30.06.10

Wenn es nach Kaffee(fahrt) riecht

Eigentlich müsste „Warnung“ statt „Offizielle Gewinnbenachrichtigung“ über der buchstäblich nach Kaffeefahrt riechenden Einladung stehen, die dieser Tage bei einem Gerolzhöfer im Briefkasten lag. Denn auch hier gilt der Hinweis von Verbraucherschützern: Die versprochenen Geldgewinne, Sachpreise oder Geschenke, die ihm Rahmen einer „wunderschönen Ausflugsfahrt“ übergeben werden sollen sind untrügliche Zeichen für eine unseriöse, klassische Werbeverkaufsveranstaltung. Das gleiche gilt für die Verwendung einer Postfachadresse in der Antwortkarte.

Letztendlich geht es darum, den „Opfern“ heillos überteuerte Produkte unterzujubeln. So verstecken sich auch bei der Agentur Norbert Hölzen, Postfach 22 61, 49651 Cloppenburg die wahren Hintermänner hinter einer Postfachnummer und vermeiden es tunlichst, Telefon- oder Steuernummer preiszugeben.

Die Veranstalter verschanzen sich obendrein hinter der nebulösen Bezeichnung „Förderverein Tschechien“, ...

Quelle und vollständiger Bericht: MAINPOST

Akte 2010 berichtete über das nackte WM-Spiel

Wer Sie mit der Trikot-Falle ums Geld bringt

Vanessa W. meldet sich in der Akte-Redaktion. Sie hat eine Rechnung über 59 Euro erhalten und angeblich einen Vertrag mit der United Payment Limited abgeschlossen. Doch davon hat sie erst in der Rechnung per Email erfahren! Vanessa soll sich bei einem WM-Spiel im Internet angemeldet haben:
Eine Softerotik-Seite, auf der sich eine junge Frau immer weiter "entblättert", je mehr Links man an andere über Soziale Netzwerke verschickt. Die Masche kennt AKTE bereits und trifft auf bekannte Abzocker!

AKTE 20.10 über kaltherzige WM-Trittbrettfahrer

Quelle: Sat1 - Akte 2010

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

Update: 5. Juli 2010

In dem Fernsehbericht von Akte 2010 über die Webseite nackte-wm2010.net wurden von Robert Fussan ein paar Aussagen gemacht, die mehr als fragwürdig sind. So wurde von ihm behauptet, er hätte nichts mehr mit der Abzocke zu tun. Dabei ging aus dem Beitrag von Akte 2010 deutlich hervor, dass die Rechnungen für die nackte-wm2010.net von der Firma United Payment Ltd. verschickt wurden. Außerdem enthielten die Rechnungen einen Verweis auf dasf die Webseite vivis-homepage.de. Auch unsere erneuten Recherchen ergeben, dass Zweifel an den Aussagen von Robert Fussan durchaus berechtigt sind. Für das Portal vivis-homepage.de ist immer noch die Firma United Payment Limited (Geschäftsführer:Robert Fussan) als Domaininhaber registriert.

Domain:      vivis-homepage.de

[Holder]
Type:         ORG
Name:         United Payment Limited
Address:      Am Buchhorst 34
Pcode:        14478
City:         Potsdam
Country:      DE
Changed:      2008-10-25T10:38:41+02:00

Auf die Anschrift, Am Buchhorst 34, 14478 Potsdam, kommen wir später noch einmal zurück.

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass die Rechnung stellende Firmierung Payball Payment GmbH seit über einem Jahr nicht mehr existent ist. Bereits seit März 2009 ist durch Änderung des Gesellschaftsvertrages der Firmenname geändert in Film & Musik Werkstatt GmbH.

Amtsgericht Potsdam Aktenzeichen: HRB 18255 P Bekannt gemacht am: 10.03.2009 22:00 Uhr

Für die Angaben in ().
die den Unternehmensgegenstand und die Anschrift betreffen, keine Gewähr. In das Handelsregister ist folgendes eingetragen worden:

Veränderungen

05.03.2009

Payball Payment GmbH, Werder (Havel)Mielestr. 2, 14542 Werder (Havel). Firma: Film & Musik Werkstatt GmbH Geschäftsanschrift:; Mielestr. 2 , 14542 Werder (Havel) Gegenstand: Design und Programmierung von Internetseiten. Produktion von Film und Musik. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23.02.2009 sind die Firma und der Gegenstand sowie § 1 Absatz 1 (Firma) und § 2 Absatz 1 (Gegenstand) des Gesellschaftsvertrages geändert..

In der Geschäftsführung haben sich aber keine Änderungen ergeben, so dass Robert Fussan weiterhin für die Firma verantwortlich ist.

Desweiteren wurde von Robert Fussan in der Akte-Sendung behauptet, dass für die derzeitige Abzocke die Firma Tech Global Ltd. mit dem Geschäftsführer Matthias M. verantwortlich sei. Auch hier ist wieder seltsam, dass es die Firma Tech Global Ltd. nicht mehr gibt, denn auch sie wurde schon im vergangenen Jahr umbenannt.

Amtsgericht Charlottenburg (Berlin).
Aktenzeichen: HRB 118377 B
Bekannt gemacht am: 06.10.2009 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:

Veränderungen

29.09.2009

Tech Global Ltd., Potsdam, Friedrichstr. 171, 10117 Berlin. Sitz / Zweigniederlassung: Potsdam Rechtsverhaeltnis: Der Sitz der Zweigniederlassung ist nach Potsdam verlegt (Amtsgericht Potsdam, HRB 22487 P). Künftig: UNITED PAY LIMITED, künftige Adresse: Am Buchhorst 34, 14478 Potsdam.

Ebenfalls gab es in diesem Fall der Umfirmierung keinerlei Veränderungen in der Geschäftsführung.

Amtsgericht Potsdam Aktenzeichen: HRB 22487 P Bekannt gemacht am: 29.09.2009 22:00 Uhr

In ().
gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:

Neueintragungen

18.09.2009

UNITED PAY LIMITED, Potsdam, Am Buchhorst 34, 14478 Potsdam. Inländische Geschäftsanschrift lautet: Am Buchhorst 34, 14478 Potsdam. Zweigniederlassung der unter derselben Firma in Birmingham/Großbritannien bestehenden Hauptniederlassung (Companies House, Cardiff, Registernummer 6760251). Gegenstand: Erstellung von Internetseiten und Grafiken, Webdesign und Dienstleistungen im EDV-Bereich. Stammkapital: 1,00 GBP. Vertretungsregelung: Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch sämtliche Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Meske, Matthias, *01.02.1979, Michendorf. Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Gesellschaftsvertrag vom: 27.11.2008. Der Sitz der Gesellschaft ist von Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 118377 B) nach Potsdam verlegt.

Zwar wurde von Robert Fussan gegenüber der Reportertin von Akte 2010 behauptet, das Portal am Matthias Meske verkauft zu haben. Angeblich habe er nichts mehr damit zu tun. Doch offensichtlich ist Robert Fussan immer noch für die Abzocke verantwortlich. Seine Aussagen können nur als Teil eines Verwirrspielchens gewertet werden. Immerhin wird die Anschrift Am Buchhorst 34, 14478 Potsdam sowohl von Robert Fussan als auch von Matthias Meske genutzt. Zuvor wurde die Anschrift auch in den angeblichen Mahnschreiben des Anwalts Michalak genannt und ist ebenso im Whois und/oder Impressum von verschiedenen Abzockseiten des Robert Fussan zu finden, wie beispielsweise im Impressum von mein-nacktes-spiel.net.

Anbieter:
United Payment Limited
Am Buchhorst 34
14478 Potsdam

Germany

Tel: +49 (0)331 - 8171600
Fax: +49 (0)331- 8171602

Last but not least sei noch darauf hingewiesen, dass auch die aktuelle Webseite nackte-wm2010.net auf dem gleichen Server und unter der gleichen IP 87.118.124.222 betrieben wird wie die bisherigen Abzockportale des Robert Fussan.

  • ich-nackt-zuhause.net
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  • wm2010-nacktspiel.net

Czech Media Factoring zockt per Mahnung ab

Erst hießen sie TRC Telemedia, jetzt nennen sie sich Czech Media Factoring. Aber die Masche ist die gleiche geblieben.

Über Mahnschreiben einer Firma Czech Media Factoring beschweren sind unzählige Verbraucher bei der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V.

Die Masche ist bereits unter anderen Namen hinlänglich bekannt: In den Mahnschreiben wird behauptet, der Verbraucher habe eine kostenpflichtige Serviceleistung in Anspruch genommen. Als Beleg dafür diene die angegebene Rufnummer des Verbrauchers. Die Kosten des Anrufes betragen satte 90 Euro. Welche Art Service man denn in Anspruch genommen haben soll, wird nicht weiter erklärt.

Czech Media Factoring macht sich mit den Schreiben wenig Mühe, die Spuren der Vergangenheit zu vertuschen. Zwar wird in der Fußzeile eine Adresse in Tschechien angegeben, jedoch verwendet man das nahezu identische Schreiben der Vorgängerinnen. Die der Verbraucherzentrale vorliegenden Mahnungen weisen das altbekannte Postfach der TRC Telemedia in Petersberg aus. Gleiche Briefe wurden auch unter den zwischenzeitlichen Namensnennungen MB Direct Phone, dann Roxborough Management und Pepper United versandt.

Viele Betroffene berichten, dass sie keinen Kontakt zu den hier genannten Firmen hatten und oft auch die angegebene Telefonnummer nicht stimmt. Die Anbieter versuchen bewusst die Regelungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG) zu umgehen. Telefonerotik-Dienste laufen üblicherweise über Rufnummern, die mit 0900 beginnen. Nach dem TKG unterliegen derartige Mehrwertdienste klaren Regelungen mit eindeutigen Vorgaben zum Verbraucherschutz.

Die Verbraucherzentrale rät, nicht zu zahlen. ...

Quelle und vollständige: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

StA in Österreich endlich aktiv gegen Gewinnspielmafia

Dank der Unterstützung des österreichischen Rundfunks, des Bundesparteiobmannes der FPÖ, Herrn Strache und des Wiener Landtagsabgeordneten Mag. Wolfgang Jung, sind wir wieder einen Schritt weiter gekommen:

Anlässlich einer neuerlichen Pressekonferenz am 25.06.2010 zum Thema Gewinnspielbetrug haben die beiden Politiker nachhaltig wirkungsvolle Massnahmen gegen diese Abzocke gefordert.
Herr Strache hat unmissverständlich klar gemacht, dass er als Bundesparteiobmann hier mit Nachdruck dafür Sorge tragen wird, dass nicht nur die Ermittlungen nicht "einschlafen", sondern auch die stillen Mittäter, wie zum Beispiel die Banken, künftig keinesfalls mehr nach Lust und Laune Gelder einziehen dürfen. oder Ermittlungen lahm oder gar nicht in Gang kommen, weil da vielleicht die eine oder andere "honorige" Persönlichkeit darin verwickelt zu sein scheint. Schön gesagt. Wir nennen das Kind beim Namen und sin der Meinung, dass dem Herr Walter Amon das goldene Verdienstkreuz der Stadt Wien keinesfall gebührt. Es sei denn, ...

.....

Eine Frage an die deutschen Behörden: in internen Kreisen der StA herrscht immer wieder Erstaunen darüber, dass eine Firma aus Österreich derart gute Kontakte in Deutschland aufbauen konnte.
Hier muss gesagt werden: recherchieren Sie genauer, denn die Luck24 aus Wien hat Ihren Ursprung als "Luck24 Lottotippgemeinschaften GmbH" in 46238 Bottrop, im Blankenfeld 1 ! Danach übersiedelte die Firma nach Dinslaken. Sehen Sie sich einfach die Zulassungen der vielen Fahrzeuge in Deutschland an, die auf diese Firma gemeldet sind / waren.
Und wenn Sie sich nun eine Landkarte hernehmen, werden Sie sehr rasch feststellen, dass beide Orte nur wenige Kilometer von den Zentren der Callcenterniederlassungen entfernt sind. ...

Quelle und vollständiger Beitrag: betrugskartell.blogspot.com

Routenplaner der Eventus GmbH auf Abwegen

Verbraucherzentrale rät Betroffenen, sich vom Ausschluss des Widerrufsrechtes und der Androhung einer Wertersatzpflicht nicht beeindrucken zu lassen

Die Begründungen der Anbieter, warum ein Verbraucher sein ihm gesetzlich zustehendes Widerrufsrecht bei einem Vertragsschluss im Internet nicht wahrnehmen könne, sind teilweise abenteuerlich und beruhen oftmals auf keiner gesetzlichen Grundlage.

Verbrauchern, die einmalig einen Routenplaner im Internet nutzten und dann eine saftige Rechnung erhielten, teilt die Eventus Lernsysteme GmbH aktuell mit, dass sie doch Folgendes verstehen müssen: Um das Widerrufsrecht in Anspruch nehmen zu können, müssen beide Parteien die Leistungen zurück gewähren können. Der Verbraucher könne jedoch unmöglich die angebotene Dienstleistungen zurückgewähren, weshalb ein Widerrufsrecht nicht bestünde. Die Firma verweist zugleich auf einen Paragrafen, der das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen tatsächlich ausschließt, jedoch in dem hier beschriebenen Fall nach Auffassung der Verbraucherzentrale überhaupt nicht zur Anwendung kommen kann. Offensichtlich ist sich die Firma dabei selbst nicht ganz sicher und droht deshalb zumindest mit einer Forderung nach Wertersatz für die erbrachte Leistung.

Was die Eventus GmbH auf ihrer Homepage anbietet, ist ein Routenplaner. Gibt man Abfahrts- und Zielort ein, kommt nicht - wie auf vielen anderen Seiten üblich - das Suchergebnis, sondern eine Eingabemaske für die persönlichen Adressdaten. Dabei übersieht man zwangsläufig, dass mit der Routenabfrage ein Jahresabonnement gegen ein Entgelt von 8 Euro im Monat, also insgesamt 96 Euro zustande kommen soll. Diese für den Verbraucher wichtigen Informationen, eingebettet zwischen Gewinnspiel und Bußgeldkatalog, sind für diesen jedoch nicht transparent wahrnehmbar. Kosten und Laufzeit finden sich nicht einmal in den AGB wieder, die der Verbraucher durch Häkchensetzung akzeptieren muss. Hier liegt nach Auffassung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. ganz klar eine unseriöse Abofalle vor. ...

Quelle und vollständige: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

Warnung vor Net Telecom, Abzocke per Telefonrechnung

Net Telecom greift per Telefonrechnung auf Verbraucherkonten zu

Die Düsseldorfer Net Telecom GmbH kündigt an, Geld für Abonnementdienste mit der Telefon-Festnetzrechnung abzubuchen. Betroffene erhielten einen Brief mit der Bestätigung eines angeblich abgeschlossenen Voice-Abonnements für Ansagedienste. Einen Vertrag hat keiner von ihnen abgeschlossen. Einige berichten jedoch, dass zum Zeitpunkt des angeblichen telefonischen Vertragsabschlusses niemand zu Hause gewesen sei.

Die neue Abzockmasche tauchte in den letzten Tagen mehrfach in der Fachberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg auf. Verbrau-cher erhalten Schreiben der Düsseldorfer Net Telecom GmbH, nach dem das Unternehmen den Einzug von monatlich 9,95 Euro über zwölf Monate hinweg mit der Festnetz-Telefonrechnung ankündigt. Grundlage sei ein telefonisch bestellter ‚Haushalts-Informations-Dienst’. Die Verbraucher bekräftigen jedoch, dass sie kein Abonnement abgeschlossen hätten.

Unseriöse Anbieter wie die Net Telecom GmbH können problemlos auf die Kundenkonten von Telefonanbietern zugreifen. Versteckt unter Bezeichnungen wie ‚Beiträge anderer Anbieter’ ist es möglich auch strittige Forderungen mit der Telefonrechnung einziehen zu lassen. Klarheit, was sich hinter den Rechnungsposten versteckt, schafft ein Einzelverbindungsnachweis, auf den Kunden einen Anspruch haben. Von Abbuchungen der Net Telecom GmbH Betroffene finden unter www.vz-bw.de/telefonrechnung Informationen und Musterbriefe, mit denen sie sich gegen unberechtigte Forderungen auf ihrer Telefonrechnung wehren können.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

Webtains GmbH: erst täuschen, dann drohen

Jürgen Meyer ist sauer, stinksauer. Ein Brief an seine Verlobte Bianca Jablonski hat das Blut des Achimers so richtig in Wallung gebracht. Der Inhalt: Eine Zahlungsaufforderung der Webtains GmbH über 96 Euro. Angeblich habe Bianca Jablonski am 19. Mai dieses Jahres einen kostenpflichtigen Zwölf-Monats-Zugang auf der von Webtains betriebenen Internetseite Routenplaner-Service.de gebucht. Und weil die Widerrufsfrist verstrichen sei, werde nun das Nutzungsentgelt fällig.

„Weder ich noch Bianca waren jemals auf dieser Internetseite – für das Geld würde ich mir doch ein Navigationsgerät kaufen!“, schäumt Jürgen Meyer. Auch Bianca Jablonskis 15-jährige Tochter Clarissa versichert, den Routenplaner nicht angeklickt zu haben. Jürgen Meyer beginnt zu recherchieren – und wird fündig: „Auf Computerbild.de steht, dass Webtains als Abzocker bekannt ist.“ Und nicht nur dort. Die Verbraucherzentrale Thüringen und das Sat.1-Magazin „Akte 20.10“, das in der vergangenen Woche über das Vorgehen der Firma berichtete, warnen ebenfalls vor der Webtains GmbH und ihrem Geschäftsführer Nico N. aus Eisenach. ...

Quelle und vollständiger Bericht: kreiszeitung.de

Betrüger kapern Reseller-Webseiten

Mit einer dreisten Masche sind derzeit Betrüger unterwegs: Mit gefälschten Webseiten renommierter Reseller und Distributoren aus Frankreich werden bei deutschen Zulieferern Waren ergaunert. ...

Die Betrüger bedienen sich dabei der Namen im Markt bekannter Reseller, E-Tailer und Distributoren, in deren Namen sie die Ware bestellen. Damit wird den Lieferanten nicht nur die Unbedenklichkeit des Kunden vorgegaukelt, auch die Nachfrage bei den Kreditversicherern führt zu einem positiven Ergebnis. Sogar die Webseiten der Firmen werden gefälscht und mit einer falschen Kontaktadresse versehen, damit Rückfragen abgefangen werden können ...

Wird dann die Ware versendet, versuchen die Betrüger, sie kurz vor dem Empfänger umzuleiten. ...

Quelle und vollständiger Bericht: ChannelPartner

Eindringliche Warnung vor Gewinnbriefen aus Cloppenburg!

Bei der Gewerbeordnung der Stadt Arnsberg gehen derzeit übermäßig viele Hinweise über zugesandte Gewinnbriefe ein. Mit denen wird den Adressaten zum Gewinn des 3. Preises in Höhe von 5.000,- € bei der Teilnahme des Kreuzworträtsels „Schönes Europa“ gratuliert. Eine „Agentur Norbert Hölzen aus Cloppenburg“ mit Postfachadresse bittet zugleich per Antwortkarte um eine Mitteilung zur Fahrtreservierung „zwecks feierlicher Gewinnauszahlung“.

Die Stadtverwaltung warnt eindringlich vor der Teilnahme an solchen Fahrten. Diese Fahrten entpuppen sich regelmäßig als Verkaufsveranstaltung überteuerter Produkte, auch als Kaffeefahrt bekannt.

Es wurde in letzter Zeit festgestellt, dass bei ähnlichen bzw. fast identischen Einladungen, hinter denen immer wieder dieselben Veranstalter stecken, simple Vitaminpräparate im Herstellungswert von nur wenigen Euros als gesundheitliche Wundermittel zu astronomischen Preisen bis zu 1.900,- € verkauft wurden.

Als Methode wird dabei häufig der sogenannte „Apothekentrick“ angewandt: Die Verkäufer/Hersteller lassen dieses Produkt zu astronomischen Preisen, die noch ca. 20 – 50 % über deren Angebotspreis bei den Kaffeefahrten liegen, zum Schein in Apothekenpreislisten registrieren. Diese Preise nennt man auch Mondpreise, da sie den tatsächlichen Werten bei weitem nicht entsprechen. Der Kaffeefahrtverkäufer preist dann wiederum seine überteuerten Vitamintinkturen im Vergleich zum Apothekenpreis als Schnäppchen an.

Es sind Veranstaltungen bekannt, bei denen mit diesen Tricks an einem Tag Umsätze in fünfstelliger Höhe gemacht wurden. Der angebliche Gewinn wurde mit fadenscheinigen Argumenten natürlich nicht ausgezahlt.

Daher der Rat der Verbraucherschützer: Solche Schreiben gehören in  die Altpapiertonne! Wer schon eine Fahrt reserviert hat, sollte daran nicht teilnehmen. Dazu kann auch der Veranstalter den „glücklichen Gewinner“ trotz Reservierung und nicht zwingen, selbst wenn der Veranstalter in einem anschließenden Schreiben, gerne auch irreführend als Buchungsbestätigung bezeichnet, mit irgendwelchen Stornogebühren droht! Für einen Gratisausflug können keine Stornogebühren oder sonstige Gebühren, wie z.B. ein  „Dieselzuschlag“, nachträglich berechnet werden. Aber so werden viele Senioren eingeschüchtert, um sie um jeden Preis in den Bus zu locken.

Quelle: Pressemeldung der Stadt Arnsberg

29.06.10

Polizeiaktion wegen Missbrauchs von Telefonzentralen der Swisscom

Vor einigen Tagen standen sie vor seiner Tür: In Absprache mit den Aargauer Kollegen durchsuchten Zürcher Polizisten die Wohnung von M. F. K.. Als sie wieder gingen, war K. um einige Akten und Computer ärmer. Er steht im Verdacht, fürs schnelle Geld diverse Gaunereien begangen zu haben. ...

Ende April 2010 erhielten Swisscom und Sunrise auffällig viele Reklamationen von Kunden, die offenbar eine Porno-Nummer gewählt haben, davon aber nichts wussten. Kostenpunkt: Ein Anruf von wenigen Sekunden wurde mit fast 100 Franken verrechnet. ...

Recherchen der Redaktion a-z zeigen: Erst reservierte sich K. beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) Mehrwertnummern (so genannte 0900er-Nummern), dann aktivierte er sie gleich selbst. Denn die für Anrufer sehr teuren Nummern werden erst zu Geld, wenn sie auch jemand nutzt.

So sehen es die Untersuchungsbehörden: K. verschafft sich Zugang zu diversen Telefonzentralen der Swisscom. Zuerst im Kanton Aargau, dann in Zürich. Er geht in die Telefonzentralen, stöpselt die Kabel um und - schwupps - haben x Personen die teure Nummer gewählt, die er vorher beim BAKOM reservieren liess. Er steckt einfach die Telefonverbindungen um, wie wenn jemand zu Hause sein Netzwerkkabel einsteckt. ...

Quelle und vollständiger Bericht: a-z.ch

BKA warnt vor Stellenangebot als Finanzagent

Das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter warnen nachdrücklich vor dubiosen Stellenangeboten und Nebenverdienstmöglichkeiten, in denen unbekannte Unternehmen nach so genannten Finanzagenten suchen. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger auf die Betrugsmasche hereinfallen, ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Die Finanzagenten werden dabei nicht nur um ihr eigenes Geld gebracht, ihnen droht auch eine Strafanzeige. Im Jahr 2009 wurden 2.394 Verdachstanzeigen wegen Geldwäsche registriert, weil sich Kontoinhaber als Finanzagenten von Kriminellen betätigt haben. 2008 waren es noch 971 Verdachtsanzeigen.

... Der Finanzagent muss nur das eigene Girokonto für Überweisungen zur Verfügung zu stellen. Darüber soll der Finanzagent dann Geldbeträge, die Dritte auf sein Konto überwiesen haben, möglichst umgehend per Bargeldversand oder über Finanztransferdienstleister (wie z.B. Western Union) an eine im Ausland befindliche Person transferieren. Als Belohnung winkt eine Provision zwischen fünf und 20 Prozent, die vom Überweisungsbetrag einbehalten werden darf.

Die auf das Konto des Finanzagenten überwiesenen Gelder stammen von Personen, die selbst Opfer u.a. betrügerischer Machenschaften geworden sind. Dies führt dazu, dass die ursprüngliche Überweisung von diesen Opfern widerrufen wird. Weil aber der Finanzagent seinerseits die Geldbeträge weiter überwiesen hat, bleibt er auf dem dadurch entstehenden Schaden sitzen. ...

Quelle und vollständige Betrugswarnung: polizei-beratung.de

Fiktive Agentur „Hölzen“ zockt kräftig ab

Ach, hätte der arme Herr Leihen doch bloß keinen Verkehrsunfall gehabt. Dann hätte er Herrn Zimmermann schon längst die gewonnenen 3500 Euro gebracht. Und neben ihm vielen, vielen weiteren Ahlenern, die alle jenen zweiten Preis einer nicht näher beschriebenen Sonderverlosung gewonnen haben sollen. „Leider wurde Herr Leihen auf dem Weg zu Ihnen in einen Verkehrsunfall verwickelt“, steht in dem massenweise versendeten Schreiben ...

Verbraucherschützer warnen dringend davor, auf dieses Schreiben zu reagieren. Im Internet kursieren inzwischen zahlreiche Warnungen, dennoch fallen viele Gutgläubige auf das zunächst verlockend klingende Angebot - auch ein Gratis-Handy soll es geben - herein. Aber: Die als Absender angegebene „Agentur Norbert Hölzen“ kennt in Cloppenburg niemand. Auch Herr Leihen ist nur fiktiv. „Es handelt sich um eine Scheinfirma“, teilt der Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht im Lahn-Dill-Kreis mit. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Ahlener Zeitung

Mit Bustour in die Nepp-Falle gelockt

Eigentlich sollte es ein schöner Frühsommer-Ausflug werden, auf den sich rund 50 Parchimer freuten. Doch statt der versprochenen Mecklenburgischen Seenplatte steuerte der Reisebus Holthusen an, ein garantiert seefreies Dorf sieben Kilometer südlich von Schwerin. Der "unvergessliche Urlaubstag" entpuppte sich schließlich als Nepp-Verkaufsveranstaltung mitSchnäppchen vom Kaliber "Gerät zur Körperstimulation" für 2400 Euro. Geködert wurden die Fahrgäste mit Gewinnversprechen ...

Die Verbraucherzentrale MV wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass derlei Versprechungen nichts wert sind. Im Gegenteil: Angebliche Geldgewinne, monatliche Zusatzrenten oder übervolle Präsentkörbe sollen die Busse mit potenziellen Käufern füllen. An die Frau und den Mann gebracht werden meist unnütze und überteuerte Waren, z. B.. Magnetdecken, Nahungsergänzungsmittel, Wunderpillen, Salben und vor allen Dingen auch Reisen.

Quelle und vollständiger Bericht: Schweriner Volkszeitung

Abzockseiten jetzt auch auf Italienisch

Im deutschsprachigen Raum kennt man das Phänomen der Kostenfallen im Internet bereits seit mehreren Jahren. Seit einiger Zeit vermelden nun auch italienischsprachige Verbraucher, dass sie Opfer einer solchen Abofalle geworden sind; allein 200 haben sich in den letzten Wochen beim Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) in Bozen gemeldet. Diesmal handelt sich um Webseiten in italienischer Sprache, die nach dem altbekannten Muster vorgehen: es werden bekannte Gratisprogramme wie Skype, Google Earth, Adobe Reader, Open Office oder AVG Anti-Virus “Free” zum Herunterladen angeboten, aber eben nicht umsonst.

.....

Vorsicht ist also geboten, wenn auf einer vermeintlich kostenlosen Internetseite persönliche Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, Emailadresse usw.) verlangt werden. Abgesehen davon, dass jeder Verbraucher grundsätzlich immer darauf achten sollte, wem er seine persönlichen Daten mitteilt, kann ein Anmeldeformular ein Hinweis auf die Kostenpflichtigkeit einer Dienstleistung sein. ...

Wer auf eine dieser Abzockseiten gelangt ist, seine Daten preisgegeben hat und nun Mahnungen und Rechnungen erhält, sollte sich nicht von den einschüchternden Drohungen der Betreiber der Kostenfallenseiten ins Bockshorn jagen lassen, sondern sich zur Wehr setzen. Den passenden Musterbrief gibt es bei im Europäischen Verbraucherzentrum, Brennerstraße 3, 39100 Bozen, Tel. 0471-98.09.39, Fax 0471-98.02.39, E-Mail: info@euroconsumatori.org.

Quelle und vollständiger Bericht: SüdtirolNews

test warnt vor Briefen der Proinkasso GmbH

„Zahlen Sie noch heute!“ So macht die „Proinkasso“ Druck. Derzeit schickt sie eine Welle böser Briefe durchs Land, meist wegen Forderungen irgendwelcher Internet-Abofallen oder weil die Empfänger sich angeblich bei Gewinnspielen angemeldet haben. Oft wird der Vertragsabschluss aber nur behauptet, juristisch wirksam ist er in der Regel nicht. Dennoch blufft Proinkasso auf dreiste Weise: Wer sich mit Aktenzeichen und Postleitzahl auf ihrer Homepage einloggt, hört als „Beweis“ ein mitgeschnittenes Telefonat. Doch merkwürdig: In den Fällen, die der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein vorliegen, ist es nur ein späterer Rückruf, nicht das Gespräch zum Vertragsabschluss. „So ein Beweis ist natürlich nichts wert“, berichtet VZ-Jurist Dr. Boris Wita.

Und selbst wenn es das tatsächliche Vertragstelefonat wäre, gilt: Es muss nicht nur das klare „Ja“ des Ange­rufenen zum Vertragsabschluss zu hören sein, sondern auch seine ausdrückliche Einwilligung zum Mitschnitt. Fehlt sie, ist der „Beweis“ im Streitfall nicht verwertbar.

Mit fast wortgleichen Schreiben macht auch die Media Inkassomanagement Forderungen geltend. Juristin Karin Goldbeck von der Verbraucherzentrale Niedersachsen rät Betroffenen, nicht zu zahlen. Auch die bayerische Polizei hat schon vor Proinkasso gewarnt.

Quelle: Stiftung Warentest

Olaf Tank fordert Geld von 12-Jährigem

Die Post brachte die Gemüter in Wallung: Empfänger war „Herr Fabi Schroer“, der zwölfjährige Sohn des Hauses.

Sofort gingen alle Alarmglocken an, denn der Absender war ein Rechtsanwalt Olaf Tank. Der forderte für „Top-of-Software.de“ der Antassia GmbH 138 Euro ein. Angeblich hatte „Herr Fabi“ am 29. März einen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen, eine Rechnung vom 13. April nicht bezahlt und auf eine nicht näher datierte Mahnung nicht reagiert. Daher beliefe sich die Forderung von ursprünglich 96 nun auf 138 Euro. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Ruhr Nachrichten

Branchenbuch-Abzocke der GWE-Wirtschaftsinformation

Ein „neuer alter Stern am Himmel der Branchenbuch-Abzocker“ – glänzt er jetzt auch über dem Landkreis Diepholz ?

Die Firma GWE-Wirtschaftsinformation, die von der Polizeidirektion Husum diesen wenig schmeichelhaften Beinamen verpasst bekam, möchte jedenfalls von den Betreibern der Gaststätte Lampe in Bassum 596,06 Euro dafür haben, dass sie die Gaststätte in ihr Internetregister www.gewerbeauskunft-zentrale.de aufgenommen hat. Bernd und Helga Lampe hatten jedoch niemals einen Auftrag dafür erteilt.

Quelle und vollständiger Bericht: kreiszeitung.de

25.06.10

Drohbriefe der Firma Premium Content – nichts als heiße Luft

Verbraucherzentrale rät: Von Drohungen mit Gerichtliches Mahnverfahren und Schufa-Eintrag nicht einschüchtern lassen

Die Premium Content GmbH aus Frankfurt am Main verschickt derzeit unzählige Drohbriefe mit der Überschrift "Gerichtliches Mahnverfahren".
Die Masche ist nicht neu. Behauptet wird, die betroffenen Verbraucher haben auf der Internetseite my-downloads.de einen Dienstleistungsvertrag - ein Abonnement für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft - geschlossen und die Rechnungen aus 2009 trotz mehrerer Mahnung nicht bezahlt.
Auf vier Seiten versuchen die Absender mit den Hinweis auf verschiedenste Paragrafen und Urteile, einen negativen Schufa-Eintrag und zusätzliche Kosten für ein Mahnverfahren Druck zu machen und durch diese Drohungen die Verbraucher zur Zahlung zu bewegen.

Betroffene sollten sich von diesen Briefen nicht beeindrucken lassen und bei derartigen Einschüchterungsversuchen standhaft bleiben. Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. rät von der Zahlung ab.

Wichtig zu wissen:

  • Für einen kostenpflichtigen Vertrag fehlt es hier an der Willenserklärung der Verbraucher. Wenn die Verbraucher gewusst hätten, dass für eine üblicherweise kostenfreie Leistung ein Abonnemententgelt gefordert wird, hätten sie sich auf der Internetseite dort nicht angemeldet.

  • Gespeicherte IP-Adressen stellen kein Beweis für einen Vertragsschluss dar.

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

24.06.10

Pendlergemeinschaft.de: Abzocke und Fette Überraschung

Nach den dreisten Abzockseiten für vermeintliche Mitfahrgelegenheiten, wie beispielsweise nimimit.de und drive2u.de von dem Gespann Drescher - Soldwisch, taucht nun ein neues Portal auf, welches mit der gleichen Masche auf Kundenfang geht.

  • pendlergemeinschaft.de

Diesmal könnte man die Preisfrage stellen, wo der Kostenhinweis versteckt ist. Anscheinend nirgendwo, obwohl in den AGB auf etwaige Kosten hingewiesen wird. Das wird für die Opfer dann wohl eine Fette Überraschung.

Der Kunde wird durch den Vertrag verpflichtet, das vertraglich geschuldete Entgelt gem. § 6 ("Preise und Zahlungsbedingungen") für die Zurverfügungstellung des Zugangs zu den in Abs. 1 genannten Inhalten zu entrichten.

Seltsamerweise war ein § 6 ("Preise und Zahlungsbedingungen") während der Recherche nicht in den AGB zu finden. Für diese üble Abofalle weist das Impressum als Verantwortlichen eine Firma Mediacontent24 UG & Co.KG aus:

Mediacontent24 UG & Co.KG
Zschorno Nr. 7
D-03130 Jämlitz-Klein Düben
Telefon: 0 35 62 / 92 39 09
E-Mail: support@pendlergemeinschaft.deUmsatzsteueridentnummer:
Amtsgericht Dresden HRB

persönlich haftend:
Mediacontent24 UG & Co.KG
Zschorno Nr. 7
D-03130 Jämlitz-Klein Düben
vertreten durch Waldemar Kaib

Es ist anzunehmen,dass es sich bei der Mediacontent24 UG & Co.KG um eine Phantomfirma handelt, denn im Handelsregister kann eine Mediacontent24 UG & Co.KG zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gefunden werden. Dann werfen wir doch mal einen Blick auf die Daten im Whois der Domain pendlergemeinschaft.de. Als Domaininhaber ist eine Firma Marun UG aus 09599 Freiberg im Whois eingetragen und als Admin-C fungiert ein Herbert Schroeder von der Marun UG. Die Firma Marun UG findet man noch im Handelsregister des AG Chemnitz unter HRB 25524. Dort findet sich aber eine ganz andere Anschrift als bei den Domaindaten.

Amtsgericht Chemnitz Aktenzeichen: HRB 25524: Bekannt gemacht am: 14.01.2010 12:00 Uhr

Die in ().
gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Unternehmensgegenstandes erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

07.01.2010

MARUN UG (haftungsbeschränkt), Großschirma, Hinterweg 3, 09603 Großschirma.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 04.11.2009. Geschäftsanschrift: Hinterweg 3, 09603 Großschirma. Gegenstand des Unternehmens: Verwaltung von Gesellschaften, Handel mit Elektroartikeln aller Art, Handel mit Software, Vertrieb und Erstellung von Digitalen und Printmedien. Stammkapital: 100,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Haupt, Daniela, Großschirma, *24.11.1978, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Zu der Abzockseite pendlergemeinschaft.de gehört auch diese Domain:

  • mitfahren-mitsparen.de

Die Domain ist ebenfalls auf die Marun UG registriert. Verantwortlich laut Impressum ist eine Firma HRG UG & Co. KG.

Verantwortlich für den Inhalt
HRG UG & Co.KG
August-Bebel-Str.24-26
D-02943 Weißwasser
Telefon: 0 35 62 / 92 39 09
E-Mail: kunden@mitfahren-mitsparen.de


Internet: http://www.mitfahren-mitsparen.de
Amtsgericht Dresden HRB
Persönlich haftend:
HRG UG & Co.KG
August-Bebel-Str.24-26
D-02943 Weißwasser

Amtsgericht Dresden HRB
vertreten durch Waldemar Kaib

Die Angaben in den AGB des Portals weisen eine abeichende Firmennamen aus.

Der Widerruf ist zu richten an:
HRG-Beteiligungs UG & Co.KG
August-Bebel-Str.24-26
D-02943 Weißwasser
Telefon: 0 35 62 / 92 39 09

Im Auszug aus dem Handelsregister der HRG-Beteiligungs UG & Co.KG finden wir den Herrn Waldemar Kaib von der angeblichen Mediacontent24 UG & Co.KG wieder.

Amtsgericht Dresden Aktenzeichen: HRB 28927: Bekannt gemacht am: 20.05.2010 12:00 Uhr

Die in ().
gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Unternehmensgegenstandes erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

17.05.2010

HRG Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt), Weißwasser, Gutenbergstraße 28, 02943 Weißwasser.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 22.04.2010. Geschäftsanschrift: Gutenbergstraße 28, 02943 Weißwasser. Gegenstand des Unternehmens: Verwaltung und Geschäftsführung für sowie die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an anderen Gesellschaften, insbesondere an der Kommanditgesellschaft HRG Beteiligungs UG (haftungsbechränkt) & Co. KG mit Sitz in Weißwasser. Stammkapital: 300,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Kaib, Waldemar, Forst, *22.08.1969, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Erähnenswert ist noch, dass sowohl die angebliche Mediacontent24 UG & Co.KG aus 03130 Jämlitz-Klein Düben als auch die HRG-Beteiligungs UG aus 02943 Weißwasser die selbe Telefonnummer 0 35 62 / 92 39 09 (03149 Forst / Lausitz) nutzen.

Am Standort der Firma MARUN UG (haftungsbeschränkt) in 09603 Großschirma, Hinterweg 3, befindet sich auch die Spedition Haupt GmbH, bei der Frau Daniela als Geschäftsführerin tätig ist. Und Frau Haupt ist ebenfalls noch Geschäftsführerin der GLENDALE UG (haftungsbeschränkt).

Amtsgericht Chemnitz Aktenzeichen: HRB 25508: Bekannt gemacht am: 07.01.2010 12:00 Uhr

Die in ().
gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Unternehmensgegenstandes erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

06.01.2010

GLENDALE UG (haftungsbeschränkt), Freiberg, Fischerstraße 13, 09599 Freiberg.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 04.11.2009. Geschäftsanschrift: Fischerstraße 13, 09599 Freiberg. Gegenstand des Unternehmens: Verwaltung und Geschäftsführung für sowie die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an anderen Gesellschaften, insbesondere an der Kommanditgesellschaft LAGOLA EURONET UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG mit dem Sitz in Großschirma. Stammkapital: 100,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Haupt, Daniela, Großschirma, *24.11.1978, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Was die Firma GLENDALE UG tatsächlich verwltet ist zweifelhaft, denn eine LAGOLA EURONET UG scheint mal wieder ein Phantomunternehmen zu sein. Im Handelsregister war die Firma jedenfalls nicht zu finden. Irgendetwas stimmt da nicht. Offensichtlich soll verschleiert werden, wer für diese Abzockseiten in Wirklickeit die Verantwortung trägt. Das wäre vielleicht auch gelungen, wenn es nicht eine weitere schöne Fundstelle auf dem Portal mitfahren-mitsparen.de unter dem Punkt Datenschutz gäbe.

... auf Ihrem Computer speichern. Mitfahren-Mitsparen.de ist eine Community der Maputo Online Ltd. Wir behalten uns ferner das Recht ...

Auch bei der Maputo Online Ltd. handelt es sich wieder um eine nicht existente Firma. Die wurde dafür aber schon früher erwähnt in einem Beitrag über die Webseite mitfahrliste.de

Der Widerruf ist zu richten an die folgende Adresse, und zwar per Brief oder E-mail:

Maputo Online Service
Geschäftsführer: Reinhold Fett
Schulstrasse 8a
03185 Peitz
E-Mail: admin@mitfahrliste.de

Ach, so ist das. Von der Callux Telefondienste GmbH über die call-media international Ltd. zur Maputo Online Service. Und dahinter steckt mit Reinhold Fett immer der gleiche Gauner Geschäftsführer, für dessen dubiose Machenschaften sehr viele Einträge bei google zu finden sind.

Es ist anzunehmen, dass Reinhold Fett auch für diese neuen Abzockseiten verantwortlich ist.

23.06.10

Razzia wegen Millionenbetrug mit Gratis-Gewinnspielen

Mit vorgetäuschten Gratis-Gewinnspielen soll eine deutschlandweit agierende Betrügerbande einen Millionenbetrag ergaunert haben. Bei einer Razzia in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden am Mittwoch fünf Personen verhaftet, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte. Gegen sie werde in rund 250 000 Fällen des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges ermittelt. 180 Beamte aus den drei Bundesländern waren im Einsatz. Sie durchsuchten 13 Wohnungen und Einfamilienhäuser, 12 Callcenter und andere Firmen sowie eine Rechtsanwaltskanzlei. Bei den Festgenommenen handelt es sich um Männer im Alter zwischen 25 und 69 Jahren.

Die Ermittlungen richten sich laut Staatsanwaltschaft gegen Verantwortliche eines als Dienstleister für Gewinnspielanbieter auftretenden Unternehmens in Berlin-Charlottenburg. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand wurden seit Gründung im März 2009 über hunderttausend Personen aus dem gesamten Bundesgebiet um monatliche Beträge zwischen 39 und 59 Euro geprellt. ...

Quelle und vollständiger Bericht: DerWesten

Nachtrag: Aus der gemeinsamen Pressemitteilung der Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft geht hervor, um welche vermeintlichen Dienste es sich handelt.

Die mutmaßlichen Betrugserlöse des Unternehmens liegen mit großer Wahrscheinlichkeit erheblich über der Arrestsumme von über zwei Millionen Euro.

Tatplangemäß soll das Charlottenburger Unternehmen mit verschiedenen sich als Anbieter von Gewinnspielen ausgebenden Callcentern mit Sitz in Nordrhein-Westfalen und in der Türkei mit Namen wie „Spiel Total 2009“, „Deutsche Gewinnbank“, „Winn Club“ und „GewinnExpress 24“ zusammengearbeitet haben.
Die Callcenter sollen dem Charlottenburger Unternehmen tatplangemäß in erheblichem Umfang Personal- und Bankdaten vermeintlicher Kunden zur Verfügung gestellt haben, die sie aus bislang im einzelnen nicht bekannten Datensammlungen unbefugt übernommen oder im Verlauf aufgedrängter Telefonate durch geschickte Gesprächsführung erlangt haben sollen. Bei den „Kunden“ handelt es sich in der Regel um ältere, mit dem Lastschriftverfahren wenig vertraute und insoweit unbeholfene Menschen, die teilweise aufgrund ihres gesundheitlichen Zustandes nicht mehr handlungsfähig und in einigen Fällen sogar längst verstorben waren. Zudem soll den Beschuldigten bekannt gewesen sein, dass die vermeintlichen Kunden bestenfalls unvollständig und irreführend über die Spielbedingungen informiert worden waren.

.....

Die Ermittlungen richten sich zudem gegen die Betreiber des Gewinnspiels KLEEBLATT4U, bei dem in ähnlicher Weise von Berlin aus bundesweit vorgegangen und ein Inkassounternehmen und die nun durchsuchte Anwaltskanzlei mit der Einziehung der Monatsbeiträge beauftragt worden sein soll.
Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Berlin.de - Pressemeldung / Polizeiticker

Akte 2010 über Abzock-Routenplaner im Internet

Die Ferienzeit steht an: Aber wie komme ich mit dem Auto am schnellsten zum Urlaubsziel? Suchmaschinen bieten diverse Routenplaner an – auch den der Firma „Webtains“. Auf den ersten Blick ist er kostenlos – so denken Tausende und wundern sich 14 Tage später über eine Zahlungsaufforderung von satten 96 Euro. „Ich hatte einfach Angst vor den Folgen, dass es meine Nerven zu sehr belastet. Die Haben mit Anwalt und Gerichtsvollzieher gedroht – und dann habe ich gezahlt.“ So reagieren viele, wissen Experten: „Der Routenplaner ist eine altbekannte Masche, aber immer noch fallen Verbraucher täglich darauf herein.“ Die Betreiberfirma Webtains hat eine Adresse in Eisenach – aber die Parallelen zu bekannten Frankfurter Abzocker-Kreisen sind offensichtlich.

Quelle: Sat1 - Akte 2010

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

Kaffeefahrt als Gratis-Schiffsausflug getarnt

Die Freude war groß, als Gisela M.* den Brief öffnete. Eine kostenlose Schiffsrundfahrt im Hamburger Hafen versprach man ihr. Einfach so. Spätestens beim zweiten Blick auf das Schreiben wuchsen bei der NZ-Leserin jedoch die Zweifel. Ein Hauptgewinn von 1000 Euro, Begriffe wie „Bargeld-Gewinnspiel“ und „Präsentkorb“ ließen nur einen Schluss zu: eine Kaffeefahrt auf dem Wasser.

Einen konkreten Absender suchte Gisela M. vergeblich. Ein „Buchungsservice“ mit Postfach in Hamburg hatte den Brief geschickt, in Auftrag gegeben von den „Unternehmen der Deutschen Binnenschifffahrt“. Die namenlosen Firmen bedanken sich ...

... Häufig hätten die Abzocker etwa das EC-Karten-Lesegerät gleich mit dabei, um vor Ort sogenannte Beratungs- oder Servicegebühren zu kassieren. ...

Dass die Betrüger trotz aller Warnungen weiterhin ihr Unwesen treiben können, führt Ursula Witting auf eine menschliche Schwäche zurück. „Wir beobachten immer wieder, dass beim Geld der gesunde Menschenverstand aussetzt.“ ...

Quelle und vollständiger Bericht: NORDSEE-ZEITUNG

22.06.10

Abcload.de: Wechsel in der Geschäftsführung

Wie aktuell bei Abzocknews zu lesen ist, hatte es kürzlich einen Wechsel in der Geschäftsführung der Premium Software GmbH gegeben. Die in Bremerhaven wohnhafte Frau Lucyna Nowicki ist aus der Leitung des Unternehmens ausgeschieden.

Amtsgericht Bremerhaven Aktenzeichen: HRB 5416 BHV Bekannt gemacht am: 17.06.2010 12:00 Uhr

In ().
gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:

Veränderungen

11.06.2010

Premium Software GmbH, Bremerhaven, Georgstr. 79, 27570 Bremerhaven. Vorstand: Nicht mehr Geschäftsführer: 3. Nowicki, Lucyna; Geschäftsführer: 4. Erol, Hasan-Burak, *27.09.1985, Delmenhorst; mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten, mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen.

Praktischerweise hat man als neuen Geschäftsführer nun Herrn Hasan-Burak Erol eingesetzt. Praktisch deshalb, weil Hasan-Burak Erol gleichzeitig auch noch als Geschäftsführer der Firma Serverhostr GmbH aus Delmenhorst tätig ist. Bei der Firma Serverhostr GmbH sind sowohl die Firmen-Webseiten der Premium Software GmbH als auch deren Abzockseite abcload.de gehostet. Über die Verflechtungen von Verantwortlichen und Hintermännern bis hin zu Tim Cammann und Deutschlands kriminellstem Forum (1337crew.to) wurde bereits ausführlich berichtet, als die Frage aufkam: Wer steckt hinter abcload.de?

Auch auf dem Portal Abzocknews kann in einem Beitrag nachgelesen werden, wie eng die Verflechtungen der vermeintlich unabhängig voneinander agierenden Akteure sind.

Nebst Abcload.de ist über die Homepage der Premium Software Gmbh unter Premsw.de zu erfahren, dass man nun auch einen neuen Upload-Dienst unter Immage.de bereit stellt:

Dies erinnert einen wieder an die doch sehr tapsigen Anfänge von Abcload.de, welche ihre Seite damals unter Fast-Load.net der Digital Equipment FZE gespiegelt hatten - einem ganz ähnlichen Angebot. Die Digital Equipment FZE selbst gehört zum Firmennetzwerk um den "Wiener Schlawiner" Valentin Fritzmann

Quelle und vollständiger Beitrag: Abzocknews

Vor Kaffeefahrt eines Konten-Verwaltungszentrums wird gewarnt

Eine Leserin aus Kürnach erhielt kürzlich ein Schreiben von einem „Konten-Verwaltungszentrum“. Dies sei damit beauftragt, die „HTF–Europazentrale“ aufzulösen, bei der die Frau Kunde sei.

In dem Schreiben wird sie dazu eingeladen, ein noch ausstehendes Guthaben Höhe von 1368 Euro mit einer Kaffeefahrt einlösen zu können.

Kein Einzelfall: „Das sind immer wieder die Gleichen“, erklärt eine Vertreterin der Rechtsabteilung der Verbraucherschutzzentrale Bayern und warnt vor solchen Angeboten. Prinzipiell soll man sich darauf nicht einlassen.

Die Fahrt entspreche meist nicht dem Wert des vermeintlichen Guthabens. Dafür würden dem Kunden überteuerte Produkte angeboten. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Main Post

Premium Content GmbH verschickt Drohbriefe als gerichtliches Mahnverfahren

Die Aufklärung der Verbraucher über Abzocker und Abofallen macht sich wohl auch bei der Premium Content GmbH dem von ihr betriebenen Portal my-downloads.de bemerkbar. Anscheinend fließen die Gelder nicht mehr in dem zuvor erhofften Maß, so dass die Firma wieder Drohschreiben an ihre Opfer versendet. Um den unsubstanzierten Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen und die Angeschriebenen noch weiter einzuschüchtern lautet die Überschrift: "Gerichtliches Mahnverfahren". Auf der Webseite von Computerbetrug ist treffend beschrieben, dass diese Schreiben haltlos sind und nicht das Papier wert sind auf sie verschickt wurden.

Die Betreiber von my-downloads.de haben die nächste Stufe des Inkasso-Stalkings gestartet. Internetnutzer, die auf der Seite my-downloads.de im Glauben an kostenlose Software ihre Daten angegeben haben, erhalten von der Premium Content GmbH neuerdings Briefe mit dem Titel "Gerichtliches Mahnverfahren".

Auf vier Seiten werfen die Absender in ihren Briefen mit Paragrafen um sich, zitieren ihnen genehme Gerichtsurteile, drohen - zumindest indirekt - mit einem negativen Schufa-Eintrag und geben auch sonst ziemlich viel heiße Luft von sich.

... ist das von der Premium Content GmbH zitierte BGH-Urteil zu Vertragsschlüssen natürlich richtig, hat mit der vorliegenden Internetseite allerdings überhaupt nichts zu tun.

Betroffene sollten sich deshalb von diesen Briefen nicht beeindrucken lassen.

Quelle und vollständiger Beitrag: Computerbetrug.de

Im Zweifelsfall halten Sie sich einfach an die Empfehlungen der Verbraucherzentrale.

Zahlen Sie nicht!

Bleiben Sie stur!

Lassen Sie sich nicht von Inkasso- oder Anwaltsbriefen unter Druck setzen!

Quelle und weitere Tipps: Verbraucherzentrale Hamburg

20.06.10

Schlappe für Olaf Tank: Sparkasse muss kein Konto führen

Die Sparkasse muss Kunden mit umstrittenen Erwerbsmethoden kein Konto einrichten: Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Osnabrück aufgehoben, nach der das Geldinstitut dem Rechtsanwalt Olaf Tank ein Konto zur Verfügung stellen muss. Über dieses Konto trieb Tank die Forderungen seiner Internet-Mandanten und seine Rechtsanwaltsgebühren ein.

.....

Tank hatte vor dem Verwaltungsgericht darauf gepocht, dass die Sparkasse verpflichtet sei, ihm ein Konto einzurichten. Diese Verpflichtung verneinte jetzt das Oberverwaltungsgericht ...

Quelle und vollständiger Bericht: Neue Osnabrücker Zeitung

PBS Verwaltungs GmbH in Liquidation

Nach der L & H GmbH und der BWL Letter & Support GmbH befindet sich nun auch die PBS Verwaltungs GmbH der Bennette Buchwald in Liquidation:

PBS Verwaltungs GmbH, Hannover, Färberstraße 3, 30453 Hannover.Ist nur ein Liquidator bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Liquidatoren gemeinsam vertreten. Geändert, nun: Liquidator: Buchwald, Bennette, Dornum, *18.04.1965. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Quelle: Unternehmensregister

Quelle: Inside mega-downloads.net

17.06.10

Neu: der Doppel-Straßburger

Der aus Funk und Fernsehen bekannte Inkasso-Butzi Stefan Straßburg hat nun weitere familiäre Unterstützung erhalten. Neben seiner Schwester Kristina ist jetzt nun auch sein Bruder Frank Mike Straßburg im Inkasso-Geschäft mit der Firma abavu UG aktiv. Damit lassen sich Gelder durch unberechtigte Forderungen von Abzockern und Telefongaunern zukünftig noch effektiver erbeuten. Die Firmenaschrift befindet sich im gleichen Berliner Postfach wie von der Media Inkassomanagement AG der Herren Harun Akkaya und Peter Müller.

Amtsgericht Charlottenburg (Berlin).
Aktenzeichen: HRB 126823 B
Bekannt gemacht am: 26.05.2010 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:

Neueintragungen

20.05.2010

abavu UG (haftungsbeschränkt), Berlin, Hauptstraße 117, 10827 Berlin. Firma: abavu UG (haftungsbeschränkt) Sitz / Zweigniederlassung: Berlin; Geschäftsanschrift:; Hauptstraße 117, 10827 Berlin Gegenstand: Die Multi-Media-0Dienstleistung, Faktura- und Abrechnungsdienstleistung, Scriptprogrammierung, Corporate-Identity-Entwicklung. Stamm- bzw. Grundkapital: 1.000,00 EUR Vertretungsregelung: Die Gesellschaft hat einen Geschäftsführer, der die Gesellschaft allein vertritt und Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abschließen darf. Geschäftsführer:; 1. Straßburg, Frank Mike, *26.06.1969, Oberursel Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung; Gesellschaftsvertrag vom: 12.04.2010.

Quelle: Handelsregister

Internet-Abzocke: Klick zuviel kostet Nerven

... Dazu brauchte er jedoch eine neue Version der Software Adobe Reader. »Bei ABC Load habe ich das Gratis-Angebot gefunden und das Programm geladen. Wenige Minuten später habe ich von der Premium Content GmbH eine E-Mail bekommen. Darin stand, dass ich einen Zwölf-Monats-Vertrag bei my-download.de abgeschlossen hätte und sofort 60 Euro überweisen solle«, beschreibt der Brockhagener den Ablauf und betont: »Ich habe natürlich keinen Cent überwiesen und werde das auch nicht tun.«

Im Internet hat Paul S. herausgefunden, mit wem er es zu tun hat: Wer bei Google ABC Load eingibt, bekommt 38 300 Einträge, bei denen es sich in großer Mehrzahl um Warnungen betrogener Verbraucher handelt. Abzocke auf Internetseiten mit versteckten Kosten - das ist ein weites Feld. Wer in die Abo-Falle tappt, erhält Rechnungen und Mahnungen von Inkasso-Büros und deren Rechtsanwälten. Als kostenfrei beworbene Dienste sind plötzlich kostenpflichtig. Wer ein vermeintliches Gratisangebot in Anspruch nehmen möchte, der wird von den Abzockern um seine Daten gebeten.

»Ich habe Namen und Adresse in ein elektronisches Formular eingetragen. Das Kleingedruckte war so klein und lief auf einem Band so schnell durch, dass man es nicht lesen konnte«, sagt Paul Strothmann, dem die Mahnungen mittlerweile von der RAZ Gesellschaft für Zahlungsmanagement GmbH zugestellt werden, zu der ebenfalls jede Menge Einträge in Internet-Verbraucherforen zu finden sind.

Quelle und vollständiger Bericht: Westfalen-Blatt

16.06.10

Akte 2010: Abofallenanwälte vor Gericht

Die Firmen, die hinter den Abofallen stehen, sind immer die gleichen üblichen Verdächtigen: 99downloads, abcload, opendownload, onlinecontent, Liebesteste.de, Belleros und viele andere mehr.

Sehr selbstsicher und betont "unschuldig" zeigte sich bei der Gerichtsverhandlung vor dem Landgericht in Bonn Rechtsanwalt Sven Schulze. Ein Interwiev lehnte Schulze mit der Begründung ab: "öffentlichkeitsscheu"

Dass ein Interwiev von Sven Schulze abgelehnt wurde mag man ja noch verstehen, nicht jedoch die Begründung er wäre "öffentlichkeitsscheu". Immerhin hat Sven Schulze noch vor einiger Zeit Aufträge gesucht als Stripper Ken. Damit hatte er sich während seines Studiums den Lebensunterhalt finanziert bzw. aufgebessert.

Quelle: Dailymotion - verbraucherinfoTV

Partnervermittlung vom BGH verurteilt, Kunde erhält Rückzahlung

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Partnervermittlungsagentur VPS verurteilt, an einen Kunden das gezahlte Entgelt in Höhe von rund € 4.500 zurück zu zahlen. Nun können sich auch andere Kunden auf diese Entscheidung berufen und ebenfalls ihr Geld zurück fordern.

VPS betreibt in Hamburg eine Partnervermittlungsagentur. Von den Interessenten werden Videointerviews aufgezeichnet, in denen sie sich anderen Interessenten vorstellen, die dann Kontakt aufnehmen können. In dem der Entscheidung zugrundeliegenden Fall zahlte ein Kunde im Jahr 2007 das von VPS verlangte Entgelt in Höhe von € 4.750, und zwar für das Vorgespräch 25 % (€ 1.187,50), die Herstellung des Interviews 50 % (€ 2.375,--) und für die Eingliederung des Interviews in die Videobibliothek weitere 25 % (€ 1.187,--).
Mit dieser Aufteilung der Leistung versuchte VPS offenbar, die verbraucherfreundlichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches zur Partnerschaftsvermittlung zu umgehen. Der kann nämlich jederzeit ohne Begründung vom Kunden gekündigt werden mit der Folge, dass nur ein Teil der Vergütung fällig ist. Anders beim Werkvertrag: Hier muss der Verbraucher nach einer Kündigung grundsätzlich den vollen vereinbarten Lohn bezahlen.

Dem Versuch, aus einem Partnervermittlungsvertrag einen Werkvertrag zu zaubern und so Kundenrechte zu beschneiden, macht der BGH (AZ. III ZR 93/09) – ebenso wie die Vorinstanzen - einen Strich durch die Rechnung. Danach sei Sinn und Zweck des gesamten Vertrages letztlich das Finden eines Partners fürs Leben. Die Elemente eines Partnervermittlungsvertrages, der als „Dienstvertrag höherer Art“ jederzeit kündbar ist, würden überwiegen. Die Kunden sind berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen und haben nur eine anteilige Vergütung zu entrichten. Für die Erstellung des Videos bekam VPS lediglich € 337,50 zugesprochen. ...

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Hamburg

Werbeanrufe als "Ober-Abzocke" gekürt

Nach wie vor beschweren sich zahlreiche Verbraucher über lästige Telefonwerbung. So konnte es nicht überraschen, dass die Geburtstagsgäste zum 20. Jubiläum des Potsdamer Verbraucherberatungszentrums kürzlich unter 15 Beratungsfällen folgenden unerwünschten Anruf als "Ober-Abzocke" kürten: "Guten Tag, mein Name ist Erich Frankenberg. Sie haben gewonnen. Sie sind der Gewinner eines neuen Mercedes-Benz-Cabriolets im Wert von 45.000 Euro. Rufen Sie bitte gleich unser Call-Center an, damit wir Ihnen den Gewinn zustellen können." – verbunden natürlich mit der Aufforderung, eine 0900-Nummer zum (nicht genannten) Preis von zwei Euro pro Minute zu wählen.

Erst im vergangenen Sommer war ein Gesetz in Kraft getreten, welches genau dieses unzulässige Vorgehen unterbinden sollte. Doch die Verbraucherschützer haben nicht den Eindruck, dass die telefonische Belästigung von Verbrauchern abnimmt. Um dieses Empfinden belegen zu können, starteten die Verbraucherzentralen im März eine bundesweite Aktion zur Ermittlung unerwünschter Werbeanrufe. Bislang haben allein in Brandenburg schon weit über 3.000 Betroffene ihre Erfahrungen in den Beratungsstellen des Landes oder unter www.vzb.de/telefonwerbung mitgeteilt. Auf diese Erhebung, deren Zwischenergebnisse im Sommer vorgelegt werden, werden sich dann weitere Schritte der Verbraucherschützer stützen.

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Brandenburg

Warnung vor der Firma Webtains GmbH und deren Abzockseiten

Verbraucher werden gegenwärtig massenhaft mit Geldforderungen der Firma Webtains GmbH aus Eisenach konfrontiert. Die Masche der Internet-Abzocke ist bei weitem nicht neu, aber immer noch erfolgreich: Verbraucher werden auf bestimmten Internetseiten zur Eingabe ihrer Adressdaten aufgefordert. Anschließend flattern Briefe ins Haus, in denen behauptet wird, dass die Verbraucher einen Zweijahresvertrag eingegangen wären und im Gegenzug 96 € pro Jahr, also insgesamt 192 €, zahlen sollen. Durch Mahnungen und Drohungen, an denen auch Rechtsanwälte und Inkassobüros beteiligt sind, wird massiv Druck auf die Betroffenen ausgeübt.

Auf die tückischen Preise stößt man im "Kleingedruckten", den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Die Verbraucherzentrale Thüringen rät dringend von der Zahlung ab, denn es fehlt hier an der Willenserklärung der Verbraucher. Auch die Rechtsprechung sieht in diesen Fällen keine Zahlungspflicht.

Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt in diesem Zusammenhang u.a. vor folgenden Internetseiten:

  • www.routenplaner.de
  • www.routenplaner-service.de
  • www.kochrezepte-sammlung.de
  • www.songtexte-24.de
  • www.gedichte-download.de
  • www.grusskarten-24.de

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Thüringen

15.06.10

Vor der Media Inkassomanagement AG warnt die Verbraucherzentrale

Bereits im April dieses Jahres hatte die Verbraucherzentrale Niedersachsen vor Mahnungen der Media Inkassomanagement AG gewarnt. Aktuell gibt es eine erneute Warnung, diesmal aus Nordrhein-Westfalen. Als Verantwortliche der Media Inkassomanagement AG findet man die Gewinnspielgauner Harun Akkaya und Peter Müller im Schweizer Handelsregister wieder. Die Herren Akkaya und Müller ließen zuvor für angebliche Vertragsabschlüsse diverser Dienste wie z.B. von der CC Profi sowie der Tipp House über die Firma Proinkasso GmbH des Herrn Stefan Straßburg mahnen. An dem vermeintlichen Firmensitz in Berlin befindet sich aber nur ein Bürodienstleiter, welcher die eingehende Post lediglich weiterleitet.

Angeblich säumige Kunden, denen eine Zahlungsaufforderung von 107,90 Euro der Media Inkassomanagement AG mit Sitz in Berlin ins Haus flattert, sollten der Forderung auf keinen Fall nachkommen, sie jedoch vorsorglich schriftlich zurückweisen! Wir warnen vor der krassen Methode, mit denen das zweifelhafte Inkassounternehmen versucht, vermeintliche Abonnenten eines Gewinnspielpakets Angst einzujagen, damit diese der erhobenen Geldforderung zustimmen und gleichzeitig ihre Kontoverbindungen auf dem beigefügten Einzugsermächtigungsformular preisgeben.

Bei der Verbraucherzentrale NRW häufen sich die Fälle, in denen ahnungslose Betroffene in einem Schreiben des Inkassounternehmens drastisch daran erinnert werden, dass bei einem Mandaten, der Firma DEM Marketing, angeblich ein kostenpflichtiger Dienstleistungsvertrag über "200 Gewinnspiele und Millionenrente" bestünde, dessen fälliger Betrag "bis heute nicht beglichen" sei. Der Gewinnspielfirma lägen persönliche Kontaktdaten sowie das Einverständnis der Angeschriebenen vor, die zur Eintreibung der Forderung berechtigten. Die aufgelaufene "Schuldsumme" von 107,90 Euro, die sich aus dem fälligen Betrag für die Gewinnspielfirma, Mahn- und Inkassokosten zusammensetzt, solle "innerhalb der nächsten 7 Tage" mittels beigefügter Einzugsermächtigung überwiesen werden. Nur so ließen sich weitere Unannehmlichkeiten - vom Mahnbescheid über Zwangsvollstreckung bis hin zum Gerichtsvollzieher - und die damit verbundenen Kosten vermeiden. Der bestehende Vertrag würde dann "automatisch gekündigt".

Die versuchte Geldeintreiberei der Media Inkassomanagement AG ist in der täglichen Beratungspraxis der Verbraucherzentrale NRW nur ein krasses Beispiel von vielen. Schriftliche Zahlungsaufforderungen, Gewinnspielmitteilungen und unangemeldete Werbeanrufe zielen darauf, arglosen Angesprochenen persönliche Adressdaten und Kontoverbindungen zu entlocken oder ihnen gleich einen kostenpflichtigen Vertrag unterzuschieben, um sie anschließend ausgiebig abzuzocken. Wir raten Betroffenen, sich keinesfalls von dem typischen, aber haltlosen Drohpotenzial in dem Inkassoschreiben einschüchtern zu lassen. ...

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

Lassen Sie sich von solchen Schreiben nicht einschüchtern und zahlen Sie nicht.

14.06.10

Abzocke durch angebliche Lotterie aus Spanien

Angebliche Lotterie-Firmen aus Spanien locken mit bedeutenden Gewinnen

Bereits 2007 und 2009 versuchten diverse Firmen mit einer spanischen Adresse den sächsischen Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Jetzt ist es wieder soweit. Loteria Primitiva und Loteria Nacional, beide mit Sitz in Madrid, versprechen per Brief das große Geld. Im Jackpot sollen bei Loteria Primitiva 30 Millionen Euro auf ihre Gewinner warten, bei der Loteria Nacional sollen es allerdings nur 10.458.547 Millionen Euro sein. Beiden Schreiben ist gemeinsam, dass der Glückliche nach Erhalt des Gewinns 10 % Gewinnsteuer abzugeben hat, weil der Gewinn bis zur Anfrage bei der "MUTUA MADRID SA", einer Sicherheitsfirma, angeblich versichert sein soll.

"Vorsicht", warnt Marion Schmidt von der Verbraucherzentrale Sachsen, "hier sollen vermutlich nur persönliche Daten gesammelt werden". Die angeschriebenen Verbraucher sollen nämlich ein Formular ausfüllen und zurückschicken oder faxen, in dem viele persönliche Angaben gemacht werden müssen. Neben dem Namen, der Adresse, der Telefonnummer und teilweise dem Beruf und dem Familienstand soll die Bankverbindung angegeben werden. "Hier müssten spätestens die Alarmglocken läuten", warnt Schmidt und rät dringend, keinesfalls Bankdaten anzugeben, denn dann könnte man Gefahr laufen, dass sich entweder andere am Konto bedienen oder die Kontodaten weitergegeben werden. Hat jemand doch diese Formulare schon ausgefüllt, wäre es ratsam, sein Konto ständig zu kontrollieren, um gegebenenfalls Beträge, die ohne Grund von fremden Firmen oder Personen abgebucht wurden, zurückzuholen.

Die angeschriebenen Verbraucher haben weder in Spanien Lotto gespielt noch pflegen sie Verbindungen zu spanischen Lottogesellschaften. "Deshalb nicht von den vermeintlichen Lottogewinnen täuschen lassen und diese Schreiben am bestehen im Papierkorb entsorgen", empfiehlt Schmidt.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

Imbroglioni in Italia attivo!

Come è il portale d'informazione (in tedesco) Verbraucherabzocke.info rapporti sembrano tedeschi, austriaci e sul mercato elvetico delle imbroglioni non sarà sufficiente, perché l'uomo di paglia Villiam Adamca rappresenta il Euro Content Limited (attualmente sul dominio Easy-Download.info) l'imitazione italiana di My -Downloads.de o Download-Service.de pronto.

Ed è così che la home page di easy-download.info:

Il modulo di iscrizione dieasy-download.info :

E, naturalmente, l'impronta di Easy-Download.info :

Fonte e tedesco: Abzocknews.blogspot.com

11.06.10

Polizei warnt vor Branchenbuchbetrügern

Die Polizeidirektion Husum richtet sich mit einer Pressemitteilung an Gewerbetreibende und warnt vor der betrügerischen Abzocke der Firma GWE Wirtschaftsinformations GmbH. Geschäftsführer des in Düsseldorf ansässigen Unternehmens ist Sebastian Pawel Cyperski.

Achtung Gewerbebetriebe: Abzockerschreiben im Umlauf

Ein neuer, alter Stern am Himmel der Branchenbuch-Abzocker ist die GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, die unter www.gewerbeauskunft-zentrale.de ein neues Nutzlosregister betreibt.

Die Masche ist wie üblich: Es werden kleine Gewerbetreibende angeschrieben mit einem Formular, das den Anschein erweckt, es handele sich um einen kostenfreien Service eines Branchenbuchbetreibers. Überschrieben mit dem amtlich wirkenden Titel "Gewerbeauskunft-Zentrale" wird hier um (Nicht-)Aufmerksamkeit geworben.

Der Adressat wird aufgefordert, in dem bereits vorausgefüllten Formular fehlende oder fehlerhafte Daten zu korrigieren und das Ganze dann unterschrieben zurückzusenden. Teilweise steht da sogar, dass die "Rückantwort gebührenfrei per Fax" möglich sei unter Angabe einer 0800-er-Nummer.

Ganz und gar nicht gebührenfrei ist dann aber der eigentliche Eintrag: Monatlich netto 39,85 Euro soll der dermaßen gelinkte zahlen. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren immerhin 956,40 Euro plus Umsatzsteuer. Ein stolzes Sümmchen für ein sehr lückenhaftes und bisher unbekanntes "Zentral"-Register.

Die Husumer Kriminalpolizei rät allen Gewerbebetrieben :

Fallen Sie nicht darauf rein, sondern entsorgen Sie entsprechende Angebote im Papierkorb. Wenn Sie schon Opfer geworden sind: Wehren Sie sich! Es gibt etliche Gerichtsurteile, die diese Art von Geschäftemacherei als rechtswidrig einstufen (allerdings auch einige, die den Abzockerbanden Recht gegeben haben, da die Kostenhinweise in klein gedruckter Form erfolgten).

Quelle: Presseportal

Mehr Informationen über die Firma GWE Wirtschaftsinformations GmbH sowie Maßnahmen zur Gegenwehr und Erfahrungsberichte finden Sie auf dem Portal Verbraucherabzocke.info.

09.06.10

Update zu den Verwicklungen über lovebuy.de

Bei den zuvor veröffentlichten Fakten rund um lovebuy.de und deren Hintermänner ist immer noch kein Ende in Sicht. Es gibt noch mehr sonderbare Verwicklungen. Recht seltsam erscheint der angebliche Verkauf von Lovebuy.de. Diese Merkwürdigkeiten lassen sich aber auf einfache Weise auflösen. Carsten Rekus ist neuerdings bei der Signs 21 GmbH beschäftigt. Bei Axel Rekus und Carsten Rekus handelt es sich tatsächlich um Brüder. Hinzu kommt dass die Familien Rekus und Meinert verwandtschaftlich miteinander verbunden sind. Die Familie Meinert stammt übrigens aus Nieheim bei Bad Driburg. Lovebuy.de wurde also nicht wirklich verkauft, sondern nur innerhalb der Verwandtschaft verschoben.

Zum Update des Beitrags Seltsames um lovebuy.de, Gegenwehr und DDoS