch ist Geschäftsführer der Firmen Huch Medien GmbH und Resisto IT GmbH. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Allgemeine Zeitung

Online-Banking: Betrug im Netz

Betrug bei Online-Bankgeschäften steigt drastisch an. Nach Schätzungen könnten Kriminelle im letzten Jahr rund 17 Millionen Euro erbeuten. Nirgendwo sonst steigt die Kriminalität so sehr an. Und die Täter sind den Opfern dabei immer einen technischen Schritt voraus.

Internetbetrüger haben zugeschlagen. Ihre Methoden werden immer raffinierter. Sie schleusen über Anhänge in E-Mails und über gefälschte Seiten im Netz Programme ein, die fremde Computer ausspionieren.

Quelle: SWR - Marktcheck

Quelle: Youtube - scamnewsTV

29.07.11

Steger Inkasso: Phantomfirma droht mit falschem Urteil

Seit einigen Tagen kursieren Schreiben einer Phantomfirma, welche unter dem Namen Steger Inkasso GmbH zahlreiche User verunsichern. Die Betroffenen sollen sich angeblich auf einem Portal angemeldet haben und dadurch einen Vertrag mit der Premium Media Solutions AG auf der Seite www.nackte-teenies.net eingegangen sein. Damit die Angeschrieben möglichst schnell zur Zahlung bewegt werden, wird ein hoher Druck aufgebaut. In den Mahnungen wird gleichzeitig auf das Urteil von einem Hessener Oberlandesgericht mit dem Aktenzeichen: 8 V 247/10 hingewiesen.

Das Wichtigste vorab: Ruhe bewahren und sich nicht einschüchtern lassen. Auf keinen Fall eine Zahlung vornehmen, denn damit würden Sie nur eine dreiste Betrügerbande unterstützen. Wer im Internet nach Steger Inkasso GmbH und dem Aktenzeichen des vermeintlichen Urteils sucht, findet nur Treffer zu Presseportalen, auf denen die Gauner eine selbst erstellte Mitteilung veröffentlicht haben. Den vermeintlichen Kunden soll suggeriert werden, sie hätten einen gültigen Vertrag abgeschlossen.

Gültiger Vertrag bei der Premium Media Solutions AG, Betreiber Steger Inkasso GmbH

Nachdem nun erstmals ein Gericht höherer Instanz, namentlich das Oberlandesgericht Hessen, in seinem Urteil AZ 8 V 247/10 die Wirksamkeit der Verträge der Premium Media Solutions auf der Seite www.nackte-teenies.net (Betreiber der Forderung ist die Steger Inkasso GmbH) in der aktuellen Fassung eindeutig bestätigt hat, ...

Quelle: mittelstandcafe.de

Nur nicht ängstlich werden, denn auch das gehört zu der groß angelegten Betrugsmasche. Das Urteil ist ein plumpe Fälschung. In Hessen gibt es zwar das Oberlandesgericht Frankfurt am Main, aber kein Oberlandesgericht Hessen. Auch das Aktenzeichen 8 V 247/10 ist ein Fake, denn das Registerzeichen V wird ausschließlich für das Erbrechtsregister verwendet. Doch warum sollte man sich davon einschüchtern lassen, wenn doch die im Schreiben genannten Firmen überhaupt nicht existieren? Im gesamten deutschsprachigen Raum gibt es weder eine Premium Media Solutions AG noch eine Steger Inkasso GmbH. In keinem der in Frage kommenden Handelsregister können diese angeblichen Unternehmen gefunden werden.

Dann sehen wir uns mal die Zusammenhänge etwas genauer an. Da wäre zunächst einmal die umstrittene Domain nackte-teenies.net, welche anonym auf eine chinesische Treuhänderin registriert wurde. Gehostet wird die Webseite in der Türkei unter der IP 95.0.239.178. Auf der gleichen IP finden sich ausser nackte-teenies.net noch die folgenden Domains:

  • *.fotze24.net
  • *.jennys-erste-stripversuche.net
  • *.mein-jugendtraum.net
  • frag-einen-anwalt.net
  • jennys-erste-stripversuche.net
  • mail.fotze24.net
  • mail.mein-jugendtraum.net
  • mein-jugendtraum.net
  • steger-inkasso.ch

Voila, da ist ja auch die vermeintliche Firmendomain steger-inkasso.ch. Auch diese Webseite haben wir in Augenschein genommen. Besonders das Impressum ist sehr merkwürdig, denn es beinhaltet gleich mehrere falsche Angaben.

Von der Anschrift mal ganz abgesehen, richten wir unseren Blick etwas tiefer auf die dort angegebenen Nummern. Die vermeintliche Registernummer entspricht der eines deutschen Amtsgerichts. Die Stadt Zug liegt aber in der Schweiz und dort werden die Firmen vom Registeramt verwaltet. Auch die Umsatzsteuer-ID ist falsch, denn sie hat das Format einer (nicht vergebenen) Registernummer für Schweizer Firmen. Laut Impressum soll es sich bei der Steger Inkasso GmbH um ein Registriertes Inkassounternehmen gem. § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RDG handeln. Schon wieder eine Lüge. Im Rechtsdienstleistungsregister ist jedenfalls keine Firma mit dem Namen Steger Inkasso GmbH verzeichnet. Bleibt abschließend noch ein Blick in das Whois der Domain steger-inkasso.ch.

Na, prima, da haben wir mit Tekin Karaboga und der Digital Gateway Network Webtasarim ja den Domaininhaber für dieser Betrügerbande. Anscheinend handelt es sich hier ausnahmsweise mal um eine reale Person. Ganz im Gegenteil zu den angeblichen Rechtsanwälten, welche auf der Webseite steger-inkasso.ch im Impressum namentlich mit Bild erwähnt werden.

Nachtrag: 30.07.2011

Auf dem Server von steger-inkasso.ch liegt auch die Domain frag-einen-anwalt.net. Auf der Webseite wurde ein gefälschtes Forum aufgebaut, welches nur der Verunsicherung der Opfer dieser betrügerischen Masche dient. Der Domainname erinnert zunächst an das seröse Anwaltsportal frag-einen-anwalt.de uns soll ganz offensichtlich damit verwechselt werden. Den Unterschied macht zunächst nur die Domainendung aus. Doch bei einem Vergleich der beiden Foren kann recht schnell zwischen Original und Fälschung unterschieden werden.

Ein User hat sich bei dem falschen Portal angemeldet und hat daraufhin eine Aktivierungsmail für die Registrierung erhalten. Die Kopfdaten dieser Email offenbaren weitere Indizien für das dreiste Vorgehen dieser Bande.

Die interessante Schlußfolgerung des Users finden Sie im Forum echte-abzocke.de. Ergänzend nur so viel: Die Emailadresse des Absenders lautet Steger777@hotmail.com. Es handelt sich um einen Freemailer, bei dem man sich auch mit falschen Daten anmelden kann. Ob ein Herr Steger eine real existierende Person ist, darf also durchaus bezweifelt werden.

Warnung vor unseriösem Gewinnspiel

Die Konsumentenschutzabteilung des Landes warnt wieder einmal vor einem unseriösen Gewinnspiel. Versprochen werden hohe Geld- und Sachpreise, die Gewinnübergabe entpuppt sich aber als Werbefahrt.

Laut Konsumentschutzabteilung entpuppt sich die angekündigte VIP-Gewinnfeier als Werbefahrt, bei der fragwürdige Produkte angeboten werden ...

... So sei einer Konsumentin angedroht worden, dass sie für ihre Rückfahrt vom Veranstaltungsort selbst aufkommen müsse, sollte sie sich weigern, am Verkauf teilzunehmen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: ORF.at

Dreister Betrüger droht mit TV-Team

Diese Betrugsmasche ist besonders dreist: Ein Anrufer hat einer Frau von der Platte Heide gedroht, sie mit einem Fernsehteam zu besuchen und vor der Nachbarschaft bloß zu stellen, sollte sie 1 800 Euro nicht bezahlen.

Am Vortag hatte die 61-Jährige bereits mehrere Anrufe von einer Telefonnummer mit Bremer Vorwahl auf ihrem Apparat gehabt. Dann klingelte das Telefon wieder. „Der Anrufer nannte sich Thomas Becker“, sagt die WP-Leserin. „Er sagte, er habe mich vorgewarnt, ich solle das Geld jetzt sofort bezahlen.“

Als sie verneinte, da sie dem Mann kein Geld schulde, drohte er damit, in wenigen Minuten mit einem Kamerateam eines deutschen Fernsehsenders vor ihrer Haustür zu stehen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Der Westen

Betrüger sorgen mit Energiegewinnspiel für Aufregung im Burgenland

In den vergangenen Tagen wurde die Postwurfsendung an hunderte Haushalte verschickt. Neben 7500 Euro wurden auch Elektro-Fahrräder im Wert von 1500 Euro als Gewinn angepriesen. Dubioserweise scheinen sich diese dann bei der tatsächlichen Verlosung in Luft aufzulösen. Wie bei tausenden anderen unseriösen Gewinnspielen wird den Teilnehmern auch hier vorgegaukelt, dass man Gewinner ist.

In Wirklichkeit bekommt man qualitativ fragwürdige Produkte im Rahmen einer Werbefahrt in die Hand gedrückt. "Hier wird wieder einmal versucht, mit unseriösen Methoden gutgläubige Menschen auf unnötige Verkaufsveranstaltungen zu karren", warnt Konsumentenschutz-Landesrätin Verena Dunst, SPÖ. Dort würden die Kunden dann zu Kaufabschlüssen genötigt.

Dunst rät dringend ab, an diesen undurchsichtigen "Kaffeefahrten" teilzunehmen. Denn die versprochenen Hauptgewinne seien lediglich als Lockmittel gedacht. Diese Veranstaltungen, die teilweise auch in Ungarn stattfinden, sollte man meiden.

Quelle: kurier.at

Warnmeldung: Betrüger setzt Schmuckkäufer unter Druck

Von einer Frau in Braunschweig wollte ein Mann 1.700 Euro haben, weil sie Schmuck in der Türkei gekauft hatte. Andernfalls wären nachträglich Zollgebühren in Höhe von 3.700 Euro fällig, drohte der Anrufer der 69-Jährigen am Telefon. Tatsächlich hatte sich die Frau während eines Urlaubs in Antalya vor neun Jahren eine goldene Kette und einen Ring zugelegt. Offensichtlich ist der Anrufer jetzt im Besitz einer alten Kundenkartei des Juweliers in der Türkei, setzt mit den legitim gemachten Geschäftsaufzeichnungen auf diese Weise ehemalige Käufer unter Druck und versucht, Beute zu machen.

Die Rentnerin ließ sich nicht einschüchtern und holte sich Rat beim deutschen Zoll. Anschließend erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Die Ermittler schließen nicht aus, dass weitere ehemalige Kunden aus Braunschweig auf der Liste des Ganoven stehen.

Quelle: Polizei Braunschweig

28.07.11

Deutsche Zentral Inkasso und das Provinzurteil

Zahlreiche Verbraucher kommen derzeit aufgeregt in die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein mit Post von der Deutschen Zentral Inkasso und einem einschüchternden Anhang.
Im Grunde geht es mal wieder um Internetabofallen und das Eintreiben der hierfür in Rechnung gestellten Kosten. Doch dieses Mal befindet sich im Anhang zu dem Inkassoschreiben ein Urteil (AZ.: 58 C 6/10 (70)) des Amtsgerichtes Langen (ein kleiner Ort südlich von Frankfurt a. M.), das die Adressaten stark verunsichert. Hier wurde ein Verbraucher dazu verurteilt, die Kosten für das Abo zu zahlen.

Auch hier heißt es, Ruhe bewahren. Zum einen gibt es bereits eine Vielzahl von Urteilen, die weitaus ausführlicher und juristisch präziser das Gegenteil besagen. ...

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Alexander Hennig mit neuer Firma auf Kundenfang

Für die Abofallen downloadtransfer.de und Hypersoftware.de gibt es jetzt das Nachfolgeportal premiumdownloaden.de. Neu ist auch die Firma Miranavo Content Plus mit der Alexander Hennig die Abzockseite betreibt. Die späteren Opfer werden durch Updates von Programmen und Tools in die Falle gelockt. Die Startseite mit dem deutlich sichtbaren Kostenhinweis werden sie wohl erst wahrnehmen, nachdem sie eine Rechnung erhalten haben. Aus der Rechnung geht hervor, dass die unfreiwilligen Kunden sich über eine Unterseite des Portals registriert haben.

... Sie haben sich auf der Seite www.premiumdownloaden.de/download/1/ angemeldet und erhalten dafür ein Jahr Zugang zu den Inhalten. ...

Die Ziffernangabe am Ende des Links weist auf das Programm, für welches man sich registriert hat. In dem Beispiel aus der Rechnung ist das OpenOffice. Weitere Nummern für die zur Verfügung stehenden Projekt sind u.a.:

1     — OpenOffice
11   — CCleaner
14   — Google Chrome
134 — Dr.Hardware

Auf den Unterseiten des Portals premiumdownloaden.de ist ein Preishinweis nur im Kleingedruckten eines Textblocks versteckt. Aber durch das Layout des Eingabeformulars wird der Blick davon abgelenkt, so daß viele Besucher der Seite diesen Preis wohl übersehen werden.

Beim Aufruf des Impressums wird ersichtlich, daß der dreiste Abzocker Alexander Hennig mit dem neuen Firmennamen Miranavo Content Plus weiterhin sein Unwesen treibt.

Doch auch dieser Firmenname ist nichts als Schall und Rauch, denn angegeben sind im Impressum nur eine Steuernummer und die Umsatzsteuer-ID. Weil die Miranavo Content Plus genauso wenig im Handelsregister eingetragen ist wie schon zuvor die diversen Firmen des Alexander Hennig, welche er unter Bezeichnungen betrieb wie:

  • AHTL Webservices
  • iConnect Entertainment
  • Jacoona Websystems

Zur Zeit betreibt Alexander Hennig mit der Miranavo Content Plus noch weitere Domains, welche teilweise nur als Weiterleitung zum eigentlichen Abzockportal dienen.

  • premiumdownloaden.de
  • jackloads.de
  • premium-online-support.de
  • miranavo.de

Unverändert geblieben sind degegen die Tipps für die Opfer dieser frechen Abzocke. Wenn Sie unberechtigterweise eine Rechnung oder Mahnung erhalten haben, ist es erstmal wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht einschüchtern zu lassen. Auch wenn versucht wird, Sie mit wüsten Drohungen zur Zahlung zu nötigen, ignorieren Sie die Schreiben und zahlen sie nicht.

27.07.11

Warnung der Polizei vor Betrug durch Gewinnversprechungen

Im öfter versuchen Betrüger, mit einer Gewinnbenachrichtigung an das Geld von ahnungslosen Bürgerinnen und Bürgern zu kommen. Im nachgenannten Fall entstand für das Opfer ein Schaden in Höhe von über 10.000 Euro.

In der Zeit zwischen Anfang und Mitte Juli 2011 erhielt eine 71-jährige Seniorin aus Erlangen einen Anruf eines angeblichen Rechtsanwaltes. Dieser teilte ihr mit, dass sie mittels eines Zufallsgenerators aus Preisrätselteilnehmern ausgewählt wurde und nun Gewinnerin von 75.000 Euro wäre. Wie in allen Fällen erhalte sie das Geld allerdings nur, wenn sie eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1.400 Euro zahlen würde, was die Frau schließlich auch tat.

Aufgrund von stetig neu auftretenden Schwierigkeiten wurden über erneute Anrufe weitere Summen gefordert. Diese sollten bei Gewinnauszahlung mit zurückerstattet werden. Nachdem die Geschädigte nach mehrmaligen Zahlungen weitere Überweisungen unterließ, gab sich der angebliche Rechtsanwalt schließlich als verdeckter polizeilicher Ermittler aus, der die Bande von Betrügern überführen wollte. Hierzu wäre es allerdings notwendig, weitere Überweisungen vorzunehmen, um den Hintermännern auf die Schliche zu kommen. Die Seniorin wollte natürlich behilflich sein und überwies weiteres Geld. Erst aufgrund eines guten Einflusses einer Bekannten erstattete die 71-Jährige Anzeige. Zwischenzeitlich waren über 10.000 Euro an die Betrüger überwiesen worden.

Wie in diesem Fall gibt es im gesamten Bundesgebiet immer wieder Bürger, deren Gutgläubigkeit ausgenutzt wird.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor Betrügerbanden, die vermeintliche Gewinnchancen vortäuschen. Es ist grundsätzlich nicht einleuchtend, warum in solchen Fällen Vorkasse zu leisten ist. Die Polizei rät deshalb bei Benachrichtigungen am Telefon, die Gespräche sofort zu beenden. Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern.

Sollten Sie trotz aller Vorsicht Opfer einer solchen Straftat geworden sein, so wenden Sie sich bei Verdacht eines Betruges an Ihre nächstgelegene Polizeidienststelle.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken

Mahnwelle der Deutschen Zentral Inkasso soll Zahlungsdruck erhöhen

Die Deutsche Zentral Inkasso GmbH mit Sitz in Berlin versendet derzeit Inkassoschreiben an Verbraucher, die Ende 2009 bzw. Anfang 2010 eine Dienstleistung der Premium Content GmbH in Anspruch genommen haben sollen. Behauptet wird, der betroffene Verbraucher habe auf der Internetseite my-downloads.de einen Dienstleistungsvertrag geschlossen und die daraus resultierende Grundforderung in Höhe von 96 Euro trotz Mahnungen nicht bezahlt. Zuzüglich Mahnkosten, Verzugszinsen sowie vorgerichtlichen Inkassogebühren und – auslagen wird seitens des Inkassobüros nunmehr die stolze Summe von fast 160 Euro verlangt. Bei weiterer Zahlungsverweigerung werde man die Forderung gerichtlich geltend machen und droht: "Durch eine solche Verurteilung entstehen Ihnen unverhältnismäßig hohe Kosten." Mit einer beigefügten Ratenzahlungsvereinbarung und einem Urteil des Amtsgerichtes Langen, welches übrigens als Einzelfallentscheidung keinesfalls die Zahlungspflicht für alle Verbraucher begründet, will man offensichtlich den "Zahlungswillen" der Betroffenen verstärken.

Das Inkassobüro versucht damit nach Auffassung der Verbrauchzentrale Sachsen-Anhalt e.V. ganz offensichtlich, den Druck auf die Verbraucher zu erhöhen, um diese zur Zahlung zu bewegen. Betroffene sollten sich von diesen Drohgebärden aber nicht beeindrucken lassen.

Wichtig zu wissen:
  • Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt nur durch übereinstimmende Willenserklärungen zu Inhalt, Laufzeit und Kosten des Vertrages zustande.
  • Anbieter muss Verbraucher über das gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsrecht ordnungsgemäß in Textform belehren.
  • Gespeicherte IP-Adressen stellen kein Beweis für Vertragsschluss dar.
  • Ein negativer Schufa - Eintrag ist nicht zulässig, wenn eine Forderung bestritten wurde. Betroffene sollten gegen unberechtigte Forderungen deshalb unbedingt nachweisbar Widerspruch einlegen.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

Geldeintreiber für unberechtigte Forderungen

Angeblich soll ein Herr H. Strom verbraucht haben, der aber schon seit 16 Jahren tot ist. Eine Verwechslung? Trotz Sterbeurkunde werden von "Infoscore" weiterhin Mahnungen verschickt.

Quelle: ZDF - WISO

Quelle: Youtube - derNetzIndianer

Der Zoll warnt vor Betrug mit vermeintlichem Autogewinn

Beim Zoll liegen zurzeit zahlreiche Anzeigen vermeintlicher Gewinner von Luxusautos vor. Die Gewinnmitteilung erfolgte für die im gesamten Bundesgebiet ansässigen Geschädigten auf dieselbe Vorgehensweise:

Die Betroffenen erhielten einen Anruf mit der Nachricht, sie hätten bei einem ausländischen Gewinnspiel ein Auto der Luxusklasse gewonnen. Um das Fahrzeug nun tatsächlich auch zu erhalten, sei die Vorauszahlung der erforderlichen Zollabgaben auf ein internationales Konto notwendig. Der Anrufer unterstrich die Glaubwürdigkeit der Zahlungsaufforderung durch die namentliche Benennung einer Ansprechpartnerin beim Zollamt Stuttgart. Diese Ansprechpartnerin existiert jedoch in Wirklichkeit genauso wenig wie der gewonnene Luxuswagen.
Einige der betroffenen "Gewinner" haben sogar bereits erste Zahlungen auf die Konten der Betrüger geleistet, jeweils mehrere Hundert Euro. Sie werden ihr Geld vermutlich nicht zurückbekommen.

Der Zoll warnt vor diesen Gewinnmitteilungen!
In allen Fällen handelt es sich hier um Betrug! Der Zoll bittet betroffene Bürgerinnen und Bürger, sich die Sachverhalte und eventuelle Kontaktdaten des Anrufers zu notieren und unmittelbar bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige zu erstatten. - Nur so können Sie sich, andere und Ihr Geld schützen!

Quelle: Zollkriminalamt

Die Masche mit der Kaffeefahrt

Mit Gewinnversprechen wurden Senioren aus OWL zu Kaffeefahrten eingeladen. Einige verloren dabei viel Geld. Reporter der Lokalzeit wollten wissen, wer die Reisen anbietet und stießen auf ein dubioses Unternehmen in der Schweiz.

Schon BEZahlt? Danke! Briefe mit diesem Slogan wurden in ganz Ostwestfalen verschickt. Den Empfängern werden Geldgewinne und eine Befreiung von der Rundfunkgebühr versprochen. Aber mit der GEZ haben diese Briefe gar nichts zu tun. Im Gegenteil: Es ist Abzocke pur. Die Spur der Betrüger führt nach Norddeutschland. Die Polizei ermittelt inzwischen wegen Betrugs.

Quelle: WDR - Lokalzeit

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

26.07.11

Outlets.de - Vorbereitung zur Werbeoffensive auf Google

Nachdem es einige Zeit relativ ruhig war um die Abofallenabzocker, lässt sich zur Zeit die generalstabmäßige Vorbereitung des Frankfurter Kreisels um Michael Burat zum nächsten Großangriff seines Vorzeigeprojekts outlets.de beobachten.
Während der letzten Wochenenden waren erste Versuchsballons der Google-Werbung für Abzockseiten auf der rechten Seite unter de Rubrik „Anzeigen“ zu sehen gewesen. Weil Abzockseiten bei Google nicht beworben werden dürfen, wird von den Gaunern der Umweg über sogenannte Landingpages gewählt. Eine Suche mit den Schlüsselwörtern „Waschmaschine + günstig“ oder „Spülmaschine + günstig“ erbrachten die folgende Trefferliste:

Neben der anonym gehosteten Seite waschmaschine11de.com waren auch die Domains waschmaschine-neun.com und de-waschmaschine.com kurzfristig als Fängerdomains aktiviert worden, wie im SAT1-Forum mitgeteilt wurde. Die Fängerdomains führen allesamt auf

Neben dem altbekannten Design fehlt natürlich auch jeglicher Kostenhinweis. Der Klick auf „JETZT SPAREN!“ leitet wie folgt weiter:

Auch hier fehlt immer noch jeglicher Kostenhinweis, stattdessen wird der Blick aus das erhöhte Einsparpotenzial für den Registrierungsvorgang gelenkt. Jetzt soll man sogar bis zu 80 % sparen können. Wer auf den Button „JETZT ANMELDEN!“ klickt, bekommt die folgende Seite zu sehen:

Zum ersten Mal bekommt man nun so etwas wie eine Kostenpflicht ausgewiesen. Aber wohlgemerkt, erst nach dem zuvor schon vier mal geklickt wurde. Und ganz flugs entschwindet der Kostenhinweis nach oben, sofern man die Registrierung durchführt.

Das Impressum weist als Verantwortliche Tomas Franko und die Firma IContent GmbH aus und beinhaltet bis auf die korrekte Schreibweise des Namens nichts Neues.

Nachdem der Versuchsballon offensichtlich erfolgreich in die Saison gestartet war, wurde die Werbung zunächst abgeschaltet. Währenddessen wurden Vorbereitungen für eine größere Offensive getroffen. Die aktuellen Werbemaßnahmen können wir beobachten, indem wir z.B. outlets.de bei Google abfragen:

Unter der Rubrik „Anzeigen“ finden wir auf der rechten Seite wieder bezahlte Werbung. Diesmal gleich 2 Einträge, die auf Urteile zu Gunsten der IContent GmbH hinweisen. Der erste Treffer verlinkt zu www.afly.com –einem eigentlich kostenfreien Portal für Unternehmensnachrichten:

Hat man sich hier einen witzige Wortspielerei einfallen lassen, in dem man die Stadt Frankfurt vom Main in den amerikanischen Bundesstaat Maine verlegt hat? Oder ist das doch nucr ein banaler Schreibfehler?

Das zweite Suchergebnis, die Seiite urteile-online.de, ist schon ein wenig perfider gemacht. Unter einer Fülle von Urteilen zu allen denkbaren Rechtsgebieten verbergen sich hier mehrere Rubriken, welche allesamt auf eine angebliche Zahlungspflicht und eine vermeintliche Wirksamkeit der solchermaßen untergeschobenen Verträge verweisen:

Der bisher nicht in Erscheinung getretene Thilo Reifert wird im Impressum als Verantwortliche Person ausgewiesen. Deren Existenz darf aber durchaus angezweifelt werden.

Auch als Domaininhaber ist Thilo Reifert in den Registrierungsdaten der Domain urteile-online.de eingetragen.

Dreiste Rechnung von Sexverlag an Toten adressiert

Eine Frau aus der Wesermarsch hat sich kürzlich an die Polizei in Nordenham gewandt. Ein naher Verwandter, der vor Kurzem verstarb, habe eine unberechtigte Rechnung von einem Sexverlag erhalten. Wohl in der Annahme, die Trauernde würde aus Scham sogleich bezahlen, schrieb der Verlag den Verstorbenen unter dessen Traueranschrift an, die in einer Todesanzeige in der Tageszeitung veröffentlich wurde.

"Eine fiese Masche, die geeignet ist, Angehörige in ihrer Trauer zutiefst zu erschüttern und das Ansehen des Toten zu schädigen", äußert sich die Sprecherin der Polizei klar. Im vorliegenden Sachverhalt zahlte die Hinterbliebene nicht. An dem Tag, an dem ihr Verwandter angeblich Waren bei dem Sexverlag bestellt haben sollte, war dieser nachweislich dazu bereits nicht mehr imstande.

Quelle: Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch

25.07.11

OGH stoppt Abzocke mit Online-Branchenregister

Der Oberste Gerichtshof (OGH) korrigiert immer wieder Entscheidungen von Gerichten, aber nur selten seine eigenen. Im Fall eines Online-Branchenverzeichnisses, dessen Betreiber reihenweise Unternehmen zu ziemlich sinnlosen, kostspieligen und jedenfalls ungewollten Eintragungen veranlasst hat, hat der 4. Senat genau das getan: Er wendet sich von seiner weniger rigiden Haltung im Sicherungsverfahren zum selben Fall ab, sie „kann nach neuerlicher eingehender Prüfung des Inhalts der Werbeaussendung und unter Berücksichtigung des im Zusammenhang mit §28a UWG anzuwendenden strengen Beurteilungsmaßstabs nicht aufrechterhalten werden“(4 Ob 45/11p).

Die erwähnte Bestimmung verbietet Werbeformulare, die weder unmissverständlich noch grafisch deutlich darauf hinweisen, dass es sich lediglich um ein Vertragsangebot handelt.In diesem Fall stand unter der auf Gelb gedruckten Überschrift „Branchenregister“ ...

Der vom Schutzverband gegen den unlauteren Wettbewerb geklagte Anbieter muss diese Angebote einstellen; er darf auch nicht mehr verlangen, dass einschlägige Rechnungen bezahlt werden.

Quelle und vollständiger Bericht: DiePresse.com

Amt Nordstormarn warnt vor Betrug mit Anzeigen

Trion Media, SVG oder Intermedia: Die Namen variieren und manchmal auch die Maschen, doch hinter all diesen Verlagen verbergen sich dubiose Firmen, die versuchen, mit fingierten Werbeangeboten Kunden abzuzocken.

Momentan flattern solche Schreiben verstärkt lokalen Unternehmen im Amt Nordstormarn ins Haus. Die Absender seien jedoch betrügerische Trittbrettfahrer, heißt es von Seiten des Amtes. Hauptamtsleiterin Christina Lehmann warnt daher eindringlich davor, Briefe oder Faxe zu unterschreiben und zurückzuschicken. ...

... Im Moment sei es besonders schlimm, einige Firmen fielen sicher darauf herein. Neulich etwa habe es einen Anzeigenauftrag eines gewissen gelben Branchenbuchs mit Firmensitz auf Zypern gegeben. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Lübecker Nachrichten

Warnung vor den „Fachregister Wirtschaft und Unternehmen“

In letzter Zeit erhielten viele Handwerksbetriebe Formularvertragsanschreiben der Fa. „United Lda – Fachregister Wirtschaft und Unternehmen, Av. Joao Crisostomo 38, P-1050-127 Lissabon, Fon 00351211148755, www.registerwu.de, NIPC: 508 829 402“. Darin wird der Eindruck einer angeblich turnusgemäßen Kontrolle der beim „Fachregister“ gespeicherten Grunddaten des angeschriebenen Unternehmens vorgegeben. Sollte eine rechtzeitige Gültigkeitsbestätigung ausbleiben, wird vermittelt, dass die vermeintlich gespeicherten Daten des Unternehmens demnächst gelöscht würden. Es werden umfassende Unternehmensdaten abgefragt.

Zudem wird der Eindruck erweckt, dass die Eintragung vermeintlich kostenlos sei, bzw. es sich um eine kostenlose Korrektur einer bestehenden Eintragung handele. Dies ist unzutreffend. Tatsächlich liegt in der unterschriebenen Rücksendung des Formularvordrucks eine (erstmalige) kostenpflichtige Eintragung in das Register in Höhe von EUR 1011 zzgl. MwSt pro Jahr.

Eine solche (zusätzliche) Eintragung in das „Fachregister Wirtschaft und Unternehmen“ ist nicht erforderlich. Daher wird zurzeit von der Wettbewerbszentrale geprüft, ob eine Abmahnung wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht begründet ist.

Wir raten Ihnen dringend von einer Rücksendung des unterzeichneten Formularvertrages bzw. vom Besuch der angegebenen Homepage ab!

Quelle: Handwerkskammer Berlin

Stadt Willich warnt vor der „Gewerbeauskunft-Zentrale“

Und wieder sind auf Willicher Stadtgebiet massenhaft Faxe einer „Gewerbeauskunft-Zentrale“ an Firmen, Vereine und Kommunen unterwegs, die zunächst einen behördlichen Eindruck vermitteln und für „Erfassung gewerblicher Einträge“ werben. Was sich zunächst wie ein unverfängliches Formular liest, in dem man „fehlende“ Daten ergänzen oder falsche korrigieren soll, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Angebot, das man – wenn man es denn ausfüllt und zurückfaxt – mit 956.40 Euro plus Umsatzststeuer bezahlen muss. Der so zustande gekommene Vertrag läuft zwei Jahre und verlängert sich automatisch, so findet man im Kleingedruckten, so er nicht drei Monate vor Ablauf der Frist schriftlich per Einschreiben gekündigt worden ist: „Andere Formen der Kündigung sind nicht zulässig“.

Urheber ist eine GWE-Wirtschaftsinformations GmbH in Düsseldorf, deren Telefonnummer man bezeichnenderweise nicht findet, die aber dafür unlängst von der Polizei im friesischen Husum schon Anfang Juni als „neuer Stern am Himmel der Branchenbuch-Abzocker“ bezeichnet wurde. Wer übrigens den Namen des Geschäftsführers im Internet googelt, erhält als Ergänzungsvorschläge die Begriffe „Betrug“ und „Abzocke“ von Google angeboten – und diverse Seiten, die den Hintergrund der Firma ausgiebig beleuchten.

Willichs Pressesprecher Michael Pluschke rät Faxempfängern dingend, sich derartige, immer wieder auftauchende Faxe genau anzuschauen:

„Wer hier nur das Formular überfliegt, ausfüllt und zurückschickt,  zahlt mindestens zwei Jahre lang sehr viel Geld für die Eintragung auf einer Internetseite. Was das dem Kunden bringen soll, bleibt eher unklar – und das wird auch nirgendwo erläutert.“  

Dafür steht im Kleingedruckten recht ausführlich, dass der Auftraggeber „mittels Unterschrift bestätigt, sich im Internet vor Annahme ausführlich über die angebotene Leistung informiert“ zu haben. Außerdem behält sich die GmbH „das Recht vor, die Internetadresse des Portals zu ändern und das Portal zu verändern oder zu erweitern“, oder aber „alle relevante Daten zu veräußern.“

Das Landgericht Düsseldorf hat der GWE - der Betreiberin der Gewerbeauskunft-Zentrale – übrigens untersagt, dieses von ihr verwendetes Vertragsformular für den kostenpflichtigen Eintrag in ihr Internet-Adressregister zu versenden (Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 15.04.2011, - 38 O 148/10). Das Landgericht begründete sein Urteil damit, dass die Adressaten des Eintragungsformulars in mehrfacher Hinsicht in die Irre geführt werden; das Gericht bescheinigte dem Formular "in seinem Gesamtaufbau irreführenden Charakter". Deshalb sei es insgesamt als „unlautere geschäftliche Handlung“ anzusehen. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, da Berufung eingelegt wurde.

Quelle: stadt-willich.de

Werbeverkaufsveranstalter wegen Betruges verurteilt

Wegen gewerbsmäßigen Betruges hat das Schöffengericht am Cloppenburger Amtsgericht einen 50 Jahre alten Werbeverkaufsveranstalter aus Lastrup (Kreis Cloppenburg) zu fünfzehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. ...

... so rückten am Nachmittag Vitaminkuren in den Vordergrund – angeboten zum Preis von immerhin 4800 Euro.

Besonders wurde dabei mit einem 50-prozentigen Preisnachlass bei Sofortzahlung geworben. Damit nicht genug: Entsprechend einer in der Einladung zur Kaffeefahrt angepriesenen „Geldzurück-Garantie“ wurde außerdem versprochen, nach zwei Wochen das investierte Geld komplett wieder zurückzuzahlen, egal ob die Kur nun Erfolg hatte oder nicht.

Das klang verlockend, die Senioren deckten sich großzügig ein. Der Haken an der Sache: Keiner der Teilnehmer erhielt sein Geld zurück. Das Gericht sah darin den Betrugstatbestand als verwirklicht an. ...

Quelle und vollständiger Bericht: NWZ online

Dubiose Angebote: Tricks mit angeblichen Schnäppchen

Um sich für das in den letzten sechs Monaten entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken, lud eine nicht existente Landschlachterei Oswald eine bereits verstorbene Frau aus dem mittleren Main-Tauber-Kreis  zu einer Veranstaltung  in den Nebenraum eines Tauberbischofsheimer Hotels ein. Im Rahmen einer kurzweiligen Veranstaltung sollte dann ein großes Wurstpaket übergeben werden.

Bei einer Kontrolle des Arbeitsbereichs Umwelt und Gewerbe des Polizeireviers Tauberbischofsheim konnten zwei Männer aus dem Bereich Cloppenburg angetroffen werden, die in der Vergangenheit  bundesweit unter anderem wegen Verstößen gegen das Gesetz zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs im Visier der Ermittlungsbehörden waren.

Ziel dieser Veranstaltung war der Verkauf von Reisen. Im Verlauf der Kontrolle entschlossen sich die Veranstalter zum freiwilligen Verzicht der Durchführung dieser Verkaufsveranstaltung. Die polizeilichen Ermittlungen sind noch im Gange.

Den vorliegenden Fall nahm der Leiter des Polizeireviers Tauberbischofsheim zum Anlass, die folgenden Hinweise zu geben:

  • Seien Sie misstrauisch wenn Sie Briefe erhalten, in denen Gewinne, Geschenke oder ähnliche kostenlose Zuwendungen versprochen werden. Niemand hat etwas zu verschenken. Ziel dieser Versprechungen ist, den Empfänger des Briefes zur Teilnahme an einer Verkaufsveranstaltung  zu bewegen .In diesen Veranstaltungen kommt es häufig zu Täuschungshandlungen und auch zu Betrügereien, insbesondere mit gesundheitsbezogenen Produkten (Nahrungsergänzungsmittel, Magnetmatten etc.)
  • Wer auf  Kaffeefahrten oder Verkaufsveranstaltungen eine der dort angebotenen Reisen bucht, geht ein deutlich höheres Risiko ein einen Preis zu bezahlen, der nicht selten erheblich über den Angeboten örtlicher Anbieter liegt. Trotzdem schließen regelmäßig auch gut informierte Verbraucher solche Verträge ab, da es sich bei den Verkäufern um bestens geschulte Verkaufsprofis handelt. Man muss häufig Buchungs-, Service- oder Beratungsgebühren zahlen, die man nicht zurück erhält, auch  wenn die Reise storniert wird.
  • In den Buchungsunterlagen sind zwar Firmen genannt. Diese haben aber Ihren Sitz manchmal im Ausland, es ist nur eine Postfach-Adresse angegeben oder diese existieren überhaupt nicht.
  • Wer die Reise antritt, läuft Gefahr in weitere Verkaufsveranstaltungen geschleppt zu werden, bei denen überteuerte und nutzlose Ware angepriesen wird.

Quelle: Polizeidirektion Tauberbischofsheim

22.07.11

Gewinnbetrug am Telefon

Einen neuen BMW oder 30.000 Euro in bar sollen Sie gewonnen haben. Sie müssen sich nur unter einer bestimmten Rufnummer zurückmelden. Doch wer zurückruft, um seinen Gewinn zu sichern, wird geschröpft. Immer wieder fallen Menschen auf diese Masche herein.

.....

Zurzeit warnt die Kriminalpolizei vor Gewinnspiel-Anrufen, bei denen sich vermeintliche Vertreter tatsächlich existierender Rechtsanwaltskanzleien aus Deutschland als Abwickler eines Gewinnspiels in der Türkei ausgeben. Dabei sollen die Opfer einen größeren Geldbetrag oder ein hochwertiges Auto gewonnen haben. Zur Sicherung des Gewinns müssten sie nur einen bestimmten Geldbetrag per Geldtransfer auf ein türkisches Konto einzahlen.

Quelle: ZDF - Volle Kanne

Quelle: Youtube - scamnewsTV

In eigener Sache: Gelöschter Beitrag

Diese Woche erhielten wir eine email von Google. Darin wurde uns mitgeteilt, dass auf Grund eines Gerichtsbeschlusses ein Beitrag gezwungenermaßen von Google entfernt werden musste. So weit, so gut. Merkwürdig ist die Angelegenheit dennoch. Nicht wegen Google, denn dort wurde ja korrekt auf den Beschluss reagiert. Verwundert waren wir aber, weil in dem beanstandeten Beitrag lediglich auf Veröffentlichungen externer Webseiten hingewiesen wurde. Einschließlich eines Zitats und Links zur Quelle. Offensichtlich wurde die Einstweilige Verfügung am Amtsgericht Pinneberg ungeprüft durchgewunken. Denn noch immer stehen die Quellen allen Übels hier und hier online zur Verfügung.

Benzin sparen mit Wasser?

Ein Auto, dass zwar noch mit Benzin betankt wird, aber auch etwas Wasser vertragen kann. Angeblich soll der Benzinverbrauch durch den Spritspar-Zusatz Wasser geringer werden. WISO ermittelt!

Quelle: ZDF - Wiso

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Enkeltrick-Betrüger in Polen verhaftet

... Monatelang haben Vater und Sohn in Deutschland und der Schweiz alte Menschen mit dem so genannten Enkeltrick betrogen und rund 70000 Euro ergaunert. Ein Anruf bei einer Witwe in Steinhausen im Januar 2011 allerdings wurde dem Betrüger-Duo zum Verhängnis. Mit der gängigen Frage 'Rate mal, wer dran ist?' meldeten sich die beiden Hamburger, 45 und 22 Jahre alt, telefonisch bei den Senioren, ...
... Nach dem Anruf bei der 70-Jährigen in Steinhausen kam die Polizei auf die Nummer aus Polen und konnte schließlich Vater und Sohn als Drahtzieher ermitteln. Beide wurden im polnischen Seebad Sopot verhaftet. ...

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Kaffeefahrt wird zum Horrortrip

Kaffeefahrten gleichen gemeinhin einer Wundertüte, bei der die Teilnehmer nie wissen, was sie erwartet. Genauso erging es einem Ehepaar aus Lampertheim, welches ein einer ebensolchen Kaffeefahrt teilnahm. Die Masche der Veranstalter ist perfide wie undurchsichtig. Mit einem Gewinnschreiben wurde Familie Weiß (Name von der Redaktion geändert) zu einer sogenannten Kaffeefahrt eingeladen. ...

Dabei bedient sich der Veranstalter des vertrauenswürdigen „GEZ“-Logos (Gebühreneinzugszentrale), welches in „BEZ“ umgewandelt wurde. „Schon BEZahlt. Danke!“ ist somit im Briefkopf zu lesen. Hinter dem Schreiben steckt eine Stedingsmühlener Postfachfirma. ...

Auch Einschüchterungsversuche gehörten zum Repertoire des Verkäufers. „Dieser wollte mehrmals einige Teilnehmer aus dem Hotelraum rauswerfen“, erinnert sich Herr Weiß. „Dabei wollte jemand nur einige kritische Nachfragen stellen.“
Dergleichen sind bei Veranstaltern von Kaffeefahrten selten gewünscht. Zu den Tricksereien der Veranstalter gehört besonders die Anonymität. ...

... Inzwischen habe die GEZ Anzeige wegen Betrugs gegen Unbekannt erstattet. ...

Quelle: Bürstädter Zeitung

21.07.11

Sicherheitslücken bei Smartphones

Wie leicht Besitzer von Smartphones überwacht und ausspioniert werden können, wurde in einem sehenswerten Bericht von Akte 2011 gezeigt. Selbstverständlich gab es auch Tipps, wie sich so manche Lücke schlließen lässt.

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Ominöse Paket-Zustellungs-Mitteilung

Warnung! Eine GP Health Products B. V. mit Postfach in Düsseldorf versucht
Verbraucher auf die Internetseiten von Dr. Reinhard Hittich zu locken

In diesen Tagen bekommen viele Verbraucher aus Mecklenburg-Vorpommern „Wichtige Paket-Zustellungs-Mitteilungen“. Die gelbe Karte im Briefkasten mit Poststempel und Unterschrift sieht auf den ersten Blick täuschend echt aus: „Wichtige Paket-Zustellungs-Mitteilung“ steht auf der Karte zu lesen, außerdem ist eine sechsstellige Paketnummer angegeben. Scheinbar handschriftlich und in einer anderen Farbe wurde angekreuzt, dass der Empfänger informiert sei, dass man ihm gerne ein Paket mit den Maßen 30 mal 21 mal 17 Zentimeter ausliefern würde. Für die „gewünschte“ Zustellung solle sich der Adressat bei der angegeben Webseite melden.

Verbraucherschützer Joachim Geburtig erklärt zu der „Paketkarte“: Solche Karten lagen in der vergangenen Woche vermutlich in etlichen Briefkästen der Region – egal, ob der Adressat gerade auf ein Paket wartete oder nicht. Dahinter steckt ein Firma, die Wellness-Produkte und Nahrungsergänzungsmittel anbietet. Die angebliche Karte für Paketzustellung ist eine miese Werbemasche, um Verbraucher zur Preisgabe von Daten und den Abschluss von Verträgen zu animieren.

Quelle: Verbraucherzentrale Mecklenburg - Vorpommern

Wenn die Abo-Falle zuschnappt

Es klingt verlockend: In Rostock, Neubrandenburg und Schwerin kann man aktuell angeblich gute Taten gegen kostenlose Zeitschriften- und Zeitungsabos eintauschen. Sympathische junge Menschen sprechen auf der Straße Passanten an und fragen, ob sie Schülerboten auf ihre Zuverlässigkeit testen würden. Die Angesprochenen sollen bewerten, wie regelmäßig über zwei Monate eine Zeitschrift oder eine Zeitung im jeweiligen Briefkasten landet. Am Ende gibt es dann einen festen Job für den Zusteller und für den Tester acht Wochen lang Lesematerial seiner Wahl, gratis. So weit das Versprechen.

Matthias Wins, Jurist von der Neuen Verbraucherzentrale (NVZ) in Rostock, warnt jedoch: "In den meisten Fällen entpuppt sich dieses Angebot schlicht und einfach als Betrugsversuch." Das Problem: Zwar handelt es sich tatsächlich um ein kostenloses Abo über zwei Monate, die Unterschrift der Tester landet jedoch häufig unter einem Vertrag, bei dem diese Test-Phase lediglich eine Zugabe zu einem Jahres- oder Zweijahres-Abo ist. ...

Quelle und vollständiger Bericht: NNN.de

Immer öfter werden Senioren Opfer

Gewalt- und Betrugsdelikte gegen Senioren seien ein gesellschaftliches Problem erheblichen Ausmaßes. Schon wegen der Zunahme des Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung dürfe diese Erkenntnis keinesfalls länger vernachlässigt werden, mahnt Ralf Bürger. Wie der Referent bei seinem jüngsten Auftritt in Einzelnen weiter darlegte, werden dabei häufig von schauspielerisch begabten Dieben und Betrügern Notlagen vorgetäuscht, um sich Zugang in die Wohnungen zu verschaffen.

.....

Zusätzlichen Raum nahmen seine Ausführungen zum Telefonbetrug und zu den Käufen bei Kaffeefahrten ein. Die Palette dieser allgegenwärtig kriminellen Elemente, die gezielt gegen oft hilf-und wehrlose Senioren vorgingen, sei immens. ...

Quelle und vollständiger Bericht: schwarzwaelder-bote.de

Senioren-Abzocke: Polizei warnt vor dreisten Betrügern

Ältere Menschen werden von international agierenden Banden immer öfter gezielt als Betrugsopfer ausgewählt. Auch in unserer Region registriert die Polizei eine dramatische Zunahme von Fällen, bei denen die Täter geistige Schwächen und körperliche Gebrechen von älteren Menschen für ihre Abzocke bewusst ausnutzen. ...

Aktuell warnt die Polizei vor einer Masche, bei der sich die Täter die neuen bargeldlosen Bezahlverfahren wie Ukash oder Paysafe zunutze machen, ...

... Mit normalen polizeilichen Mitteln sei ihnen kaum noch auf die Schliche zu kommen. Inzwischen hat das Land Sondereinsatzkommandos eingerichtet, um gegen die mafiös organisierten Banden vorzugehen. Weil die gezielte Seniorenabzocke längst kein rein deutsches Phänomen mehr ist, sei auch auf EU-Ebene eine engere Zusammenarbeit angestrebt.

Quelle: az-web.de

Abzocke – Vorsicht vor Telefongewinnspiel

Das Schreiben ohne Absender im Briefkopf wirkt wie eine offizielle Benachrichtigung der Deutschen Telekom: Der Telefonhörer oben links im gleichen Magenta-Farbton, die Schrift und Gestaltung des Briefs wie die Mitteilung der Telekom – die Ähnlichkeit mit deren Rechnungen ist nicht nur frappierend, sie ist gewollt. Selbst der Hinweis "Monika Krause, Kundenservice" unter der Unterschrift ähnelt dem der Telekom-Briefen.

Der Adressat wird gelockt mit Gewinnen, einer Prämie im Wert von 49 Euro für jeden mitgebrachten Kunden sowie einer kostenfreien Busfahrt, Essen und Getränke. Doch wohin die Reise geht, verrät das Schreiben nicht.

Es sind mehrere Indizien, die darauf deuten, dass es sich um eine Verkaufstour, ähnlich einer Kaffeefahrt, handelt. ...

Quelle: RP online

Betrüger ködern Frau mit angeblichem Autogewinn

Der Fantasie von Betrügern sind keine Grenzen gesetzt. Täglich gehen ihnen gutgläubige Mitmenschen auf den Leim oder lassen sich von vermeintlichen Anwälten und nicht existierenden Rechtsabteilungen einschüchtern.

So nicht eine clevere 61-jährige Bürgerin aus Varel. Sie ließ sich eben nicht von der Aussicht auf einen vermeintlichen Gewinn eines Neuwagens blenden, wurde sofort skeptisch und informierte stattdessen umgehend die Polizei.

Bis dato sei die Varelerin mehrfach von Personen angerufen worden, die ihr zum Gewinn eines neuen Pkw gratulieren wollten. Diesen Audi Q7 im Wert von 52.660,00 Euro sollte sie bei einem Preisausschreiben des Axel Springer Verlags gewonnen haben.

Da der Neuwagen demnächst aus der Türkei importiert werden müsste, müsse sie nur noch die anfallenden Kosten für etwaige Versicherungen, Steuern und die Überführung in Höhe von 625,00 Euro zuvor auf ein Bankkonto der "Western Union" überweisen.

Um dieser Masche einen Hauch von Seriosität zu verleihen, bereitete man die "Gewinnerin" auf entsprechende Presseveröffentlichungen sowie einen Besuch des Vertreters des den Gewinn sponsernden Autohauses vor.

Die wachsame Frau zahlte natürlich nicht.

Kurz darauf machten ihr die Täter ein weiteres verlockendes Angebot. Dieses Mal boten sie an, den Wert des Pkw auch in bar auszuzahlen. Hierfür müsse sie jedoch zunächst 1.250,00 Euro an die "Western Union" überweisen.
Die Frau blieb jedoch standhaft und ließ sich - vorbildlich - zu keiner Zahlung hinreißen.

Die Polizei Varel weist darauf hin, dass solche oder ähnlich gelagerte Fälle im gesamten Bundesgebiet bekannt sind. Grundsätzlich sollte man immer sofort sehr skeptisch werden und Abstand nehmen, wenn man für einen vermeintlichen Gewinn zuvor Geld überweisen / bezahlen soll.

Quelle: Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland

19.07.11

Betrügerische Inkassoforderungen für Imvertec GmbH

Dubiose Inkassofirmen verschicken derzeit in großem Stil Zahlungsaufforderungen an Oldenburger. Adressaten sind vor allem ältere Menschen. Sie sollen angeblich ein Gewinnspiel-Abo abgeschlossen haben. Die Polizei warnt davor, auf die Forderungen einzugehen. „Wir ermitteln wegen des Verdachts des versuchten Betruges“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Der Verdacht richtet sich den Angaben zufolge im ersten Fall gegen ein Unternehmen namens Imvertec GmbH mit Sitz in Duisburg. In den Schreiben mit Überweisungsträger wird behauptet, Imvertec habe „die Abwicklung der Gewinnspielkunden der MaxyWin übernommen, welche von der NEM Verlag GmbH Berlin an uns abgetreten wurden“. Angeblich geht es um Forderungen von 515 Euro.

Das Unternehmen macht den Angeschriebenen aber ein „großzügiges“ Vergleichsangebot: Nach einer einmaligen Zahlung von 92,50 Euro könne die Teilnahme sofort beendet werden.

Mit einer ähnlichen Masche arbeitet laut Polizei die Firma R.W. Consulting in Berlin. In deren Schreiben bezieht man sich auf angeblich bestehende Forderungen der Firma „Hennese Marketing, Wupperthal“. Auch hier sollen Forderungen abgetreten worden sein. R.W. Consulting UG verlangt 198 Euro und eine Mahngebühr von zehn Euro. ...

Quelle und vollständiger Bericht: NWZ online

Bei diesen dreisten Abzockversuchen sollen die Zuständigkeiten mal wieder verschleiert werden, denn die Firmen R.W. Consulting UG und NEM Verlag GmbH gibt es in Berlin ebenso wenig wie eine Hennese Marketing (oder Hennessee) aus Wupperthal. Lediglich die Imvertec GmbH ist als existierendes Unternehmen im Handelsregister verzeichnet.

Amtsgericht Düsseldorf Aktenzeichen: HRB 65188 Bekannt gemacht am: 27.04.2011 12:00 Uhr

In (). gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

18.04.2011

AF Sarfilo GmbH, Düsseldorf, Schanzenstraße 94, 40549 Düsseldorf. Die Gesellschafterversammlung vom 07.04.2011 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 und damit der Firma sowie in § 2 und damit des Unternehmsgegenstandes beschlossen, ferner eine redaktionelle Änderung in § 3 (Stammkapital, Stammeinlage) und § 7 (Schlussbestimmungen). Neue Firma: Imvertec GmbH. Geschäftsanschrift: Dr.-Hans-Böckler-Straße 262, 47179 Duisburg. Neuer Unternehmensgegenstand: Die Vermittlung von Verträgen, insbesondere Dienstleistungsverträgen, die Übernahme von Verwaltungsaufgaben sowie die Beratung, insbesondere von Unternehmen. Nicht mehr Geschäftsführer: H., St., Düsseldorf, *06.07.1964. Bestellt als Geschäftsführer: Arslan, Erol, Duisburg, *19.01.1967, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Bei dem nicht existenten Unternehmen R.W. Consulting UG stehen die Initialen R.W. für den Namen Wail Rohayem. Dies geht auch aus den Schreiben an die Opfer der Betrügerbande hervor. Somit kommen wir ganz schnell zu den kriminell agierenden Call-Centern des Wiener Karussells. Ein Herr Wail Rohayem war nämlich zuvor schon als Geschäftsführer der zum Wiener Karussell gehörenden TELEMEDIA LIMITED aufgefallen.

Amtsgericht Düsseldorf Aktenzeichen: HRB 55453 Bekannt gemacht am: 09.01.2007 06:46 Uhr

Die in (). gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

04.01.2007

TELEMEDIA LIMITED, Düsseldorf (Kaiserstr. 2, 40479 Düsseldorf). Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Private Company Limited By Shares). Gesellschaftsvertrag vom 24.11.2006. Zweigniederlassung der mit Sitz in Aldermaston, Reading, Berkshire/Großbritannien unter der Firma TELEMEDIA LIMITED (Companies House, Cardiff/Großbritannien, No. 06008847) bestehenden Gesellschaft. Gegenstand der Zweigniederlassung: Der Betrieb von Call-Centern ("Inbound, Outbound"), die Generierung und der Handel mit Adressen, der Handel mit Telekommunikationsprodukten, Controlling und Abwicklung in Bereichen der Telekommunikationsbranche. Stammkapital: 12.500,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Director (Geschäftsführer) bestellt, vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Directors bestellt, vertreten sie die Gesellschaft gemeinsam oder gemäß ihrer jeweiligen besonderen Vertretungsbefugnis. Director: Mistakidis, Sotirios, Düsseldorf, *14.11.1968; Rohayem, Wail, Düsseldorf, *09.02.1977. Ständiger Vertreter der Zweigniederlassung gemäß § 13 e Abs. 2 Nr. 3 HGB: Mistakidis, Sotirios, Düsseldorf, *14.11.1968; Rohayem, Wail, Düsseldorf, *09.02.1977, jeweils einzelvertretungsberechtigt für die Geschäfte der Zweigniederlassung und befugt, im Namen der Zweigniederlassung mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Telemedia Ltd. wurde im Februar 2011 wegen Vermögenslosigkeit von Amts wegen gelöscht. Das gleiche Schicksal ereilte auch die Firma Captura GmbH, bei der Wail Rohayem ebenfalls als Geschäftsführer tätig war.

Amtsgericht Düsseldorf Aktenzeichen: HRB 52393 Bekannt gemacht am: 26.08.2008 12:00 Uhr

Die in (). gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

11.08.2008

Captura GmbH, Düsseldorf (Tonhallenstraße 14 - 15, 40210 Düsseldorf). Bestellt als Geschäftsführer: Rohayem, Wail, Düsseldorf, *09.02.1977, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Paffrath, Rudi, Düsseldorf, *26.10.1974.

Auch der zuvor erwähnte Erol Arslan hat schon mit Firmen Schiffbruch erlitten, wie beispielsweise mit der Deniz 5 Media- und Marketing GmbH.

Amtsgericht Hamburg, Aktenzeichen: 67a IN 104/07

Über das Vermögen

der im Register des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 92104 eingetragenen Deniz 5 Media- und Marketing GmbH, ehemals: Winsbergring 3, 22525
Hamburg, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Erol Arslan

Geschäftszweig: die Entwicklung von Logos und Webseiten, die Herstellung von multimedialen CD´s

wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung heute, am 09.07.2007, um 15:26 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet.

Quelle: Justizportal - Insolvenzbekanntmachungen

Bei dem Namen Arslan darf man von einem deutlichen Indiz für betrügerische Geschäftsaktivitäten ausgehen, denn im Fall der Firma Prudent 24 GmbH wurde im März Anklage wegen Betrugs erhoben. Inhaber der Firmendomain prudent24.com war Erol Arslan von der Firma Prudent 24 GmbH.

Die im Whois eingetragenen Telefon- und Faxnummern sind den Opfern von Telefonterror bekannt für viele unterschiedliche Gewinnspieldienste, bei denen sie angeblich teilgenommen haben. Aber nicht nur Erol Arslan ist bei der Firma Prudent 24 GmbH aktiv. Laut Handelsregister ist (sein Bruder?) Veysel Arslan der Geschäftsführer dieser Betrügerbande.

Amtsgericht Duisburg Aktenzeichen: HRB 21914 Bekannt gemacht am: 11.12.2009 12:00 Uhr

In ().
gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

10.12.2009

Prudent 24 GmbH, Duisburg, Vinckeweg 15, 47119 Duisburg.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 29.10.2009 mit Änderung vom 02.12.2009. Geschäftsanschrift: Vinckeweg 15, 47119 Duisburg. Gegenstand: ist das Betreiben eines Medien- und Verlagshauses, die Veröffentlichung von Inseraten und der Druck von Büchern und Zeitschriften. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer berufen, so vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen vertreten. Durch Gesellschafterbeschluss kann Geschäftsführern die Befugnis erteilt werden, die Gesellschaft einzeln zu vertreten oder im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Geschäftsführer: Arslan, Veysel, Duisburg, *26.05.1973, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Auf der Webseite prudent24.de wird im Impressum als Geschäftsführer mit M. Romanelli zwar ein anderer Name genannt. Doch das dürfte nur ein weiterer Versuch sein, um von den wahren Drahtziehern des Betruges abzulenken, denn eine Änderung ist dies bezüglich im Handelsregister noch nicht erfolgt.

Tipp: Wenn Sie von dieser Bande ein Schreiben erhalten haben, in dem Sie zur Zahlung aufgefordert werden, empfehlen wir Ihnen eine Anzeige wegen Betruges zu erstatten. Weisen Sie dann auch auf die Verflechtungen zu der Firma Prudent 24 Gmbh und die Ermittlungen sowie Klage der Staatsanwaltschaft Diusburg hin.

Vorsicht: Abzocke per verbotener Telefonwerbung

Sie ist nicht darauf hereingefallen und sie möchte nicht, dass es jemand anderes tut: Die Brinkumerin Helga H. erreichte gestern Morgen ein Telefonanruf, der ihr gleich verdächtig vorkam. "Es hat sich eine Stimme vom Band gemeldet und sich als Seniorenservicebüro ausgegeben. Die Stimme bot mir Einkaufshilfe, Hilfe bei Behördengängen und beim Ticketkauf an." Jedoch nicht umsonst: "Das ganze sollte 9,95 Euro im Monat kosten, man musste nur am Telefon ,ja' sagen", erzählt die 65-Jährige. Der Betrag würde dann per Telefonrechnung abgebucht. ...

Beim Rückruf bei der Münchener Telefonnummer (089/54319404) meldet sich wieder ein Band, allerdings heißt die Firma diesmal „Senioren Info Service“. Eine Weiterleitung zu einem menschlichen Gesprächspartner oder zu den AGBs per Tastendruck funktioniert jedoch nicht, die Leitung wird daraufhin unterbrochen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Weser-Kurier

In den letzten Tagen haben Beschwerden von den Opfern des Telefonterrors zugenommen. Besonders oft wurde dabei der „Senioren Info Service“ genannt. Doch wer steckt hinter dieser betrügerischen Abzockmasche? Offensichtlich eine Wiener Firma, die unter dem Namen SIS Senioren Info Services GmbH im Handelsregister eingetragen ist.

Als Geschäftsführer ist Herr Robert Navarcik eingetragen, während die slowakische Firma Info Service s.r.o. als Gesellschafter fungiert. Mitte Juni 2011 sah das noch anders aus. Zu dem Zeitpunkt war noch ein Herr Peter Schöffer in Personalunion als Gesellschafter und Geschäftsführer verantwortlich, wie im folgenden Screenshot zu sehen ist.

Doch zurück zum aktuellen Geselschafter, der Firma Info Service s.r.o. Diese ist im slowakischen Handelsregister eingetragen unter der Nummer (ICO) 47 233 869. Und welch ein Wunder, dort ist ebenfalls Robert Navarcik als Gesellschafter und Geschäftsführer als verantwortliche Person engetragen. Anscheinend wurde die Gesellschaft extra für diese betrügerische Abzockmasche gegründet, denn sie ist erst seit April im Handelsregister eingetragen.

Business name: 
Info Services s. r. o.
Registered seat:  Mickiewiczova 2
Bratislava 811 07
Identification number (IČO):  47 233 869
Date of entry:  04/19/2011
Partners:  Robert Navarčík
Hanulova 2
Bratislava 841 01
Contribution of each member:  Robert Navarčík
Amount of investment: 5 000 EUR Paid up: 5 000 EUR
Management body:  Individual managing director

Robert Navarčík
Hanulova 2
Bratislava 841 01

Quelle: Handelsregister Slowakei

Warnung vor Telefonfirma Primacall

Der Telefonanbieter Primacall ist derzeit im Burgenland auf Kundenfang. Telekomkunden berichten, dass sie unzählige Male am Festnetz angerufen werden. Den Konsumentenberatern der Arbeiterkammern liegen dazu etliche Anfragen vor. Die Bundesarbeiterkammer prüft ein Verfahren wegen unlauteren Wettbewerbs gegen die Telekommunikationsfirma.

"Ich habe x-mal abgehoben, es war aber niemand dran", schildert eine Konsumentin aus dem Bezirk Neusiedl am See den Konsumentenschützern. Als doch einmal eine Verbindung zustande kam, wurde ihr ein "günstiger Telefontarif" angeboten. Obwohl die Frau nachdrücklich betonte, kein Interesse zu haben, wurde ihr wenig später ein Päckchen zugeschickt. Nachdem die Konsumentin mit Primacall nichts zu tun haben wollte, nahm sie das Paket nicht an. Eine Rechnung erhielt sie trotzdem. Die Firma hatte einfach veranlasst, dass die Gespräche über Primacall geführt werden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: ORF.at

Die Arbeiterkammern in Österreich warnen ebenfalls vor den unseriösen Methoden des Telefonanbieters Primacall. Sollten Sie als Konsument ungewollt einen Vertrag per Telefon abgeschlossen haben, dann beachten Sie die Empfehlungen der AK-Konsumentenschützer.

  • Lassen Sie sich nicht auf Gespräche ein, wenn Sie kein Interesse an einem Wechsel des Telefonanbieters haben.
  • Kommt es doch zum Vertragsabschluss, können Sie von Ihrem Rücktrittsrecht ab Erhalt der Auftragsbestätigung samt Rücktrittsbelehrung innerhalb von sieben Werktagen Gebrauch machen. Der Rücktritt sollte per Einschreiben erfolgen.
  • Kommt der Vertrag aufgrund eines Werbeanrufes zustande, zudem Sie keine Zustimmung gegeben haben, gelten seit 1. Mai 2011 neue Rücktrittsfristen. In diesem Fall beginnt die siebentägige Rücktrittsfrist erst nach Erhalt der Rechnung. Werden Sie über Ihr Rücktrittsrecht nicht korrekt informiert, verlängert sich die Rücktrittsfrist auf drei Monate.
  • Achtung: Wenn Sie von Ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen, müssen Sie selbst die Löschung des ungewünschten Anbieters beantragen. Ein entsprechendes Formular kann man bei der Telekom anfordern.
  • Gibt es keinen rechtskräftigen Vertrag mit der Firma, sollten Rechnungen umgehend schriftlich beeinsprucht werden. Erhalten Sie eine negative Antwort, haben Sie einen Monat Zeit sich an die Schlichtungsstelle RTR (www.rtr.at) zu wenden.
  • Es ist verboten, Konsumenten zu Werbezwecken ohne deren ausdrückliche Zustimmung telefonisch zu kontaktieren. Es wird daher eine Anzeige bei der Fernmeldebehörde empfohlen.

Quelle: Arbeiterkammer Kärnten

16.07.11

Betrug im Internet mit „BKA-Trojaner“

Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde auf der Inspektion am Mittwoch ein Betrug angezeigt, der im Zusammenhang mit dem sogenannten „BKA-Trojaner“ steht. Beim Surfen im Internet erschien die angebliche Mail des Bundeskriminalamts (BKA) mit der Aufforderung, eine strafrechtliche Verfehlung begangen zu haben, die zu einer Sperrung des Computers führte. Diese Sperrung sei nur gegen Strafzahlung aufzuheben. Dazu bedürfe es des Erwerbs eines „UKash“-Codes . Mit dem Erwerb sei dann die Freischaltung möglich. Der Geschädigte veranlasste die Zahlung, eine Freischaltung erfolgte nicht. In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals auf diese Betrugsmasche hin.

Quelle: Allgemeine Zeitung

BKA warnt vor neuer Phishing-Variante beim Onlinebanking

Das Bundeskriminalamt warnt vor einer neuen Variante von Schadsoftware, die Manipulationen von Onlinebanking-Seiten durchführt.

Nach einem Login des Geschädigten in seinen Onlinebanking-Account wird ihm in einem ersten Schritt unter dem Namen seiner Bank eine Information eingeblendet, dass auf seinem Konto irrtümlicherweise eine Gutschrift eingegangen sei. Diese müsse er umgehend zurück überweisen, um sein Konto wieder zu entsperren.
In einem zweiten Schritt manipuliert die Schadsoftware die Umsatzanzeige der Kontoumsätze des Onlinebanking-Accounts und zeigt den angeblichen Eingang der Gutschrift in der Saldoübersicht an. Tatsächlich ist auf dem Konto des Kunden jedoch niemals eine Gutschrift eingegangen.
Folgt der Kunde der Aufforderung die Rücküberweisung vorzunehmen, präsentiert die Schadsoftware das normale, aber bereits ausgefüllte Onlineüberweisungsformular.

Da der Geschädigte in diesem Fall die Überweisung selbst ausführt, bleiben die üblichen Sicherungsmechanismen im Onlinebanking wirkungslos und der angewiesene Betrag wird auf ein zur Täterseite gehörendes Bankkonto überwiesen.

Das Bundeskriminalamt rät:
Sollten Sie eine derartige Meldung auf Ihrem Computer erhalten, tätigen Sie keinesfalls die angeforderte Rücküberweisung und wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle. Der benutzte Rechner ist zu diesem Zeitpunkt bereits mit der Schadsoftware infiziert.

Generell gilt:Halten Sie den Update-Status ihres Betriebssystems und Ihrer genutzten Anti-Viren-Software immer auf dem aktuellen Stand. Dies erhöht die Chancen, dass es erst gar nicht zu einer Infektion mit der Schadsoftware kommt.
Vorsichtig sollten Nutzer auch bei unbekannten Links oder Dateianhängen in E-Mails sein. Dahinter können sich Schadprogramme sowie infizierte oder gefälschte Webseiten verbergen.

Quelle: Bundeskriminalamt (BKA)