30.09.10

Angebliche Konsumentenschützer veranstalten Werbefahrten

Mit einer frechen Masche versucht aktuell eine Werbefahrten-Firma Kunden zu locken. Das Verwaltungsbüro Koch & Wagner verspricht im Auftrag des "Konsumentenschutzes des Bundeslandes" einen Gewinn von 3.000 Euro. "Das ist ein unverschämter Trick", sagt AKNÖ-Konsumentenberater Manfred Neubauer. "Um seriös und glaubwürdig zu erscheinen, wird hier im Namen des Konsumentenschutzes zur Werbefahrt eingeladen. Dagegen gehen wir selbstverständlich vor."

In dem aktuellen Werbefahrten-Schreiben wird von der Verurteilung einer Firma und der Wiedergutmachung der Geschädigten berichtet. Der "Konsumentenschutz des Bundeslandes" hat den Briefempfänger als einen Geschädigten dem Verwaltungsbüro Koch & Wagner gemeldet. Dieses lädt nun den Geschädigten zur Gewinnauszahlung in der Höhe von 3.000 Euro ein. "Das Schreiben ist manipulativ", so die AKNÖ-Beraterin Christa Hörmann, "der Konsumentenschutz hat nichts damit zu tun. Auch wenn von Recht gesprochen wird und Paragrafen angeführt werden. Hier handelt es sich schlicht und einfach um eine Werbefahrt."

Wie üblich bei Gewinnbenachrichtigen werden hohe Geldbeträge versprochen inklusive Gratis-Anreise und Gratis-Frühstück oder Mittagessen. In Wirklichkeit werden die Menschen in Busse verfrachtet und zu fragwürdigen Werbeveranstaltungen gekarrt, bei denen dann im Ausland abgezockt wird. AKNÖ-Beraterin Christa Hörmann: "Hände weg von diesen Gewinnversprechungen!"

Quelle und vollständiger Bericht: wien-heute.at

Zur Kaffeefahrt locken Firmen mit Doktortitel im Namen

Aktuell erhalten viele Verbraucher Post von "Dr. Schröder & Partner Finanzdienstleistungen", Postfach 1823 in 49648 Bethen bei Cloppenburg oder von einer "Bürogemeinschaft Dr. Paul Jensen", Postfach 1152 in 49449 Holdorf, die à la Robin Hood der Neuzeit den Empfängern mitteilen, "für Ihr Recht gekämpft" und einen Gewinn "realisiert" zu haben. Dafür soll sich der vermeintliche Gewinner auf einer Antwortkarte unter Angabe weiterer persönlicher Daten wie Geburtsdatum oder Telefonnummer zur Gewinnübergabe anmelden.

.....

Die Schreiben wirken auf den ersten Blick seriös. Ebenso wie diese Firmen haben in den vergangenen Monaten bereits Dr. Schneider & König, Dr. Müller & Partner, Dr. Brinkmann & Partner, Dr. Schuster & Söhne oder Dr. Walter & Partner für die Rechte des Betroffenen gekämpft" und informieren mit Aktenzeichen und Vorgangsnummer über einen "versprochenen Gewinn" über mehrere hundert Euro, der "aus unbekannten Gründen" noch nicht ausgezahlt wurde. Der nachträgliche Übergabetermin in einer Zweigstelle der Firma sei einzuhalten, sonst sei die Auszahlung nicht mehr möglich.

Auf den zweiten Blick erkennt man jedoch die typischen Merkmale einer Einladung zur Kaffeefahrt, wie das "wunderschöne Rahmenprogramm mit einem kostenlosen Frühstück" und die kostenlose Hin- und Rückfahrt mit einem geeigneten Verkehrsmittel zur Gewinnübergabe.

Die Verbraucherzentrale hat allerdings andere Erfahrungen: Ausgezahlt wird nichts: Der "Gewinn" entpuppt sich beispielsweise als Guthaben auf einem "Travelkonto" und wird nur bei Abschluss von überteuerten Reiseverträgen angerechnet. Unter dem Deckmantel der Seriösität locken diese dubiosen Firmen zur Teilnahme an einer Verkaufsveranstaltung, auf der die Teilnehmer erfahrungsgemäß mit aggressiven Methoden zum Kauf völlig überteuerter Produkte oder Dienstleistungen von zweifelhafter Qualität gedrängt werden. ...

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Niedersachsen

29.09.10

Wenn Online-Shops nur Ihr Geld wollen

AKTE deckt auf: Warum Kunden der Firma Tectrain24 vergeblich auf ihre Ware warten. Timo L. hat im Juni eine Digitalkamera für rund 545 Euro bestellt. Als die Lieferzeit statt einer Woche plötzlich drei Monate dauern soll, storniert der Familienvater seine Bestellung – doch sein Geld hat der Mann bis heute nicht wieder gesehen! Auch Isa K. aus München hat bei Tectrain24 bestellt – das PC-Netzteil kam aber nie an! So ergeht es zahlreichen Kunden der dubiosen Firma. AKTE findet die Verantwortlichen von Tectrain24. Gestern Morgen sind Reporter exklusiv dabei, als die Kriminalpolizei die Geschäftsräume der Firma durchsucht!

Quelle und vollständiger Bericht: Akte 2010

Quelle und vollständiger Bericht: Dailymotion - verbraucherinfoTV

Tipp: nicht einschüchtern lassen von Mahnungen und Drohungen

Auf unzähligen Internetseiten bieten dubiose Unternehmen Tipps zur Ahnenforschung, Kochrezepte, Hausaufgabenhilfe, Softwaredownloads, Routenplaner o.ä. an. Die Informationen sind auf den ersten Blick scheinbar gratis, betreffen sie doch in der Regel Dienstleistungen, die an anderer Stelle im Internet entgeltfrei angeboten werden. Dass Kosten entstehen, erfährt man nur an versteckter Stelle.

Unseriöse Anbieter lassen nichts unversucht, um Betroffene zur Zahlung zu bewegen. Häufig schalten sie Inkassobüros oder Anwaltskanzleien ein, auch wird mit Schufa –Einträgen gedroht Derzeit melden sich in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt viele Verbraucher, die Mahnungen erhalten haben, denen ein Entwurf einer Klageschrift beigefügt wurde oder denen zur Untermauerung der Forderung Amtsgerichturteile beiliegen.

Aus Unkenntnis oder weil sie sich durch eine aggressive Verfolgung der vermeintlichen Zahlungsansprüche unter Druck gesetzt fühlen, zahlen die Betroffenen. Doch nach Auffassung der Verbraucherzentrale hat der Verbraucher in vielen Fällen mangels einer Einigung über den Preis noch gar keinen Vertrag abgeschlossen. Zustande gekommene Verträge können meist angefochten oder widerrufen werden.

Was tun, wenn man in eine Kostenfalle geraten ist?
  • In jedem Fall gilt: Nicht zahlen!

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

Diese Pressemitteilung macht ebenfalls deutlich, dass man sich als Betroffener nicht einschüchtern lassen braucht. Auf keinen Fall sollte man aus Angst den Drohungen nachgeben und aus Unwissenheit die vorgeschlagene Ratenzahlungsvereinbarung unterzeichnen. Denn dadurch beraubt man sich der Möglichkeit die Forderung abzuwehren, weil sie durch solch eine Vereinbarung anerkannt wird.

Bernhard Soldwisch ein Zahlungsverweigerer?

Einen regelrechten Boom haben die Mahnschreiben der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH in den letzten Tagen bei Verbraucherschutzforen und Blogs ausgelöst. Seit dem vergangenen Wochenende sind die Seitenaufrufe auf antiabzockenet.blogspot.com sprunghaft angestiegen. Rund 25-30 Prozent der Anfragen bezogen sich auf die Suchbegriffe nach der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH. Es ist schon erstaunlich für welche Abzocker und Nutzlosdienste zur Zeit die Bettelbriefe verschickt werden. Potentielle Opfer dieser Gauner sollten sich jedoch nicht davon beeindrucken lassen und sich die Tipps der Verbraucherzentralen zu Herzen nehmen. Lassen Sie sich nicht einschüchtern und zahlen sie nicht. Ein Tipp den wohl auch der Geschäftsführer Bernhard Soldwisch von der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH für sich in Anspruch nimmt, wie einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers zu entnehmen ist.

... Werner hatte die glatte Million Euro bei einem Besuch der bundesweit geschalteten Internetseite www.onlinequiz.de“ gewonnen. Es kam, wie es kommen musste. Der Geschäftsführer der GmbH, die das Ratespiel ins Internet gesetzt hatte, machte nicht die geringsten Anstalten, Werner die Million auszuzahlen. Der Musiker aus der Domstadt sah sich als Betrugsopfer und schaltete Dr. Tarek Abdallah ein. ...

... Werner schaffte am 22. September 2006 im dritten Versuch die höchste Gewinnstufe. Welche Frage er damals korrekt beantwortete, weiß er heute nicht mehr. Wohl aber, dass ihm auf dem Computerbildschirm vom Betreiber zum Gewinn einer Million gratuliert wurde. Und die will Werner nun auch haben ...

... Mit dem Prozesserfolg im Rücken schickte er auch einen Mahnbescheid über die in Rede stehende „Restsumme“ von 1,2 Millionen Euro los, für den die Versicherung 12.000 Euro an Verfahrensgebühren vorstreckte. Nur: Der GmbH-Geschäftsführer hatte nicht nur sein Online-Quiz aus dem Netz genommen, er war urplötzlich abgetaucht. Der Mahnbescheid kam als unzustellbar zurück. ...

... Bei dem Prozessverlierer muss dieses Geld auch zu holen sein. Darüber sei sich auch sein Mandant im Klaren, so Abdallah: „Michael Werner ist nicht naiv.“ Der Onlinequiz-Betreiber müsse allerdings erhebliche Summen beiseite geschafft haben, ist sich Abdallah sicher: „Gegen ihn laufen Strafverfahren wegen gewerbsmäßigen Betrugs im großen Stil.“ ...

Quelle und vollständiger Bericht: Kölner Stadt-Anzeiger

Nun denn, da scheint es der Herr Soldwisch mit dem Begleichen seiner Schulden selber nicht so genau zu nehmen. Ebenso wenig wie mit der Bekanntgabe über seinen korrekten Aufenthaltsort. Sonst hätte man ihm ja den gerichtlichen Mahnbescheid zustellen können. Da wird bei der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH mit zweierlei Maß gemessen. In ihren Pressemitteilungen wird nämlich die korreskte Anschrift der Abzockopfer gefordert.

Die DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH aus Berlin betreut zahlreiche namhafte Online-Anbieter im Bereich der Forderungsbeitreibung. In diesem Zusammenhang ...

... ist die korrekte Angabe der Rechnungsanschrift durch den Nutzer eine Voraussetzung für die ordnungsgemäße Vertragsabwicklung.

.....

Geschäftsführer Bernhard Soldwisch: „... Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein.“

Quelle und vollständige Pressemitteilung von: DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH

Damit kein rechtsfreier Raum im Internet entsteht, müsste die DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH auch von ihrem Chef eine ordnungsgemäße Anschrift verlangen. Es ist wohl eher nicht davon auszugehen, dass die Mitarbeiter der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH ihren Chef auffordern, er möge seine korrekte Adresse bekannt geben. Warum sollten es dann aber die Empfänger der Mahnschreiben machen? Unsere Empfehlung an die Angeschriebenen lautet kurz und bündig, sich ebenso zu verhalten wie der Geschäftsführer der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH, Bernhard Soldwisch: untertauchen und nicht zahlen.

28.09.10

Vermeintliches Schnäppchen entpuppt sich als Betrug

Die Luxus-Tagestour entpuppte sich als Kaffeefahrt, statt 5000 Euro Gewinn gab's ein Rubbellos mit Niete. Obendrein wurden die Gäste mit Gratis-Reisen geködert, deren hohe Kosten sich im Kleingedruckten versteckten. Die Verbracherzentrale des Saarlandes berichtet von einem besonders krassen Betrug, der sich vor mehreren Wochen im Saarland ereignete. Per Post lobte eine "Eurostar Bargeldbenachrichtigungszentrale" einen Gewinn von 5000 Euro aus, der bei einer Ausflugsfahrt übergeben werden sollte. ...

... Gelockt von einem 400 Euro Geschenkgutschein für eine Reisebuchung, buchte er eine Reise für vier Personen. Neben dem Restpreis mussten Aufpreise für Beratung und Reisekostenservice gezahlt werden, so dass sich ein Betrag von 472 Euro, ergab, der sofort gezahlt werden sollte.

Erst sein Sohn entdeckte den Betrug: Buche er nicht Auflüge im Wert von mindestens 175 Euro, werde der volle Preis fällig. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Pfälzischer Merkur

Bei dieser Gelegenheit sei noch einmal auf eine Reportage der Sendung Markt im Dritten vom 08.03.2010 hingewiesen, welche sich mit der Suche nach den Hintermännern der Kaffeefahrtmafia beschäftigt.

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Bewährungsstrafen für Anbieter teurer Flirt-Line

Die Einsamkeit von alleinstehenden Männern hat ein Trio gnadenlos ausgenutzt, um bundesweit Kasse zu machen. Für ihre betrügerischen Machenschaften mit Kontaktanzeigen wurden die drei Angeklagten am Montag im Landgericht Hildesheim zu Bewährungsstrafen zwischen sieben Monaten und zwei Jahren verurteilt.

... Die drei Betrüger hatten die Einsamen mit Hilfe von fingierten privaten Kontaktanzeigen und professionellen Telefonistinnen animiert, teure Sondernummern anzurufen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Welt -online

Rüde Methoden beim Abschleppen

Von einer Hamburger Abschleppfirma werden mit Unterstützung der Stadt rigoros Fahrzeuge von Großparkplätzen abgeräumt. Die Autofahrer fühlen sich angesichts der übertrieben hohen Kosten regelrecht abgezockt, so der NDR in der Sendung Markt vom 27.09.2010.

Quelle: Youtube - scamnewsTV

26.09.10

Vor Gewinnbriefen warnt die Polizei Fulda

Die Polizei warnt vor Gewinnbriefen, die mit der Post an Haushalte gesandt werden. In dem Schreiben wird dem Empfänger mitgeteilt, dass er den dritten Preis, Bargeld in Höhe von 2000 Euro, bei einem Rätsel-Gewinnspiel einer Katalog-Firma gewonnen hat. Das Preisgeld kann aber nur an den Gewinner direkt im Rahmen einer Ausflugsfahrt ausgezahlt werden. Der Förderverein "Barockstadt Fulda" lädt zu der Fahrt ein. Auf Nachfrage bei der Stadt Fulda konnte recherchiert werden, dass es einen solchen Verein gar nicht gibt. Nachforschungen im Internet über den Reiseanbieter "Superplus Reisen UG" aus Barleben haben zahlreiche Warnhinweise ergeben. Verbraucherzentralen raten ab, an solchen "Kaffeefahrten" teilzunehmen. Hier werde anstatt Geschenke und Gewinne zu verteilen, von Verkaufsprofis versucht, den Anwesenden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Polizei rät deshalb, auf solche Schreiben nicht zu reagieren oder darauf zu antworten.

Quelle und vollständiger Bericht: Presseportal - Polizeipräsidium Osthessen

StA erhebt Anklage wegen Telefon-Abzocke mit Millionenschaden

Es geht um das Geschäft mit oft zu gutgläubigen, meist älteren Menschen, die sich als »Gewinner« einmal in ihrem Leben auf der Sonnenseite des Lebens sehen möchten. Doch oft müssen sie dann erkennen, »außer Spesen nichts gewesen«
Drei Offenburger sollen – so sieht es die Staatsanwaltschaft Mannheim – mit dem »Glücksbringer-Verlag« und Tochterfirmen insgesamt 5,4 Millionen Euro abgezockt haben. Zwischen Januar 2007 und Mai 2008 hätten die drei Beschuldigten bundesweit mehrere Millionen Briefe mit Gewinnversprechend verschickt und die Empfänger aufgefordert, eine kostenpflichtige Nummer anzurufen (1,99 bis 2,99 Euro/Minute), um sich zu registrieren. Es ging um sogenannte Wertpunkte.
Die computergesteuerten Gespräche seien künstlich in die Länge gezogen worden. Die Offenburger Polizei sprach dabei von Kosten bis zu 50 Euro pro Anrufer. ...

... Die Anklage lautet auf gewerbs- und bandenmäßigen Betrug sowie falsche Werbung. Der Strafrahmen reicht von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Haft.
Mit Bewährung können sie kaum rechnen. Denn im Februar 2009 saßen die drei jetzt in Mannheim Beschuldigten in Offenburg auf der Anklagebank, ebenfalls wegen Telefonabzocke. Verurteilt wurden sie zu je 18 Monaten Haft auf Bewährung. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Baden-online

Collector GmbH inkassiert für Megapreis AG, aber für was?

Merkwürdiges tut sich derzeit im Firmengeflecht um den Kalletaler Pferdehändler Frank Babenhauserheide, dem Vorstandsvorsitzenden der Megapreis AG sowie seinem Inkasso-Strohmann Bernd Rogalski aus der Collector GmbH.

So erhielt ein Leser meines Blogs eine Zahlungsaufforderung der Collector GmbH über 128,64 EUR aufgrund eines Inkassoauftrages der Megapreis AG.

Dumm nur, dass der Leser nie etwas bei der Megapreis AG bestellt hat und auch die Zahlungsaufforderung keinen Aufschluss darüber gibt, um was für eine Forderung es sich konkret handeln soll. ...

Quelle und vollständiger Beitrag: Inside mega-downloads

24.09.10

Mahnungen von der Deutsche Zentral Inkasso GmbH

Derzeit überrollt eine Mahnwelle viele User, wie diese in den vergangenen Tagen in Foren und Blogs berichten. Die Schreiben kommen von der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH aus Berlin. Trotz aller drohenden Formulierungen besteht kein Grund zur Panik. Vielmehr ist es der Versuch eines Gaunerkartells durch Einschüchterung die geforderten Gelder von den Betroffenen zu erbeuten. Wer dahinter steckt und mir wem kooperiert wurde erst kürzlich von einem User im Forum des Vereins Antispam e.V. zusammengefasst.

Der Spass mit der Inkassobutze fängt schon an. Es handelt sich offenbar um eine "Zweigstelle" der OPM Media GmbH, denn keiner der an der Butze beteiligten GF/GS kommt aus Berlin. Die stammen alle aus Bayern und sitzen bei diesen Firmen.

  • DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH
    Bundesallee 47
    10715 Berlin
    Amtsgericht: 14057 Berlin (HRB 118815)
    Geschäftsführer: Be. So., Ludwigschorgast, *1981

  • onlinequiz GmbH
    Grillparzerstr. 44
    81675 München
    Amtsgericht: 80315 München (HRB 156481)
    Geschäftsführer: Be. So., Ludwigschorgast, *1981

  • olivosmedia GmbH
    Priel 5
    85408 Gammelsdorf
    Geschäftsführer: Be. So., Ludwigschorgast, *1981
    Amtsgericht: 80315 München (HRB 164942)

  • Drescher Systems GmbH
    Priel 5 c/o Hr. Drescher
    85408 Gammelsdorf
    Amtsgericht: 80315 München (HRB 158241)
    Geschäftsführer: Fr. Dr., Gammesldorf, *1972

  • OPM Media GmbH
    Wilhelmsaue 1
    10715 Berlin
    Amtsgericht: 14057 Berlin (HRB 125382)
    Geschäftsführer: Fr. Dr., Gammesldorf, *1972

zuvor:

  • OPM Media GmbH
    Elisabethstr. 91
    80797 München
    Amtsgericht: 80315 München (HRB 174861)
    Geschäftsführer: Fr. Dr., Gammesldorf, *1972

Quelle: Antispam - Forum

Die DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH teilt sich die "Räumlichkeiten" mit der OPM Media GmbH. Allerdings wird der Bürger darüber getäuscht, denn die Firma hat dazu extra die Adresse Bundesallee 47 erfunden und auf ein großes Schild gemalt, um sich zu tarnen. In Wahrheit wird der Bürger "um die Ecke geführt", wie man auf dem Foto sehen kann. Um die Ecke liegt nämlich die OPM Media GmbH mit der Adresse Wilhelmsaue 1 ...

Der Geschäftsführer der Inkassobutze "Mr. Sandwich" ist nicht für Inkassodienstleistungen qualifiziert. Die Firma ist deshalb auf die Hilfe eines 70 jährigen Rentners aus Kulmbach angewiesen, der als StrohmannLizenzlieferant dient und auch so ähnlich heisst (siehe KG Berlin, AZ: 7525 G 1 KG 26/09).
Der rüstige Rentern muss für diesen Job täglich über 700 km zu seiner Arbeitsstätte fahren...

"Mr. Sandwich" ist wohl auch nur ein Strohmann, denn zuvor ist er als Gewinnspielbetreiber gescheitert.

  • QUIZGAME LTD.
    SUITE F 1ST FLOOR, NEW CITY
    CHAMBERS, 36 WOOD STREET
    WAKEFIELD
    WEST YORKSHIRE
    WF1 2HB
    Company No. 06216004
    Status: Dissolved 14/04/2009
    Date of Incorporation: 17/04/2007
    Director:
    BE. SO. *23.02.*
    ORLEANSSTR. 34
    81667 MUENCHEN

  • QUIZCRAFT LTD.
    483 GREEN LANES
    LONDON
    N13 4BS
    Company No. 06216010
    Status: Dissolved 14/04/2009
    Date of Incorporation: 17/04/2007
    Director:
    BE. SO. *23.02.*
    ORLEANSSTR. 34
    81667 MUENCHEN

  • WEBCOURT LTD.
    483 GREEN LANES
    LONDON
    N13 4BS
    Company No. 06214804
    Status: Dissolved 05/05/2009
    Date of Incorporation: 16/04/2007
    Director:
    BE. SO. *23.02.*
    ORLEANSSTR. 34
    81667 MUENCHEN

Die Adresse des Directors ist nicht seine private (er wohnt noch in seinem Elternhaus in der Bergstr. 15). Es handelt sich vielmehr um den Firmensitz der olivosmedia GmbH, bevor die Firma an die Adresse der Drescher Systems GmbH wechselte. Dem Eigentümer der Drescher Systems GmbH gehört auch die OPM Media GmbH, die mit der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH zusammenfällt. Alles klar...

Quelle: Antispam - Forum

Über die Abzocke des Frank Drescher wurde schon öfter in verschiedenen Verbrauchersendungen berichtet. Der vorerst letzte Beitrag war in der Sendung Akte 2010 am 13. Juli 2010. Îm Mittelpunkt stand die Abzockseite live2gether.de von der OPM Media GmbH des Frank Drescher bei einer Reportage von Wiso am 25. Jan. 2010.

PS: Die Abkürzungen BE. SO. und Fr. Dr. stehen für die Personen Bernhard Soldwisch und Frank Drescher.

Warnung vor unbekannten Kosten auf der Telefonrechnung

Geld einfach über die Telefonrechnung abzubuchen, wird bei Betrügern immer beliebter. Da finden Kunden plötzlich unter „Beträge anderer Anbieter“ Kosten für angebliche „Mehrwertdienste“ wie Billigvorwahlen, Horoskope, Gewinnspiele oder Auskünfte, obwohl sie die Nummern nie gewählt haben. In den Verbraucherzentralen beschweren sich sogar Leute, die zur fraglichen Zeit im Urlaub waren. Das sollten Sie als Betroffene tun:

  • Lassen Sie bei der Bank den Rechnungsbetrag zurückbuchen.
  • In der Rechnung stehen Name und Adresse des fremden Anbieters, im Einzelverbindungsnachweis auch der genaue Betrag.
  • Ziehen Sie diesen Teil von der Rechnung ab und überweisen Sie Ihrem eigenen Telefonanbieter den unstrittigen Betrag. Achtung: Die 19 Prozent Mehrwertsteuer nicht vergessen.
  • Schreiben Sie dem Fremdanbieter, welchen Betrag Sie warum einbehalten haben. Schicken Sie dem eigenen Provider eine Kopie davon.
  • Die Fremdanbieter müssen dann ihre Forderung kostenlos mit einem technischen Prüfprotokoll belegen. Das können sie oft nicht, stattdessen liefern viele nur eine simple Zertifizierung. Die reicht aber nicht.
  • Schalten Sie die Verbraucherzentrale ein, wenn es Ärger gibt. Musterbriefe und Informationen stehen unter www.vz-bawue.de. Suchworte: Telefon Abrechnung Mahnung.

Quelle: Stiftung Warentest - test.de

23.09.10

Anklage gegen Telefonbetrüger erhoben

Sie sollen mit falschen Gewinnversprechen an zumeist ältere Menschen mehr als 5,4 Millionen ergaunert haben - die Staatsanwaltschaft Mannheim hat nun Anklage gegen drei Geschäftsleute erhoben. Sie wirft den angeschuldigten Männern aus dem Raum Offenburg gewerbs- und bandenmäßigen Betrug sowie strafbare Werbung vor, teilte die Behörde am Donnerstag mit. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Rhein-Neckar-Zeitung

22.09.10

Wie die Gewerbeauskunft-Zentrale in die Abo-Falle lockt

In Verträgen wir es oftmals übersehen – das Kleingedruckte. Eine Firma aus Düsseldorf macht sich das zu Nutze: verschickt zur Zeit Deutschlandweit tausende Schreiben, die ganz offiziell aussehen. Wer den Brief unterschreibt - zurückschickt und das Kleingedruckte nicht liest, hat mit seiner Unterschrift den Eintrag auf einer Internetseite gebucht. Dieser Eintrag kostet laut Vertrag über 1000 Euro, läuft zwei Jahre! Die vermeintliche Gegenleistung: Ein Nutzlosdienst auf einer völlig unbekannten Suchmaschine, die kaum Einträge hat. Anwälte raten: Nicht zahlen!

Quelle: Sat1 - Akte 2010

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

21.09.10

Gerichtsverhandlung wird zu Werbeveranstaltung

Wegen gemeinschaftlich ausgeführten Betrugs mussten sich am Freitag drei Männer aus Enschede und Bremen sowie zwei Frauen aus Bremen vor dem Kirchhainer Amtsgericht verantworten.

Am 5. Februar vergangenen Jahres hatten die Polizei und die Gewerbeaufsicht der Kreisverwaltung nach einem Hinweis im Soldatenheim „Haus Hohenwald“ in Stadtallendorf zugeschlagen. Ein inzwischen 63 Jahre alter Geschäftsmann aus Bremen hatte zu als Kaffeefahrten getarnten Verkaufsveranstaltungen eingeladen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Oberhessische Presse

Olaf Tank zockt Schweizer User ab

In einem sehr offiziell gestalteten Schreiben eines gewissen Rechtsanwalts Olaf Tank aus Osnakbrück werden die Adressaten aufgefordert, einen Euro-Betrag zu überweisen mit dem Hinweis, dass über das Internet bezogene Dienstleistungen nicht bezahlt wurden. Im Falle einer Nichtbegleichung der Forderung werden gerichtliche Schritte angedroht. Wie die Polizei mitteilt, wird mit dieser Vorgehensweise versucht, die Empfänger der Schreiben zu einer ungerechtfertigten Zahlung zu veranlassen, weil viele Internetnutzer Dienste in Anspruch nehmen und sich Ärger mit Rechtsanwälten und Gerichten ersparen möchten.

Bei den Geldforderungen des Rechtsanwaltes Olaf Tank und der angegebenen Firma Antassia GmbH handelt es sich um eine «Abzockerfalle». ...

Quelle und vollständiger Bericht: Basler Zeitung

Die Tricks der Inkasso-Ganoven

Inkassobüro - das Wort allein löst bei vielen Menschen Ängste aus - und es klingt nach Ärger. Aber was dürfen Inkassounternehmen eigentlich - und was nicht? Und wie können Sie dubiose von seriösen Inkassounternehmen unterscheiden?

Die Angst der Verbraucher vor Inkassobüros machen sich viele dubiose Geschäftemacher zunutze. Vorzugsweise dann, wenn unfreiwillige 'Kunden' Zahlungsaufforderungen verweigern, weil Ihnen beispielsweise im Kleingedruckten einer Internetseite mitgeteilt wurde, dass sie 50 oder gar 100 Euro für einen bestimmten Dienst oder Test zahlen sollen. Viele zahlen aus Angst vor weiteren Konsequenzen, obwohl Sie eigentlich im Recht gewesen wären - und nicht hätten zahlen müssen.

Quelle und vollständiger Bericht: RTL - Ratgeber

Nachbarschaftsabzocke wird noch dreister

Nein, untätig sind die Abzocker nicht, wenn es darum geht mit kriminellen dreisten Methoden an das Geld unvorsichtiger User zu gelangen. Dafür werden auch schon mal alte Maschen reaktiviert und im neuen Design präsentiert. Demnächst soll wohl wieder die Nachbarschaft grüßen lassen. Das wurde in ähnlicher Form schon bekannt durch die Abzockportale nachbarschaftspost.com, Nachbarschaft24.net, Affair24.net, usw.

Die neue Seite heisst nun kurz nachbii.com und wartet mit wesentlich höheren Kosten auf, als es von den üblichen Abofallen bekannt ist.

2. Vertragsinhalt

1. Durch die Registrierung schließt der Nutzer einen Abonnementvertrag ab. Er erhält dadurch sieben Tage lang Zugang zur Onlinecommunity nachbii und hat so die Möglichkeit, aktiv die Community zu nutzen. Der Nutzer verpflichtet sich dafür, die Kosten von 9,99 EUR (inkl. MwSt.) pro Woche zu entrichten. Die Laufzeit von einer Woche entspricht dabei genau sieben Tage. Die Zahlung wird durch den Festnetztelefonbetreiber des Nutzers auf dessen Rechnung belastet. Dieser Betrag wird auf der monatlichen Rechnung separat ausgewiesen. Mit der Registrierung erklärt sich der Nutzer mit diesem Verfahren einverstanden.

Neben dem ungerechtfertigten Erbeuten von Beträgen ihrer angeblichen Kunden haben die Betreiber es noch auf die Daten der Opfer abgesehen. Denn auch damit lässt sich noch gut handeln und verdienen.

5 Pflichten des Nutzers

2. Hauptleistungspflicht des Nutzers ist die Zahlung des Abonnementbeitrags. Darüber hinaus ist die Hauptleistungspflicht die richtige und vollständige Angabe von Daten, ...

Als Betreiber zeichnet ein Norbert Kranewitter von der Firma Discovery Media Group Ltd. verantwortlich, wie aus dem Whois der Domain nachbii.com ersichtlich ist.

domain:                      nachbii.com
  
[owner-c] handle:            10901438
[owner-c] type:              PERSON
[owner-c] title:             
[owner-c] fname:             Norbert Kranewitter
[owner-c] lname:             Kranewitter
[owner-c] org:               Discovery Media Group Ltd.
[owner-c] address:           Suite E-2 Union Court Building
[owner-c] address:           Elizabeth Avenue & Shirley Street
[owner-c] city:              Nassau
[owner-c] pcode:             00000
[owner-c] country:           BS
[owner-c] state:             BS
[owner-c] phone:             +1-242-380-8217
[owner-c] fax:               +49-000-0000
[owner-c] email:             info@quizdienst.com 

Bei dem Geschäftsführer Norbert Kranewitter von der Discovery Media Group Ltd. handelt es sich wohl nur um einen Strohmann von Faustus Eberles Gnaden. Die im Whois eingetragen Anschrift gehört einer international tätigen Anwaltskanzlei, die im Offshore-Bereich tätig ist und sich auf Firmengründungen spezialisiert hat. Interessant ist in dem Zusammenhang noch der Hinweis auf die angegebene Emailadresse. Die zeigt auf die weitere Abzockseite quizdienst.com, mit der gleichzeitig noch Daten gesammelt werden.

Auch diese Seite wird von der Discovery Media Group Ltd. betrieben. In den AGB bzw. der darin enthaltenen Widerrufsbelehrung findet sich ein wichtiges Indiz, welches auf den Zuger Kreisel der Swiss Connection zeigt.

Der Widerruf ist zu richten an:

Discovery Media Group Ltd.
Postfach 100131
83001 Rosenheim

E-Mail: info@nachbii.com

Wieder einmal kann an dem angegebenen Postfach eine interessante Querverbindung nachgewiesen werden. Dieses Postfach wurde schon früher von der gleichen Bande genutzt. Seinerzeit als Anschrift für die Abzockfirma IFK AG (Institut für Konsumforschung).

Neuerdings ist die IFK AG auch wieder aktiv und nennt sich nun Institut für Kosmetikforschung.

Vorsicht: Internet-Kriminelle immer raffinierter

Netzkriminelle werden immer professioneller: Sie nutzen soziale Netzwerke, stehlen verschiedene Zugangsdaten - bis hin zur kompletten Identität - und bedienen sich damit an fremden Bankkonten.

Die neuesten Zahlen zur Internetkriminalität sind alarmierend: Im Vergleich zum Vorjahr ist sie um 33 Prozent gestiegen. Laut einer Studie sind bereits sechs Millionen Menschen in Deutschland Opfer von Internetbetrug geworden, 3,5 Millionen Menschen Opfer von Datendiebstahl. Die Betrüger nutzen aus, dass immer noch jeder Fünfte ohne Virenschutz surft. Dabei gilt schon lange nicht mehr, dass sich Internetnutzer nur auf dubiosen Seiten Viren einfangen können.

Es passiert, ohne dass man es merkt: Plötzlich ist der Computer fremdgesteuert. ...

Quelle und vollständiger Bericht: WDR - Markt

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Ungewollte Zeitschriften-Abos der PVZ

Werbung auf dem eigenen Auto, die monatlich mehrere hundert Euro einbringen soll, Gewinnspiele mit tollen Preisen oder eine kleine finanzielle Unterstützung für angeblich soziale Projekte: Es gibt viele verlockend klingende Angebote, mit denen Händler auf der Straße, an der Haustür oder im Internet auf Kundenfang gehen. Oft verbirgt sich hinter diesen vermeintlich interessanten Offerten aber nur ein Zeitschriften-Abonnement. Wer einmal unterschrieben oder zugesagt hat, kommt so schnell nicht mehr aus dem Vertrag heraus und erhält über einen langen Zeitraum eine Zeitschrift, die er nie wollte.

Quelle und vollständiger Bericht: NDR - Markt

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Schließen Sie keine spontanen Abo-Verträge am Telefon oder im Internet ab! Geben Sie nicht leichtfertig Ihre Bankverbindung an! Bei Interesse lassen Sie sich lieber die Unterlagen zuschicken und lesen Sie die Vertragsbedingungen und Kündigungsfristen genau, bevor Sie unterschreiben. Leistungen, die an ein Abonnement gebunden sind, sind häufig unseriös - lassen Sie die Finger davon!

Quelle und vollständiger Bericht: NDR - Markt

Unseriöse Schuldnerberater: Geld weg – Schulden bleiben

Die Allgemeine Schuldenverwaltungs GmbH (ASV) mit Sitz in Hamburg wirbt im Internet und in Zeitungsanzeigen damit, Menschen aus der Schuldenfalle zu helfen. Es handelt sich dabei nicht um eine gemeinnützige und anerkannte Schuldnerberatungsstelle, sondern um einen Dienstleister, der mit verschuldeten Menschen Geld machen will. Außendienstmitarbeiter der ASV besuchen Schuldner und sollen sie überreden, einen Vertrag zur Schuldenregulierung abzuschließen. In diesem Vertrag verpflichtet sich der Schuldner zu einer monatlichen Zahlung an die ASV, mit der die Forderungen aller Gläubiger abgegolten würden. Dafür würde ein eigens beauftragter Anwalt sorgen.
Schuldner müssen doppelt zahlen

Das Konzept geht nicht immer auf, denn viele Gläubiger lassen sich nicht auf die Angebote der Anwälte ein. Der Schuldner wird dann doppelt zur Kasse gebeten: Er muss weiter an die Gläubiger zahlen und zusätzlich an die ASV und einen Rechtsanwalt. ...

Quelle und vollständiger Bericht: NDR - Markt

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Polizei sucht nach Kaffeefahrtveranstalter

Nach einem Zwischenfall bei einer Kaffeefahrt-Verkaufsveranstaltung sucht die Polizei nach einer Firma mit dem Namen Diamant. Zuvor war eine Anzeige wegen Körperverletzung eingegangen. Eine 71-Jährige und ein 61-Jähriger waren bei der Veranstaltung in Lambrecht (Kreis Bad Dürkheim) verletzt worden.

... Der Verkaufsleiter soll einer 71-jährigen Frau aus Neustadt am vergangen Freitag die Handtasche entrissen und sie zu Boden gestoßen haben. Als ein 61-Jähriger der Verletzten zu Hilfe eilen wollte, soll der Verkaufsleiter ihm nach Polizeiangaben den Ellenbogen ins Gesicht gestoßen haben. ...

Quelle und vollständiger Bericht: SWR.de - Nachrichten

20.09.10

Der BGH zu Verträgen mit Referenzkunden

Über das Thema wurde und wird viel geschrieben und diskutiert. Leider will eine Firma diese Kritik nicht verstehen und versucht mit allen Mitteln eine negative Berichterstattung zu verhindern. Auch Mitschnitte von Sendungen öffentlich rechtlicher Anstalten wurden auf verschiedenen Videoportalen zensiert. Nachfolgend doch noch eine Fundstelle über das Verfahren vor dem BGH.

Quelle: Imageshack.us

17.09.10

Wieder DDoS-Attacken gegen BooCompany

Anscheinend hat das Team von BooCompany mal wieder jemandem ganz gewaltig auf die Füsse getreten. Seit heute Vormittag ist das Portal sowie das Forum von BooCompany nicht mehr auf dem üblichen Weg zu erreichen. Irgendwer muss sich wohl so sehr ärgern dass kriminelle Methoden angewendet werden, damit User nicht mehr auf BooCompany zugreifen können.

Der Server hat wieder mal mit einer ddos Welle zu kämpfen.

Die Noteingänge sind seit 10 Uhr die hier:

http://www2.boocompany.com

und

http://forum2.boocompany.com

Ich melde mich, wenns vorbei ist.

Quelle: lanu.blogger

Kontoverbindung der Antassia GmbH gekündigt

Das Thema Antassia Gmbh ist für die Kreissparkasse Eichsfeld noch nicht erledigt, könnte aber schnell Geschichte sein. Die Bank führt ein Konto des Unternehmens. Dahinter soll sich allerdings eine Internetabzockerfirma verbergen (wir berichteten). Die Sparkasse hat das Konto gekündigt. ...

In dieser Woche erst erhielten wieder zahlreiche "Kunden" der Antassia Gmbh Zahlungsaufforderungen mit der Bankverbindung der Sparkasse. Sparkassenvorstand Hubert Riese sagte gestern auf TLZ-Nachfrage: "Wir haben im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten bereits reagiert, das heißt, die fristgerechte Kontokündigung ausgesprochen." ...

... Hubert Riese geht davon aus, dass sich das Thema "in kürzester Zeit erledigen wird".

Quelle und vollständiger Bericht: Thüringer Allgemeine

Die Abzocke mit Ping-Anrufen

Folgende Situation: Ihr Telefon klingelt einmal, dann wird aufgelegt. Im Display sehen sie eine gewöhnliche Festnetznummer, also denken sie sich nichts dabei, wenn sie selbige zurückrufen. Doch Vorsicht, dahinter kann sich auch ein sogenannter Pinganruf verstecken, der richtig teuer wird, wenn sie zurückrufen. So zb. bei der Firma Invoicetel die kräftig abkassiert. Die behauptet, das man auf einer Sexhotline angerufen hat, und will 72 Euro dafür, droht mit Inkassobüro und Mahnverfahren.


Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

Mahnung wegen ungewollter Mitgliedschaft bei WEB.de

Für die 13jährige Sabrina ist der 4. Juni ein Tag wie jeder andere. Dann allerdings bekommt die Schülerin Post. In der „Letzten außergerichtlichen Mahnung“ droht ihr die Firma Web.de mit juristischen Schritten, wenn sie die 20 Euro für ein kostenpflichtiges E-Mail-Fach nicht umgehend bezahlen würde. Sabrina hat aber gar kein Abo abgeschlossen, schon gar nicht mit Web.de.

Kurze Zeit später schreibt der Inkasso-Dienst BID, Sabrina soll jetzt bereits 85 Euro bezahlen, inklusive aller Mahnkosten. Vater und Tochter bleiben gelassen, denn üblicherweise müssten web.de und der Inkassodienst ja erst einmal belegen, dass die minderjährige Sabrina wirklich einen Vertrag geschlossen habe, denken sie sich. Web.de und der Inkasso-Dienst allerdings verlangen, die Familie solle belegen, dass es eben keinen Vertrag gibt.


Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

16.09.10

Polizei warnt vor Trickbetrügern am Telefon

Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor Trickbetrügern, die am Telefon falsche Gewinnversprechungen machen.
Mitarbeiter eines Callcenters aus Istanbul in der Türkei rufen – so auch in Berlin - überwiegend ältere Menschen an und eröffnen ihnen einen Lottogewinn in Höhe von 64.000 Euro. Um diesen Gewinn über einen Notar und die zuständige Bank direkt auszahlen zu können, müsse der „Gewinner“ allerdings ein Prozent der Gewinnsumme über Western Union, ein internationaler Geldtransferservice, in die Türkei überweisen.

Die Polizei empfiehlt:
Sollte Sie ein derartiger Anruf erreichen, setzen Sie sich sofort mit der Polizei in Verbindung und erstatten eine Anzeige. Überweisen Sie bitte kein Geld oder geben ihre Kontodaten an.

Quelle: Pressemeldung der Berliner Polizei

Warnung vor Service- und Beratungsgebühr auf Kaffeefahrten

Wer an Kaffeefahrten teilnimmt weiss, dass häufig das angegebene Ziel nicht angefahren wird und versucht wird, Heizdecken, Gesundheitsprodukte oder Reisen zu verkaufen. Den meisten Verbrauchern ist inzwischen auch bekannt, dass derartige Geschäfte relativ problemlos widerrufen werden können, wenn man den Namen und die Anschrift des Verkäufers kennt.

Besondere Vorsicht ist jedoch bei einer neuen Masche der Veranstalter von Kaffeefahrten geboten. Damit die Veranstalter auch bei einem Widerruf des auf der Kaffeefahrt abgeschlossenen Geschäftes einen Gewinn erzielen, verlangen sie von Verbrauchern, die eine Reise buchen, oftmals eine sog. Service- oder Beratungsgebühr. Diese Gebühr für die kurze aber vollmundige Anpreisung einer Reise beträgt häufig 39 Euro pro Reise und Person. Noch auf der Kaffeefahrt wird die Bezahlung dieses Betrages in bar oder per EC-Karte verlangt. Im Falle des zulässigen Widerrufes der noch nicht bezahlten Reise, wird die Erstattung dieser Service- oder Beratungsgebühr verweigert. Da die Veranstalter häufig mehrere Reisen verkaufen, gibt es Fälle, in denen bei Buchung durch ein Ehepaar mehrere Hundert Euro verloren sind.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

Vorsicht bei falschen Posten auf der Telefonrechnung

Seit einiger Zeit werden von verschiedenen Firmen falsche Rechnungsposten auf den monatlichen Abrechnungen der Telefongesellschaften (Telekom, usw.) ausgewiesen.

Es handelt sich um in der Hauptsache um die Firmen Yellow Access Operating ServAG und telomax GmbH:

Beträge anderer Anbieter

Verbindungen über Yellow Access Operating ServAG

Zu diesen Beträgen liegen der Deutschen Telekom keine Informationen vor. Richten Sie Anfragen und Beschwerden
bitte ausschließlich an:
Telefon: 0800 444 567 4, Telefax: 01805661001

Yellow Access Operating ServAG
c/o Lützowufer 27, 10787 Berlin
E-Mail: office@yadata.de


Beträge anderer Anbieter

Verbindungen über telomax GmbH

Zu diesen Beträgen liegen der Deutschen Telekom keine Informationen vor. Richten Sie Anfragen und Beschwerden
bitte ausschließlich an:
Telefon: 0800 444 567 4, Telefax: 01805661001


telomax GmbH
Westhafen Platz 1, 60327 Frankfurt/Main
E-Mail: telomax@mail.com

Beispiel eines Rechnungspostens auf der Telekomrechnung:

Die Rechnungstellung wird ausgelöst, wenn man eine 0900-Nummern zurückgerufen hat, die ein Gewinnversprechen enthielt: "Erich Frankenberg", "Friedrich von Haber", "Lara Stern" und andere Namen.

In jüngster Zeit sind auch Personen betroffen, die Werbeanrufe in Zusammenhang mit whois:win-finder.com erhielten.

Betroffenen Personen sollten unbedingt die Zahlung bei ihrem Telefonanbieter stornieren, was in der Regel problemlos telefonisch möglich ist.

Die gefälschten Rechnungsposten sind an den immer gleichen Kontaktrufnummern zu erkennen:

Telefon: 0800 444 567 4
Telefax: 01805661001

Quelle und vollständiges Posting: Forum von Antispam.de

Proinkasso auf Wachstumskurs - Juristen gesucht

Im Forum von BooCompany.com ist man auf ein aktuelles Stellenangebot von der aus Funk und Fernsehen bekannten Proinkasso GmbH aufmerksam geworden. Geschäftsführer und Inhaber Stefan Straßburg buhlt demnach wieder einmal um willige Juristen, da weitere Inkassounternehmen geplant sind - ich möchte einfach mal versuchen das Stellenangebot für Sie (und potentielle Interessenten) zu erweitern und verständlich zu übersetzen.

Hier zunächst das Stellenangebot auf Stepstone.de:

Quelle und vollständiger Beitrag: Abzocknews

Madmaxwin jetzt ohne Impressum auf der Seite

Die mit dem nutzlosen Eintragsdienst in Verbindung stehenden Gauner Victor Vitti und ip69 (Christian Hoffmann) sind bisher nur negativ aufgefallen. Viele, der mehr als dubiosen, Aktionen der IP69 kennt google ebenso wie den zweifelhaften Herrn Spamer Victor Vitti. Bei dem Nutzlosdienst madmaxwin.com ist das nicht anders. Von Beginn an setzten die Gauner alles daran, um die Kontaktdaten zu verschleiern. Im Impressum wurde ganz dreist die Faxnummer der Bundesnetztagentur angegeben, so dass die Behörde im April darauf reagierte und auf ihrer Webseite einen Hinweis platzierte. Auch hier im Blog gab es eine Warnung vor den Gewinnspielbetrügern von MadMaxWin.

Wer für diesen fragwürdigen Dienst verantwortlich ist, möchte man möglichen Interessenten aber immer noch nicht preisgeben. Neuerdings sind unter dem Link Impressum keinerlei Angaben über Verantwortliche zu finden. Dafür gibt es dort eine dreiste Mitteilung, die jegliche Seriösität vermissen lässt.

Auf Grund des Verdachts der missbräuchlichen Nutzung der Kontaktmöglichkeiten für das Produkt madmaxwin werden diese bis auf Weiteres nicht im Impressum angezeigt. Wenn Sie Kunde von madmaxwin sind, bitten wir Sie, sich an die Kontaktdaten zu halten, die Sie auf Ihrem Willkommensanschreiben finden.
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Es ist schon seltsam, da beschweren sich diese Gauner über eine missbräuchliche Nutzung der Kontaktmöglichkeiten. Dabei ging der Mißbrauch doch von ihnen aus, indem sie absichtlich falsche Daten angegeben hatten.

Um aber trotzdem noch an Kontaktdaten auf der Domain madmaxwin.com zu gelangen, reicht ein Blick in den Quelltext der Seite madmaxwin.com/impressum.

<!-- 
Kundenbetreuung:<br />
MADMAXWIN/ suite B006<br />
Hans Thoma Straße 13<br />
60596 Frankfurt<br />
<br />
E-Mail: service@madmaxwin.com<br />
Telefon: 0180 - 5220137 *<br />
Fax: 0180 - 5220138 *<br />
<small>* € 0,14 pro Minute aus dem deutschen Festnetz/ Mobilfunkpreise können abweichen</small><br />
<br />
Unsere Mitarbeiter sind für Sie von 10:00-17:00 Uhr erreichbar.<br />-->

An der Adresse Hans-Thoma-Str. 13 in Frankfurt ist aber keine Firma Madmaxwin ansässig. Dort befindet sich der sattsam bekannte Weiterleitungsdienst der Mail Boxes Etc. Diese Anschrift wird auch gerne genutzt von Faustus Eberle & Co. sowie der Gewinnspielmafia des Wiener Karussell.

15.09.10

Gaunerduo auf Bewährung verurteilt

... Der winzige Hinweis, dass der Dienst 75 Euro für 24 Stunden kostet, fiel kaum auf.

Computerbetrug lautete der Vorwurf, dessentwegen sich drei Männer vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Potsdam zu verantworten hatten. Die Tatvorwürfe liegen lange zurück: 243 Fälle zwischen Dezember 2001 und März 2002. Die Angeklagten hatten die Erotikseiten manipuliert, so dass die Nutzer immer wieder in die Zahlfalle tappten. Das Erschrecken kam mit der Telefonrechnung. Bis zu 10 000 Euro wurden plötzlich gefordert.

„Wir wollten schnelles Geld machen“, erklärte der Hauptangeklagte Robert F. ...

... Das Erotikgeschäft erschien ihm als lukrativ. Noch dazu, weil er und sein Kompagnon Matthias M. (31) noch einen kleinen „Unterbrecher“ auf ihrer Website einbauten: Wer sich in den Abendstunden einwählte, kam oft gar nicht erst zur regulären Website, auf der es ein Passwort für die Tagesflatrate gab, sondern flog sofort wieder raus. Bei jedem neuen Versuch fielen die vollen Einwahlgebühren an. ...

Gestern fiel das Urteil: ein Jahr und acht Monate Haft für Robert F. Neun Monate für den Mitangeklagten Matthias M. – beide Strafen ausgesetzt zur Bewährung. Das Verfahren gegen den dritten Angeklagten wurde wegen geringer Schuld eingestellt.

Quelle und vollständiger Bericht: Märkische Allgemeine

Milde Strafe für gewerbsmäßigen Betrug im Internet

Ein geständiger Internet-Betrüger ist am Montag mit einem blauen Auge davongekommen. Weil der 31-Jährige 95.000 Euro ergaunert hatte, wurde er wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

... 152 Kunden aus ganz Deutschland hatte der smarte Geschäftsmann, der seit vier Monaten in Untersuchungshaft sitzt und am Montag adrett gekleidet erschienenen war, um ihr Geld betrogen. Sie hatten bei ihm Handys und Navis bestellt, das Geld überwiesen. Doch die Ware erhielten sie nie, und so flatterte eine Anzeige nach der anderen G. ins Haus. ...

Waren es zunächst zwei bis drei Anfragen und Aufträge am Tag, wurden es in den kommenden Monaten immer mehr. So viele, dass G. schließlich den Überblick verlor. 2200 Bestellungen wickelte er innerhalb von zwei Monaten ab – 152 blieben auf der Strecke. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Fuldaer Zeitung

Akte 2010: betrügerische Abzockfalle per SMS

Tausende Handy-Besitzer in ganz Deutschland bekommen in diesen Tagen eine SMS mit folgendem Inhalt: "Ein Bild konnte nicht zugestellt werden, da Ihr Handy für MMS nicht aktiv ist." Im Internet soll man das Foto ansehen können, doch wer sich dort anmeldet landet in der Abo-Falle. AKTE-Reporter sind durch halb Europa unterwegs und stellen den Geschäftführer! Mit einem überraschenden Ergebnis.

Quelle: Sat1 - Akte 2010

Quelle: Youtube - Beertjesnl

14.09.10

Polizei rät zu Vorsicht mit Überweisungsbelegen

Nachdem es auch im Landkreis Limburg-Weilburg zu Betrugsfällen mit gefälschten Unterschriften auf Überweisungsträgern gekommen ist, rät die Polizei zur besonderen Vorsicht bei Überweisungen.

Ziel der Täter sind die Briefkästen der Banken und Sparkassen, aus denen sich eingeworfene Überweisungsträger mit geeigneten Hilfsmitteln wieder herausziehen lassen. Die darauf befindlichen Daten sowie die Unterschriften der Auftraggeber werden verwendet, um Blanko-Überweisungsvordrucke zugunsten eines eigenen Kontos zu fälschen. Ist der Betrug nicht auf Anhieb zu erkennen, wird der Geldtransfer ausgeführt. Das Empfängerkonto ist meist schon leer geräumt und aufgelöst, bevor das Opfer durch Kontoauszüge überhaupt etwas davon bemerkt.

Die Polizei rät im Umgang mit Überweisungen und anderen Schriftstücken, die Kontodaten beinhalten, diese persönlich bei der jeweiligen Geschäftsstelle des Geldinstituts einzureichen. Auch können alternative Überweisungsmöglichkeiten wie Selbstbedienungsterminals, Internetbanking oder auch das Telefon genutzt werden.

Unabhängig davon sollten grundsätzlich Kontoauszüge zeitnah überprüft werden, um unrechtmäßige Buchungsvorgänge schnell erkennen und umgehend auch das Kreditinstitut informieren zu können.

Quelle: Pressebericht Polizeidirektion Limburg-Weilburg

Kripo Trier warnt vor Kaffeefahrten

In der vergangenen Woche wurden bei der Kriminalinspektion Idar-Oberstein mehrere Strafanzeigen wegen Betrugsverdachts und Urkundenfälschung erstattet. Hintergrund war, dass ältere Mitbürger an so genannten Kaffeefahrten teilgenommen haben, bei denen ihnen angeblich ein Gewinn ausgehändigt werden sollte. Mit einem Bus wurden die „Gewinner“ in eine Gaststätte im Saarland gebracht, und sie mussten an einer ganztägigen Verkaufsveranstaltung teilnehmen. Hierbei wurden Betten, Haushaltsgeräte und Reisen angeboten. Den arglosen Personen wurde auch versprochen, dass sie eine kostenlose fünftägige Reise nach Südtirol erhalten würden, wenn sie im Umkehrschluss eine fünftägige Reise nach Böhmen buchen würden.

Auf Grund der Tatsache, dass manche Personen nicht ausreichend Bargeld mitführten, um eine Anzahlung zu leisten, überließ man den Geschäftemachern die EC-Karte, damit diese die Bankverbindung aufnehmen konnten. Wenige Tage später stellten die Geschädigten fest, dass Überweisungsträger gefälscht und mehrere hundert Euro von ihrem Konto abgebucht waren.

Die Kriminalpolizei warnt davor, Personal- und Kontodaten leichtfertig bekannt zu geben bzw. überhaupt an solchen Kaffeefahrten teilzunehmen.

Quelle: Pressemitteilung der Kriminaldirektion Trier

Vorsicht: App-Zocke bei Smartphones

Kostenlose Spiele, Organizer- oder Service-Anwendungen sind auch bei Smartphone-Besitzern sehr beliebt. Diese Apps sind meist werbefinanziert und überfluten derzeit zu tausenden die virtuellen Läden. Doch Vorsicht: Bei manchen Mini-Programmen reicht schon ein falscher Klick, und der Nutzer hat ein teures Abo abgeschlossen - ohne, dass er davon etwas merkt.

Quelle und vollständiger Bericht: ZDF - Wiso

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

12.09.10

Wenn dubiose Partnervermittler ein kleines Vermögen abzocken

Viele Menschen, insbesondere auch die Generation 60+, haben den Wunsch, einen passenden Partner fürs Leben zu finden. Das Geschäft mit der Einsamkeit nutzen findige und häufig auch skrupellose Partnervermittler aus. Sie fordern dann für einen oder mehrere Partnervorschläge gleich mehrere Tausend Euro. Dies verleitet häufig die liebesbedürftigen Kunden dazu, ihr Konto zu überziehen und ihren Dispositionskredit auszuschöpfen, damit der Vermittler die entsprechenden Adressen rausrückt.

Aktuell hat sich eine Lübecker Seniorin an die Verbraucherzentrale gewandt. Sie ist Opfer der bundesweit tätigen "Freundschaftsservice & Freundschafts-Vermittlungs GmbH" mit Sitz in Hannover geworden. Sie meldete sich auf eine Anzeige des "Freundschaftsservices", in der "Herrmann, 65 J., Ingenieur …u. Witwer. Attraktiv mit strahlenden Augen, e. gepflegten Äußeren & sportlicher Figur… eine "Frau mit Herz und Wärme" suchen würde. Es folgte ein Treffen mit einer Mitarbeiterin der Partneragentur. Diese überredet die ältere Dame einen "Dienstleistungsauftrag" zu unterzeichnen. Sie sollte diesem Vertrag entsprechend insgesamt 2.965,00 € für die Vermittlung von 4 Partnern zahlen. Zunächst zahlte sie 1.500 € per Kartenlesegerät, das die Vermittlerin zwecks sofortiger Zahlung praktischer weise dabei hatte. Die Bezahlung des Restbetrages erfolgte wenige Tage später. Zu einem Treffen mit "Herrmann" oder einem anderen Interessenten ist es nicht gekommen.

Die Dunkelziffer der Geschädigten dürfte sehr groß sein, denn seit Jahren kommen ältere Verbraucher in die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale, weil sie mehrere tausend Euro an zweifelhafte Partneragenturen gezahlt haben und die vorgeschlagenen Partner häufig nicht dem gewünschten Profil entsprechen oder weil es sich um bezahlte Scheinsuchende handelt, die lediglich als Lockvögel dienen. ...

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Täuschungsmanöver von Koch & Wagner soll zur Kaffeefahrt locken

Verwaltungsbüro Koch & Wagner lockt mit Hinweis auf Verbraucherschutz zur Kaffeefahrt

Aktuell erhält die Verbraucherzentrale zahlreiche Hinweise zu einem Einladungsschreiben des Verwaltungsbüros Koch & Wagner, Privater Verbraucherschutz Niedersachsen aus 49454 Bakum. In dem Brief wird behauptet, der "Verbraucherschutz ihres Bundeslandes" mache darauf aufmerksam, dass der Inhaber einer gewissen Firma AK Reisen aus Weener (Nieders.) nun zu einer Auszahlung eines Gewinns an die angeschriebenen Verbraucher verurteilt wurde. Das Verwaltungsbüro sei nun beauftragt, das Urteil zu vollstrecken und allen vermeintlich Geschädigten die Gewinne zu übergeben.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen macht deutlich: Bei dem im Schreiben des Verwaltungsbüros Koch & Wagner genannten Verbraucherschutz handelt es sich nicht um die Verbraucherzentrale Niedersachsen. "Die Firma spielt hier offenkundig mit der Verwechslungsgefahr im Namen. Mit dem üblen Täuschungsmanöver wird der Eindruck erweckt, die Verbraucherzentrale Niedersachsen arbeite mit dieser dubiosen Firma zusammen, was nicht der Fall ist", sagt Gabriele Peters, Pressesprecherin der Verbraucherzentrale. Bei diesem Schreiben handelt es sich um eine Gewinnmitteilung, die eindeutig als Lockmittel für eine so genannte Kaffeefahrt dient. Die Verbraucherzentrale rät dringend von einer Teilnahme ab.
Außerdem behält sie sich rechtliche Schritte gegen das Unternehmen vor.

Quelle und vollständige: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Niedersachsen

11.09.10

Betrüger gaukeln Millionen-Erbe vor

Das Fax klingt einfach zu verlockend: Eine Erbschaft von mehreren Millionen Euro winkt, nachdem ein weitläufiger Verwandter gleichen Namens gestorben ist. Die Polizei warnt vor solchen Offerten.

...Das Ziel der Täter, die in London ausgemacht wurden: Für vermeintlich anfallende Gebühren, Auslagen und ähnliche Vorleistungen wollen sie abkassieren.

Denn natürlich ist die ganze Geschichte mit dem Erbe frei erfunden. Das Vermögen existiert nicht. Und alle übersandten Dokumente sind falsch. Solche Offerten waren schon in der Vergangenheit per Mail und Telefax verschickt worden. Jetzt warnt die Polizei: Wer so ein Schreiben erhält, soll keinesfalls Kontakt mit den Absendern aufnehmen.

Quelle und vollständiger Bericht: Abendzeitung

Wegen Betrugsverdacht setzt Gericht Verfahren zur Referenzkundenmasche aus

Mindestens ein von der Firma Euroweb betriebenes Zivilgerichtsverfahren wurde am 12.08.2010 per Beschluss des AG Hoyerswerda (Az. 1 C 366/09) ausgesetzt. Die vorsitzende Richterin geht von einer Straftat aus, die Prozessakte wurde vom Gericht der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Das Gericht erachtet es für nötig, vor Weiterführung des Prozesses, den in gleich zwei Verfahren aufgekommenen Verdacht eines Täuschungs- oder Betrugsdeliktes durch die zuständige Staatsanwaltschaft klären zu lassen.

Es geht darum, dass in zwei Parallelverfahren 1 C 366/09 und 1 C 279/09 jeweils der gleiche Sachstand auftrat:

Quelle und vollständiger Beitrag: Rechtsfreie Zone Kassel

Darüber berichtete zuletzt der WDR in der Sendung Markt.

Quelle: Imageshack

Vermutlich wird das Video nicht lange auf der Plattform zu sehen sein. Mal sehen, wann sich die Zensurbestrebungen der Firma Euroweb diesmal auswirken werden.

10.09.10

Warnung vor Abzocke durch Gewerbeauskunft-Zentrale

Eine sogenannte Gewerbeauskunft-Zentrale schreibt derzeit verstärkt Vereine und Gewerbetreibende auch im Raum Gerolzhofen an und erhebt ganz unverdächtig Daten, wie verschiedene Anrufe in der Redaktion zeigen. Allerdings steckt eine andere Absicht dahinter, die dem jeweiligen Verein teuer zu stehen kommen kann.

Der Rechtsservice des Bayerischen Landes-Sportverbands (BLSV) warnt seine Mitglieder inzwischen ebenso eindringlich wie Verbraucherschutzorganisationen, Handwerkskammern und die Polizei davor, dem Unternehmen und seiner zweifelhaften Methode auf den Leim zu gehen.

Das Schreiben erweckt auf den ersten Blick den Eindruck eines amtlichen Papiers, auf dem man nur „fehlerhafte Daten korrigieren oder ergänzen“ soll. Die Formulare sollen unterschrieben und an die Gewerbeauskunft-Zentrale zurückgeschickt werden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: MAINPOST

Falsche Gewinn-Briefe laden ein zu Reisen Kaffeefahrten

Die Verbraucherzentrale warnt vor Kaffeefahrten der Superplus Reisen UG. Unter dem Vorwand einer Gewinnmitteilung werden zurzeit Karlsruher Bürger getäuscht und zu Reisen eingeladen. Aber statt Geschenken und Gewinnen werden sie von Verkaufsprofis abgezockt.

.....

Das Schreiben der Superplus Reisen UG aus Barleben nennt sich "Offizielle Gewinnbenachrichtigung" und darin heißt es: "Der Förderverein 'Elsass' begrüßt Sie zu einer kostenlose Rundfahrt für Sie und 3 Begleitpersonen Ihrer Wahl inkl. kostenlosen Frühstück und Mittagessen und optionaler Panorama-Schifffahrt!" ...

Quelle und vollständiger Bericht: ka-news

Betrug mit falschen Telefonnummern

Eine Radolfzellerin hat eine besondere Form des Betrugs kennengelernt: Anrufe von einer unbekannten Nummer führten zu einer saftigen Telefonrechnung. Die Polizei kennt diese Praktiken und rät, Rechnungen nicht zu bezahlen.

Eine Firma aus dem norddeutschen Petersberg stellte einer 51 Jahre alten Frau 90 Euro in Rechnung für angeblich geleistete Erotikdienstleistungen. Die Geschädigte bezahlte nicht und ging stattdessen zur Polizei und erstattete Anzeige.

.....

Über unregulierte Netze, z.B. das Internet ist es möglich, sich eine willkürliche Telefonnummer zu geben, die dann beim Angerufenen angezeigt wird, aber sonst keinerlei Funktion hat und sich nicht zum Anrufer zurückverfolgen lässt. Im Fachjargon wird dieses Vorgehen Call ID Spoofing genannt.

Quelle: SÜDKURIER

Tumulte bei Kaffeefahrt in Waldorf

Um kurz nach 9 Uhr war Mittwochmorgen für Hermann Kipnowski die Kaffeefahrt schon zu Ende. Er musste mit fünf anderen den Saal des Waldorfer Gasthauses Dorfbrunnen verlassen und erhielt Lokalverbot.

Augenblicke zuvor war es beinahe zu einer Rangelei gekommen, nachdem der Veranstalter mitbekommen hatte, dass sich ein Gast dessen Autokennzeichen notiert hatte und ein anderer den versprochenen Gewinn von 6 500 Euro einforderte. Nach dem tumultartigen Rauswurf informierte Kipnowski die Polizei und das Bornheimer Ordnungsamt. Ihm war angedroht worden, dass er nicht mehr mit zurück nach Aachen genommen werde.

Hermann Kipnowski ist Polizist im Ruhestand, lebt in Aachen und hat eine Mission: Er verfolgt Veranstalter zweifelhafter Kaffeefahrten. Die Geschichte dieser Tour der Firma "Giga Office" aus Quakenbrück begann im Frühjahr.

Quelle und vollständiger Bericht: General-Anzeiger Online

Betrüger werben mit dem Namen der Polizei

Telefonische Spendenaufrufe der Polizei - dabei sollten Sie vorsichtig sein. Denn Betrüger versuchen immer wieder mit dem guten Namen der Polizei gutgläubige Bürger hereinzulegen. Das zeigt ein Fall aus Attendorn im Kreis Olpe (Nordrhein-Westfalen).

Wie die Siegener Zeitung berichtete, wurde die Sprechstundenhilfe einer Arztpraxis telefonisch um Spenden zur Verhinderung von Kindesmissbrauch gebeten - im Namen der Polizei. Die aufmerksame Arzthelferin informierte ihren Arbeitgeber und dieser ging dem Spendenaufruf auf den Grund.

Die örtliche Polizeidienststelle in Olpe best&aum;tigte den versuchten Betrug. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie im Namen der Polizei telefonisch um Spendengelder gebeten werden - dahinter stecken fast immer Kriminelle.

Quelle und vollständiger Bericht: Polizei Brandenburg

Wie man mit Hotelgutscheinen reinfallen kann

Zwischen 2006 und 2008 bietet ein Hotelier aus Chemnitz (Sachsen) bei Internet-Auktionen besonders günstige Gutscheine für sein Hotel an ...
... Seit Oktober 2008 ist das Hotel pleite und zahlreiche Käufer bleiben auf den Hotelgutscheinen sitzen. Etwa 8.500 Kunden wurden geschädigt und reisen zum Teil heute noch an, um ihren zwei Jahre gültigen Gutschein einzulösen – vergebens. Der Schaden beläuft sich mittlerweile auf rund 800.000 Euro. Die Polizei in Chemnitz ermittelt.

.....

Seit einiger Zeit erfreuen sich Gutscheinschnäppchen großer Beliebtheit, die bei Internetauktionen angeboten werden, so zum Beispiel für Kurzreisen im Paketangebot oder für besondere Erlebnisse wie Testfahrten in einem Rennwagen. Wird der Gutschein jedoch nicht innerhalb der Verjährungsfrist eingelöst, verfällt er ersatzlos. Das Geld ist ebenfalls weg, wenn der Schuldner zum Zeitpunkt des Einlösewunsches z.B. durch Insolvenz nicht mehr in der Lage ist, die entsprechende Leistung zu bringen. Zwar geht die Forderung mit in die Insolvenzmasse ein, allerdings ist der Gläubiger dann einer unter vielen und erhält erfahrungsgemäß sein Geld nicht zurück. Es ist immer ein gewisses Glücksspiel, wenn man heute etwas kauft und in Zukunft einlösen möchte. Wenn die Angebote besonders verlockend sind und vielleicht sogar etwas unrealistisch erscheinen, sollte man immer sehr skeptisch sein, denn im Falle einer Abzocke ist das Geld weg und man erhält dafür keinen Gegenwert.

Quelle und vollständiger Bericht: MDR - Escher

Quelle: Youtube - scamnewsTV

09.09.10

Telefonterror von Wiener Gaunern nervt Geithainer

Bei Richard Kühne (74) und seiner Frau liegen die Nerven blank. Bis zu 20mal täglich klingelt bei den Geithainern das Telefon, am anderen Ende immer wieder eine Automatenstimme, die zum (teuren) Rückruf animieren will. Der Geithainer hat Anzeige erstattet. Die Wiener Firma „Friedrich Müller", die laut Kühne dahinter steckt, ist bei der Verbraucherzentrale seit Jahren bekannt. ...

er Ärger begann im Februar. Täglich an die zehn Briefe aus Wien habe er erhalten, erzählt Richard Kühne. „Wir gratulieren! Garantierter Gewinn bis zu 10.000 Euro", steht da und die Aufforderung sich unter einer 090er-Nummer registrieren zu lassen. Einmal rief der 74-Jährige zurück, das kostete ihn 54 Euro. Danach wollte er nur noch Ruhe. Mitte März zeigte er das Unternehmen wegen Belästigung und Nötigung bei der Polizei an. Von der Verfolgung werde abgesehen, schrieb ihm die Staatsanwaltschaft Leipzig am 10. Mai: „Der Beschuldigte hat in einem anderen anhängigen Verfahren eine Strafe zu erwarten. Die Strafe, die wegen der angezeigten Tat verhängt werden könnte, fiele daneben voraussichtlich nicht beträchtlich ins Gewicht."

Gegen den Firmeninhaber, der weder Friedrich noch Müller heißt, ist ein Strafbefehl anhängig, erklärt jetzt auf Nachfrage unserer Zeitung Mathias Winderlich, stellvertretender Pressesprecher des Amtsgerichtes Leipzig. „Dabei geht es um den Verdacht des Betruges im Zusamnmenhang mit einer Firma in Wien", bestätigt er. Der Beschuldigte habe Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, es werde jedoch voraussichtlich eine Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Leipzig stattfinden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Leipziger Volkszeitung

Für zwei Jahre Click-&-pay nur 7,99 Euro als Nebenverdienst

Reklame-E-Mails empfangen, Youtube-Filme sehen oder Bettel-Links verschicken - für all das wollen Firmen bezahlen. Doch die Verbraucherzentrale NRW warnt: Wer sich bei so genannten "Paid4"-Diensten im Internet anmeldet, muss oft sensible Daten preisgeben und eine Menge Werbung ertragen - und das für meist wenige Cent.

"Paid4" heißt die Nebenverdienst-Szene, die sich "Päid for" ausspricht und übersetzt "bezahlt für" bedeutet. Zu der Szene zählen Surfer, die sich für ihre Aktivitäten im Netz bezahlen lassen – etwa, indem sie Internetseiten anklicken oder Werbebanner anschauen.

Doch bevor der Rubel rollt, ist stets eine Anmeldung bei den Betreibern der Dienste erforderlich. Und die machen oft erst mal selbst gute Nebengeschäfte: mit den Daten der Kunden. So sichern sich einige Internetportale bei der Anmeldung beispielsweise das Recht, Daten wie Name, Geburtsdatum, Handynummer und Hobbies für "Wettbewerbe, Werbe-SMS und andere Marketing Aktionen" weiterzugeben oder "an zahlende Werbekunden" zu verkaufen.

Ein Klassiker der Web-Arbeit ist die Paidmail: eine E-Mail mit Werbung. Wenn der Empfänger die Reklame anklickt und eine Mindestzeit (ca. 20 Sekunden) auf der sich öffnenden Seite bleibt, dazu noch einige Fragen zum Spot beantwortet, erhält er vom Versender der E-Mail, dem so genannten Paidmailer, wenige Cent von dessen Werbeeinnahmen. Doch bis das Geld auf dem Konto landet, können viele Monate vergehen.

So zahlt Branchenprimus "earnstar.de" Guthaben erst ab einer Grenze von 20 Euro aus. Um das zu erreichen, müssen viele Mitarbeiter etwa anderthalb Jahre lang Werbung geklickt haben. Bei Konkurrent "clubmail.de" kann es beispielsweise 7,99 Euro geben: nach zwei Jahren für rund 200 angeklickte Werbebanner. Doch Obacht: Clubmail versendet auch so genannte Minusmails. Wer die öffnet, verliert automatisch "eine bestimmte Punktzahl" von seinem Konto.

Ähnlich wie die Paidmail funktioniert "7sms.com". Die Firma verschickt nach der Internet-Anmeldung die Reklame per SMS auf die Handys der Mitarbeiter. Selbst Zwölf-Jährige nimmt "7sms.com" unter Vertrag. Bis zu sieben SMS am Tag sollen es sein, für jede bekommt der Empfänger fünf Cent.

Nutzer beschweren sich allerdings immer wieder, dass nach Angaben diverser Daten und Hobbies kein oder nur selten mal der SMS-Klingelton erklingt. Dazu passt, dass die Firma telefonisch nicht erreichbar ist und bei den "Häufig gestellten Fragen" der Stoßseufzer zu finden ist: "Warum erhalte ich auf meine Mailanfrage keine Antwort?"

Nicht nur das Empfangen, sondern auch das Senden von E-Mails soll Geld bringen: Zwei Cents bezahlt etwa "mysc.de" für das Schreiben einer E-Mail, allerdings nur, wenn zwischen einzelnen E-Mails fünf Minuten liegen. Wer das acht Stunden lang durchhält und alle fünf Minuten digitale Post verschickt, kommt so auf den sagenhaften Lohn von 1,92 Euro.

Von ähnlichem Kaliber ist "Tixuma.de". Das Portal bietet Geld dafür, dass man das Internet über seine Seite durchsucht und dabei tapfer diverse Werbebanner erduldet.

Auf das Anschauen und Kommentieren von Videos wiederum hat sich "Paid2Youtube.com" spezialisiert. Einen halben Dollarcent verspricht die Firma pro Video, zehn Cents pro Kommentar. Für zehn Euro im Monat müsste man rund 2800 Videos samt Werbung ertragen – also fast 100 am Tag.

Virtuelles Betteln ist das Geschäftsfeld von Anbietern wie "adsure.de". Sie schicken ihren Werktätigen so genannte "Bettel-Links". Wer die in seinem Bekanntenkreis verteilt, soll immer dann Geld erhalten, wenn die angebettelten Freunde auf den Link klicken. Für 1000 Aufrufe gibt´s - die Entlohnung schwankt - meist weit unter 10 Cents. Um 100 Euro zu verdienen, braucht es mithin utopische rund eine Million erbettelte Klicks.

Wem das zu anstrengend ist, kann sich auch für das Ansehen seiner Browser-Startseite bezahlen lassen. Rund 0,2 Cent für eine Startseite mit Werbe-Bannern bieten verschiedene Anbieter zurzeit. Wer dreimal am Tag ins Internet geht, kann so locker über 2 Euro verdienen – im Jahr.

All das lohnt sich natürlich nicht. Dass dennoch immer wieder Leute ihr Nebenverdienst-Glück im Internet suchen, liegt am "Referral-System". Auf Deutsch bedeutet "referral" so viel wie "Empfehlung" und genau so funktioniert es: Benutzer A ist bei einem Anbieter angemeldet und wirbt Benutzer B. Meldet sich Benutzer B an, verdient Benutzer A an jeder Werbemail für Benutzer B mit. "Ihre Verdienstmöglichkeiten sind theoretisch grenzenlos", lockt beispielsweise "7sms.com".

Praktisch jedoch handelt es um Schneeball-artige Systeme, die nach Erfahrung der Verbraucherzentrale NRW stets nach kurzer Zeit zusammenbrechen. Oder wie ein langjähriger Mitarbeiter im Internet bekennt: "Jeder, der sich in der Paid4-Szene auskennt, weiß, dass es in keiner anderen Branche so viele unseriöse und nicht professionelle Anbieter gibt."

Quelle Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

Spam-Emails besser gleich löschen

In den letzten Tagen wurden wieder viele Sachsen mit unseriösen E-Mails - diesmal in einer angeblichen Erbschaftsangelegenheit - belästigt. Während die meisten Verbraucher solche so genannten SPAM gleich löschen, sind manche jedoch verunsichert, ob an der Nachricht nicht etwas Wahres dran sein könnte. Wenn es um in Aussicht gestelltes Geld geht, wird man ähnlich wie beim Lotto eben immer wieder schwach. Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt davor, auf solche elektronische Post zu antworten. Anderenfalls sind Enttäuschung und Ärger vorprogrammiert.

Die Bezeichnung SPAM steht für elektronischen Abfall. "Und wie mit Abfall üblich, sollte dieser gleich entfernt - also gelöscht - werden", rät Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. Dabei ist es egal, ob die Nachricht von einem vermeintlichen Regierungsbeamten aus Nigeria oder wie dieser Tage von einem angeblichen Rechtsanwalt aus Kanada stammt. Gemeinsam ist den Schreiben immer, dass eine unglaublich große Geldsumme aus einem fernen Land in einen anderen Staat transferiert werden soll. Dazu wird die Mithilfe der Angeschriebenen erbeten, die dafür auch nicht leer ausgehen sollen. Manchmal soll vorab ein Betrag für die Erledigung bürokratischer Formalitäten oder für die Bezahlung von irgendwelchen Steuern überwiesen werden. Dabei geht es im Regelfall nur um das Abkassieren dieses Betrages. In anderen Fällen wird für in Aussicht gestellte Zahlungen um die Bekanntgabe persönlicher Daten - zuletzt meist um die Angabe der Kontoverbindung - gebeten. "Wer seine Kontodaten preisgibt, muss statt dessen mit unberechtigten Abbuchungen rechnen", vermutet Heyer. Sollten wider Erwarten jedoch tatsächlich höhere Zahlungseingänge erfolgen, liegt der Verdacht der Geldwäsche nahe. "Wer sein Konto für solche Transaktionen zur Verfügung stellt, macht sich selbst strafbar", warnt Heyer.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

Vertragsfallen bei Telefonverträgen

In der Beratungspraxis der Verbraucherzentrale lässt sich immer wieder feststellen, dass Verbraucher durch Vertriebsmitarbeiter - auch von renommierter Telekommunikationsunternehmen - in Vertragsfallen gelockt werden. So werden oftmals in Fußgängerzonen oder vor Supermärkten neue Verträge abgeschlossen ohne den Verbraucher darüber aufzuklären, wie der bisherige Vertrag zu kündigen ist. Zwar finden sich diese Informationen auf den zahlreichen Unterlagen irgendwo wieder, jedoch verlassen sich die Verbraucher auf den Satz des Vertriebsmitarbeiters: "Sie müssen sich um nichts kümmern!"
Ein Trugschluss! Viele Betroffene merken daher erst Wochen nach Abschluss des neuen Vertrages, dass sie doppelt zahlen. ...

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein